09.02.2012 15:24
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@W. Schleiff
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Ich glaube, die wesentliche Aussage des Sarrazin-Bandes ist die, dass Juden ein spezielles Gen haben, das sie von anderen Menschen unterscheidet. Ich rate also ab, das Buch zu kaufen, denn wenn der Mann 464 Seiten braucht, um diese These auszubreiten, lohnt das Lesen wahrlich nicht. ![]() Spass beiseite: Was uns da im Falle Sarrazin - fast ausschließlich von Westdeutschen - auf politischer und medialer Bühne in Sachen Meinungsfreiheit und Demokratie demonstriert wird, kann Zweifel am Sinn der Wiedervereinigung nähren. Exkommunizierung, Parteiausschluss, Berufsverbot und öffentliche Ächtung anstelle inhaltlicher Debatte - bei welchem DDR-Bürger werden da nicht Erinnerungen wach? Wo sind wir hier eigentlich hingekommen? Wer ist es, der da die Höhen in der Politik und in den Medien besetzt hält und jetzt in den hysterischsten Tönen herumkräht, um von eigenem politischen und publizistischen Totalversagen abzulenken? Früher hat man die Überbringer schlechter Nachrichten geköpft, heute wirft man die auf linksgrün gleichgeschaltete Medienmaschinerie an und läßt die Drecksarbeit gut bezahlte Medienknechte erledigen. Ein Gutes allerdings hat der Fall Sarrazin (abgesehen mal von dem Blick auf die deutsche Wirklichkeit, die sein Buch selbst bietet): Jeder kann sehen, wie bestimmte Politiker und Journalisten mit einem Andersdenkenden umgehen. Es geht denen um nichts weniger als die Freiheit des Betreffenden möglichst radikal zu beschränken, ihn persönlich zu ächten und gesellschaftlich unmöglich zu machen. Genau so aber gehen totalitäre Regimes mit ihren Gegnern um. |
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Sicher ist seine Wortwahl nicht immer von der feinen Art. Die Türken gettoisieren sich immer mehr selbst. Morde werden in den eigenen Reihen gedeckt und als Ehrenmorde von der Presse verniedlicht. Das ist beängstigend. Gruß psana42 |
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Bei den Ausschreitungen in L.A. 1992 (Rodney King Riots) in der Folge eines Freispruches vier weißer Polizisten, die den Afroamerikaner Rodney King misshandelt hatten, trifft dieser Begriff kaum zu. Laut böser, linksgrüner Wikipedia gab es während der bürgerkriegsähnlichen Unruhen unter den 53 Todesopfern 25 Afro-Amerikaner, 16 Lateinamerikaner, acht Weiße, zwei Asiaten, eine Person aus Nahost und einen Inder. 22 Todesfälle sind bis heute ungeklärt. Acht Tötungen durch Schusswaffen erfolgten durch Sicherheitskräfte. (Diese Aussagen beziehen sich auf das Archiv der L.A. Feuerwehr: Los Angeles Riots, "The L.A. 53", by Jim Crogan, LAWEEKLY, April 26, 2002) Das komplexe Thema Rassismus in den USA mit der im Thread teilweise geleugneten oder verharmlosten "normalen" Xenophobie in Dresden zu vermengen, ist daher abwegig. |
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Dem ist - wie meist bei Broder - eigentlich nichts hinzuzufügen.
Außer vielleicht, dass die Hexenjagd auf Sarrazin genau das beweist, was er mit dem Titel seines Buches zunächst nur behauptet. |
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Die DDR gibt es nicht mehr. Nun kann man sich wieder geben, wie man tatsächlich ist. Rein traditionell eben! Nebenbei: Horst Köhler war der zarte Versuch von Demokratie. Der passte nicht. Und wurde ersetzt durch einen Politprofi mit den entsprechenden charakterlichen Eigenschaften. Sollte man wirklich vom Anschluss der DDR an die BRD reden? War es nicht (politisch gesehen) eher umgekehrt? Denk ich an Deutschland in der Nacht..... |
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Ich habe mal eine wohltuend sachliche Einschätzung gefunden die auch beim Lesen helfen sollte:
http://kassandra2030.files.wordpress...-uberpruft.pdf Vor allem was die sogenannte 4.Gewalt absondert kann man getrost in die Tonne kloppen. |
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Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, hat .... im Rahmen eines Streitgesprächs, das unter dem Motto stand Immer Ärger mit der taz, ein Gesprächsangebot gemacht. Wie die taz berichtet, sagte Kramer, es dürfe keinerlei Ausgrenzung gegenüber sogenannten Nestbeschmutzern geben.
..... Kramer sagte, man müsse mitunter überziehen, um sich Gehör zu verschaffen. Die Debatte müsse jedoch entschärft werden. ...... plädierte für mehr Offenheit im Dialog. Dem schloss sich Kramer an: Denkverbote führten zu nichts. Geht doch ! Na gut - er hat etwas Anderes gemeint. |
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Ich bin sicher Herr Sarrazin wird es verschmerzen, dass ich sein Buch nicht kaufen werde. Nicht weil ich seinen Inhalt ablehne, denn dann wird mir sicher vorgehalten werden, dass ich etwas ablehne, was ich nicht gelesen habe. Es ist eher die Tatsache, bei welchen Leuten der Herr Sarrazin reflexhafte Zustimmung findet, bei Leuten, die sein Buch schließlich auch nicht gelesen haben.
Aber es ist zu vermuten, dass seine Bewunderer sehr böse reagieren werden, wenn man seine Äußerungen zur genetischen Disposition von Juden und Muslimen mit biologischem Rassismus in Verbindung bringt. Da wird dann sicher gleich von der Nazikeule schwadroniert. Nur wenn dann jemand mit einem solchen geistigen Brandstifter nichts mehr zu tun haben will, dann schwingt der dumpfe Stammtisch ganz ungeniert die Gestapo-Keule. Es muss eben jeder wissen, wohin er gehört.
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Bin kein Verlinkungsexperte aber bei YouTube
Hans Olaf Henkel im Interview mit dem Deutschlandfunk über Thilo Sarrazin Spricht mir aus der Seele. psana42 |
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