09.02.2012 06:13
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@namoh, wir sollten doch bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln!
Die STAATSoperette ist zum Beispiel eine STAATLICHE Einrichtung (wie es auch viele andere staatlichen Einrichtungen gibt). Dynamo Dresden ist ein PRIVATUNTERNEHMEN und hat keinen solchen STAATLICHEN Status! Vielleicht sollte er so einen Status beantragen, dann kann man sie auch mit anderen staatlichen Einrichtungen vergleichen. Auch der immer wieder erwähnte Verweis auf die oder die Geldverschwendung in Dresden ist nicht zulässig. Dies würde ja ein Vorsatz bedeuten und ein solcher ist strafbar (die oder die machen es ja auch!). Den teilweise sehr unseriösen Umgang mit dem Finanzbürgermeister Vorjohann, kann ich nicht verstehen. Dieser hat bei seiner Arbeit nur sehr wenig Freunde, denn jeder will von ihm Geld haben, aber die Einnahmen brechen überall weg. Außerdem kann er alleine nur Vorschläge für die Stadträte vorbereiten, welche diese ALLEIN entscheiden müssen. Erst dann kann der Finanzbürgermeister tätig werden (er ist halt nur ein ausführendes Organ)! Wenn eine weitere Umverteilung von Finanzmitteln in Richtung Dynamo gehen soll, müssen diese ja irgendwo WEGGENOMMEN werden. Also werden in einem anderen Bereich Organisationen benachteiligt. Ob diese dies als gerecht ansehen, dass dies schon wieder zu Gunsten von Dynamo geschieht, kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Mal sehen, wie die Stadträte die ganze Sache sehen werden. Herr Vorjohann hat es eigentlich schon sehr gut ausgedrückt: FRAGE: Drohen Leipziger Verhältnisse, wo zurzeit kein Verein im neuen Zentralstadion spielt? Dazu ist meiner Meinung nach die wirtschaftliche und sportliche Kraft des Vereins zu gigantisch. Ich glaube nicht, dass man im Verein zulässt, kamikazehaft zu verglühen. Man kann den Bogen halt auch überspannen! MT98 Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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Zitat:
, wenn andere Verein nichts bekommen.Warum müssen wir überlegen ob es ein Risiko ist das wir Veranstaltungen machen und bei Dynamo sagt man gehört zur Stadt wie die Semperoper ![]() Ich wollte mit meinen Beitrag nur Ansprechen das es Vereine gibt mit 5.000 Mitgliedern die bekommen 2 Millionen und dann gibts Vereine mit 100 Mitgliedern die bekommen nichts . Warum nicht eine andere Verteilerrolle mal überlegen?Wenn die Stadt sich mal mit den Vereinsgesetz beschäftigen würde, könnte es sehr teuer werden für die Mitglieder von Dynamo (Nachschußpflicht!!!). |
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Ein Krieg ist nun mal teuer. Jeder Tag kostet etwas über 1 Million, Tendenz steigend. Hinzu kommen Kosten für z.B. Filmförderung an aller Herren Länder (siehe Berlinale), u.a. auch für die armen USA, Abwrackprämie, Bankenrettung (> 400 MILLIARDEN), Skiferien für EU-Angestellten deren Kinder (gerade aktuell), Pfusch am Bau aller Orten und insbesondere bei öffentlichen Projekten - mit exxxxxplodierenden Kosten, Korvetten und U-Boote für Freunde, ein Sachsen-Haus in Kanada, A400M, Rüstungsprojekte in Griechenland, usw. usf.
Gestrichen erstmal in Dresden: 6 größere Straßenbauprojekte, mehrere Schulneu- bzw. Rekonstruktionsbauten, Schwimmhalle Bühlau, Schwimmhalle Freiberger, Jugendarbeit, bei steigender Kriminalität wir die Polizei runtergefahren (jeden Tag ein Auto weg) usw. Zusammengefasst, für Dynamo ist noch genügend Knete da. Vom Tal der Ahnungslosen ins Tal der Tränen. Sachlich, kritisch und optimistisch, wie immer, der Aktivist |
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Zitat:
Bei einem Fußballklub mit 14 Jugendmannschaften, der an jedem Heimspielwochenende tausende Zuschauer ins Stadion lockt, sieht das etwas anders aus. Oder haben Sie in Ihrem Verein eine nennenswerte Jugendförderung? "Gummi geben" zählt dabei aber nicht als sinnvoller Jugendsport.
