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  #381 (permalink)  
Alt 30.09.2009, 16:35
KarlFaktor KarlFaktor ist offline
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Beiträge: 528
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Das ist eine berechtigte Frage. Aber seit diesem Beitrag will offenbar niemand mehr zur Sache kommen. Aber ich meine, dass diese Probleme doch einmal ernsthaft besprochen werden sollten.

Vielleicht können wir über das Berliner Urteil diskutieren welches einem muslimischen Schüler erlaubt während der Schulzeit zu beten. Da können sich alle Gutmenschen, Achgutmenschen, von der Islamophophobie heimgesuchten und die üblichen Betroffenen vielleicht leichter, ohne dem Mordhintergrund, dazu äußern.
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  #382 (permalink)  
Alt 30.09.2009, 19:50
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Beiträge: 773
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Jaseck Beitrag anzeigen
Warum? Ihre Eindrücke

kann ich, bis auf den letzten Punkt mit den "politischen Werkzeugen", nicht bestätigen. Die Leute in meinem Bekanntenkreis machen bei solchen Dingen keine Unterschiede zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Niemand sieht Frau el-Sherbini als ein in irgendeiner Weise zweitrangiges Opfer an. Und ich habe auch noch niemanden getroffen, der "Verständnis für die Haßreden" des Mörders hatte.
Wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis solche Eindrücke gewinnen, sollten Sie diesen vielleicht mal kritisch unter die Lupe nehmen.

In den Diskussionen hier im Forum ging es im wesentlichen um eben die von Ihnen auch kritisierte politische Instrumentalisierung. Man kann ja durchaus über die Einstellung der Dresdner/Sachsen/Deutschen zu Ausländern und sicher vorhandene Vorurteile, Intoleranz u.ä. sprechen. Ich halte diesen Mord aber für den völlig falschen Aufhänger dafür; ebenso wie die Teilnahme an Antifa-Demos und anderen Zeichensetzaktionen nicht als Maßstab für rechtsstaatliche Gesinnung und Toleranz taugt.
Schön, dass Sie einen toleranten Bekanntenkreis haben. Da können Sie viel lernen. Ich bin aber nicht bereit, das Problem so einseitig zu sehen und nur in eine Richtung zu blicken. Aber das Beispiel, auf dass ich mich bezog, zeigt ja, dass nicht immer versucht wird, auf das Opfer einzugehen, sondern sogar noch versucht wird ihm etwas anzuhängen.
Ihre Angst davor, sich gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften und einigen politischen Parteien gegen Undemokraten zu positionieren, mag Ihre Privatsache bleiben. In diesem Zusammenhang erscheint mir dieser Punkt nicht relevant.

Jedoch: Sie dürfen mich auch persönlich angreifen, denn, wie Sie wissen, weiß ich mich da auch zu wehren. Aber abschätzige Vermutungen über meinen Freundes- und Bekanntenkreis anzustellen, sollte unter Ihrer Würde sein.
__________________
Zitat:
Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
So sehr ich mich auf die Aberkennung des Welterbetitels freue ...
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... die ökostalinistischen Leitmedien, etwa die ARD, das ZDF, der Deutschlandfunk oder auch DER SPIEGEL ...
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  #383 (permalink)  
Alt 30.09.2009, 19:52
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Beiträge: 773
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen

Welche Sache? Wir sind in diesem Thema jetzt schon beim Beitrag Nr. 377, haben uns zwar meilenweit vom Thema entfernt, sind aber nicht beim leidigen WSB-Gezänk angelangt. ....
Dem haben Sie ja nun abgeholfen. Schön, da warte ich gern auf einen substantiellen Beitrag von Ihnen.
__________________
Zitat:
Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
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  #384 (permalink)  
Alt 30.09.2009, 19:54
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Beiträge: 773
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Ole Beitrag anzeigen
Pardon, ähnliches hatte ich hier auch schon angemerkt, jedoch hatte ich mich vorgestern aus Versehen von Herrn Schleiffs Beitrag lenken lassen und nicht vom Titel des themas.

