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  #21 (permalink)  
Alt 16.04.2009, 21:25
Michael Michael ist gerade online
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Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Es gab dazu Messungen (suche nach "VECTOR") auf dem Fahrrad und Messungen im Auto.
Hätte mich interessiert, habe nur nix mit VECTOR gefunden.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Da der Luftfilter leider keinen Feinstaub filtert ist die Durchschnittsbelsatung im Auto höher. Das liegt daran, dass sich der Feinstaub im Auto sammelt. Der Radfahrer ist allerdings an Kreuzungen neben stehenden Autos kurzzeitig stärker belastet.
Mein Filter ist ein HEPA-Filter und filtert ab 0,3µm, das ist noch weit weg vom Standart der HL-Industrie aber das Beste was die Autoindustrie z.Z. bietet.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Also sollten Sie nicht nur hinter Trabis Umluft einschalten.
Meine Umluft wird geruchsgesteuert geschaltet.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Grün hat nix damit zu tun, erst ca. 10% der Dresdner Fläche mit Verkehrsflächen (hauptsächlich für Auto) zuzpflastern um dann den Verkehr mit einer Plakette wieder einzuschränken.
Wie das jetzt? Wenn die 10% stimmen – die sind doch historisch entstanden, seit es Kutschen und Pferdewagen gibt. Der Straßenausbau nach der Wende hat doch darn nichts groß geändert.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Ökonomische Gewinner dieser Plakette ist übrigens ausschließlich die Autoindustrie. Denn was machen Sie als Fahrzeughalter, wenn Sie bspw. gewerblich unbedingt in die Umweltzone müssen, Sie aber keine grüne Plakette für ihr Auto bekommen?...
Das Stadtsäckel profitiert auch und die Plakette ist eine Art ABM für Politessen.
Aber ich schlage vor, wir tüten die "Umweltzone" ein bei „Sinnlose Maßnahmen zur Förderung der Auto-Industrie“, gleich neben der Abwrackprämie.
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  #22 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 12:01
Adrian Adrian ist offline
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Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Hätte mich interessiert, habe nur nix mit VECTOR gefunden.
Stimmt, findet man ja gar nicht. Also hier ist die Projektseite.
Hier finden sich dazu Informationen vom ADFC.
Unter anderem eben folgendes:
Zitat:
Die Messungen zeigten aber auch: Radfahrer sind häufig eher kurzen Spitzen-Belastungen ausgesetzt. Im Inneren von Personenwagen hingegen reichern sich die Partikel oft über einen längeren Zeitraum an, die Belastung klingt nur langsam ab.
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Mein Filter ist ein HEPA-Filter und filtert ab 0,3µm, das ist noch weit weg vom Standart der HL-Industrie aber das Beste was die Autoindustrie z.Z. bietet.
Kann ich nicht beurteilen.


Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Wie das jetzt? Wenn die 10% stimmen – die sind doch historisch entstanden, seit es Kutschen und Pferdewagen gibt. Der Straßenausbau nach der Wende hat doch darn nichts groß geändert.
Die 10% stimmen und stammen von Luftreinhalteplan der Stadt Dresden (Abb. 2-3). Die Seite auf der die PDF zu finden ist liegt hier.
Ich kann die 10% leider auch nicht richtig einordnen. Ich fand sie nur als ich den Luftreinhalteplan überflogen hatte sehr hoch. War mein erstes Gefühl. Besonders wenn ich dann Waldfläche (Dresdner Heide) und Landwirtschaftsfläche noch abziehe, geht es über 10%.
Der Straßenbau nach der Wende hat schon einiges geändert. Denken sie an Parkflächen und den vierspurigen Ausbau mehrerer Straßen. Wieviel das allerdings ausmacht, weis ich nicht.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Aber ich schlage vor, wir tüten die "Umweltzone" ein bei „Sinnlose Maßnahmen zur Förderung der Auto-Industrie“, gleich neben der Abwrackprämie.
Jep.
Bleiben noch die generellen Fragen nach der Notwendigkeit der Senkung des Feinstaubwertes und des sich evtl. anschließenden Wie.
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  #23 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 20:15
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Stimmt, findet man ja gar nicht. Also hier ist die Projektseite.
Hier finden sich dazu Informationen vom ADFC.
Danke für die Links. Die Zahlen
Zitat:
http://www.adfc.de/6454_1
Das Vector-Messteam war auf den Straßen von Budapest, Hamburg, Vilnius und Utrecht unterwegs. Rein ist die Luft nirgends: Zwischen 8.000 und 40.000 der ultrafeinen Partikel schweben ständig in einem Kubikzentimeter städtischer Umgebungsluft,…
sind an sich erst mal mächtig gewaltig. Ich hätte da doch ganz gern auch Vergleichswerte von z.B. einem Stadtpark, einer ruhigen Nebenstraße usw.
Übrigens würde ich mir als Radfahrer auch mal eine Staubschutzmaske aus dem Baumarkt vor die Nase klemmen, wenn ich meine, es ist zu staubig.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Mein Filter ist ein HEPA-Filter und filtert ab 0,3µm, das ist noch weit weg vom Standard der HL-Industrie aber das Beste was die Autoindustrie z.Z. bietet.
Kann ich nicht beurteilen.
Wie das – Sie machten ein Thema auf mit Zahlen,
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Auf Grund der EU-Richtlinien 1999/30 zum Feinstaub muss nun auch in Dresden reagiert werden. Bisher galt, dass an 35 Tagen im Jahr ein Wert von 50µg/m³ an PM10-Staubkörnern (<10µm) nicht überschritten werden darf. Gemessen wird in Dresden an der Bergstraße zwischen Mommsenstraße und Nöthnitzer, am Bahnhof Neustadt und an der Winckelmannstraße.

da müssen Ihnen die 0,3µm doch etwas sagen. Wenn ich nach der RR-Klassifizierung
http://de.wikipedia.org/wiki/Reinraum
gehe, fällt mein Auto-Innenraum unter ISO3 bis 4, wenn ich berücksichtige, daß der Filter nicht 100%ig wirkt.
Übrigens – wenn Sie Angst vor Feinstaub haben, sollten Sie sich um einen Arbeitsplatz im RR bei der HL-Industrie bewerben : Garantiert 8h/Tag staubfrei, bei AMD sogar 12.
Na ja, ist wohl im Moment kein so guter Vorschlag.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Die 10% stimmen und stammen von Luftreinhalteplan der Stadt Dresden (Abb. 2-3). Die Seite auf der die PDF zu finden ist liegt hier.
Ich bin in dem Zusammenhang auf
http://gis.uba.de/website/umweltzonen/lrp.php
gestoßen. Die Umweltzonen sind demnach Kür. Wenn ich bei Thüringen nachsehe, fällt auf daß die Industriestadt Gera fehlt und Jena mit seiner Kessellage.
Das Saarland fehlt zur Gänze : Kein LRP erforderlich.
Wie das wohl der Herr Mörsdorf geschafft hat. Offensichtlich war er mit der Sorge wegen
Genmais bisher ausgelastet:
Zitat:
Stefan Mörsdorf / CDU – Umweltminister des Saarlandes in der WELT vom 16.4.2009 Die vorgelegten Studien werfen Fragen auf…Denn die Sicherheit der Verbraucher, aller in der Landwirtschaft Tätigen und der Umwelt muß absoluten Vorrang haben…

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Jep.
Bleiben noch die generellen Fragen nach der Notwendigkeit der Senkung des Feinstaubwertes und des sich evtl. anschließenden Wie.
Das der Feinstaub mehr als unschön ist, steht außer Frage. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man 20Jahre nach der Wende endlich mal die alten Stinker Trabi und Wartburg von der Straße fegt : Öltröpfchen in der Lunge sollen ja auch nicht so gesund sein.
Außerdem würden mich Zahlen interessieren :
- Was bringt ein Partikelrußfilter beim Diesel
- Welchen Anteil in %, bezogen auf ein Auto, haben Reifenabrieb und Bremsmanöver an der Feinstaubgeneration
Das Letztere könnte man in Laborversuchen klären und für Partikelrußfilter liegen sicher Zahlen vor.
Mit Kenntnis solcher Zahlen könnte man abschätzen, was eine „Umweltzone“ bringt.
Aber selbst zu Hause entkommt man dem Feinstaub nicht :

