09.02.2012 00:59
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Sagen Sie mal, verstehen Sie die Argumente nicht? Das Stadion nimmt keinen Schaden, aber die Stadt und Dynamo. Die Verträge sehen vor, dass die Stadt ab der Oberliga und darunter den maximalen Zuschuss zahlt. Solange Dynamo in Liga 3 spielt oder höher, jeweils weniger. Wo soll also für die Stadt der finanzielle Vorteil liegen, für ein Jahr auf den 3.Liga-Zuschuss zu bestehen und damit Dynamo in Liga 4 oder in die Insolvenz zu zwingen. Ab dem zweiten Jahr zahlt sie dann sowieso mind. 500.000€ mehr. Aus kaufmännischer Sicht war die Entscheidung also folgerichtig.
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Das schließt auch nicht aus, dass die Führung eines Vereins, wie im Falle von DD, nicht unbedingt immer glücklich agiert hat und in vielen Fällen auch nicht sonderlich klug. Das bedeutet aber noch nicht, dass damit automatisch auch alle Stadionbesucher (Stadionbesucher ist nicht automatisch "Fan"!) als zweifelhafte Individuen abzuqualifizieren sind. |
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Was das kulturelle Potential des Fußballs angeht, stimme ich Ihnen absolut zu und verweise dabei vor allem auf die Bedeutung der Nachwuchsarbeit! Dort geht es übrigens nicht nur darum, künftige Megastars zu produzieren, sondern für die Masse der Kinder und Jugendlichen ist es immens wichtig, in Sportvereinen nicht nur die ein oder andere Sprtart auszuüben, sondern auch soziales Miteinander zu praktizieren. Es mag komisch klingen, aber die Regeln vernünftigen Miteinander Umgehens und Zusammenlebens scheinen nicht selbstverständlich zu sein und stellen sich nicht automatisch ein. Und genau hier ist die Vorbildwirkung, die menschliche Qualität, aber vor allem die intellektuelle Befähigung der Nachwuchstrainer und Betreuer extrem wichtig. Hierin nach Möglichkeiten zu investieren, verlange ich von jedem Fußball- und Sportverein. |
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... Und dann ist immer noch der Anspruch in Dresden (nicht nur Dynamo) und der Widerspruch zur Wirklichkeit. Anspruch, den es gilt zu verwirklichen, oder? In anderen Gebieten wollen wir doch auch die Größten sein: Wissenschaft, Mikroelektronik, Kunst, Kultur, Barock, Brückenbau, Grundsteuer, ... |
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Dieses Fußballerlebnis sei Ihnen auch von ganzem Herzen gegönnt, ABER es geht nicht an, dass immer wieder durch Mißwirtschaft der Verantwortlichen bei Dynamo der Steuerzahler für die großen schwarzen Löcher herhalten sollen. Das auch in anderen Bereichen mit dem Geld nicht sachgemäß umgegangen wird, ist lange noch kein Grund, dies für Dynamo als Grundlage für eine Art Mißwirtschaftszuschlag zu fordern. Wenn hier allerdings schon darüber diskutiert wird, ob wir kulturelle Einrichtungen wie Theater, Oper, Operette, usw. brauchen oder nicht, dann sieht es mit dem geistigen Anspruch der Dresdner ziemlich schlimm aus. Als nächstes werden wir wohl die Berechtigung der Bibliotheken in Fragen stellen. Vielleicht sollten wir auch noch die Bücher verbieten. MT98
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Übrigens ist die SG Dynamo gar kein Sportverein, sondern ein Zuschauerverein. Das Verhältnis von Mitgliedern zu aktiven Fußballern liegt bei 1 : 18. Wenn sie also mal ein Dynamo-Mitglied treffen, ist die Chance, dass es aktiv Fußball spielt sehr gering.W.S. |
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Der gravierendste Unterschied zwischen beiden dürfte aber in der Außendarstellung sein. Ich glaube auch heute braucht es in der Operette zur Sicherheit nur den obligatorischen Feuerwehrmann, während bei DD jedesmal die Legion aufmarschiert. Auch kommt die Operette, so weit ich weiß, mit ihrem Budget aus, während sich bei DD irgendwo Geld in rauen Mengen auflöst. Ich habe nichts gegen Dynamo (habe selbst jahrelang rumgegröhlt), aber ich habe etwas gegen ein Fass ohne Boden mit hohem Erpressungspotential, wenn man dazu noch weiß wie es um den Zustand des Jugendsports in anderen Sportarten bestellt ist. Da hört für mich der Spaß auf. |
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Gesunder Menschenverstand ?
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Besucherzahlen 1. Bundesliga: etwa 10 Millionen/Spielzeit Besucherzahlen in Museen: etwa 100 Millionen/Jahr. Theater, Konzerte, Tanz, Oper und Operette Jazz usw. usw. sind da noch nicht einmal dabei! Trotzdem, ich habe nichts gegen ein Stadion. Aber solche Meinungen wie die zitierten, sind wirklich etwas jenseitig. |
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@Hjwagner,
es ist einfach primitiv und der Sache von Dynamo nicht dienlich, dass SIE immer nur auf die Anderen zeigen. Es ist vollkommen irrelevant, ob in anderen Bereichen auch Geld verschwendet wird oder nicht. Mit Ihren Entschuldigungen wollen Sie die Misswirtschaft bei Dynamo legalisieren, frei nach dem Motto, die Anderen machen es doch auch, also können es die Dynamoverantwortlichen auch machen! Für Sie als Nachhilfe: Kulturellen Einrichtungen wie die Oper, Operette, oder sonstige Einrichtungen, welche die geistige Unterhaltung beinhalten, sind immer notwendig. Ob man dies von dem Fußball des Profibereiches sagen kann, ist aus meiner Sicht, sehr zweifelhaft. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele junge Menschen die Themen der Klassig überhaupt nicht verstehen wollen oder auch können. Dies hat besonders etwas mit der Bildung zu tun. Ich höre mir sehr gern Konzerte an, aber auch Kantaten von Bach. Für den Kommerz im Sport habe ich nichts, aber auch überhaupt nichts MEHR übrig. Selbst bei internationalen Spielen schaue ich mir höchstens die Endspiele noch an, aber diese auch nicht mehr sehr konzentriert. Auf dem Spielfeld laufen für mich ausschließlich noch symbolisch Geldscheine herum. Schauen Sie sich Bayern München als der Vorzeigeverein in Deutschland an, nicht ein einziger Bayer ist in der Mannschaft! Geld, Geld und nochmals Geld ist der entscheidende Faktor. Dynamo Dresden war einmal ein Leistungszentrum für die besten Spieler aus der Region und heute??? MT98
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| dynamo, hbm, stadion |
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