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  #1 (permalink)  
Alt 17.08.2007, 13:08
PeterDresdany PeterDresdany ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 10.08.2007
Beiträge: 27
Smile ....und wieder ein Eigentor für die Elbtal-Gegner!

Eigentlich gibts ja von Seiten der Kulturerbe-Gegner ein Eigentor nach dem anderen. Besonders schön fand ich aber dieses hier:

Da ich auf die Rolle des ADAC -Großkonzerns aufmerksam machte - der nachweislich das Bürgerbegehren für kommerzielle Zwecke missbraucht hatte - hieß es, ich sei ein "linker Ideologe".

Jemand der Demokratie statt Manipulation und Täuschungsversuche fordert, und daher die Rolle der aggressiven Autolobby/Baulobby kritisiert, ist automatisch "links"? Na, dann gute Nacht, Deutschland......!

(Über den politischen Geist der Elbtalgegner - ca. 90 Prozent der rechtsradikalen Parteien und Neo-Nazis sind für das Schandbauwerk - wollen wir lieber erst gar nicht reden).
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  #2 (permalink)  
Alt 24.09.2007, 20:47
MT98 MT98 ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Smile AW: ....und wieder ein Eigentor für die Elbtal-Gegner!

Zitat:
Von Peter Schewe:
Ja gibt es, und zwar wurden die Firmen schon mehrfach in der Presse (DNN sowie SZ) genannt. Es sind ausschließlich ostdeutsche Firmen, darunter der Stahlbau Nyski für den Brückenüberbau und die Fa. Hentschke aus Bautzen.
Allen Verschwörungs- und Lobbyismustheroretikern sei gesagt, dass Bauaufträge dieser Größenordnung europaweit ausgeschrieben und nach den Regeln der VOB/A vergeben werden müssen. Da allen nicht zum Zuge kommenden Firmen das Recht auf Beschwerde bei der Vergabekammer zusteht und dies auch wahrgenommen haben, ist ein Einfluss einzelner Firmen oder Verbände auf die Brückenbauentscheidung an sich wenn überhaupt, nur marginal möglich.
Herr Peter Schewe, liegt hier nicht ein Widerspruch in ihren Aussagen? Einerseits müssen alle öffentlichen Leistungen europaweit ausgeschrieben werden, anderseits sind es ausschließlich ostdeutsche Firmen, welche ja ihrer Aussage nach, diese Ausschreibungen gewonnen hätten.

Ist das wirklich so?

In der SZ vom 290607 stand nachfolgende Mitteilung: Folgende Arbeitsgemeinschaft baut die eigentliche Brücke für rund 32 Millionen Euro: Sächsische Bau GmbH Dresden, Eurovia VBU GmbH und Eurovia Beton GmbH Dresden/Kulkwitz, Plambeck ContraCon GmbH Meißen, Stahl- und Brückenbau Niesky GmbH.
Der Zuschlag für das Brückenbauwerk ist weiterhin offen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zu bedenken ist auch, dass das Bauwerk wohl 160 Mio. Euro teuer sein soll und da ist noch sehr viel Geld zu vergeben ist!

Die vorgenannten ostdeutschen Bauleistungen sind zwar schön, aber sind nicht der wesentliche Teil dieser Monsterbrücke.


In sofern verstehe ich die Worte von Peterdresdany sehr wohl, auch wenn diese sehr deutlich vorgetragen worden sind.

Mit dem Inhalt bin ich einverstanden, denn es geht ausschließlich um das Geld und nicht um eine Verkehrslösung im Sinne der Dresdner Bürger!
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  #3 (permalink)  
Alt 25.09.2007, 15:32
Bernd Richter Bernd Richter ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 26.01.2007
Beiträge: 641
Standard AW: ....und wieder ein Eigentor für die Elbtal-Gegner!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Herr Peter Schewe, liegt hier nicht ein Widerspruch in ihren Aussagen? Einerseits müssen alle öffentlichen Leistungen europaweit ausgeschrieben werden, anderseits sind es ausschließlich ostdeutsche Firmen, welche ja ihrer Aussage nach, diese Ausschreibungen gewonnen hätten.

Ist das wirklich so?

In der SZ vom 290607 stand nachfolgende Mitteilung: Folgende Arbeitsgemeinschaft baut die eigentliche Brücke für rund 32 Millionen Euro: Sächsische Bau GmbH Dresden, Eurovia VBU GmbH und Eurovia Beton GmbH Dresden/Kulkwitz, Plambeck ContraCon GmbH Meißen, Stahl- und Brückenbau Niesky GmbH.
Der Zuschlag für das Brückenbauwerk ist weiterhin offen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zu bedenken ist auch, dass das Bauwerk wohl 160 Mio. Euro teuer sein soll und da ist noch sehr viel Geld zu vergeben ist!

(...)
Jetzt wird's ein wenig wirr. Welche Verschwörung wollen Sie hier eigentlich belegen? Herr Schewe hat doch deutlich darauf hingewiesen. In europaweiten Ausschreibungsverfahren gibt es für unterlegene Bieter Rechtsbehelfsmöglichkeiten, die in der Regel bei Projekten dieser Größenordnung auch in Anspruch genommen werden. Sie haben also zwangsweise eine Transparenz, die manipulierte Vergabeentscheidungen nicht unmöglich macht, aber doch erheblich erschwert.