Zitat:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/80513/index.html

In der Diskussion um die Gesundheitsgefahren durch Feinstaubbelastungen in den Innenstädten wird nach Auffassung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) die Problematik der Belastungen in Innenräumen massiv unterschätzt. Auf dem Deutschen Allergie- und Asthmatag sagte Andreas Winkens von der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik (GUI) dies sei umso unverständlicher, als der Mensch mehr als 90 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringt.
Umso unverständlicher, daß der Artikel komplett ohne Zahlen auskommt.
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  #24 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 12:05
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Die Zahlen sind an sich erst mal mächtig gewaltig. Ich hätte da doch ganz gern auch Vergleichswerte von z.B. einem Stadtpark, einer ruhigen Nebenstraße usw.
Als das Projekt anfing stand da auch, dass man sich zum mitmachen bewerben kann. Ich glaube allerdings, dass war nicht für Privatpersonen sondern eher für Kommunen.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Übrigens würde ich mir als Radfahrer auch mal eine Staubschutzmaske aus dem Baumarkt vor die Nase klemmen, wenn ich meine, es ist zu staubig.
Ich bin da eher für Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs. Mit Masken lässt sich ganz schlecht Radfahren.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Wie das – Sie machten ein Thema auf mit Zahlen,
Nicht das Zahlenvergleichen ist mir unmöglich, sondern wie sich das generell verhällt. Also, wie ist es in "normalen" Autos? Sind die alle mit solchen HEPA (jnd größer) Filtern ausgestattet. In was für einem auto wurde die Vergleichsmessung bei VECTOR betrieben?

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Übrigens – wenn Sie Angst vor Feinstaub haben, sollten Sie sich um einen Arbeitsplatz im RR bei der HL-Industrie bewerben : Garantiert 8h/Tag staubfrei, bei AMD sogar 12. Na ja, ist wohl im Moment kein so guter Vorschlag.
Bin grad froh, dass ich mich in eine andere Richtung spezialisiert habe.
Der Feinstaub ist ja das eine. Der kommt ja auch aus natürlichen Ressourcen und darauf ist unser Organismus ja hoffentlich auch eingerichtet. Das Problem stellt zum einen die Dauerbelastung in grauen zubetonierten Städten dar und zum anderen, dass an dem Feinstaub ja anscheinend diverse Schadstoffe mitreisen.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ich bin in dem Zusammenhang aufhttp://gis.uba.de/website/umweltzonen/lrp.php
gestoßen. Die Umweltzonen sind demnach Kür. Wenn ich bei Thüringen nachsehe, fällt auf daß die Industriestadt Gera fehlt und Jena mit seiner Kessellage.
Dresden ist ja eben nicht Bummelletzter. Jetzt müsste man noch die Zahlen mit den Grenzwertüberschreitungen der jeweiligen Städte daneben legen.

Und natürlich ist die Umweltplakette nicht das einzige Mittel zur Reduzierung des Schadstofffausstoßes in Dresden. Aber der Stadt sind ja in den letzten 10 Jahren keine anderen Möglichkeiten eingefallen. Ganz im Gegenteil.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Außerdem würden mich Zahlen interessieren :
- Was bringt ein Partikelrußfilter beim Diesel
-
Welchen Anteil in %, bezogen auf ein Auto, haben Reifenabrieb und Bremsmanöver an der Feinstaubgeneration
Da müssen Sie mal recherchieren.
Zu Letzterem habe ich schonmal ein Kreisdiagramm gesehen.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Aber selbst zu Hause entkommt man dem Feinstaub nicht :
Ja, leider. Mehr Bäume und Grünflächen würden die Belastung aber verringern. Naja, zumindest gibt es dazu jetzt eine Diskussion in der Stadt. Wahrscheinlich wird sie damit enden, dass ein paar umpflasterte Bäume auf den Postplatz kommen.
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  #25 (permalink)  
Alt 22.04.2009, 14:41
Andreas Andreas ist offline
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Registriert seit: 22.04.2009
Beiträge: 1
Arrow AW: Umweltzone Dresden

Fassen wir das doch mal zusammen:
Eine "Feinstaubarme" "Umwelt"-Zone im 26'er Ring ist Unsinn, weil:
- sie durch Fahrverbot für eine -geringe- Anzahl Autos nicht zu schaffen ist.
- Alle anderen feinstaubquellen , auch Immissionen - nicht berücksichtigt werden können,
- Durch den erzwungenen Umweg der "Dreckschleudern" mehr, statt weniger Feinstaub erzeugt würde.
Sie diente nur:
- Der Bürokratie der sogen. Gutmenschen ("wir haben auch eine solche Zone")
- dem Stadtsäckel (man kann Verstöße abkassiern
- vielleicht als ABM für zusätzliche Politessen ?