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Die Operette befindet sich in städtischer Trägerschaft (der Staat im Namen ist nicht ganz korrekt). Nur: was ändert das an den Verhältnissen. Wieso muss eine solche Einrichtungen öffentlich angebunden sein? Vielleicht weil sie sonst nicht existieren kann? Ja genau - sehen Sie! Dynamo und dem Stadion geht´s genauso. Und jetzt?
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Herr Schleiff, ich stimme Ihnen völlig zu!! Das Hauptproblem bei Dynamo ist seit der Wende fast immer das gleiche: Eine nicht unbedingt profesionelle Führung mit ungerechtfertigten Kompetenzansprüchen wurschtelt undurchsichtig vor sich hin!! Und vor allem: Man ruht sich auf dem Namen "Dynamo" aus bzw. auf dessen positiven sportlichen Traditionen und glaubt deshalb, vieles geschehe auf der Welle der Tradition im Selbstlauf. Was herauskommt ist Schlamperei und Unproffesionalität.
Ich frage mich manchmal, ob es nicht besser wäre, den Namen Dynamo abzuschaffen und einen völlig neuen Namen zu schaffen, damit das naive Denken endlich aufhört, Tradition automatisch in Leistung umwandeln zu können. Zitat:
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Der Aufstieg wird aber auch nicht wahrscheinlicher, wenn Dynamo aufgrund einer verhältnismäßig hohen Miete (das Zehnfache des Ligadurchschnitts), welche nicht durch damit verbundene Mehreinnahmen kompensiert werden kann, nicht konkurrenzfähig ist. Bzw. wäre es interessant zu erfahren, welche Mietkosten die von Ihnen genannten Vereine haben. Ich kenne die Zahlenwerke nicht wirklich, über die dieser Tage so viel gesprochen wird bzw. kann nur Gesagtes wiedergeben. Dynamo sieht aufgrund der ab der nächsten Saison zu zahlenden Stadionmiete eine Deckungslücke von 1,5 Mio. €, welche die Stadt nur in Höhe von 0,5 Mio. € durch einen entsprechend höheren Zuschuss an die Stadiongesellschaft zu tragen bereit ist. Herr Vorjohann sieht bei Dynamo noch Potential, diese Lücke von 1 Mio. € zu schließen. Der Geschäftsführer von Dynamo wiederum argumentiert, dass man die Ausgaben bereits um 1,6 Mio. € reduziert hat und z. B. der Profi-Spielerkader im Ligadurchschnitt bereits relativ niedrige Kosten verursacht. Aus Sicht des Vereins sind die Einsparpotentiale weitestgehend ausgereizt, es sei denn, man spart kräftig bei Nachwuchsleistungszentrum und Profimannschaft und beraubt sich damit jeglicher sportlicher Perspektive. Nun ist die Frage, wer näher an der Realität liegt. Jedenfalls waren Herr Vorjohanns Vorschläge gestern abend im MDR, die Kartenpreise zu erhöhen (erreichen jetzt schon Erstliganiveau) oder Ehrenamtliche das Stadion reinigen zu lassen (wird wohl bereits praktiziert), nicht besonders überzeugend. Einzig der Verzicht auf einen Geschäftsführer für den sportlichen Bereich erscheint realistisch. Aber das deckt zum einen die Lücke von 1 Mio. € nicht und zum anderen soll der ja auch nicht aus Spaß beschäftigt werden, sondern die sportliche Perspektive verbessern. Wie professionell die sportliche Führung des Vereins ist, vermag ich nicht wirklich zu beurteilen. Die Tendenz zeigt zumindest derzeit wieder nach oben. Und so schlecht steht Dynamo im Vergleich gar nicht da, zwar nur vier Punkte Abstand nach unten, aber zu Platz 6 sind es auch nur vier und zu Platz 3 (Relegation für die 2. Liga) gerade einmal neun Punkte, wobei Dynamo noch ein Spiel mehr zu absolvieren hat als der derzeitige Dritte. Letztlich zeigt das die Ausgeglichenheit der Liga, in der ca. 15 von 20 Mannschaften das Potential für die 2. Liga haben und sich dennoch womöglich mindestens zwei dieser Mannschaften am Ende in der Regionalliga wiederfinden. Sportlich ist alles drin. Dynamo sehe ich auf absehbarer Zeit nicht in der Lage, diese Liga zu dominieren. Aber das ist bei bis zu drei Aufstiegsplätzen auch nicht unbedingt notwendig. Kurzum, ich sehe die sportliche Perspektive bei weitem nicht so schwarz. Und in finanzieller Hinsicht scheint der Verein ja auch aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Nun kann man in Anbetracht der Erfahrungen aus der Vergangenheit natürlich trotzdem seine Zweifel haben, ob dies von Dauer ist. Man sollte aber die bestehende Vertragslage nicht nutzen, um den Verein in die Bedeutungslosigkeit zu treiben. Jedenfalls habe ich ein wenig den Eindruck, dass es der eine oder andere darauf anlegt. Nur ist damit niemanden geholfen, da dies nichts am Grundproblem - Vorhandensein eines Stadions mit den damit verbundenen Kosten – ändert. |
