09.02.2012 15:15
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Zur Sprachlosigkeit der Repräsentanten: Zitat:
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(sz-online) Der Täter war ein Amokläufer. Die Justizbehörden werden die Konsequenzen ziehen müssen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis gewisse Kreise darüber lamentieren werden, daß in deutschen Gerichten diskrimierende Leibesvisitationen usus sind, um unabhängige Beobachter schickanieren zu können. |
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Natürlich sind die Proteste in ihrer Form nicht angemessen, gleichwohl ist der Protest an sich berechtigt und wir täten gut daran ihn als Anlass zu sehen, unser eigenes Denken über "Fremde" mal näher unter die Lupe zu nehmen. Die Reaktionen von Friese und Ion Tichy sprechen Bände. Keinesfalls kann es darum gehen, Ehrenmorde, Zwangheiraten und ähnliches gut zu heißen und sicher wären auch Demontrationen eine adäquate Reaktion - dann aber als Bekundung der Solidarität mit den Opfern. Geld für den Kampf gegen Rechts ist offenbar eindeutig zu wenig da - gut angelegt wäre es nicht zuletzt z.B. in einem Flugticket gewesen, dass es Frau Orosz ermöglicht hätte, an der Trauerfeier teilzunehmen. Denn dieses "Zeichensetzen" ist, lieber Jaseck, einer der sinnvollsten Beiträge, dafür zu sorgen, dass sich solche Fälle nach Möglichkeit nicht wiederholen. Der Täter war ein Amokläufer ... Schublade zu und jetzt wieder zur Tagesordnung.
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Die Aberkennung des Welterbetitels und diesen Mord moechte ich streng auseinanderhalten. Die Sache mit dem Welterbetitel ist eine Farce, wo die meisten, die nicht in Dresden wohnen, sicher nur einen Teil der Wahrheit wissen. Aber alle reden mit...
Die Sache am Gericht ist reiner Mord eines einzelnen Verrueckten. Die Tat ist nicht zu verallgemeinern. Komisch ist allerdings, dass ausgerechnet ein Russlanddeutscher, der also auch nur zugezogen ist, als Motiv Auslaenderfeindlichkeit haben soll oder hat. So ein ganz eindeutiger Mord, wo es also genuegend glaubhafte Zeugen gibt und es keinerlei Zweifel gibt, dass der Taeter diesen begangen hat, sollte es meiner Meinung nach die Todesstrafe geben. Man sollte ihn nicht auf Staatskosten die naechsten Jahre mit durchfuettern. |
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Hat man denn bei den vor kurzen im Jemen ermordeten deutschen Frauen so ein Theater gemacht? Wobei der Amokläufer von DD nicht mal Deutscher war... |
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Ansonsten sag ichs einfach mal damit: Link 1, Link 2, Link 3 Wie schon gesagt, wir brauchen mehr Geld gegen Rechts, damit solches Denken wie von mir bald verschwindet. Davon abgesehen kriegt der Mörder hoffentlich seine gerechte Strafe (und nicht wie in "Ehrenmordfällen" gerne mal üblich bloß Bewährung). |
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Diese Frage machte die Runde unter Teilnehmern der Trauerfeier, und zwar Teilnehmern, denen der Herr Tillich bis dahin nach eigenem Bekunden noch sympathisch war. Tatsächlich hat der Herr Tillich dort durch Abwesenheit geglänzt. Und offensichtlich ist es eine verbreitete Erwartungshaltung, dass er auf diese Trauerfeier gehört hätte, auch um sich damit an die Spitze des Protestes gegen diesen fremdenfeindlichen Mord zu stellen und damit das Bild von Dresden und Sachsen in der Welt, dass dieser Mord erzeugt hat, wieder gerade zu rücken. Mehr oder weniger heimlich kondolieren reicht da offensichtlich nicht. Wäre er da gewesen, wäre die o.g. Frage niemandem in den