09.02.2012 00:55
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So wie es aussieht, ist man jetzt zu einer Lösung gelangt. Und wie nicht anders zu erwarten war, wird der städtische Zuschuss erhöht.
@May Ihre persönliche Meinung zum Fußball sei Ihnen unbenommen. Allerdings ist Fußball ein Kulturgut mit Massenwirkung. Über die Förderung von Theater, Operette und Museum verliert keiner ein Wort - denn das ist ja Hochkultur, ob sich jemand dafür interessiert oder nicht. Wenn man den Markt walten ließe, Herr May, hätten wir bald nur noch Fußball und ein paar andere Sportarten, die sich verkaufen lassen. Sie zeigen eine ausgesprochen elitäre Einstellung. Zitat:
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Darauf bin ich noch nicht gekommen, Hut ab Herr Wagner. Ich dachte bisher, wenn ich die Fans in gelb-schwarz eingetütet, mit einer Bierflasche in der einen und die Zigarette in der anderen Hand zum Stadion schleichen sehe, mehr an einem vom Sozialamt gesponserten Ausflug. Der Gesamtauftritt von DD der letzten 18 Jahre hatte das Niveau einer Soap Opera nachmittags auf RTL2. Aber vielleicht wird auch diese mal zum Kulturgut erklärt.
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Zitat:
Gratulation!!! Aber dieses Jahr ist Wahl … Nun kann ja Dynamo frei nach Wilhelm Busch weitergewurschtelt werden: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert Die Steuerzahler zahlen auch noch den ganzen Mist! Langsam bekomme ich wegen Dynamo einen sehr dicken Hals… Warum nicht gleich einen VEB DYNAMO DRESDEN? MT98 |
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Sind sie nicht. Wenn Sie meinen Beitrag über die Alternativlosigkeit zu dieser Entscheidung durchgelesen haben, wissen Sie doch, dass die Stadt nicht anders konnte. Die Pleite von Dynamo bedeutet für Dresden auf Dauer noch höhere Kosten, ganz einfach. Und was heißt "Die Steuerzahler zahlen auch noch den ganzen Mist!"? Der Steuerzahler WILL Fußball. Die Stadt WILL Fußball, sie WILL die Frauen-WM. Sie werden in Dresden z.B. keine 30.000 Eintrittskarten in eine Theaterveranstaltung locken. Trotzdem zahlt der Steuerzahler auch diesen Mist. Ich sage nur "neue Operette". Brauch ich nich!
@KarlFaktor Wer bestimmt denn bitte den "Wert" öffentlicher Volksbelustigung. Was macht Operette besser als Fußball. Warum darf man das Eine selbstverständlich subventionieren und das Andere nicht? Können Sie mir das beantworten? Die geistige Elite kann sich doch eigentlich kostendeckende Theaterkarten leisten, oder? |
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Zitat:
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Zitat:
Sowas kann man auch "genießen", "ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren!" Deshalb sollte nie der Ausspruch kommen: Es ist nur ein kleiner Teil der Steuerzahler... |
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@hjwagner:
Dresden ist nicht Dynamo und Dynamo ist nicht Dresden! Es geht nicht darum, ob Fußball in Dresden gewünscht wird oder nicht, sondern um das finanzielle Gebaren der Verantwortlichen bei Dynamo. Erinnern wir uns: Die Stadt hat Dynamo ein 1,25 Mio. € Darlehn zur Verfügung gestellt. Danach kam die Aussage von Mulansky und Maas, dass es kein Finanzloch gäbe (11.10.08) Vor kurzem musste (diesmal) Kölml aushelfen, weil sonst die Insolvenz möglich war. Dynamo Dresden ist nicht bereit, einmal die Sache etwas kleiner anzugehen. Nein, sie wollen keinen Spielerkader für „nur“ die Oberliga haben. Aus diesem Grund und nur aus diesem Grund wird mit einer angeblichen Insolvenz gedroht. Bescheidenheit und eine solide Arbeit war noch nie das Aushängeschild von Dynamo nach der Wende. Nein es muss unbedingt die 2., wenn nicht gar die 1. BL sein. Kein Geld und (scheinbar) auch keine Ahnung ordentlich mit diesem umzugehen, aber von der 2. oder 1. BL träumen!!! Ihre ständigen Hinweise auf andere Missstände oder auch auf andere kulturellen Einrichtungen, sind für die Probleme bei Dynamo in keiner Weise relevant. In Leipzig und Magdeburg gibt es auch neue Stadien, aber eben auch nur unterklassiger Fußball. Wenn die Infrastruktur im Osten zu wenig Geldgeber hergibt, dann muss man sich damit einfach mal zufrieden geben, oder aber den eigenen Nachwuchs aufbauen. Das neue Dresdner Stadion wird in keiner Weise Schaden nehmen, bloß weil da eventuell nur Oberligafußball zu sehen ist. MT98 ![]() |
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Aber ein wesentlich größerer als der, der eine Philharmonie braucht. Dort wird jede Karte im Schnitt mit 100€ subventioniert.
Also vergießen Sie doch bitte keine Krokodilstränen wegen der Steuerverschwendung für Fußballassis. Entweder man hält es für eine staatliche Aufgabe, "Volksbelustigung" finanziell zu unterstützen oder nicht. Also Theater/Operette/Philharmonie UND Fußball oder alles dem Markt überlassen. Dann hätten Sie nämlich nur noch Fußball (ok, ohne Dynamo). Wollen Sie das? Dieses Elitegehabe geht mir auf den Zeiger. Wenn der gemeine Fußballproll - z.B. ich - keine Lust auf langweilige Opernaufführungen hat, soll er deswegen nicht als kurz gehaltener Steuerverschwender dumm dastehen. Sollen doch Theaterkarten für 100€ verkauft werden, wenn keiner hin geht, machense halt zu. Steuern gespart!
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@hjwagner
Zitat:
Nun Herr Wagner, Sie schlagen hier mit der Keule der angeblich volksfernen selektiven Förderung der einen oder anderen Vergnügung um sich. Da treffen Sie mich nicht; ich finde schon immer, dass jeder für seine Vergnügungen hübsch selbst bezahlen und nicht die Allgemeinheit dafür in Anspruch nehmen sollte – seien es nun die Betriebskosten von Fußballstadien, heruntersubventionierte Theaterkarten oder das nun auch noch ins Internet ausufernde, parteiengesteuerte Verblödungsfernsehen, für das wir ja alle noch immer zwangsweise Gebühren zahlen. Im Gegenzug muss man dann den Leuten allerdings auch ihr gutes Geld selbst belassen – und ich bin sicher, wir haben eine ganz andere, aber nicht weniger Kultur als heute. Im Falle von Dynamo geht es allerdings wohl darum, in welche Spielerklasse man sich einzukaufen wünscht – und für die autistischen Traumtänzereien der Funktionäre und Fans kommt dann der Steuerzahler auf, weil man jeden Euro eben nur einmal ausgeben und deshalb entweder Miete zahlen oder bessere Söldner finanzieren kann. Das ist eine Riesensauerei, zumal es für ein abgewirtschaftetes Rowdy-Sammelbecken wie Dynamo schon prinzipiell keine anderen Bedingungen geben darf als für die mehrere hundert andere Dresdner Sportvereine. |
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| dynamo, hbm, stadion |
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