
24.06.2009, 21:08
|
|
Senior Member
|
|
Registriert seit: 15.03.2008
Beiträge: 259
|
|
AW: Handel mit Meldedaten durch die Stadt Dresden
Zitat:
Zitat von FrankN
"In Dresden werden wie in anderen Kommunen Meldedaten der Bürgerinnen und Bürger (Namen, Doktorgrad, Adresse, Alter) ohne deren Einwilligung verkauft.
Vielen ist nicht bewusst, dass diese Daten auf Grundlage des Sächsischen Meldegesetzes von der Stadt ganz legal gegen Gebühr an Dritte weitergegeben werden: an private Marktforschungsinstitute, an Parteien für Wahlwerbung, an Religionsgemeinschaften, an die Presse für die Veröffentlichung von Ehe- und Altersjubiläen, für Adressbuchdateien, an Firmen für Werbezwecke etc..
Sogar vom heimischen Computer kann zukünftig jeder eine Anfrage zu einer bestimmten Person stellen, deren Daten er dann automatisiert ohne Nachweis eines berechtigten Interesses gegen eine geringe Gebühr erhält.
Die Stadt Dresden hat dies softwareseitig noch nicht umgesetzt, doch mit der ab Januar 2009 bevorstehenden Freischaltung des Kommunalen Kernmelderegisters in Bischofswerda (Sächsische Anstalt für kommunale Datenverarbeitung - SAKD) wird der automatische Onlineabruf in Sachsen flächendeckend möglich sein.
Haben die EinwohnerInnen diesem Verfahren nicht ausdrücklich widersprochen, dann werden ihre Daten auf diese Weise übermittelt."
(Quelle: http://www.johannes-lichdi.de/pm+M55a480b26da.html)
Antrag auf Einrichtung von Übermittlungssperren:
http://www.dresden.de/media/pdf/form...ungssperre.pdf
|
Ein sehr interessanter Beitrag! Wieso fiel das Echo nicht zahlreicher aus - frage ich mich doch sehr ernsthaft. Muß es denn immer die WSB sein? Das Ding ist doch gelaufen ! In Sack und Tüten also.
|