Naja, ich war damals auch nicht erfolgreich. Siehe http://forum.dnn-online.de/showthread.php?p=24006
. Offenbar ist es ein Thema, was keiner fassen kann oder will. Wie sollte man denn umdenken? Gehdenken ist ja einer Fraktion der Dresdner Politik völlig suspekt. Und wenn für führende Köpfe dieser Fraktion dieses menschenverachtende Gedankengut für die Gesellschaft keine Gefahr darstellt ... http://www.focus.de/politik/deutschl...id_425369.html
Wozu dann umdenken?
Ihnen kann ich es ja sagen: In meinem Beitrag hatte ich versucht, das Thema etwas aufzuweiten. Ich wollte eigentlich von der Konfrontation Hie Antifa - da Islam weg kommen und den Augenmerk darauf lenken, dass wir alle in der Gefahr sind, eigentlich unhaltbare Zustände als gegeben hinzunehmen. Darum auch mein Hinweis auf die Münchener Tat. Es ist m.E. wirklich an der Zeit, nicht nur über die Konsequenzen solcher Ereignisse zu streiten, sondern auch einmal über die Ursachen nachzudenken. Wenn das ohne kurzschlüssiges Parteidenken möglich wäre, könnte das sogar ein Gewinn für dieses Forum sein.
__________________
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Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
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  #385 (permalink)  
Alt 30.09.2009, 20:00
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von KarlFaktor Beitrag anzeigen
Vielleicht können wir über das Berliner Urteil diskutieren welches einem muslimischen Schüler erlaubt während der Schulzeit zu beten. Da können sich alle Gutmenschen, Achgutmenschen, von der Islamophophobie heimgesuchten und die üblichen Betroffenen vielleicht leichter, ohne dem Mordhintergrund, dazu äußern.
Wenn ich das Urteil richtig verstanden habe, bedeutet es, dass es einem Muslimischen Schüler erlaubt ist, in der Schulpause für sich zu beten und dabei die Formen seiner Tradition einzuhalten. Wo ist da ein Problem? Es ist schließlich auch jedem christlichen Schüler unbenommen, die Hände zu falten und für sich ein Vaterunser oder ein Tischgebet zu sprechen. Wenn er es öfters einmal täte, was ich persönlich gut fände, müsste er keine Furcht vor den Glaubensäußerungen eines anderen Menschen haben.
Kritisch wird es erst, wenn solche Glaubensäußerungen verpflichtend abgefordert oder aber unterdrückt werden.

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Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
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  #386 (permalink)  
Alt 01.10.2009, 09:10
KarlFaktor KarlFaktor ist offline
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Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Wenn ich das Urteil richtig verstanden habe, bedeutet es, dass es einem Muslimischen Schüler erlaubt ist, in der Schulpause für sich zu beten und dabei die Formen seiner Tradition einzuhalten. Wo ist da ein Problem?
Es ist doch wie immer. ein 16-jähriger Schüler wird von seinem zum Islam konvertierten deutschen Vater benutzt und erhält von einem völlig realitätsfremden Richter auch noch Recht. Es geht darum in der Schule einen Raum für die Gebete freizuhalten.Bisher hat er auf dem Gang sein Gebet verrichtet. Einen Schuldirektorin sagte wohl spontan, dass kann eigentlich bei der Menge an islamischen Schülern an ihrer Schule dann nur die Turnhalle sein. Jetzt könnten doch die christlichen Schüler eine Morgenandacht mit Pfarrer etc. fordern, ich rede noch nicht von Buddhisten oder Anhängern der Church of flying spaghetti monster.
So etwas fördert doch die Angst bei vielen Menschen vor einer islamischen Leitkultur. Wo fängt es an und wo hört es auf?
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  #387 (permalink)  
Alt 01.10.2009, 12:53
Jaseck Jaseck ist offline
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Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Schön, dass Sie einen toleranten Bekanntenkreis haben. Da können Sie viel lernen. Ich bin aber nicht bereit, das Problem so einseitig zu sehen und nur in eine Richtung zu blicken. Aber das Beispiel, auf dass ich mich bezog, zeigt ja, dass nicht immer versucht wird, auf das Opfer einzugehen, sondern sogar noch versucht wird ihm etwas anzuhängen.
Ihre Angst davor, sich gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften und einigen politischen Parteien gegen Undemokraten zu positionieren, mag Ihre Privatsache bleiben. In diesem Zusammenhang erscheint mir dieser Punkt nicht relevant.
Meine Frage war, woher Sie den Eindruck nehmen, daß einige "...für Herrn W in seinen Haßreden noch Verständnis hatten und es nur bedauerlich finden, dass er sich durch die Mordtat ins Unrecht setzte". Ich halte dies aus meiner Sicht für nicht nachvollziehbar und deshalb auch nicht relevant. Gut - in Ihrem Bekanntenkreis haben Sie diesen Eindruck offensichtlich nicht.
Das Beispiel, auf welches Sie sich beziehen, ist wohl die Anmerkung von Ijon Tichy zu der Äußerung des Witwers. Aber glauben Sie wirklich, daß diese auf "Verständnis für Haßreden" hindeutet?

