22.05.2012 21:25
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Als Ästhet sollte man nun wirklich nicht über den Ersteren reden. |
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Ich frage mich ernsthaft, was dieser Herr wohl gemacht hätte, wäre er in diesem Teil Deutschlands geboren worden. Der konnte, wenn er wollte, ausreisen oder ausreißen. Ganz wie´s beliebte. Diesen Gedanken will ich aber gar nicht zu Ende denken. Aber man hat diese Typen eben noch in zu "guter" Erinnerung. Der Herr möchte scheinbar die (Ost-)CDU - über die Mitglieder - demontieren. Das geht ja so easy - meint er vielleicht. Zu DDR-Zeiten gab es ja keine SPD-Blockflöte. Recht hat er. Vergessen hat er vielleicht die machtvolle Vereinigung von SPD und KPD in der Ostzone zur "führenden Kraft", der Sozialistischen Einheits......naja, bekannt. Die SPD war also keine Blockflöte, sondern blies kräftig mit in die kommunistische Schalmei. Außerdem: Man hat doch gelernt, daß man (als Verkäufer) das Produkt des Wettbewerbers nicht beim potentiellen Kunden schlecht machen sollte, da man sich damit nur selbst schlecht macht. Man soll die Vorzüge des eigenen Produkts herausstellen. Das scheint diesem SPD-ler scheinbar unmöglich. Was ich aber gut nachvollziehen könnte. Für sein Machwerk bin ich mir als Ossi echt zu stolz! |
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Außerdem sollte jeder auch die Lektüre (bzw. Aussagen) seiner vermeintlichen politischen Gegner kennen. Wenn dies jeder machen würde, wer sollte dann die Bücher von all den anderen WICHTIGEN Politikern lesen? Fast jeder Politiker, einschließlich der Hinterbänkler, hat sich doch schon verewigt. Ich lese fast alle politischen Bücher, auch das von einem Herrn Nolle (hole ich mir morgen ab!). Also, keine Angst vor einem Herrn Nolle. MT98 ![]() ![]() ![]() PS. Vielleicht kommt bald ein CDU- oder FDP-Anhänger auf die Idee, über die SPD-Mitläufer der DDR zu schreiben? Schlecht wäre dies bestimmt nicht oder? |
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Wann hat der Wessi Nolle uns die Vergangenheit erklärt? Wann hat er behauptet, dass er dies niemals gemacht hätte? Können sie mir mal auf die Sprünge helfen? Er verweist nicht mit Unrecht, dass viele ehemalige Blockflöten wieder in gut situierte Positionen gekommen sind. Im Gegensatz zu diesen, sind die wirklichen Gegner der DDR außen vor geblieben. Sicher gibt es auch derartige Kameraden bei der SPD, aber dafür ist doch nicht der Herr Nolle zuständig oder? Ich kann mich noch sehr gut an Diskussionen auf Bundesebene erinnern, da worden verschiedene Personen aus der PDS beschimpft (ROTE SOCKEN KAMPAGNE z.B.). Da hat keiner davon gesprochen, dass uns die WESSIS die Vergangenheit nicht erklären brauchen. Es gibt viele Bücher von Wickert, Späth, Biedenkopf, Kohl, Sinn, Roth, Schäuble usw., die immer auch eine politische Richtung bei der Darstellung ihrer Standpunkte beschreiben. Da kommen die sogenannten politischen Gegner NIE gut davon. Zitat:
ODER haben sie es so wie der Ausspruch von Walther Ulbricht gemeint: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen MT98
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Da die CDU permanent mit den Fingern auf die Linkspartei zeigt, war es schon korrekt, mal ein paar Richtigstellungen vorzunehmen. Ein SED - Funktionär hat mal formuliert: "Wenn sich die CDU-Funktionäre öfter in der Kirche als in den SED-Kreis- und Bezirksleitungen sehen ließen, wäre uns mehr gedient."
Herr Nolle sollte allerdings darauf achten, das er das Ganze nicht übertreibt. Der Schuß könnte nach hinten los gehen, wenn sich die ehemaligen DDR-Bürger mit Herrn Tillich solidarisieren. Wenn sich die SPD jetzt als Partei der unbefleckten Empfängnis geriert, so ist das eigentlich ihre eigene Dummheit. Statt die SED-Mitglieder aufzunehmen, die von dem Verein die Nase voll hatten, zeigte sie 1990 unterschiedslos mit Fingern auf dieselben. Mit dem Ergebnis, das ihre Gründungsmitglieder Leute sind, die eigentlich mit keiner Gesellschaftsordnung irgendetwas anfangen können. Und daran krankt die SPD noch heute. |
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Im Spiegel stehen ja nun die neuesten Erkenntnisse http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,633806,00.html
Wie schon mal gesagt, wenn das wasserdicht ist gehört schon aus dem Gleichheitsprinzip MP Tillich sofort gefeuert. |
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Wenn ich es richtig verstehe, ging es vordergründig darum, diejenigen aus dem Staatsdienst auszuschließen, die offiziell oder inoffziell, hauptamtlich oder sonstwie mit der Stasi zusammen gearbeitet hatten. Und davon kann nun bei Herrn Tillich nach den bisherigen Erkenntnissen wirklich nicht die Rede sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand vom Staatsdienst ausgeschlossen wurde, nur weil er mal Besuch von der Stasi hatte, unabhängig davon, ob der die entsprechende Frage mit Ja oder Nein beantwortet hat. Irgendwie sieht das alles nach Erbsenzählerei aus. Etwas wirklich belastbares kommt dabei nicht heraus. Die einzigen, welche diese Geschichte dennoch weiter am Laufen halten, sind Herr Nolle und das "Qualitätsmedium" SPIEGEL. |
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Beantwortet Herr Nolle in seinem Buch eigentlich auch die Frage, in welcher Partei der Stasi-Zuträger Stolpe nach der Wende heimisch wurde und wo die werte Frau Ministerin Stange vor der Wende organisiert war?
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