22.05.2012 21:17
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Zitat von WilhelmFriedmann:
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Warum eigentlich gibt es Gesetze gegen Lärm (etwa wegen den Alten)??? Auch Jugendliche leiden (unbewusst) unter dem Lärm. Sie merken die Folgen aber erst, wenn es zu spät ist! MT98
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Zitat:
Aber es ist wie mit vielen Gesetzen: Sie werden gemacht, weil man anständigerweise nicht dagegen sein kann. Aber um die Durchsetzung kümmert man sich nicht so sehr. |
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Nachdem hier überwiegend über der Fußball diskutiert wurde zurück zu andere Themen, die uns Dresdnern am Herzen liegen sollten. User Joschke hat das ganz gut zusammen gefasst:
Zitat:
Wie die SZ (http://www.sz-online.de/nachrichten/...asp?id=2353608) gestern auf der ersten Seite berichtete, wird Dresden nun endlich Sachsens größte Stadt. ![]() Heute wird wieder einmal festgestellt wie weit abgeschlagen Leipzig - auf einem Niveau mit Bautzen - hinter Dresden zurück liegt. http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000000/html/start/karten/aloq_kreis.html ![]() Wir müssen alle Chancen nutzen, um neben "Weltkulturstadt", "Barockstadt", "Einkaufsstadt des Ostens", "Weihnachtsstadt" und "Silvesterstadt" (http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2242478 ) noch weitere Alleinstellungsmerkmale zu erkämpfen. |
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Das mit der größten Stadt dauert ja noch ein paar Jahre. Und über fehlerhafte Prognosen gibt es hier einen ganz langen Thread.
Auf jeden Fall ist die Fußballstadt trotz neuem Stadions (was im Eingangsposting ja so gefordert wurde) in weiter Ferne. |
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Die Anbindung Dresdens an die überregionalen Verkehrsnetze ist -gelinde gesagt- wenig optimal.
![]() Aber: Ist das ein Wunder? Selbst Projekte wie die die WSB, bei denen man erwarten könnte, dass sie wegen ihrer "Popularität" einigermaßen geplant ablaufen, werden eher dilettantisch bearbeitet. Hier sei nur an den den Auftritt von Herrn Marx vor wenigen Wochen auf, oder doch "neben", der Brückenbaustelle erinnert. In machen Zeitungen wird die WSB schon als Sachsens peinlichste Baustelle bezeichnet. http://www.dnn-online.de/aktuell/content/120054.html |
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Dieser in Dresden bekannte Herr ist Staatssekretär der neuen Bundesregierung im Verkehrsministerium in Berlin. http://www.jan-muecke.de/ Mal sehen inwieweit er auf meine angesprochenen Punkte 3, 4 und 5 Einfluss hat... Er ist Politiker und sollte sich doch an solche Dingen messen lassen... |
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Die Verkehrsanbindung der Region Dresden wird von regionalen Protagonisten als "Auch im Vergleich mit anderen Teilen Ostdeutschlands" sehr gut angesehen.
http://region.dresden.de/business/la...e-schienen.php http://region-dresden-online.de/index.php?site=lage Zwar sind die Autobahnen 4 und 13 ausgebaut und ergänzt worden. Seit der Wende ist aber gerade mal eine Autobahn -die BAB 17- neu gebaut worden. Da gibt ist Regionen im Osten, die da deutlich mehr zustande gebracht haben und noch bauen werden. Gibt es irgendwelche Pläne zum weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur der Region Dresden? Außer der Waldschlößchenbrücke. Das es sich um eine "Grenzregion mit modernster Infrastruktur" handelt, kann doch nur als Wunschdenken angesehen werden. |
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Zitat:
Was für Autobahnen bzw. neue Straßenverbindungen hätten Sie denn sonst noch gerne? Mir fällt keine Autobahnverbindung im Raum Dresden ein, die dringend neu gebaut werden müsste. In jede Himmelsrichtung führt eine gut ausgebaute Autobahn. Auch der Ausbau der Bundesstraßen geht gut voran. Der Dresdner Flughafen wurde komplett modernisiert und bietet für einen "Provinzflughafen" gute Anbindungen. Allein die Zugverbindungen bedürfen der Verbesserung. Hier fehlt immer noch eine Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsnetz. Die ICE zuckeln Richtung Dresden immer noch im D-Zug-Tempo und die Verbindung nach Berlin sind in den vergangenen Jahren eher schlechter geworden. W.S. |