Na ja, ich wollte Sie eigentlich nicht in Verlegenheit bringen mit Ihren "Eindrücken". Wenn´s Ihnen noch einfällt, wo Sie solch "verständnisvolle" Leute getroffen haben, können Sie es ja noch mitteilen. Wenn nicht - ist auch egal.

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Jedoch: Sie dürfen mich auch persönlich angreifen, denn, wie Sie wissen, weiß ich mich da auch zu wehren. Aber abschätzige Vermutungen über meinen Freundes- und Bekanntenkreis anzustellen, sollte unter Ihrer Würde sein.

Machen Sie sich mal um meine Würde keine Sorgen. Wie oben bereits erklärt, ging ich davon aus, daß Sie irgendwo auf Menschen gestoßen sind, die eine solch eigenartige Ansicht zu dem Mord bzw. der Haltung des Mörders haben. Auf irgend etwas muß Ihr "Eindruck" ja beruhen - daß Sie nur unreflektiert irgendwelche Antifa-Propaganda nachbeten, würde ich Ihnen nämlich nie unterstellen.

Aber wie gesagt - ist eigentlich auch nicht so wichtig.
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  #388 (permalink)  
Alt 01.10.2009, 21:30
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Jaseck Beitrag anzeigen
Meine Frage war, woher Sie den Eindruck nehmen, daß einige "...für Herrn W in seinen Haßreden noch Verständnis hatten und es nur bedauerlich finden, dass er sich durch die Mordtat ins Unrecht setzte". Ich halte dies aus meiner Sicht für nicht nachvollziehbar und deshalb auch nicht relevant. Gut - in Ihrem Bekanntenkreis haben Sie diesen Eindruck offensichtlich nicht.
Das Beispiel, auf welches Sie sich beziehen, ist wohl die Anmerkung von Ijon Tichy zu der Äußerung des Witwers. Aber glauben Sie wirklich, daß diese auf "Verständnis für Haßreden" hindeutet?

Na ja, ich wollte Sie eigentlich nicht in Verlegenheit bringen mit Ihren "Eindrücken". Wenn´s Ihnen noch einfällt, wo Sie solch "verständnisvolle" Leute getroffen haben, können Sie es ja noch mitteilen. Wenn nicht - ist auch egal.


Machen Sie sich mal um meine Würde keine Sorgen. Wie oben bereits erklärt, ging ich davon aus, daß Sie irgendwo auf Menschen gestoßen sind, die eine solch eigenartige Ansicht zu dem Mord bzw. der Haltung des Mörders haben. Auf irgend etwas muß Ihr "Eindruck" ja beruhen - daß Sie nur unreflektiert irgendwelche Antifa-Propaganda nachbeten, würde ich Ihnen nämlich nie unterstellen.

Aber wie gesagt - ist eigentlich auch nicht so wichtig.
Das Verständnis für die Haßreden sehe ich darin, dass in diesem Thread des Langen und Breiten über die schlimmen Seiten des politischen Islamismus geredet wird, obwohl die Opfer dem keinesfalls zuzurechnen sind und auch der Mörder kein Muslim ist.

