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  #21 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 13:48
Trismeg Trismeg ist offline
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Registriert seit: 15.11.2007
Beiträge: 231
Exclamation AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen

Mich würde interessieren, ob über diesen Punkt unter den jetzt hier Streitenden Einvernehmen herrscht. Falls nicht, würde mich interessieren, welche anderen Grundkonzepte der Konfliktvermeidung die am Streit Beteiligten im Sinne haben. Dabei unterstelle ich einmal, dass nicht gemogelt wird, indem einer sich für den besseren Menschen resp. Verkehrsteilnehmer hält und dem anderen einfach vorzuschreiben gedenkt, wie und unter Nutzung welcher Mittel man sich zu bewegen hat.
Ich finde, dass das Verhältnis von Radfahrern und Autofahrern im hiesigen Fall, also in diesem Forum, auch sehr durch die verhärteteten Fronten beim Brückenstreit gekennzeichnet wurde. Bestimmt erscheint deshalb Manches extremer als es in der Realität wirklich stattfindet. Ich schließe mich hierbei auch ganz selbstkritisch mit ein. Da sind schon zwei Klischeebilder konstruiert und akzentuiert worden, die recht erstarrt daher kommen und an vielen Stellen überzogen sind.
Selber nutze ich beide Verkehrsmittel. Und ich beobachte an mir selber: als Radfahrer rege ich mich viel mehr über Autofahrer auf und als Autofahrer könnte ich manchmal den ein oder anderen Radfahrer auf den Mond schießen.

Ob Radwege gesondert oder entlang der üblichen Haupttrassen führen sollen, ist m. E. je nach konkretem Ort verschieden zu beurteilen. In manchen Stadtgebieten bietet es sich an; an anderen Stellen erscheint eine Separierung des Radweges manchmal besser weil sicherer.
Generell finde ich: Das Radwegenetz sollte noch viel weiter ausgebaut werden, zugleich sollte das Radwegesystem jedoch so wenig wie möglich in den Verkehrsfluss des motorisierten Verkehrs eingreifen.
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  #22 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 16:10
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 613
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Adrian:
Es ist ja kein Tachometer vorgeschrieben.
Dies hat keinerlei Relevanz zu einer eventuellen Geschwindigkeitsüberschreitung!
Wenn ein Radfahrer sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt und tatsächlich schneller als 30 km/h fährt und eventuell mit dem Laser erwischt wird, zahlt er trotzdem.

Er kann sich nicht darauf berufen, dass er keinen Geschwindigkeitsmesser besitzen würde!
Er hätte doch die Gelegenheit gehabt, sich einen solchen zuzulegen.
Dies träfe auch zu, wenn sie einen Leiterwagen ziehen würden und wären schneller als die erlaubte Geschwindigkeit!!!
Jegliche Vorschrift für den öffentlichen Verkehrsraum treffen für ALLE Verkehrsteilnehmer zu (die Radfahrer Leiterwagenfahrer, usw.).

Das Verrückte ist, dass eigentlich für ein Fahrrad, welches im öffentlichen Verkehrsraum bewegt wird, auch eine funktionierende Beleuchtungseinrichtung besitzen müsste, aber die wenigsten haben diese!

MT98
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  #23 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 16:13
Realist Realist ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.370
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Na und? Die Lukmanierstraße ist eine ganz normale Landstraße und da sind in der Schweiz 90 km/h zulässig. Ich hätte da sogar noch etwas zulegen können! Leider reicht aber die höchste Übersetzung an meinem Radel nicht so weit, dass ich mit dem Strampeln nachkäme.
Übrigens ist das jetzt etwa 12 Jahre her, inzwischen bin ich etwas gesetzter; fahre zwar noch in den Bergen, aber nutze die Bremsen schon etwas mehr.
Es ging doch nicht um Sie sondern um KarlFaktor mit 65 die Grundstrasse runter, wo eigentlich 30 sind.


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  #24 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 16:19
Realist Realist ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.370
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Nicht nur Einer.


Es ist ja kein Tachometer vorgeschrieben.

Ach so, und gefühlte 30 oder 65 ist wohl nicht?

