09.02.2012 06:13
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Zitat:
Es geht hier weder darum, "auf den Fußball einzuschlagen", noch die Ausgaben für Kultur gegen die für Sport auszuspielen. Weder wird von Dynamo verlangt, dass Stadion aus eigener Tasche zu bezahlen, noch ist es realistisch, Theater, Orchester und Museen nur aus den Eintrittsgeldern finanzieren zu können. Wir reden hier nicht vom Amateur- sondern vom Profifußball, der sich wie andere Vereine zeigen eben sehr wohl bei entsprechendem sportlichem Erfolg selbst finanzieren kann. Ich sehe bei Dynamo keine positive Entwicklung. Die Profiabteilung wurschtelt vor sich hin, amateurhaft geführt und ohne echte Aussicht auf Besserung. Dynamo ist eine Drittliga-Mannschaft mit Erstliga-Allüren. Niemand hat Dynamo gezwungen, die Verträge zu unterschreiben. Man hat sich mal wieder selbst überschätzt und drückt nun auf die Tränendrüse oder droht mit Insolvenz. Als letztes Argument kommt dann der Profifußball als die "Oper des kleinen Mannes", die eben subventioniert werden müsse. Darum geht es jedoch nicht. Es geht um eine ehrliche Bestandsaufnahme und eine realistische Finanzplanung für den Profifußball. Niemand kann den Aufstieg in die 2. Liga "planen" bzw. befehlen. Ich sehe jedoch keine Ansätze, dass die derzeitige Strategie überhaupt einen Aufstieg in den Bereich des Möglichen rückt. Wenn das aus finanziellen Gründen nicht drin ist, muss man sich fragen, warum. Rostock und Cottbus, aber auch Paderborn, Aachen und schaffen es in der zweiten Liga, ohne dass dort jemand eine Goldader angebohrt hätte. W.S. |
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Diesen Neubau kann sich eine Mannschaft von Dynamo Dresden eigentlich nicht leisten (Misswirtschaft ohne Ende) – diese Mannschaft ist schließlich kein städtisches Unternehmen (auch wenn manche dies so sehen wollen). Allerdings hätten die vergangenen Möchtegernpräsidien und – Macher dagegen opponieren können, haben sie aber nicht! Zum Nulltarif gibt es in diesem Leben absolut nichts und selbst der Tod wird immer teuer. Auch sollten wir uns in das Gedächtnis rufen, dass eine Woche nach der Eröffnung des Stadions plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung die Insolvenz vor der Tür von dem Verein stand und die Stadt aushelfen musste. Im letzten Jahr wurden wieder kurz vor der Lizenz schwarze Finanzlöcher entdeckt, die keiner erklären konnte. Wieder musste geholfen werden. Nun ist es kurz vor Abgabe der Unterlagen für die Beantragung der Lizenz wieder einmal so weit und auch jetzt soll wieder nach den Willen der Vereinsführung der Mietzins verhandelt werden. Dies soll und muss ganz schnell gehen und Dynamo Dresden will bestimmen, in welcher Höhe dieser liegen soll. Vorjohann hat es sehr gut ausgedrückt: Wie viel kostet das Stadion die Stadt ohne Dynamo als den Hauptmieter? Laut Vertrag 2,67 Millionen Euro, eine halbe Million mehr als heute. Könnte die Projektgesellschaft ohne Dynamo überleben? Wenn das Stadion eingemottet wird: Ja. Dann lacht die Republik, aber wirtschaftlich wäre das so. Ich bin gespannt, wie dieser Streit ausgehen wird und ob Dynamo auf Kosten der vielen kleinen Vereine schon wieder unverhältnismäßig bevorteilt wird. MT98 Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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ja, das ist halt einfach ein teil der hochkultur die so stark gefördert werden muss, sonst könnte so etwas überhaupt nicht existieren, weil kein professioneller nachwuchs mehr diesen weg einschlagen würde. aber die summen sind enorm, das ist wahr.
das ist beim fußball nur bedingt der fall.
