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  #11 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 00:15
FGönther FGönther ist offline
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Beiträge: 535
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
wieso sind diese Repräsentanten sprachlos - 9 bis 10 Tage lang - und erregen so den berechtigten Protest der islamischen Welt?
Sie halten das Verbrennen deutscher , US - und israelischer Flaggen in Pakistan für "berechtigten Protest" ? Ebenso Eierwürfe und Hakenkreuzschmierereine vor der deutschen Botschaft in Teheran ? Forderung nach Rache und Vergeltung ? Zahn um Zahn ? Die iranische Vizepräsidentin versteigt sich zu der Behauptung der Mord wäre im Auftrag der deutschen Regierung geschehen ? Interessant.

Zur Sprachlosigkeit der Repräsentanten:

Zitat:
In Berlin wurde unterdessen der Vorwurf des Vaters der Getöteten zurückgewiesen, Deutschland habe sich nicht um die Angehörigen gekümmert. Das Auswärtige Amt erklärte, am Abend des Todestages sei der ägyptische Botschafter informiert worden, sagte Ministeriumssprecher Andreas Peschke. Der Botschafter übernehme die konsularische Vertretung der ägyptischen Staatsbürgerin und veranlasse daher auch die Information der Familie des Opfers. Dies entspreche den internationalen Gepflogenheiten.
Zitat:

Der deutsche Botschafter in Kairo, Bernd Erbel, habe außerdem bereits am Tag nach dem Dresdner Mord Anfragen ägyptischer Medien beantwortet und dabei die Bestürzung der Bundesregierung und deren Abscheu über die Tat zum Ausdruck gebracht. Eine Woche nach der Tat suchte Erbel zudem gemeinsam mit dem Gouverneur der Heimatregion von Marwa el-Sherbini deren Familie in der Nähe Kairos auf, um das Beileid der Bundesregierung zu überbringen


(sz-online)

Der Täter war ein Amokläufer. Die Justizbehörden werden die Konsequenzen ziehen müssen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis gewisse Kreise darüber lamentieren werden, daß in deutschen Gerichten diskrimierende Leibesvisitationen usus sind, um unabhängige Beobachter schickanieren zu können.

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  #12 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 14:43
albert albert ist offline
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Registriert seit: 29.07.2007
Beiträge: 6
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Natürlich sind die Proteste in ihrer Form nicht angemessen, gleichwohl ist der Protest an sich berechtigt und wir täten gut daran ihn als Anlass zu sehen, unser eigenes Denken über "Fremde" mal näher unter die Lupe zu nehmen. Die Reaktionen von Friese und Ion Tichy sprechen Bände. Keinesfalls kann es darum gehen, Ehrenmorde, Zwangheiraten und ähnliches gut zu heißen und sicher wären auch Demontrationen eine adäquate Reaktion - dann aber als Bekundung der Solidarität mit den Opfern. Geld für den Kampf gegen Rechts ist offenbar eindeutig zu wenig da - gut angelegt wäre es nicht zuletzt z.B. in einem Flugticket gewesen, dass es Frau Orosz ermöglicht hätte, an der Trauerfeier teilzunehmen. Denn dieses "Zeichensetzen" ist, lieber Jaseck, einer der sinnvollsten Beiträge, dafür zu sorgen, dass sich solche Fälle nach Möglichkeit nicht wiederholen. Der Täter war ein Amokläufer ... Schublade zu und jetzt wieder zur Tagesordnung.
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  #13 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 15:42
Ich102 Ich102 ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 1
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Die Aberkennung des Welterbetitels und diesen Mord moechte ich streng auseinanderhalten. Die Sache mit dem Welterbetitel ist eine Farce, wo die meisten, die nicht in Dresden wohnen, sicher nur einen Teil der Wahrheit wissen. Aber alle reden mit...
Die Sache am Gericht ist reiner Mord eines einzelnen Verrueckten. Die Tat ist nicht zu verallgemeinern. Komisch ist allerdings, dass ausgerechnet ein Russlanddeutscher, der also auch nur zugezogen ist, als Motiv Auslaenderfeindlichkeit haben soll oder hat. So ein ganz eindeutiger Mord, wo es also genuegend glaubhafte Zeugen gibt und es keinerlei Zweifel gibt, dass der Taeter diesen begangen hat, sollte es meiner Meinung nach die Todesstrafe geben. Man sollte ihn nicht auf Staatskosten die naechsten Jahre mit durchfuettern.
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  #14 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 15:45
Realist Realist ist offline
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Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.342
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von albert Beitrag anzeigen
...
Der Täter war ein Amokläufer ... Schublade zu und jetzt wieder zur Tagesordnung.
Genau mehr nicht, basta aus!

