
21.01.2010, 15:57
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AW: Ausbau Königsbrücker Str./Bautzner Str.
Zitat:
Zitat von marvin
Ich habe mich die ganze zeit gefragt, was denn eigentlich die absoluten Zahlen sind (hier im Thread tauchen ja nur relative auf) und wie die sich zu der 20.000 Fahrzeug/Tag verhalten, aber der 2-spurig ausgebaut werden soll. Im Entwurf des Lärmaktionsplans für die Neustadt findet man folgende Prognosezahlen für 2020 unter Berücksichtigung der fertiggestellten Waldschlößchenbrücke:
Königsbrücker Straße zwischen Louisenstr. und Jordanstr.
2002: 23.800
2020: 17.500
Königsbrücker Straße zwischen Tannenstr. und Ahornstr.
2002: 21.300
2020: 19.500
Der Verkehr scheint im oberen Teil im Grenzbereich zu liegen - jetzt verstehe ich auch die Hoffnung auf eine neue Verkehrsprognose ...
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Ich vermute mal, dass sich die möglichen Umplanungen auch auf diesen oberen Bereich beschränken. Insofern sollte man mal die Bälle flach halten, statt z. B. von einem bestenfalls theoretisch denkbaren Abriss der Bäckerei Rißmann zu fabulieren. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn da mal seitens der Stadt etwas mehr Transparenz gezeigt würde.
Für den Abschnitt vom Bischofsweg zur Stauffenbergallee ist ja nach dem bisherigen Planungsstand tatsächlich nur eine Zweispurigkeit vorgesehen, zugunsten eines eigenen Gleisbetts für die Straßenbahn. Dies wird nach den bisherigen Prognosen vermutlich ausreichen, da auf dem Abschnitt auch nur eine zusätzliche Ampelquerung geplant ist (bzw. schon umgesetzt wurde), der Verkehr also relativ wenig behindert wird. Andererseits lässt dort die bestehende Bebauung vergleichsweise viel Platz. Man könnte da sicher noch etwas in die Breite gehen, was natürlich auf Kosten der dort vorhandenen Vorgärten gehen würde bzw. eine entsprechende Inanspruchnahme der Grundstücke bedeuten würde. Um dies im Planfeststellungsverfahren durchzukriegen, bräuchte man sicherlich höhere Prognosen. Alternativ oder parallel könnte man natürlich auch das Gleisbett der Straßenbahn ganz oder teilweise für den Verkehr freigeben.
Warten wir mal ab, was die für dieses Frühjahr angekündigte Prognose so aussagt. Da sich die bisherigen Prognosen im Grenzbereich bewegen, ist es ja nicht völlig abwegig, neuere Prognosen abzuwarten. Auf die paar Monate kommt es in dieser unendlichen Planungsgeschichte eh nicht mehr an. Es ist schließlich niemanden geholfen, wenn auf dem Abschnitt Bischofsweg/Stauffenbergallee trotz teurem Ausbaus ein Nadelöhr entsteht. Ob, um dies zu verhindern, gleich ein Ausbau auf vier Fahrspuren plus Gleisbett für die Straßenbahn notwendig sein wird, ist natürlich eine andere Frage.
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