
01.10.2009, 21:30
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Senior Member
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Registriert seit: 28.03.2008
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AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd
Zitat:
Zitat von Jaseck
Meine Frage war, woher Sie den Eindruck nehmen, daß einige "...für Herrn W in seinen Haßreden noch Verständnis hatten und es nur bedauerlich finden, dass er sich durch die Mordtat ins Unrecht setzte". Ich halte dies aus meiner Sicht für nicht nachvollziehbar und deshalb auch nicht relevant. Gut - in Ihrem Bekanntenkreis haben Sie diesen Eindruck offensichtlich nicht.
Das Beispiel, auf welches Sie sich beziehen, ist wohl die Anmerkung von Ijon Tichy zu der Äußerung des Witwers. Aber glauben Sie wirklich, daß diese auf "Verständnis für Haßreden" hindeutet?
Na ja, ich wollte Sie eigentlich nicht in Verlegenheit bringen mit Ihren "Eindrücken". Wenn´s Ihnen noch einfällt, wo Sie solch "verständnisvolle" Leute getroffen haben, können Sie es ja noch mitteilen. Wenn nicht - ist auch egal.
Machen Sie sich mal um meine Würde keine Sorgen. Wie oben bereits erklärt, ging ich davon aus, daß Sie irgendwo auf Menschen gestoßen sind, die eine solch eigenartige Ansicht zu dem Mord bzw. der Haltung des Mörders haben. Auf irgend etwas muß Ihr "Eindruck" ja beruhen - daß Sie nur unreflektiert irgendwelche Antifa-Propaganda nachbeten, würde ich Ihnen nämlich nie unterstellen.
Aber wie gesagt - ist eigentlich auch nicht so wichtig.
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Das Verständnis für die Haßreden sehe ich darin, dass in diesem Thread des Langen und Breiten über die schlimmen Seiten des politischen Islamismus geredet wird, obwohl die Opfer dem keinesfalls zuzurechnen sind und auch der Mörder kein Muslim ist.
Es sind nicht nur Herrn Mays unsägliche Einlassungen, die diesen Eindruck stützen. Natürlich muss in unserer Gesellschaft gegen jede Form von Intoleranz angegangen werden. Aber zur Toleranz gehört auch, dass zB. dem Opfer, wie in diesem Thread geschehen, nicht vorgeworfen wird, dass es ein Kopftuch trug, als sei es ein Vergehen, nach seiner eigenen Tradition leben zu wollen.
Es ist müßig, heute noch darüber zu rechten, ob es in den 60ern klug war, eine so große Zahl von Menschen zu verleiten ihre Heimat zu verlassen. Es ist geschehen und leider hat man es auch unterlassen, rechtzeitig über die Konsequenzen dieser Entscheidung nachzudenken. Aber nun sind sie hier und in einer so großen Zahl hier, dass Sie eine zu achtende Minorität bilden. Wir forden zu Recht, dass diese Minorität sich an unsere Gesetze hält. Wir erwarten ebenfalls zu Recht, dass sie aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung teilnimmt, also bespielsweise ihre Kinder zum Lernen anhält. Wir haben aber kein Recht, zu fordern, dass sie unsere Traditionen und Gewohnheiten an die Stelle ihrer eigenen annimmt. Das haben übrigens in früheren Zeiten deutsche Siedler an der Wolga oder in Brasilien auch nicht getan.
Selbstverständlich muss man über die unannehmbaren Positionen der Islamisten reden, so wie man über unannehmbare Positionen von Vertretern anderer Religionen (wozu ich auch demonstrativen Atheismus und das fröhliche Heidentum, zu dem sich Herr May bekennt, rechne) reden muss. Das sollte dann aber besser in einem andern Thread geschehen und es sollte dabei unterschieden werden, zwischen den Menschen, für die Religion eine Ausdrucksform ihres besseren Ichs ist, und denen, die sie nur mehr oder weniger bewusst als Mittel zur Durchsetzung wahnhafter Ideen benutzen.
Ihre Bemerkung zu meinen Freunden: Entschuldigung angenommen.
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Zitat:
Zitat von Thomas May
So sehr ich mich auf die Aberkennung des Welterbetitels freue ...
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Zitat:
Zitat von Thomas May
... die ökostalinistischen Leitmedien, etwa die ARD, das ZDF, der Deutschlandfunk oder auch DER SPIEGEL ...
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