Als es den letzten Toten vor zwei Jahren dort gab, war doch das Geschreie einer grünen Lokalpolitikerin ziemlich groß: Die Stadt würde nicht genügend vor dieser Kurve warnen!
Jetzt wo sie es tut, wird das Schild ignoriert, was soll man da sagen.

Ich würde tagsüber da nicht mal mit dem Auto 65 runter fahren.


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  #25 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 19:06
volker volker ist offline
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Registriert seit: 09.09.2007
Beiträge: 136
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Welcher Radfahrer mag schon Radwege, bei denen er
  • ständig Rücksicht auf Fußgänger nehmen muß, sei es, weil er sich den Weg mit denen Teilen muß oder befürchten muß, daß die aus Versehen auf den Radweg schlendern
Alles Dinge, die anscheinend nicht interessieren, solange die Radfahrer aus dem Weg sind.
Interessante Radfahrerperspektive! Rücksichtnahme, wie uncool!
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  #26 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 19:36
volker volker ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 09.09.2007
Beiträge: 136
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen

Es ist ja kein Tachometer vorgeschrieben.
Sehr vernünftige Meinung.
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  #27 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 22:24
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 982
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Ich würde tagsüber da nicht mal mit dem Auto 65 runter fahren.
Ich auch nicht. Zumal die Autos die dort jeden Morgen im Stau stehen, auch nicht zwingend die Radwegeabgrenzung beachten (allerdings sehr sehr wenige, aber auf die muss man eben vorbereitet sein).
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  #28 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 22:24
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 982
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von volker Beitrag anzeigen
Sehr vernünftige Meinung.
Das ist doch keine Meinung, sondern eine Tatsache :gruebel:
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  #29 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 22:29
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 982
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Als es den letzten Toten vor zwei Jahren dort gab, war doch das Geschreie einer grünen Lokalpolitikerin ziemlich groß:
Hier muss man ganz klar sagen. Wer sich umbringen will, der tut es. Da kann niemand was gegen machen. Das gilt für Radfahrer mit hoher GEschwindigkeit und ohne Helm (wie es zuletzt war) genauso wie für Autofahrer mit >200km/h auf der Autobahn.
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  #30 (permalink)  
Alt 06.05.2009, 23:03
marvin marvin ist offline
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Registriert seit: 18.07.2007
Beiträge: 968
Standard AW: Rad- und Autofahrer - ein ewiger Krieg?

Zitat:
Zitat von volker Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Welcher Radfahrer mag schon Radwege, bei denen er
  • ständig Rücksicht auf Fußgänger nehmen muß, sei es, weil er sich den Weg mit denen Teilen muß oder befürchten muß, daß die aus Versehen auf den Radweg schlendern
Alles Dinge, die anscheinend nicht interessieren, solange die Radfahrer aus dem Weg sind.
Interessante Radfahrerperspektive! Rücksichtnahme, wie uncool!
Manchen Leuten scheinen sachliche Diskussionen ein Greuel zu sein. Aber ich versuchs nochmal langsam, vielleicht verstehen ja auch Sie dann, wie das gemeint ist.

Ausgangspunkt war die Frage, ob man Verkehrsteilnehmer, die sich verschieden schnell bewegen, trennen sollte - wobei konkret Auto- und Fahrradverkehr angesprochen wurde. Wenn man die Fahradfahrer jetzt zusammen mit den Fußgängern auf einen Weg packt, hat man das gleiche Problem, nur etwas verschärfter. Fußgänger müßen nämlich nichtmal rechts laufen, wie es die Radfahrer auf der Straße müssen, die können den ganzen Fußweg einnehmen und Radfahrer dürfen dann langsam drumrumfahren, um keinen Unfall zu verursachen. Wenn es ganz schlimm kommt, dürfen Radfahrer auch schieben. Und das tue ich persöhnlich auch, ich habe da keine Probleme mit dem Rücksicht nehmen. Mögen muß ich das allerdings nicht.

Und wenn das mit der Rücksicht doch so gar kein Problem ist: Warum trennt man Radfahrer und Autofahrer dann erst? Da können die Radfahrer doch auf der Straße bleiben, die Autofahrer sollten damit dann kein Problem haben, wenn ich Ihre Anmerkung mal ernst nehme. Und ich würde das sogar bevorzugen.
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