08.02.2012 12:54
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Naja, die Deutsche Bank hat an den jetzt problematischen Geschäften laut Medienberichten gut verdient. Sein Urteil ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Nur wäre dies mehr wert, wenn es vor dem Crash geäußert worden wäre. Zitat:
Ansonsten sei darauf verwiesen, dass es den strafrechtlichen Tatbestand der Untreue gibt. Es ist also keineswegs so, dass ein Amtsträger Narrenfreiheit im Umgang mit Steuergeldern genießt. Zitat:
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![]() Da hätte er doch Sicherungen einbauen oder sich mehr drum kümmern müssen, oder!? Klar kann es doch mal vorkommen, dass ein paar Millionen verbrannt werden. Sind doch schließlich keine Millionen der Regierungsverantwortlichen, sondern die vom Steuerzahler. Frage: was haben diese riskanten Geldgeschäfte mit der Industrieansiedlung zu tun. ![]() Wer kann mich aufklären? ![]() Vielleicht Herr Richter? Sie werden sicher wieder die richtigen Argumente für Milbrath und Co. finden. Waren es wieder die Linken oder Rechten oder wer??? Wie wird es eigentlich mit dem ehemaligen Finanzminister Merz weitergehen? Ob er eine Abfindung erhält oder ALG 2 (ist nur ein Scherz!!!)?
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Ansonsten können sich die Anteilseigner ja nun nicht über fehlende Einnahmeausschüttungen beschweren. Schließlich waren die im Wesentlichen auf die riskanten Geschäfte zurückzuführen. Ob dies Löcher reißt, ist wohl auch noch unklar. Diese könnten durch den Kaufpreis gedeckt werden. Genau wird man dies aber vermutlich auch erst zum Jahresende wisen, wenn dieser feststeht. |
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![]() Im übrigen ist man sich mittlerweile ja weitgehend einig, dass der Fehler im System lag. Die Politiker im Verwaltungsrat waren als banktechnische Laien überhaupt nicht in der Lage, die Risiken der Investments korrekt einzuschätzen. Die freuen sich - wenns gut geht - über die Erträge und wollen im nächsten Jahr möglichst noch etwas mehr ausgeschüttet haben (damit man mindestens wieder 5,5 Mio. in den Haushalt einplanen kann). Andererseits ist die Einbindung der gewählten "Volksrepräsentanten" in Entscheidungen betreffend der öffentlichen Finanzen notwendig - das kann man den Bänkern nicht allein überlassen. Meiner Meinung nach sollte die Politik die Grundprinzipien der Anlagestrategie verbindlich (per Gesetz) festlegen. Die Überwachung der Einhaltung des so gesteckten Rahmens sollte dann über den Verwaltungsrat durch Fachleute erfolgen. Man sollte sich allerdings auch darüber klar sein, dass dann von den Landesbanken durch die gesetzlich verordnete zurückhaltende Anlagepolitik keine so großen Ausschüttungen zu erwarten sind. Im "Konzert der Großen" kann man auf diese Weise sicher nicht mitspielen. Dafür bleiben einem dann aber die ganz großen Desaster erspart. |
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Es ist doch schön, dass die Politiker für NICHTS haften müssen.
![]() Dann dürften diese selbsternannten Fachleute auch KEINE Entscheidungen mehr fällen. Ministerpräsident Milbrath hat die Risiken gekannt, aber eben NICHTS unternommen. Wenn er, Metz und die anderen Spezis mit ihrem persönlichen Geld Monopoly gespielt hätten, wäre es mir vollkommen egal, ob sie Verluste gemacht hätten. Auch eine Pleite dieser Personen hätte mich besonders geärgert! Aber es wurde mit Steuergeldern spekuliert, für die alle arbeitenden Menschen einstehen müssen. Dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe, zeigen die vielen Meinungen in der SZ vom 080907. Für mich wird es immer unbegreiflicher, wie ein solches Verhalten auch noch in irgendeiner Form zu rechtfertigen ist. Jeder STEUERSÜNDER wird bei Entdecken eines schon kleinen Mangels, gnadenlos zur Kasse gebeten. Wo soll in diese Politik noch das Vertrauen herkommen. Die NPD wird sich freuen…
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Is´ ja gut. Aber auch mit Tränen der Empörung in den Augen sollte man den klaren Blick auf die Situation nicht verlieren. ![]() Es soll nichts gerechtfertigt werden. Das Fehlen effektiver Kontrollmechanismen ist natürlich Schuld der Politiker - und dafür muss auch Verantwortung übernommen werden. Insofern war der Rücktritt von Metz schon okay. Selbst frühere Verdienste schützen bei so einem "Bock" nicht vor "Degradierung" bzw. Entlassung. Für weitergehende Dinge wie Haftung mit Privatvermögen bzw. strafrechtliche Konsequenzen müsste man schon Vorsatz nachweisen. Das ist bei Politikern nicht anders als bei "normalen" Angestellten. |
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Herr Richter,
man kann ein abgeschlossenes System mit seiner eigenen Logik, in der Sie sich hier und auch bei anderen Themen bewegen, höchstens bestätigen, aber nicht widerlegen. Noch so gute Fähigkeiten taugen dann immer nur dazu, Versagen besser zu interpretieren. G.J. |
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