Es sind nicht nur Herrn Mays unsägliche Einlassungen, die diesen Eindruck stützen. Natürlich muss in unserer Gesellschaft gegen jede Form von Intoleranz angegangen werden. Aber zur Toleranz gehört auch, dass zB. dem Opfer, wie in diesem Thread geschehen, nicht vorgeworfen wird, dass es ein Kopftuch trug, als sei es ein Vergehen, nach seiner eigenen Tradition leben zu wollen.

Es ist müßig, heute noch darüber zu rechten, ob es in den 60ern klug war, eine so große Zahl von Menschen zu verleiten ihre Heimat zu verlassen. Es ist geschehen und leider hat man es auch unterlassen, rechtzeitig über die Konsequenzen dieser Entscheidung nachzudenken. Aber nun sind sie hier und in einer so großen Zahl hier, dass Sie eine zu achtende Minorität bilden. Wir forden zu Recht, dass diese Minorität sich an unsere Gesetze hält. Wir erwarten ebenfalls zu Recht, dass sie aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung teilnimmt, also bespielsweise ihre Kinder zum Lernen anhält. Wir haben aber kein Recht, zu fordern, dass sie unsere Traditionen und Gewohnheiten an die Stelle ihrer eigenen annimmt. Das haben übrigens in früheren Zeiten deutsche Siedler an der Wolga oder in Brasilien auch nicht getan.

Selbstverständlich muss man über die unannehmbaren Positionen der Islamisten reden, so wie man über unannehmbare Positionen von Vertretern anderer Religionen (wozu ich auch demonstrativen Atheismus und das fröhliche Heidentum, zu dem sich Herr May bekennt, rechne) reden muss. Das sollte dann aber besser in einem andern Thread geschehen und es sollte dabei unterschieden werden, zwischen den Menschen, für die Religion eine Ausdrucksform ihres besseren Ichs ist, und denen, die sie nur mehr oder weniger bewusst als Mittel zur Durchsetzung wahnhafter Ideen benutzen.

Ihre Bemerkung zu meinen Freunden: Entschuldigung angenommen.

__________________
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  #389 (permalink)  
Alt 01.10.2009, 21:37
psana42 psana42 ist offline
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Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

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Wenn ich das Urteil richtig verstanden habe, bedeutet es, dass es einem Muslimischen Schüler erlaubt ist, in der Schulpause für sich zu beten und dabei die Formen seiner Tradition einzuhalten. Wo ist da ein Problem? Es ist schließlich auch jedem christlichen Schüler unbenommen, die Hände zu falten und für sich ein Vaterunser oder ein Tischgebet zu sprechen. Wenn er es öfters einmal täte, was ich persönlich gut fände, müsste er keine Furcht vor den Glaubensäußerungen eines anderen Menschen haben.
Kritisch wird es erst, wenn solche Glaubensäußerungen verpflichtend abgefordert oder aber unterdrückt werden.

Das Problem ist, dass es genau darum nicht geht. Niemand hat einem Schüler untersagt oder gar verboten an der Schule zu beten.
Dem Schüler ist ein Ort an der Schule bereitzustellen für seine Gebete und das ist m.E. sehr kritisch.

psana42
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  #390 (permalink)  
Alt 01.10.2009, 21:54
psana42 psana42 ist offline
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Es ist doch wie immer. ein 16-jähriger Schüler wird von seinem zum Islam konvertierten deutschen Vater benutzt und erhält von einem völlig realitätsfremden Richter auch noch Recht. Es geht darum in der Schule einen Raum für die Gebete freizuhalten.Bisher hat er auf dem Gang sein Gebet verrichtet. Einen Schuldirektorin sagte wohl spontan, dass kann eigentlich bei der Menge an islamischen Schülern an ihrer Schule dann nur die Turnhalle sein. Jetzt könnten doch die christlichen Schüler eine Morgenandacht mit Pfarrer etc. fordern, ich rede noch nicht von Buddhisten oder Anhängern der Church of flying spaghetti monster.
So etwas fördert doch die Angst bei vielen Menschen vor einer islamischen Leitkultur. Wo fängt es an und wo hört es auf?
Genau so ist es. Für Extreme Wasser auf die Mühle.
Interassant: Das Urteil wird von Ex- Muslimen abgelehnt!
psana42
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