Dass auch bei einer europaweiten Ausschreibung regionale Firmen zum Zuge kommen, ist nichts ungewöhnliches, da diese oft die niedrigeren Preise bieten können. Jedenfalls darf nach dem geltenden Vergaberecht kein günstigerer Bieter ausgeschlossen werden, nur weil er nicht in Sachsen ansässig ist. Ob hier alles mit (weitgehend) rechten Dingen gelaufen ist, kann man per Ferndiagnose nicht bestimmen. Also würde ich mich auch mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zurückhalten!
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  #4 (permalink)  
Alt 25.09.2007, 18:17
Realist Realist ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.342
Standard AW: ....und wieder ein Eigentor für die Elbtal-Gegner!

Zitat:
Zitat von Bernd Richter Beitrag anzeigen
Jetzt wird's ein wenig wirr.
Hallo Herr Richter,
wieso wird es wirr? MT98 ist einfach nur wirr ;-)

Wie sagt man in meiner Branche so schön: Vielleicht sollte man ihn mal rebooten...
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  #5 (permalink)  
Alt 25.09.2007, 19:57
MT98 MT98 ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: @Herr Richter

Zitat:
Dass auch bei einer europaweiten Ausschreibung regionale Firmen zum Zuge kommen, ist nichts ungewöhnliches, da diese oft die niedrigeren Preise bieten können.
Jedenfalls darf nach dem geltenden Vergaberecht kein günstigerer Bieter ausgeschlossen werden, nur weil er nicht in Sachsen ansässig ist. Ob hier alles mit (weitgehend) rechten Dingen gelaufen ist, kann man per Ferndiagnose nicht bestimmen. Also würde ich mich auch mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zurückhalten!
Herr Richter, ich habe mit keinem Wort etwas von Manipulation oder Verschwörung geschrieben, so viel Zeit muss sein!!! Bisher hatte ich Sie als korrekter Forumsteilnehmer wahrgenommen!

Allerdings habe ich mit Recht darauf verwiesen, dass von 160 Mio.€ erst 32 Mio € vergeben sein sollen.
Somit kann man nicht davon reden, dass alle Aufträge von sächsischen Unternehmen durchgeführt werden (wie ja von Herrn Schewe ausgeführt worden ist!).

Die Baubranche ist schon immer ein sehr kompliziertes Gebiet gewesen!
Es ist von ihnen schon sehr blauäugig zu glauben, dass die Sächsischen Firmen, wegen ihrer niedrigeren Löhne einen wesentlichen Standortvorteil hätten.
Da gibt es die sogenannten Entsendegesetze, welche gerade wieder angeprangert werden, weil diese ständig unterlaufen werden (z.B. durch Sub- und Subsubunternehmer).
Bauunternehmen besitzen da einen sehr großen Einfallsreichtum!

Aber ich bin absolut überzeugt, dass in Sachsen bei der WSB alles sauber abläuft!!!
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  #6 (permalink)  
Alt 26.09.2007, 14:51
Bernd Richter Bernd Richter ist offline
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Registriert seit: 26.01.2007
Beiträge: 641
Standard AW: @Herr Richter

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
(...)
Allerdings habe ich mit Recht darauf verwiesen, dass von 160 Mio.€ erst 32 Mio € vergeben sein sollen.
Somit kann man nicht davon reden, dass alle Aufträge von sächsischen Unternehmen durchgeführt werden (wie ja von Herrn Schewe ausgeführt worden ist!).
(...)
Da habe ich keinen rechten Überblick. Von den 160 Mio. € ist ja schon ein nicht unerheblicher Betrag für Planungen und die Stauffenbergallee ausgegeben worden. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die übrigen Leistungen vollständig vergeben wurden (siehe z. B. Pressemitteilung 44/2007 des RP Dresden, unter www.rp-dresden.de). Die von Ihnen angesprochenen 32. Mio. € betreffen offensichtlich die letzte Auftragsvergabe, das eigentliche Brückenbauwerk. Vorher wurden bereits die links- und rechtselbischen Anbindungen vergeben. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren!?

Wenn ich es richtig verstanden habe, kommen beim eigentlichen Brückenbauwerk nur sächsische Firmen zum Zuge. Ob das auch für die anderen Bauabschnitte gilt, weiß ich nicht. Mir ist das im Grunde auch ziemlich egal, auch wenn ich das erfreulich finde. Von mir aus könnte auch eine polnische Firma die Brücke bauen oder sonstwer, solange es sich um den wirtschaftlichsten Bieter handelte.
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  #7 (permalink)  
Alt 31.08.2010, 11:56
ich'war'in'dresden ich'war'in'dresden ist offline
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Registriert seit: 26.06.2009
Beiträge: 15
Standard AW: ....und wieder ein Eigentor für die Elbtal-Gegner!

Schon die Überschrift dieses Fadens (Threads) ist ein Eigentor - hoffe ich wenigstens!

Man / frau kann die Brücke ja sehen, wie man / frau will.

Aber Elbtal-Gegner (Gegner des Elbtals) muss man / frau deswegen noch lange nicht sein ?!

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