Hat man denn bei den vor kurzen im Jemen ermordeten deutschen Frauen so ein Theater gemacht?
Wobei der Amokläufer von DD nicht mal Deutscher war...


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  #15 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 16:41
Ijon Tichy Ijon Tichy ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 15.01.2008
Beiträge: 265
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von albert Beitrag anzeigen
Natürlich sind die Proteste in ihrer Form nicht angemessen, gleichwohl ist der Protest an sich berechtigt und wir täten gut daran ihn als Anlass zu sehen, unser eigenes Denken über "Fremde" mal näher unter die Lupe zu nehmen. Die Reaktionen von Friese und Ion Tichy sprechen Bände. Keinesfalls kann es darum gehen, Ehrenmorde, Zwangheiraten und ähnliches gut zu heißen und sicher wären auch Demontrationen eine adäquate Reaktion - dann aber als Bekundung der Solidarität mit den Opfern. Geld für den Kampf gegen Rechts ist offenbar eindeutig zu wenig da - gut angelegt wäre es nicht zuletzt z.B. in einem Flugticket gewesen, dass es Frau Orosz ermöglicht hätte, an der Trauerfeier teilzunehmen. Denn dieses "Zeichensetzen" ist, lieber Jaseck, einer der sinnvollsten Beiträge, dafür zu sorgen, dass sich solche Fälle nach Möglichkeit nicht wiederholen. Der Täter war ein Amokläufer ... Schublade zu und jetzt wieder zur Tagesordnung.
Ich finde auch, wir brauchen dringend mehr Geld für den Kampf gegen Rechts (wie ich schon sagte), zum Beispiel um den Moslems ihren eigenen Grill zu finanzieren, auf den kein Schweinefleisch mehr kommt. Aus dem Artikel: "Wir haben hier über 80 Prozent Ausländeranteil, mehrheitlich Türken, Araber. Viele sind streng gläubig, sie lehnen es ab, von einem Grill zu essen, auf dem schon einmal Schweinefleisch briet. Das muss man akzeptieren, das ist Integration." Aha, es ist also Integration, wenn die Einheimischen auf ihre eigenen Essgewohnheiten verzichten. Ich dachte immer, Integration geht andersrum.

Ansonsten sag ichs einfach mal damit:
Link 1, Link 2, Link 3

Wie schon gesagt, wir brauchen mehr Geld gegen Rechts, damit solches Denken wie von mir bald verschwindet.

Davon abgesehen kriegt der Mörder hoffentlich seine gerechte Strafe (und nicht wie in "Ehrenmordfällen" gerne mal üblich bloß Bewährung).
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  #16 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 17:15
Silvia Silvia ist offline
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Beiträge: 2.330
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von _AR Beitrag anzeigen
Ich weiss nichts aber stelle erst mal was Diffamierendes in den Raum:

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
...Und ist es wahr, dass der Herr Ministerpräsident ein Fußballspiel der Teilnahme an der Trauerfeier am Samstag vorzog???
Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
...
Unsere Gerichte sollten sich auch mal um sowas kümmern! Oder einer der Kommentatoren dieses Forums!
Ihre Zensur kommt zu spät.

Diese Frage machte die Runde unter Teilnehmern der Trauerfeier, und zwar Teilnehmern, denen der Herr Tillich bis dahin nach eigenem Bekunden noch sympathisch war.

Tatsächlich hat der Herr Tillich dort durch Abwesenheit geglänzt. Und offensichtlich ist es eine verbreitete Erwartungshaltung, dass er auf diese Trauerfeier gehört hätte, auch um sich damit an die Spitze des Protestes gegen diesen fremdenfeindlichen Mord zu stellen und damit das Bild von Dresden und Sachsen in der Welt, dass dieser Mord erzeugt hat, wieder gerade zu rücken. Mehr oder weniger heimlich kondolieren reicht da offensichtlich nicht.

