22.05.2012 22:15
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ich bin da Laie, aber ich stelle mir das so vor. Auf Grund eines richterlichen Beschlusses lasse ich mir von den Mobiltelefonanbietern von dem Tag die Daten schicken. Völlig klar, dass das nicht nur 35 Anrufe sind.
Wo natürlich für mich die Frage im Raum steht, wie werte ich 1000000 Datensätze aus? Mit einem Praktikanten an 2 Nachmittagen? Liest dann einer meine SMS von diesem Tag "Hallo Schatz bin noch Bier trinken"? Was denkt der dann ? Fragen über Fragen. Davon mal abgesehen, das Wort DATENSCHUTZ könnte man doch gleich abschaffen. Was allein der Staat (Meldeämter) an Informationen weitergibt. So was ist doch mehr ein Sommerlochthema. |
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Ich will es mal versuchen (von der technischen Seite aus): Man holt sich von den Mobilfunkanbietern die Verbindungsdaten des interessierten Zeitraums und Ortes (Zellen). So, nun hat man gleich mal 1 Mill. Datensätze. Aber was steht da eigentlich drin? Es werden in den Zellen gespeichert: Logon das Gerätes an der Zelle (Rufnummer, Zeit), Angerufene (Rufnummer von, Rufnummer an, Zeit von, Zeit bis), Anrufende (Rufnummer von, Rufnummer an, Zeit von, Zeit bis), SMS analog, Logout des Gerätes (Rufnummer, Zeit). Es werden in den Zellen definitiv keine inhaltlichen Daten (Gespräch, Text) gespeichert, das ist dort technisch nicht vorgesehen. Wie verwertet man das ganze Zeugs dann, da ist schon mal bisschen intelligente Software (math. Statistik) notwendig. Man ermittelt z.B. die Häufigkeiten der Aktivitäten einer Rufnummer innerhalb der auszuwertenden Zellen. So erstellt man eine Arte "Bewegungsprofile", allerdings nur der Handys welche dort beteiligt waren (Login, Logout, Aktivität). Wenn da Opi mal schnell seine Omi in der Kaufhalle anruft, fällt sowas in der Häufigkeit einfach raus. Anhand der Rufnummer kann man dann über den Anbieter die "zugehörige" Person ermitteln (wenn es denn klappt - siehe Auth. bei Prepaidhandys). Also alles keine Teufelszeug und wieder mal viel Geschreie um eigentlich nichts. Zum Thema "richtiges" Abhören von Mobilfunkverbindungen komme ich später wenn das Thema relevant werden sollte, ich muss mich da selber erst mal kundig machen.
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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Eigentlich schon, genau wie man sich den ganzen Schwachsinn "Zensus 2011" (Kosten 710 Mill. EUR) schenken kann. Die Daten sind alle schon irgendwo vorhanden (Melde-, Finanz-, Grundbuchämter, Sozialversicherungen), man muss sie nur zusammenfügen. So gibt es in diesem Land allerdings keinen eindeutigen Schlüssel für eine Person (so wie in der DDR die Personenkennzahl) und deshalb muss man die Daten anhand Name, Vorname, Geb.-dat, Geb.-Ort mühsehlig zusammenflicken.
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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KarlFaktor, sie haben es (scheinbar) immer noch nicht begriffen!
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Keiner, auch nicht die von IHNEN genannten links-grünen dürfen außerhalb des GG handeln – DIE ANDEREN PARTEIEN ABER AUCH NICHT!!!, dies sollten sie einfach einmal zur Kenntnis nehmen und auch verinnerlichen! Ganz selten ist die blinde Wut auf einen politischen Gegner oder eines Andersdenkenden auch gleichzeitig klug und richtig. ![]() MT98 ![]() Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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Zusammenfassend, nur die Dummen kommunizieren über Anrufe und geraten dann in die Fänge der Rasterfandung, während die Schlauen geschickt die Möglichkeiten der modernen Kommunikation ausnutzen, um im Verborgenen zu bleiben. Gruß Dietmar
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Tja, ein Innenminister, der sich vom entschiedenen Kampf gegen Rechts öffentlichen Zuspruch erhoffte, hatte wohl gleichzeitig angenommen, die Linke würde ihn dafür belohnen und gegebenenfalls verschonen. Freilich war das ein naiver Irrtum: Erst ruft die Linke ihre Sturm-Abteilung zum Naziklatschen nach Dresden, anschließend wäscht sie wahlweise ihre Hände in Unschuld oder distanziert sich lau von den selbstgezüchteten "Idioten" um schließlich auch noch den (am Ende vermutlich erfolgreichen) Versuch zu unternehmen, jegliche Ermittlungen gegen Linksterroristen dauerhaft zu kriminalisieren und letztendlich zu verhindern. Ergebnis: Für linke Ziele ist tendenziell jedes Mittel recht, denn Linke wollen ja immer nur das Gute. Und für das Gute kann man leider nicht immer zimperlich sein (s.a. Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen).
Das war saubere Arbeit, Genossen! Der Weg zurück zur Macht ist sicher lang und steinig, aber ihr habt einen wichtigen Etappensieg errungen. Allerdings: Eure Arbeit wird wesentlich erleichtert durch politisches Personal auf der "Gegenseite", für das Adjektive wie "unterirdisch" oder "grottig" noch eine unangemessene Schmeichelei darstellen. Liebe Sachsen, wie lange soll diese unwürdige Kasperiade mit eurem stillschweigenden Einverständnis noch weiter laufen? |
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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Gruß Dietmar
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