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Schaffen wir sie ab, damit Dynamo weiter Geld verbrennen kann. Wie viele sogenannte Führungskräfte gab es schon bei diesem Verein und welches Ergebnis ist erzielt worden??? Darüber sollten sie sich mal ein paar Gedanken machen. Übrigends ist laut MDR der im letzten Jahr genehmigte Kredit zurzeit ausgesetzt (muss oder kann nicht zurückgezahlt werden!) Zitat:
Es gibt keine Garantie, dass auch mit viel Geld ein Aufstieg realisiert werden kann! Aber wie kommen SIE auf das Zehnfache des Ligadurchschnitts? Sie können doch eine Miete für ein Stadion, welches die anderen Mitbewerber haben, nicht mit der Dresdner Luxusarena vergleichen! Wenn SIE schon auf andere Mitbewerber schauen wollen, dann sollten SIE auch einmal auf die Hilfestellungen der Kommunen bei diesen ANDEREN Mannschaften schauen. Dynamo soll einen Umsatz von 9,0 Mio. Euro haben. Für mich ist es nicht wirklich glaubhaft, dass man nach dem Abzug der Kosten, nicht mit dem Geld auskommen soll. Herr Richter, auch die Eislöwen müssen „irgendwie“ klar kommen und diese schwimmen auch nicht im Geld. Wer soll ihrer Meinung dieses zusätzliche Geld für Dynamo bereitstellen bzw. wer soll verzichten? Die Hartzer, die kleineren Vereine oder wer? Warum interessiert sich kein größerer Sponsor für diesen Verein? Vielleicht, weil GENAU diese Art sich in der Öffentlichkeit zu bewegen, abstößt? Als letztes noch eins, die Stadt ist nicht der Vermieter. Dies ist für 32 Jahre das Bauunternehmen HBM. An diese Adresse muss sich Herr Bohne wenden, um eine Miete zu erhalten, die er als realistisch betrachtet. Nein, macht er nicht. Er geht den bequemen Weg und fordert zusätzliche Miet- bzw. Betriebskostenzuschüssen vom Steuerzahler. Die Art, wie die Führung die Dynamoanhänger gegen die Stadt aufzubringt, ist eine lange Tradition bei diesem Verein. Genau bei dieser Stadt, die es erst ermöglicht hat, dass sie eine hervorragende Spielstätte besitzen, beschwert man sich. Ohne diese Stadt, gäbe es Dynamo schon lange nicht mehr! Frecher kann man nicht agieren! ![]() MT98 Wer fehler findet, kann sie behalten. |
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Ich erwarte von allen Beteiligten, also auch der Stadt, nichts weiter als Transparenz und Ehrlichkeit im Umgang miteinander und mit den Bürgern und Steuerzahlern. Es ist sinnlos, Dynamo Lasten übernehmen zu lassen, von denen jeder weiß, dass sie nur mit viel Glück zu schultern sind. Man kann das Blatt wenden wie man will, am Ende hat immer der Steuerzahler die Suppe auszulöffeln, wenn die kühnen Pläne nicht funktionieren. Als erstes sollte deshalb finanziell Transparenz auch für den Steuerzahler geschaffen werden. Dann bleibt die Bringschuld von Dynamo, mit professioneller Aufbauarbeit eine Mannschaft zu formen, die dauerhaft zumindest in der zweiten Liga bestehen kann und damit auch für überregionale Sponsoren interessant wird. Neben guten Spielern braucht der Verein auch eine gute wirtschaftliche Führung, in die ein Sponsor auch Vertrauen haben kann. Niemand wirft sein Geld in ein Fass ohne Boden. W.S. |
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Was das Stadion den Verein kosten würde, wußte man bei Dynamo schon, bevor der erste Hammerschlag für den Neubau getan war. Was soll jetzt das Gejammer? Ein wesentlich billigere Umbau des Rudolf-Harbig-Stadion war ja für diesen angeblich erstklassigen Verein nicht angemessen. Dynamo hat die Stadt erst mit seinen gewalttätigen Fans erpresst und betreibt nun fortgesetzt aggressive Bettelei. So etwas gehört vor den Kadi (und sei es der Insolvenzrichter) und nicht zur Verhandlungen über Nachschüsse ohne Ende in den Stadtrat!
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