Wäre er da gewesen, wäre die o.g. Frage niemandem in den Sinn gekommen. Insofern hat er selbst für dieses Gerücht - oder ist es doch die Wahrheit - gesorgt.

Was haben damit die Gerichte zu tun? Die sollten lieber Maßnahmen ergreifen, dass sich sowas nicht wiederholen kann - ich meine die Ermordung einer Zeugin im Gericht im Verhandlungssaal. Denn wenn man davon absieht, dass es sich bei der Zeugin um eine Ausländerin handelt, könnte es jeden Zeugen im Gericht treffen. Und damit wäre der Gerechtigkeit ja wohl nicht gedient, wenn aus Angst niemand mehr gegen Angeklagte aussagt. Um das sicherzustellen hätte wohl nicht nur der Herr Tillich auf die Trauerfeier gehört. Oder wie war das mit dem Sachsensumpf? Gibt es ihn doch? Sichergestellt mit der Einschüchterung von Zeugen?



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  #17 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 17:26
Silvia Silvia ist offline
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Beiträge: 2.330
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Warum nehmen Dinge, wie Antirassismus, die eigentlich völlig normal sind, in Dresden immer absurde Ausmaße an?
Wenn der Affe "Angela" heissen würde, käme keine Mensch auf die Idee, das Tier anders zu nennen...
Ob Sie sich da wohl täuschen?

Man wollte den Grünen mit Ihrem Obama-Plakat anklagen wegen Beleidigung eines Staatsgastes. Auf dem Plakat war nun zumindest nichts, was den Herrn Obama hätte beleidigen können.

Einen Affen nach Ihm zu benennen - auch wenn es sicher anders gemeint war - also toll für den Affen - aus Sicht des Herrn Obama ist das wohl doch eher zweifelhaft. Aber da es so nicht gemeint war, finde ich es sehr in Ordnung, dass der Zoo den Fehler behoben und den Affen umbenannt hat.

Im Übrigen glaube ich, dass sich "Angela" das sicher auch nicht gefallen lassen hätte, höchstens als große Geste, dass sie sowas nicht treffen kann.
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  #18 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 17:59
Silvia Silvia ist offline
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Registriert seit: 05.10.2007
Beiträge: 2.330
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von FGönther Beitrag anzeigen
Sie halten das Verbrennen deutscher , US - und israelischer Flaggen in Pakistan für "berechtigten Protest" ? Ebenso Eierwürfe und Hakenkreuzschmierereine vor der deutschen Botschaft in Teheran ? Forderung nach Rache und Vergeltung ? Zahn um Zahn ? Die iranische Vizepräsidentin versteigt sich zu der Behauptung der Mord wäre im Auftrag der deutschen Regierung geschehen ? Interessant.

Darum ging es nicht, auch nicht darum, dass momentan an diesem Mord völlig unschuldige Christen in arabischen Ländern aus Rache gejagt werden. Natürlich verurteile ich das. Das sind aber nur Formen des Protests - der Anlass ist berechtigt. Leider ufert das aus und wird von hier aus unsteuerbar. Das ist das gefährliche daran, wenn man Arabern bzw. Muslimen einen berechtigten Anlass liefert, irgendwer nutzt das für seine Interessen aus - dort, gegen uns alle.


Es ging darum, dass hier in Dresden etwas passiert ist, was den Anlass für o.g. Rachefeldzüge gegeben hat, und dass die Repäsentanten dieses Staates den berechtigten Erwartungen nach öffentlichem Beileid, öffentlicher Distanzierung von dieser Tat und Maßnahmen sowas zukünftig zu verhindern, nicht nachgekommen sind. Damit hätten sie dem die Spitze nehmen können.


Wenn ich stattdessen aus offiziellem Munde höre, dass hier kein Platz für Fremdenfeindlichkeit sei - klingt wie: alles bestens, kein Handlungsbedarf. Das sehe aber nicht nur ich anders.