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Innerhalb der Region Dresden (wie immer man die abgrenzt) gibt es sicher noch Verbesserungspotenzial hinsichtlich der Erreichbarkeit der überregionalen Verkehrsachsen, sprich der Autobahnen. Aber hier ist man ja auch schon kräftig am Planen bzw. Bauen (z. B. S177 Ostumfahrung Dresden http://www.smwa.sachsen.de/de/Verkeh...sen/16380.html oder die S84n zwischen Niederwartha und Meißen oder die B 173 Ortsumgehung Kesselsdorf). Da haben andere Regionen bzw. Städte in Sachsen eher einen Grund zur Beschwerde. Das Einzige, was man in der Tat getrost als mittlere Katastrophe bezeichnen kann, sind die Zugverbindungen von und nach Dresden. Die sehe ich wirklich als Standortnachteil. Dresden hatte da vielleicht auch wegen der Randlage nicht die allerhöchste Priorität. Aber das mit der Randlage hat sich ja nun spätestens seit dem EU-Beitritt unserer süd- bzw. östlichen Nachbarn geändert. Insofern wird/muss sich da noch einiges ändern. Aber wenn man sich z. B. das polnische Schienennetz anschaut, erscheint z. B. eine Schnellzugverbindung Dresden-Breslau-Krakau derzeit doch noch ein wenig illusorisch. Da ist man im Westen Europas mit den über Landesgrenzen hinausgehenden Verbindungen mit dem TGV, ICE, Thalys, Eurostar usw. mindestens ein Jahrzent voraus. Hoffen wir aus Dresdner Sicht mal, dass in naher Zukunft wenigstens die innerdeutschen Verbindungen nach Berlin, Leipzig/Frankfurt und Nürnberg/München nennenswert verbessert werden. |
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Kann ja nur ein Scherz sein. Der Flughafen Dresden ist ein reiner "Urlaubs-Flughafen". Das zeigt diese Karten deutlich: http://www.dresden-airport.de/de/rei..._flugplan.html Die roten Punkte sind zu beachten (Direktverbindungen). Nur Ziele im Süden! Zu den Pauschal-Tourismus-Zielen. KEIN Ziel in England, KEIN Ziel in Frankkreich, KEIN Ziel in Skandinavien, KEIN Ziel ins Spanische Festland, KEIN Ziel in BeNeLux, KEIN Ziel nach Übersee. Nur nur ein Ziel in Italien, naja, ein Urlaubsziel eben. Fragen Sie mal den Chef des Kongress-Centers, welche Wünsche er hätte oder die großen Hotels in der City, welche Touristen sie gern begrüßen würden (Und es werden ja immer mehr Hotels...) Oder fragen Sie die die Internationalen Firmen, die handvoll die es in DD gibt.... Seit 20 Jahren hat man sich am Flughafen immer nur die Frage gestellt " Wie kommt man VON Dresden in den Urlaub", aber nicht "Wie kommen Touristen (und was noch wichtiger ist: Business-Reisende) NACH Dresden. Nur mal ein Vergleich: Hamburg: http://www.airport.de/de/streckennetz.html Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Ich sag ja nicht, dass jetzt ab nächste Woche Dresden zum Großflughafen werden soll, aber es sollte zumindest langsam begonnen werden Dresden nach und nach an die Welt anzubinden. Das ist ein Prozess von 20 - 30 Jahren. Hätte nur schon vor zehn Jahren starten sollen. Seit einigen Jahren ist doch alles geschaffen: Großes und modernes Terminal, kurze Wege, S-Bahn in die City, etc. Und das städtische Markting (DMG) tut dann sein übriges dazu und wirbt weltweit kräftig für die Stadt. Bei Business- und Kongress-Touristen hingt Dresden nämlich noch hinterher, im Vergleich zu Städten wie Stuttgart, Frankfurt, München oder Hamburg. Und Dresden könnte sich durchaus vergleichen mit diesen Städten - verstecken brauchen wir uns nicht. Und diese Art Touristen bringen Geld und lassen die Stadt weltoffener werden. Und was die Zugverbindungen betriftt: Volle Zustimmung! Absolut ausbaufähig! |
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