22.05.2012 22:19
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Wie sieht den eine "Information nach Gutsherrenart" aus? Ich kann mir´s schon denken: Die Damen und Herren haben in die übergebenen Dokumente, Rechenschaftsberichte etc. geschaut wie das Schwein ins Uhrwerk (soll nicht überheblich klingen-würde mir genauso gehen). Diesmal gab´s halt nicht die Powerpoint-Präsentation mit den vielen bunten Bildern wie sonst immer. Da kann man sich schon mal ein bisschen schlecht informiert fühlen. Zitat:
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Dass es Korruption und fragwürdige Machenschaften gibt, bezweifle ich gar nicht. Bekanntlich gibt es ja z. B. zur A72 auch schon entsprechende Urteile. Ich halte nur die Pauschalvermutungen für falsch, die auf Grundlage irgendwelcher fragwürdiger Herleitungen gemacht werden. Damit schürt man eine unnötige Skepsis in Rechtsstaat und Demokratie, die über das Ziel hinaus schießt. Man sollte den Unterschied zwischen Glauben und Wissen schon deutlich machen! Was die Entscheidungen der Politiker angeht, natürlich geht es um die Durchsetzung des eigenen Standpunktes. Aber dafür dürfte es im politischen Geschäft genug Motivation geben, ohne zwangsweise bei persönlichen finanziellen Begehrlichkeiten zu landen. |
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Da sie sich offensichtlich bisher mit diesem Thema nicht beschäftigt haben sollten sie es vermeiden es als Argumentationshintergrund zu nutzen.
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Wieso, glauben Sie etwa daran, dass der amerikanische Geheimdienst die Flugzeuge ins WTC gesteuert hat? Darum geht es hier auch gar nicht. Ich wollte nur ansprechen, dass man die wildesten Verschwörungstheorien auf scheinbar plausible Weise belegen kann. Dies läuft doch immer nach einem ähnlichen Muster ab. Es werden nur die (vermeintlichen) Fakten ins Feld geführt, die ins Raster passen und in einen passenden Zusammenhang gebracht. Nach dem Motto "Das Ziel ist der Weg". Ob dies auch für die Bücher von Jürgen Roth gilt, kann ich nicht beurteilen. Die habe ich nicht gelesen. Das grundsätzliche Problem bei jedem Buch, ob nun seriös oder nicht, besteht aber darin, dass man die Quellen selbst prüfen müsste, um auf Nummer sicher zu gehen. Inwiefern dem jeweiligen Autor da vertraut, hängt dann doch sehr vom subjektiven Empfinden ab, also inwiefern man ihm eine objektive Betrachtungsweise zutraut.
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Zurück zum Thema: M.M. nach bemühen sie sich redlich verschiedene Argumente und Fakten unter einen Hut zu bringen. Dabei können auch sie kaum dem entgehen, was letztlich allen (auch mir) passiert, sie lesen die Quellen und bilden sich ihr Urteil nicht unbeeinflusst von Ihrer eigenen Meinung, so dass Sie Argumente die für die Brücke sprechen höher bewerten als umgekehrt. Im Forum hat es letztlich nur eine einzige Person gegeben, die ihre Meinung geändert hat, so festgefügt sind unsere persönlichen Vorurteile unabhängig von noch so plausiblen Argumenten. Meine Sicht der Dinge ist, dass auch im Fall der WSB versucht wurde Informationen zu unterdrücken oder Fakten zu schaffen. Oft mögen dabei die Akteure selbst der Meinung sein in vermeintlich bester Absicht zu handeln. Allerdings schaffen es die Informationen dann doch manchmal und treten an die Öffentlichkeit und dann kommt es zu Konflikten, die auch zur Politikmüdigkeit beitragen. Mehr Transparenz tut also Not auch wen sich in manchen Fällen Entscheidungsprozesse dadurch verzögern würden, aber ich glaube, dass wir längst 2 Brücken hätten wenn von Anfang an mit offenen Karten gespielt worden wäre, schließlich dauert der Diskussionsprozess nun schon mehr als 10 Jahre an. |
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Wo wir gerade bei Fakten oder Quellen sind, ein Artikel der FAZ zum Thema Sachsensumpf: //www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~E99E4471CD89549FD953517391DBB5F23~ATpl~Ecommon ~Scontent.html. Der zeigt ganz gut auf, wie man durch eine selektie Wiedergabe von Fakten plausibel Sachverhalte falsch darstellen kann. Ob dies in diesem Fall auch so ist, kann ich mangels genauer Kenntnisse des Sachverhalts nicht beurteilen. Aber mein Vertrauen in Bartl und co. hält sich sehr in Grenzen, sodass ich mich natürlich eher vom FAZ-Artikel "beeinflussen" lasse. |
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Vereinfacht gesagt, ihr Vorurteil z.B. gegenüber Herrn Bartl ist Ihnen im Wege auch diese Fakten so objektiv wie möglich zu betrachten. Abgesehen davon ist es auch in meinen Augen erschreckend wie bestimmte Stereotype wie Kinderprostutition, Terror (aber auch Gammelfleisch, Klimakatastophe, BSE) etc. von der Presse genutzt werden um Inhalte so zu transportieren wie gewünscht. Der dahinterliegende Anreiz ist einfach ausgemacht. Bei solchen Schlagworten kniggt der Leser ein, seine Urteilsgenauigkeit sinkt und die Bereitschaft zum hinterfragen der Fakten leidet, weil man ja in der Sache kein Verständnis dafür hat. Ich zumindest werde bei diesen (Mega)Themen immer besonders hellhörig und frage mich vor allem wer profitiert eigentlich hinter den Kulissen (Cui bono)?. |
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Mal sehen wie lange sich Ihr Optimismus hält, Herr Richter.
Das kann noch richtig lustig werden für MilleMilbradt... Zitat:
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![]() Dass die Übernahme der Sachsen LB durch die LBBW Probleme bereiten könnte, ist ja keine Neuigkeit. Und wenn diese scheitert sollte, ist Milbradt höchstwahrscheinlich weg vom Fenster (wenn Sie das beruhigt). Aber warten wir doch einfach mal den 31.12.2007 ab. Spekuliert wird viel, den Wahrheitsgehalt kann man aber schlecht prüfen. |
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