Prof. Donsbach schrieb dazu in seinem offenen Brief „Dresden – wache auf!“:


Zitat:
Zitat von Prof Donsbach

...Die Bilder und Berichte von diesem Verbrechen gehen um die Welt und sie fügen sich
ein in ein bereits vorhandenes Urteil über unsere Stadt: dass man als ethnisch anders ausse‐
hender Mensch hier nicht sicher ist. Es ist die falsche Strategie, wie es nun manche tun, mit
Statistiken gegen dieses Urteil anzugehen. Die Tatsache, dass weniger als ein Promille aller
Straftaten einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatte, interessiert – und zwar zu Recht ‐
außerhalb Dresdens keinen Menschen, wenn in hässlicher Regelmäßigkeit Nachrichten über
Angriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße in den internationalen Medien
auftauchen. Das ist – und das schreibt jemand, für den Statistiken zum Arbeitsalltag gehören
– kein Fall für die Statistik, zumindest nicht die Kriminalstatistik.
Andere Zahlen sind hier bedeutender. Ich habe im Winter‐Semester 2008/2009 mit
meinem Seminar eine Umfrage unter ausländischen Studierenden der TU Dresden durchge‐
führt. Jeder Dritte sagte, er habe ‚schon negative Erlebnisse gehabt, bei denen er zum Bei‐
spiel wegen seiner Nationalität beschimpft worden ist oder schlimmeres’. Bei Studenten aus
dem Nahen und Mittleren Osten sind es sogar 50 Prozent. Die Ereignisse, von denen die Stu‐
denten berichten, reichen von allgemeinen Beschimpfungen (51 Prozent) bis zur Androhung
von Gewalt (13 Prozent) und tatsächlicher Gewaltausübung (6 Prozent).
Wer mit Ausländern näher zu tun hat weiß, dass dies nicht nur Zahlen sind. ...
Zitat:
Zitat von FGönther Beitrag anzeigen
Der Täter war ein Amokläufer. Die Justizbehörden werden die Konsequenzen ziehen müssen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis gewisse Kreise darüber lamentieren werden, daß in deutschen Gerichten diskrimierende Leibesvisitationen usus sind, um unabhängige Beobachter schickanieren zu können.
Hat irgendwer was dagegen, dass am Flugplatz Kontrollen gemacht werden, dass keine Waffen an Bord gelangen? Möchte doch keiner in einem gekidnappten Flugzeug fliegen oder?
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  #19 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 18:19
Silvia Silvia ist offline
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Registriert seit: 05.10.2007
Beiträge: 2.330
Standard AW: Tod einer Ägypterin zwingt Dresden zum UmdenkenDer tödliche Angriff des Russlandd

Zitat:
Zitat von Friese Beitrag anzeigen
Aber es ist wieder mal eine gute Gelegenheit die Doppelzüngigkeit und wohl auch eine Form der Taqiyya, das diverse Verbände, und EInzelpersonen jetzt furchtbar entsetzt sind und die Gelegenheit nutzen werden, ihre Sonderstellung unter allen Migrantengruppen die es gibt weiter auszubauen.

Wo waren die Demonstrationen derselben Leute nach den "Ehrenmorden" an Hatun Sürükü, Morsal Obeidi und den vielen anderen die tagtäglich in Mitteleuropa geschehen und deren Tradition direkt aus dem Mittelalter kommt?

Friese
Meinen Sie das ernst, oder wollen Sie bloß ablenken?

Ich denke, dass diese Ehrenmorde gerichtlich verfolgt werden, sofern sie in Deutschland passieren. Den Protest der Muslime gegen die Ehrenmorde wird es wohl leider nicht geben, weil das deren veraltetet Kultur ist. Möglicherweise würde unser Protest dagegen nicht verstanden werden, oder als Einmischung betrachtet werden, obwohl man eigentlich annehmen sollte, dass sich hier lebende Muslime besser integrieren.

Aber nach allem was über die Ermordete zu erfahren war, hatte sie sich hier gut integriert mit ihrer Familie. Und sie wurde ermordet, weil ihr Anderssein jemandem nicht in den Kram passte und weil es im Gerichtssaal niemand verhindert hat. Und das 3-jährige Kind musste der Ermordung der Mutter und der Verletzung des Vaters zusehen.
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  #20 (permalink)  
Alt 16.07.2009, 18:37
Friese Friese ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 12
Lightbulb AW: Zwangtrauer - nur eine Heuchelei?

