22.05.2012 21:23
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Selber nutze ich beide Verkehrsmittel. Und ich beobachte an mir selber: als Radfahrer rege ich mich viel mehr über Autofahrer auf und als Autofahrer könnte ich manchmal den ein oder anderen Radfahrer auf den Mond schießen. Ob Radwege gesondert oder entlang der üblichen Haupttrassen führen sollen, ist m. E. je nach konkretem Ort verschieden zu beurteilen. In manchen Stadtgebieten bietet es sich an; an anderen Stellen erscheint eine Separierung des Radweges manchmal besser weil sicherer. Generell finde ich: Das Radwegenetz sollte noch viel weiter ausgebaut werden, zugleich sollte das Radwegesystem jedoch so wenig wie möglich in den Verkehrsfluss des motorisierten Verkehrs eingreifen. |
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Wenn ein Radfahrer sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegt und tatsächlich schneller als 30 km/h fährt und eventuell mit dem Laser erwischt wird, zahlt er trotzdem. Er kann sich nicht darauf berufen, dass er keinen Geschwindigkeitsmesser besitzen würde! Er hätte doch die Gelegenheit gehabt, sich einen solchen zuzulegen. Dies träfe auch zu, wenn sie einen Leiterwagen ziehen würden und wären schneller als die erlaubte Geschwindigkeit!!! Jegliche Vorschrift für den öffentlichen Verkehrsraum treffen für ALLE Verkehrsteilnehmer zu (die Radfahrer Leiterwagenfahrer, usw.). Das Verrückte ist, dass eigentlich für ein Fahrrad, welches im öffentlichen Verkehrsraum bewegt wird, auch eine funktionierende Beleuchtungseinrichtung besitzen müsste, aber die wenigsten haben diese! MT98
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Ach so, und gefühlte 30 oder 65 ist wohl nicht? Als es den letzten Toten vor zwei Jahren dort gab, war doch das Geschreie einer grünen Lokalpolitikerin ziemlich groß: Die Stadt würde nicht genügend vor dieser Kurve warnen! Jetzt wo sie es tut, wird das Schild ignoriert, was soll man da sagen. Ich würde tagsüber da nicht mal mit dem Auto 65 runter fahren. |
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Ich auch nicht. Zumal die Autos die dort jeden Morgen im Stau stehen, auch nicht zwingend die Radwegeabgrenzung beachten (allerdings sehr sehr wenige, aber auf die muss man eben vorbereitet sein).
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Das ist doch keine Meinung, sondern eine Tatsache :gruebel:
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Hier muss man ganz klar sagen. Wer sich umbringen will, der tut es. Da kann niemand was gegen machen. Das gilt für Radfahrer mit hoher GEschwindigkeit und ohne Helm (wie es zuletzt war) genauso wie für Autofahrer mit >200km/h auf der Autobahn.
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Ausgangspunkt war die Frage, ob man Verkehrsteilnehmer, die sich verschieden schnell bewegen, trennen sollte - wobei konkret Auto- und Fahrradverkehr angesprochen wurde. Wenn man die Fahradfahrer jetzt zusammen mit den Fußgängern auf einen Weg packt, hat man das gleiche Problem, nur etwas verschärfter. Fußgänger müßen nämlich nichtmal rechts laufen, wie es die Radfahrer auf der Straße müssen, die können den ganzen Fußweg einnehmen und Radfahrer dürfen dann langsam drumrumfahren, um keinen Unfall zu verursachen. Wenn es ganz schlimm kommt, dürfen Radfahrer auch schieben. Und das tue ich persöhnlich auch, ich habe da keine Probleme mit dem Rücksicht nehmen. Mögen muß ich das allerdings nicht. Und wenn das mit der Rücksicht doch so gar kein Problem ist: Warum trennt man Radfahrer und Autofahrer dann erst? Da können die Radfahrer doch auf der Straße bleiben, die Autofahrer sollten damit dann kein Problem haben, wenn ich Ihre Anmerkung mal ernst nehme. Und ich würde das sogar bevorzugen. |
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