08.02.2012 13:17
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Meine Umluft wird geruchsgesteuert geschaltet. Zitat:
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Aber ich schlage vor, wir tüten die "Umweltzone" ein bei „Sinnlose Maßnahmen zur Förderung der Auto-Industrie“, gleich neben der Abwrackprämie.
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Stimmt, findet man ja gar nicht. Also hier ist die Projektseite.
Hier finden sich dazu Informationen vom ADFC. Unter anderem eben folgendes: Zitat:
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Ich kann die 10% leider auch nicht richtig einordnen. Ich fand sie nur als ich den Luftreinhalteplan überflogen hatte sehr hoch. War mein erstes Gefühl. Besonders wenn ich dann Waldfläche (Dresdner Heide) und Landwirtschaftsfläche noch abziehe, geht es über 10%. Der Straßenbau nach der Wende hat schon einiges geändert. Denken sie an Parkflächen und den vierspurigen Ausbau mehrerer Straßen. Wieviel das allerdings ausmacht, weis ich nicht. Zitat:
Bleiben noch die generellen Fragen nach der Notwendigkeit der Senkung des Feinstaubwertes und des sich evtl. anschließenden Wie. |
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Übrigens würde ich mir als Radfahrer auch mal eine Staubschutzmaske aus dem Baumarkt vor die Nase klemmen, wenn ich meine, es ist zu staubig. ![]() Zitat:
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da müssen Ihnen die 0,3µm doch etwas sagen. Wenn ich nach der RR-Klassifizierung http://de.wikipedia.org/wiki/Reinraum gehe, fällt mein Auto-Innenraum unter ISO3 bis 4, wenn ich berücksichtige, daß der Filter nicht 100%ig wirkt. Übrigens – wenn Sie Angst vor Feinstaub haben, sollten Sie sich um einen Arbeitsplatz im RR bei der HL-Industrie bewerben : Garantiert 8h/Tag staubfrei, bei AMD sogar 12. Na ja, ist wohl im Moment kein so guter Vorschlag. ![]() Zitat:
http://gis.uba.de/website/umweltzonen/lrp.php gestoßen. Die Umweltzonen sind demnach Kür. Wenn ich bei Thüringen nachsehe, fällt auf daß die Industriestadt Gera fehlt und Jena mit seiner Kessellage. Das Saarland fehlt zur Gänze : Kein LRP erforderlich. Wie das wohl der Herr Mörsdorf geschafft hat. Offensichtlich war er mit der Sorge wegen Genmais bisher ausgelastet: Zitat:
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Außerdem würden mich Zahlen interessieren : - Was bringt ein Partikelrußfilter beim Diesel - Welchen Anteil in %, bezogen auf ein Auto, haben Reifenabrieb und Bremsmanöver an der Feinstaubgeneration Das Letztere könnte man in Laborversuchen klären und für Partikelrußfilter liegen sicher Zahlen vor. Mit Kenntnis solcher Zahlen könnte man abschätzen, was eine „Umweltzone“ bringt. Aber selbst zu Hause entkommt man dem Feinstaub nicht : Zitat:
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Nicht das Zahlenvergleichen ist mir unmöglich, sondern wie sich das generell verhällt. Also, wie ist es in "normalen" Autos? Sind die alle mit solchen HEPA (jnd größer) Filtern ausgestattet. In was für einem auto wurde die Vergleichsmessung bei VECTOR betrieben? Zitat:
Der Feinstaub ist ja das eine. Der kommt ja auch aus natürlichen Ressourcen und darauf ist unser Organismus ja hoffentlich auch eingerichtet. Das Problem stellt zum einen die Dauerbelastung in grauen zubetonierten Städten dar und zum anderen, dass an dem Feinstaub ja anscheinend diverse Schadstoffe mitreisen. Zitat:
Und natürlich ist die Umweltplakette nicht das einzige Mittel zur Reduzierung des Schadstofffausstoßes in Dresden. Aber der Stadt sind ja in den letzten 10 Jahren keine anderen Möglichkeiten eingefallen. Ganz im Gegenteil. Zitat:
