22.05.2012 21:59
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@namoh, Sie sollten sich einmal tiefgründig folgendes überlegen:
Herr Bohne spricht davon, dass erstmalig ein ausgeglichener Haushalt aufgestellt wurde. Er blendet aber dabei vollkommen aus, dass dies nur möglich ist, weil die Steuerzahler die Rückzahlung des 1,25 Mill. Euro – Darlehn großzügig um ein weiteres Jahr gestundet haben (sonst würde dieser Haushalt mit minus 1,25 Mio. Euro belastet sein)! Jeder Bürger mit einigermaßen mathematischen Kenntnissen kommt sehr schnell hinter eine solche unsolide Rechnung. Sollte Dynamo einmal in der wirtschaftlichen und sportlichen Lage sein, in der 2. oder gar 1. Liga zu spielen, hat man zwar mehr Einnahmen durch den DFB, aber die Zuschüsse der Stadt werden geringer, die Spieler für diese Klasse werden teurer und was ganz wichtig ist, Herr Kölmel wird wieder in Erscheinung treten. Seine investierten Millionen will er natürlich noch versilbern oder gar vergolden. ![]() Glaubt hier im Forum nur ein einziger realistisch denkender Mensch, dass diese Rechnung für Dynamo jemals aufgehen wird? Wie ich schon geschrieben habe, träumen ist nicht verboten, nur darf man die Realität nicht mit der Träumerei verwechseln. Anders als einige hier bin ich nicht der Meinung, dass diesmal die Stadt über ihr gemachtes Angebot gehen wird. Der Finanzausschuß hat meiner Meinung ein sehr klares Signal gesetzt, ob dies nun einigen gefällt oder eben nicht. @namoh, die Stadt will mit weiteren rund 500 TEuro helfen, dazu kommen noch die austehende Rückzahlung des Darlehns - damit sie diese Geld nicht vergessen!!! ![]() Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren (Bertold Brecht) MT98 Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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Die Mehrheit im Sportausschuss war ganz klar für die "Oppositions"-Vorlage von ca. 1 Mio. + 200.000 Bürgschaft. Auch die FDP. Allen Räten ist die realitätsferne Kalkulation Herrn Vorjohanns ziemlich gegen den Strich gegangen. Der Beschluss kam nur nicht zustande, weil die OB diesen mit eigener Stimme hätte kippen können. Im Stadtrat, der diese Entscheidung nun treffen wird, sind die Mehrheitsverhältnisse klar und die CDU wird mit ihrem Versuch, Dynamo in die Insolvenz zu treiben, nicht durchkommen. |
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Nach der SZ vom 270210 ist die Aussage folgende: CDU-Stadtrat Lars Kluger gab wiederum den Linken die Schuld. „Wir hätten gern einen Zuschuss von 527761 Euro und die Stundung des Darlehens – das wären weitere 116000Euro – beschlossen (diese 116000 Euro sind die Monatsraten des 1,25Mio. Euro-Darlehn!). Zitat:
Der Sportausschuss kann sicher etwas entscheiden, aber ich glaube, dass diese Entscheidung noch durch den Finanzausschuss eine Bestätigung erhalten muss. Wenn es so wäre, wie sie es geschrieben haben, dann könnte / würde eine positive Entscheidung für Dynamo gefällt werden können. Ich bin mir da aber nicht sicher… Das Thema wird uns in der nächsten Zeit noch beschäftigen. Im Übrigen macht uns gerade RP Leipzig und Kölmel vor, wie es auf lange Sicht funktionieren könnte. Genau so einen GROßSPONSOR braucht jede Mannschaft, welche hohe Ziele angehen möchte. Eine Kommune sollte niemals der Hauptsponsor für eine Profimannschaft werden, außer der Stadtrat fällt eine Entscheidung, dass er sich in Zukunft eine STADTMANNSCHAFT DYNAMO DRESDEN zulegen möchte. MT98 Wer fehler findet, kann sie behalten. |
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trotz ihrer Erklärungen, es bleibt dabei: Die Dynamo-Verantwortlichen haben schon vor Beginn des Stadionbaus genau gewusst, welche Mietzahlungen nach der Fertigstellung auf sie zukommen werden. Es wäre ihre Sache gewesen, Fans und Stadträte auf die damit sehr wahrscheinlich verbundene Insolvenz des Vereins hinzuweisen - denn trotz der spektakulären Zuschauerzahlen wird das Einnahmeziel offenbar regelmäßig um ein paar Hunderttausender verpasst. Dieses Versäumnis ist aber kein Versehen, sondern volle Absicht gewesen: Die Erpressung der Stadt hat bei Dynamo Tradition und Methode. Mal droht man mit dem (Wahl-) Liebesentzug der Fans, mal lässt man die treuen Trottel mit drohender Geste vor dem Rathaus aufmarschieren. Sehr beliebt sind auch Leserbriefaktionen bei der willfährigen (und auf Umwegen am Fussballgeschäft beteiligten) Lokalpresse. So erzeugt man ein Klima, in dem wirtschaftliche Vernunft und Gerechtigkeitssinn als ein Mangel