Feinstaub sollte besser und wirkungsvoller bekämpft werden duch:
- mehr Stadtgrün
- eventuell Wassersprengen
- generell bessere Normen für Dieselfahrzeuge und andere Emmissionsquellen.
Für die ersten beiden Punkte kann und sollte die Stadt etwas tun. Das Letztere sollte Bundes- und EU-Politik sein.

Ansonsten bin ich auch für bessere Bedingungen für den Radverkehr. Aber nicht wegen des Feinstaubes oder CO2, oder sonst anderer ideologischer Gründe.
Sondern weil Radfahren die Bewegung fördert und fit hält, und einfach Spaß macht.
Natürlich nicht unbedingt an oder auf stark emmissionsbelasteten Hauptstraßen.
Auch hier gibt es noch viel zu tun.
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  #26 (permalink)  
Alt 23.04.2009, 15:06
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat von Andreas:
Zitat:
Ansonsten bin ich auch für bessere Bedingungen für den Radverkehr. Aber nicht wegen des Feinstaubes oder CO2, oder sonst anderer ideologischer Gründe.
Sondern weil Radfahren die Bewegung fördert und fit hält, und einfach Spaß macht.
Natürlich nicht unbedingt an oder auf stark emmissionsbelasteten Hauptstraßen.
Auch hier gibt es noch viel zu tun.
Fahrradfahren ist und bleibt in Dresden ein Stiefkind.
Die Jugendlichen verfetten zwar, dies merken in bestimmten Zeitabständen auch die Politiker, aber sie tun nichts dagegen.
Die Zone am Altmarkt ist eines der besten Beispiele.
Unheimlich breite Fußwege, die Fahrbahn ist schmaler, als vorher geworden und für die Radfahrer gibt es kaum noch Platz. Wenn LKW diese Straße befahren, so müssen sie zwangsläufig einen Teil des Radweges mit benutzen.
Dies zu verändern, ist ohne erhebliche zusätzliche Geldmittel nicht machbar.
Schwachsinn bei den Baumaßnahmen in Dresden, wohin man sieht.

MT98

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  #27 (permalink)  
Alt 23.04.2009, 19:34
Michael Michael ist gerade online
Senior Member
 
Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Übrigens würde ich mir als Radfahrer auch mal eine Staubschutzmaske aus dem Baumarkt vor die Nase klemmen, wenn ich meine, es ist zu staubig.
Ich bin da eher für Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs. Mit Masken lässt sich ganz schlecht Radfahren.
Naja, radfahren ist doch nicht anstrengender als die Arbeit mit einem Bohrhammer. Und mit ein Fahrrad, das für den Straßenverkehr und die Dresdner Straßen ausgerüstet ist, werden Sie wohl nicht ständig versuchen, 50km/h zu fahren. Manche Idioten versuchen das allerdings auf dem Elberadweg.
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  #28 (permalink)  
Alt 24.04.2009, 13:53
Thomas May Thomas May ist offline
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Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 758
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Aber selbst zu Hause entkommt man dem Feinstaub nicht :


Umso unverständlicher, daß der Artikel komplett ohne Zahlen auskommt.
Nein, nein, das ist zwangsläufig. Die EU-Grenzwerte für Feinstaub. werden in Innenräumen (insbesondere dort, wo glatte Böden eingerichtet sind) ständig überschritten. Bei Bekanntgabe dieser Daten werden vor allem von Seiten der Bauwirtschaft und der Laminatproduzenten massive soziale Unruhen befürchtet. Die Berliner Lobby dieser Gruppen sorgt im Verbund mit gekauften Politikern aus den Reihen der ganz großen Koalition dafür, dass der Dreck unter der Decke bleibt.