Zu Letzterem habe ich schonmal ein Kreisdiagramm gesehen. Ja, leider. Mehr Bäume und Grünflächen würden die Belastung aber verringern. Naja, zumindest gibt es dazu jetzt eine Diskussion in der Stadt. Wahrscheinlich wird sie damit enden, dass ein paar umpflasterte Bäume auf den Postplatz kommen. |
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Fassen wir das doch mal zusammen:
Eine "Feinstaubarme" "Umwelt"-Zone im 26'er Ring ist Unsinn, weil: - sie durch Fahrverbot für eine -geringe- Anzahl Autos nicht zu schaffen ist. - Alle anderen feinstaubquellen , auch Immissionen - nicht berücksichtigt werden können, - Durch den erzwungenen Umweg der "Dreckschleudern" mehr, statt weniger Feinstaub erzeugt würde. Sie diente nur: - Der Bürokratie der sogen. Gutmenschen ("wir haben auch eine solche Zone") - dem Stadtsäckel (man kann Verstöße abkassiern - vielleicht als ABM für zusätzliche Politessen ? Feinstaub sollte besser und wirkungsvoller bekämpft werden duch: - mehr Stadtgrün - eventuell Wassersprengen - generell bessere Normen für Dieselfahrzeuge und andere Emmissionsquellen. Für die ersten beiden Punkte kann und sollte die Stadt etwas tun. Das Letztere sollte Bundes- und EU-Politik sein. Ansonsten bin ich auch für bessere Bedingungen für den Radverkehr. Aber nicht wegen des Feinstaubes oder CO2, oder sonst anderer ideologischer Gründe. Sondern weil Radfahren die Bewegung fördert und fit hält, und einfach Spaß macht. Natürlich nicht unbedingt an oder auf stark emmissionsbelasteten Hauptstraßen. Auch hier gibt es noch viel zu tun. |
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Zitat von Andreas:
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Die Jugendlichen verfetten zwar, dies merken in bestimmten Zeitabständen auch die Politiker, aber sie tun nichts dagegen. Die Zone am Altmarkt ist eines der besten Beispiele. Unheimlich breite Fußwege, die Fahrbahn ist schmaler, als vorher geworden und für die Radfahrer gibt es kaum noch Platz. Wenn LKW diese Straße befahren, so müssen sie zwangsläufig einen Teil des Radweges mit benutzen. Dies zu verändern, ist ohne erhebliche zusätzliche Geldmittel nicht machbar. Schwachsinn bei den Baumaßnahmen in Dresden, wohin man sieht. MT98 |
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Aber Herr Nolle und Herr Lafontaine bereiten schon ein Buch zu dieser Problematik vor. ![]() ![]()
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Ich besitze so in etwa eine Maske (wenn ich sie nicht weggeschmissen habe). Dabei handelt es sich allerdings um Kälteschutz. Da ist noch kein Filter drinn durch den man die Luft durchziehen/pusten muss. Und ich fand es schon unangenehm (die Maske wird durch das ausatmen nass) und anstrengender zu atmen (durch kleine Löcher). Das ist also nix für mich. Ich hatte ständig das Gefühl zu wenig Luft zu bekommen. Und jetzt wollte ich grad so einen Kälteschutz suchen und bin dabei auf diesen Text gestoßen. Generell kann es nicht sein, dass man als Fahrradfahrer zu Atemmasken gezwungen wird. Zitat:
Danke. Als ich noch in Pillnitz wohnte, konnten Sie mich so früh gegen 6 mit dem Tempo dort finden. Da sind wir Radfahrer (also nicht diese Schönwettersonntagsradtouristen) noch unter uns. Leider fehlen die Alternativen. Ich habe einen Umweg von über 1 km in Kauf genommen auf dem Elberadweg und war trotzdem schneller als auf den Straßen im Autoverkehr. |
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Da wird es Zeit, daß Sie mal in eine Wohnung mit Betondecke ziehen. ![]() Zitat:
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Ich finde es schon gefährlich, wenn ich auf dem Elberadweg hautnah überholt werde von einem ganz Schnellen auf dem Rennrad. Ich kann ja auch mal einen Fehler machen. Und wie der Name schon sagt – der Elberadweg ist ein solcher und keine Radrennbahn. |
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