an Lokalpatriotismus erscheinen. Auf diese Art und Weise haben die Betreffenden ein wirtschaftlich völlig absurdes Projekt erzwungen, für das die Stadt nun in immer kürzeren Abständen mit Millionenbeträgen gerade steht. Die Konsequenz sind weiter unsanierten Schulen, fehlende Krippenplätze und Straßen, die sich Jahr für Jahr mehr in Schotterpisten verwandeln. Vielleicht geht deshalb am Ende auch die Operette vor die Hunde, anstatt in der Innenstadt eine Chance zu bekommen. Aber diese unwesentlichen Opfer ist die Kultur- und Bildungsmetropole Dresden den ewigen Losern von Dynamo und ihrem in Teilen latent gewalttätigen Anhang wohl schon schuldig. Zur Erpressung gehören schließlich immer mindestens zwei. Die Stadträte hat man mit Drohungen und Aufmärschen weich gekocht, so weit sie nicht ohnehin - wie zum Beispiel FDP-Genschmar - an Dynamo-Geschäften mitverdienen oder - wie SPD-Blümel - mit Anbiederung in „Fankreisen“ gezielt nach Stimmen fischen. Natürlich tragen auch die Finanzjongleure in kommunalen Ämtern ein gerüttelt Maß Schuld. Wie kann man nur Verträgen zustimmen, bei denen die Stadt für die Nutzung des Stadions durch einen einzigen Verein immer fleißig mit zahlt - und zwar um so mehr, je hilfloser die (letztlich auch mit Steuergeld) zusammengekauften Legionäre auf dem Rasen herumstolpern! Wie wollen Sie da als Stadt „den Verein in die Pflicht nehmen“? Das ist doch eine von vorn herein verratzte Fehlkonstruktion, für die das Ende in einer Abwärtsspirale nicht ganz ohne Folgerichtigkeit ist! Die Bürger der Stadt stehen als Ausfallbürgen alleweil bereit, wenn die Knete mangels Leistung wieder nicht reicht. Haben Sie eine Idee, wie lange sich die Bürger das noch gefallen lassen sollen? Vierzig Jahre vielleicht, so lang also, wie die Stadionverträge laufen? |
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Ach ja - die Operette - mein Lieblingsthema. Warum muss eine Stadt wie Dresden jährlich 13 Millionen € für eine Musical- und Operetteneinrichtung aufbringen? Gibt es eine höhere Instanz, welche diese Art der leichten Unterhaltung von jener unterscheidet? Wissen Sie viele Kinder und Erwachsene in Dresden und Umgebung beim Verlust ihres Vereins wirklich ein Stück Lebensinhalt einbüßen? Ist Ihnen egal, ich weiß - alles Assis und Verbrecher... |
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![]() Ganz schnell und über Nacht wurde nun bei Dynamo ein Einsparpotential von 250 Teuro gefunden! Daran können SIE die „seriöse“ Zahlenangabe bei diesem Fußballverein erkennen. Gerade wurde noch von Insolvenz gesprochen, nun gibt es doch RESERVEN!!! Die sogenannten DDR-Traditionsvereine, können sich für diese Titel nichts, aber auch überhaupt nichts kaufen. Im Gegenteil, sie sind wahrscheinlich die Ursache, dass sich nicht ein einziger Groß-SPONSOR für diese Vereine interessieren. Weder in Erfurt, Leipzig, Jena, Magdeburg, auch nicht in Rostock (Abwärtstrend in Richtung 3. Liga), kommen diese Vereine auf die Beine. Leipzig mit Red Bull und Kölmel kann es schaffen. Hoffenheim mit dem Mäzen Hopp wird sich in der Bundesliga etablieren. Auch wenn es keinen gefällt, ohne private Geldgeber werden und müssen auch bei Dynamo die Lichter ausgehen. Die Rechnung von Herrn Vorjohann hat schon etwas sachliches! Frage: Könnte die Projektgesellschaft ohne Dynamo überleben? Wenn das Stadion eingemottet wird: Ja. Dann lacht die Republik, aber wirtschaftlich wäre das so. Im Gegenteil, für die Steuerzahler würden auch noch die Kosten für die Bewachung der friedlichen Spiele wegfallen. Dynamo würde allerdings und da bin ich überzeugt, auch ohne zusätzliche Hilfe durch den Steuerzahler, weiter existieren! Vielleicht träumt man dann weniger und blickt ein wenig realistischer in die Zukunft! Zitat:
Die Abstimmung ergab nach meinem Kenntnisstand ein Ergebnis von 46 zu 20 Stimmen! Die CDU hatte zu diesem Zeitpunkt wohl nur 21 Sitze oder? MT98 Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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Diese einfachen Wahrheiten sind im Stadtrat angekommen und sie werden zu einer deutlichen Entlastung der völlig überzogenen Zahlungsverpflichtungen seitens Dynamo führen. Interessant werden die angestrebten Neuverhandlungen der Verträge sein. |
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Genau: Ohne Fußball würden die Hooligans dann Kleingartensparten gründen und sich der Aufzucht von Tulpen und Radieschen widmen.
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