Zitat:
Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
Wo sind die lautstarken, öffentlichkeitswirksamen Proteste der LINKEN, der Grünen oder auch von Herrn Steinmeier.......gegen die Steinigung von Frauen im Iran, gegen die brutale Unterdrückung der politischen Proteste nach der gefälschten Präsidentenwahl im Iran? Sind möglicherweise unter dem Aspekt bestimmter politischer Interessen nicht alle toten Frauen gleich viel wert?
So ein Unsinn, laut AchmachmirdenDjihad ist diese Tat doch 1000 mal schlimmer als Steinigungen, Schwule und Lesben zum Tode zu verurteilen und am Baukran aufzuknüpfen oder bei Demonstrationen Kopfschüsse zu verteilen, siehe hier:

Zitat:
Der FOCUS berichtet:
Der UN-Sicherheitsrat sollte Deutschland nicht nur verurteilen, sondern gegen Berlin auch Sanktionen verhängen, forderte Ahmadinedschad. „Wieso werden sofort Resolutionen verabschiedet, wenn in einem anderen Land ein Tausendstel solch einer Tat begangen wird, aber in ihren (westlichen) eigenen Ländern werden die elementaren Rechte der Menschen ignoriert“, sagte der iranische Präsident, dessen umstrittene Wiederwahl vor kurzem wegen angeblicher Wahlfälschung zu schweren Protesten und Unruhen geführt hatte. „Da kommen ein paar Leute in Teheran auf die Straßen und verbrennen öffentliches Eigentum, und schon reden alle (im Westen) von Menschenrechtsverletzungen (wenn die Polizei eingreift), aber wenn eine unschuldige Frau in einem Gerichtssaal zerstückelt wird, regt sich niemand auf“, sagte Ahmadinedschad.
„Deutschland wie ein Sklaventreiber“
Laut Ahmadinedschad benehme sich Deutschland wie ein „Sklaventreiber“ und unterstütze seit 60 Jahren die Interessen der Zionisten (Israel). „Die Völker werden diese Tat nicht so einfach vergessen, wir sind präsent, die anderen Länder auch, und wir werden diesen Fall weiterverfolgen, bis es Gerechtigkeit gibt“, sagte der Präsident. Er forderte weiterhin einen Prozess gegen den Richter und die Polizeibeamten des Dresdner Gerichts.
Aber ich denke nicht, das der Russe generell Ausländerfeindlich war, eher dürfte er wohl ein alleinstehendes Problem mit der Politreligion Islam haben.

Aber Gewalt ist keine Lösung, die Kritiker des Islam sollten nicht mit gleicher Münze antworten, viel eher mit Aufklärung.

Siehe hier:

Zitat:
Dresden (dpa/sn) - Bei den Ermittlungen zur Tötung einer Ägypterin im Dresdner Landgericht hat die Staatsanwaltschaft noch keinen Hinweis auf Kontakte des Täters zur rechten Szene gefunden. «Bisher deutet nichts auf eine Zugehörigkeit zu rechtsextremen Gruppierungen hin», sagte Oberstaatsanwalt Christian Avenarius am Mittwoch der dpa auf Anfrage in Dresden. Durch seinen Auftritt vor dem Amtsgericht Ende 2008 jedoch sei die Ausländerfeindlichkeit des 28-jährigen Russlanddeutschen belegt. In der Berufungsverhandlung hatte er am 1.Juli die 31-jährige Schwangere mit 18 Messerstichen getötet, die ihn 2008 wegen Beleidigung angezeigt hatte.
Wir brauchen in Deutschland mehr Staatsanwälte die auf Reisen gehen wollen, denn:

Zitat:
Kairo kündigte an, den Staatsanwalt von Alexandria nach Deutschland zu schicken, um bei der Untersuchung zu den Umständen des Todes zu helfen. Tausende Menschen waren bei der Beerdigung des Opfers in Alexandria anwesend. Der Imam der Azhar-Moschee in Kairo ehrte die Tote als "Märtyrerin" und forderte die Höchststrafe für den Angreifer. (afp)
Friese
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