Sinn gekommen. Insofern hat er selbst für dieses Gerücht - oder ist es doch die Wahrheit - gesorgt. Was haben damit die Gerichte zu tun? Die sollten lieber Maßnahmen ergreifen, dass sich sowas nicht wiederholen kann - ich meine die Ermordung einer Zeugin im Gericht im Verhandlungssaal. Denn wenn man davon absieht, dass es sich bei der Zeugin um eine Ausländerin handelt, könnte es jeden Zeugen im Gericht treffen. Und damit wäre der Gerechtigkeit ja wohl nicht gedient, wenn aus Angst niemand mehr gegen Angeklagte aussagt. Um das sicherzustellen hätte wohl nicht nur der Herr Tillich auf die Trauerfeier gehört. Oder wie war das mit dem Sachsensumpf? Gibt es ihn doch? Sichergestellt mit der Einschüchterung von Zeugen? |
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Man wollte den Grünen mit Ihrem Obama-Plakat anklagen wegen Beleidigung eines Staatsgastes. Auf dem Plakat war nun zumindest nichts, was den Herrn Obama hätte beleidigen können. Einen Affen nach Ihm zu benennen - auch wenn es sicher anders gemeint war - also toll für den Affen - aus Sicht des Herrn Obama ist das wohl doch eher zweifelhaft. Aber da es so nicht gemeint war, finde ich es sehr in Ordnung, dass der Zoo den Fehler behoben und den Affen umbenannt hat. Im Übrigen glaube ich, dass sich "Angela" das sicher auch nicht gefallen lassen hätte, höchstens als große Geste, dass sie sowas nicht treffen kann. |
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Darum ging es nicht, auch nicht darum, dass momentan an diesem Mord völlig unschuldige Christen in arabischen Ländern aus Rache gejagt werden. Natürlich verurteile ich das. Das sind aber nur Formen des Protests - der Anlass ist berechtigt. Leider ufert das aus und wird von hier aus unsteuerbar. Das ist das gefährliche daran, wenn man Arabern bzw. Muslimen einen berechtigten Anlass liefert, irgendwer nutzt das für seine Interessen aus - dort, gegen uns alle. Es ging darum, dass hier in Dresden etwas passiert ist, was den Anlass für o.g. Rachefeldzüge gegeben hat, und dass die Repäsentanten dieses Staates den berechtigten Erwartungen nach öffentlichem Beileid, öffentlicher Distanzierung von dieser Tat und Maßnahmen sowas zukünftig zu verhindern, nicht nachgekommen sind. Damit hätten sie dem die Spitze nehmen können. Wenn ich stattdessen aus offiziellem Munde höre, dass hier kein Platz für Fremdenfeindlichkeit sei - klingt wie: alles bestens, kein Handlungsbedarf. Das sehe aber nicht nur ich anders. Prof. Donsbach schrieb dazu in seinem offenen Brief „Dresden – wache auf!“: Zitat:
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Ich denke, dass diese Ehrenmorde gerichtlich verfolgt werden, sofern sie in Deutschland passieren. Den Protest der Muslime gegen die Ehrenmorde wird es wohl leider nicht geben, weil das deren veraltetet Kultur ist. Möglicherweise würde unser Protest dagegen nicht verstanden werden, oder als Einmischung betrachtet werden, obwohl man eigentlich annehmen sollte, dass sich hier lebende Muslime besser integrieren. Aber nach allem was über die Ermordete zu erfahren war, hatte sie sich hier gut integriert mit ihrer Familie. Und sie wurde ermordet, weil ihr Anderssein jemandem nicht in den Kram passte und weil es im Gerichtssaal niemand verhindert hat. Und das 3-jährige Kind musste der Ermordung der Mutter und der Verletzung des Vaters zusehen. |
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Aber Gewalt ist keine Lösung, die Kritiker des Islam sollten nicht mit gleicher Münze antworten, viel eher mit Aufklärung. Siehe hier: Zitat:
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