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ohrknopf mikrofon |
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Herr Schleiff, Ihre Analyse ist aus meiner Sicht schon nachvollziehbar. Allerdings sehe ich weder für den Verein noch für die Mannschaft so schwarz wie Sie. |
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Wie wurde hier so schön gesagt:
Ich bin der Geber und die oben dürfen mit den Steuergeldern machen was Sie wollen. Wir als BMW CLUB DRESDEN können auch nicht auf unseren Treffen nur vom Eintrittsgeldern leben, auch wir haben Sponsoren. Wir sind erstklassig, weil Mitglied im BCD (BMW CLUB DEUTSCHLAND - das sind von der BMW AG anerkannte BMW CLUBS), bekommen aber außer einen ganz geringen Betrag von einen BMW Händler aus Dresden Null Zuschüße. Drotzdem Veranstalten wir solche Events. Mir ging es bei dem Thema nicht darum, ob Dynamo sich den Zuschuß verdient hat und wichtig ist, sondern mit welchen Maß gemessen wird. Ein Verein wie unser würde sich über einen Zuschuß von 500,00 Euro freuen. Andere Vereine bekommen Millionen und sind dann Pleite. Wenn Dynamo Fans auswärts fahren, machen sie der Stadt alle Ehre ![]() Hat schonmal jemand was von Probleme des BMW CLUB DRESDEN gehört wenn der mit seinen Mitgliedern zu anderen Treffen fährt ![]() Ich bin dafür das gewisse Aushängeschilder der Stadt Dresden mehr Geld bekommen wie andere und es soll auch gefördert werden. Aber Bitte wenn dann alle und nicht oben in der liste der Lieblingsvereine und dann unten: Pech zu Spät für Euch
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Nach dem Abschluss im letzten Jahr wurde von den Verantwortlichen von Dynamo behauptet, dass dies Frau Orosz zugesagt hätte. Nicht EINMAL wurde diese Aussage von offizieller Seite bestätigt (oder kennen SIE einen offiziellen Link, wo man dies nachlesen kann?). Diese sogenannte Alternative mit dem Umzug nach Leipzig war das gleiche Prozetere, was die Gewerkschaften ständig machen: Entweder die oder die Lohnerhöhung oder wir streiken. @namoh, vielleicht denken sie auch einmal an die vielen kleinen Sportvereine, welche genau durch diese Geldvernichtung Jahr für Jahr auf notwendige Hilfen verzichten müssen. Es ist im wirklichen Leben nun einmal so, Geld kann man nun mal nur einmal ausgeben. MT98 Wer Fehler findet, kann sie behalten. |
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Ich stelle mir das grad wie in Sid Meier's Civilization vor. (die erste Version, später habe ich nicht mehr gespielt).
Der Bau eines Kolloseums erfreut und beruhigt die Bürger der Stadt und es gibt keinen Bürgerkrieg. |
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@MT98
Sie müssen es ja nicht glauben. Was für einen offiziellen link erwarten Sie denn für so eine Aussage? www.dresden.de? Wie auch immer, es ist nunmal Tatsache, dass das Thema seit Monaten zwischen Stadt und Dynamo verhandelt wird und nicht aus heiterem Himmel fällt. Leipzig hätte nicht funktioniert, deswegen hat sich Dynamo auf diese Drohgebärde auch nicht eingelassen. Es steht jedem frei, sich über große Ausgabenpositionen im Kultur- und Freizeitbereich der Stadt Dresden Gedanken zu machen. Darunter fällt u.a. Dynamo aber auch z.B. die Staatsoperette mit 11,3 Mio./Jahr. Warum vernehme ich in Bezug auf diesen Ausgabenposten keine Diskussion. Eine neue Spielstätte soll ja auch gebaut werden. Mit 100.000 Besuchern/Jahr und ohne Fernsehen ist die Breitenwirkung hier auch um ein Vielfaches geringer, und der künstlerische Wert... naja |
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Ergänzung: Aber eine große Schwimmhalle (kein Badeparadies) wäre auch nicht schlecht.
Und @BWMClub: In Ihrem Verein scheint ja alles zu funktionieren, da brauchen sie keine Zuschüsse wie die unterbezahlten Fußballer. Zuschüsse bekommen die, bei denen es "grad einmal" nicht so klappt. Siehe dazu auch Hartz IV Debatte und Westerwelle. |
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BMW-Club Scorpion Dresden BMW Drivers-Club Dresden und BMW Club Dresden am Autohaus Melkus Wie diese Clubs nun konkret zusammenhängen ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, da mir z.B. auch egal ist, wie die Dresdner Briefmarkensammlervereine miteinander verbandelt sind. Wenn ich aber nur auf der ersten dieser drei Websites lese, dass man sich (logischerweise) mit BMWs und dann auch noch mit deren Tuning beschäftigt, dann frage ich mich, warum ausgerechnet ein Fanclub einer teuren Automarke Fördergelder erhalten sollte? Wer sich BMWs und dann auch noch deren Tuning leisten kann, der sollte doch bitte nicht über Geld klagen! Man wird auch als Auto-Fanclub nicht gezwungen, Veranstaltungen zu machen. Wenn man es trotzdem tut, sollte man sich vorher überlegen, ob es ein finanzielles Risiko wird. Und dann geht es eben nicht. Demnächst fordert noch der iPhone-Fanclub Dresden (keine Ahnung, ob es so etwas gibt) Fördermittel … Dieser Text hat nichts mit diesem schlimmen Sozialneid zu tun, weil ich mir vielleicht nur keinen BMW leisten kann und nun neidisch bin. Ich habe tatsächlich keinen, brauche so etwas aber auch nicht (Toyota- oder Fahrradfahren reicht mir). |
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