Aber Herr Nolle und Herr Lafontaine bereiten schon ein Buch zu dieser Problematik vor.
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  #29 (permalink)  
Alt 24.04.2009, 14:52
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Naja, radfahren ist doch nicht anstrengender als die Arbeit mit einem Bohrhammer.
Radfahren ist schon sehr anstrengend. Ich hatte noch nie einen Bohrhammer in der Hand, aber schon allein der Zeitunterschied. Ich mach ja nicht nach 5 Minuten Raucherpause.

Ich besitze so in etwa eine Maske (wenn ich sie nicht weggeschmissen habe). Dabei handelt es sich allerdings um Kälteschutz. Da ist noch kein Filter drinn durch den man die Luft durchziehen/pusten muss. Und ich fand es schon unangenehm (die Maske wird durch das ausatmen nass) und anstrengender zu atmen (durch kleine Löcher). Das ist also nix für mich. Ich hatte ständig das Gefühl zu wenig Luft zu bekommen.
Und jetzt wollte ich grad so einen Kälteschutz suchen und bin dabei auf diesen Text gestoßen.
Generell kann es nicht sein, dass man als Fahrradfahrer zu Atemmasken gezwungen wird.
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Und mit ein Fahrrad, das für den Straßenverkehr und die Dresdner Straßen ausgerüstet ist, werden Sie wohl nicht ständig versuchen, 50km/h zu fahren.
Wenn ich auf meinem Arbeitsweg bin, habe ich es schon eilig. Ich bin kein Leistungssportler, aber eine durchgehende 30 ist kein Problem. Oder wann würden Sie als Autofahrer künstlich ihre Geschwindigkeit weit unter dem Möglichen halten?

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Manche Idioten versuchen das allerdings auf dem Elberadweg.
Danke. Als ich noch in Pillnitz wohnte, konnten Sie mich so früh gegen 6 mit dem Tempo dort finden. Da sind wir Radfahrer (also nicht diese Schönwettersonntagsradtouristen) noch unter uns. Leider fehlen die Alternativen. Ich habe einen Umweg von über 1 km in Kauf genommen auf dem Elberadweg und war trotzdem schneller als auf den Straßen im Autoverkehr.
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  #30 (permalink)  
Alt 24.04.2009, 18:20
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Radfahren ist schon sehr anstrengend. Ich hatte noch nie einen Bohrhammer in der Hand, ….

Da wird es Zeit, daß Sie mal in eine Wohnung mit Betondecke ziehen.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Und jetzt wollte ich grad so einen Kälteschutz suchen und bin dabei auf diesen Text gestoßen.
Generell kann es nicht sein, dass man als Fahrradfahrer zu Atemmasken gezwungen wird. .
Interessant, wußte noch gar nicht, daß es da professionelle Lösungen gibt. Ich würde aber als Radfahrer ernsthaft die billige Lösung aus dem Baumarkt gegen Staub, wo es angebracht ist, bevorzugen.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Wenn ich auf meinem Arbeitsweg bin, habe ich es schon eilig. Ich bin kein Leistungssportler, aber eine durchgehende 30 ist kein Problem. Oder wann würden Sie als Autofahrer künstlich ihre Geschwindigkeit weit unter dem Möglichen halten? .
Mein Auto hat Tempomat, der funktioniert ab 40km/h.


Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Danke. Als ich noch in Pillnitz wohnte, konnten Sie mich so früh gegen 6 mit dem Tempo dort finden. Da sind wir Radfahrer (also nicht diese Schönwettersonntagsradtouristen) noch unter uns. Leider fehlen die Alternativen. Ich habe einen Umweg von über 1 km in Kauf genommen auf dem Elberadweg und war trotzdem schneller als auf den Straßen im Autoverkehr.
Nehmen Sie´s nicht persönlich, ich fahre täglich Rad wie ein Schönwettersonntagsradtourist.
Ich finde es schon gefährlich, wenn ich auf dem Elberadweg hautnah überholt werde von einem ganz Schnellen auf dem Rennrad. Ich kann ja auch mal einen Fehler machen. Und wie der Name schon sagt – der Elberadweg ist ein solcher und keine Radrennbahn.

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