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  #11 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 10:33
Adrian Adrian ist offline
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Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Ole Beitrag anzeigen
Bei einem gebe ich Ihnen recht. Für den läppischen Aufkleber zu kassieren, ist arg.
Naja, ich kenn den Preis zwar nicht, aber die Alternative wäre, dass es alle bezahlen. Ich vermute man bezahlt hier nur den Verwaltungsaufwand. Und ich gebe zu, dass ich als Fahrradfahrer die Verwaltung einer Umweltplakette nicht unbedingt mitbezahlen will. Deswegen muss hier natürlich der Verursacher (also der Autofahrer) bezahlen.

Heute habe ich in Dresden das erste Auto mit einer roten Plakette erblickt. Es war ein Nutzfahrzeug (VW-Transporter o.ä.). Der müsste sich dann wahrscheinlich dringend ein neues Auto kaufen. Da stellt sich mir erstmal die Frage, wer profitiert davon?
  1. Vielleicht die Umwelt, wenn das Auto "ökologischer fährt". Was auch immer das bedeutet. Und muss man in die Rechnung nicht die Produktionskosten einbeziehen?
  2. Der Hersteller, der natürlich am Kauf von Autos verdient. Gut, hier ist derzeit die Abwrackprämie effektiver. Aber unsere Autolobby im Stadtrat ist da evtl. etwas voreingenommen. Interessenkonflikt nennt man das.
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  #12 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 13:07
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
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Registriert seit: 07.02.2007
Beiträge: 783
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Ole Beitrag anzeigen
Sie verwechseln etwas. Hier geht es nicht um die Rettung der Welt, sondern um die Verbesserung der Luft in der Innenstadt. Auslöser für die Einführung der Umweltzonen waren EU-Bestimmungen zur lokalen Luftreinhaltung. Da das Dresden nicht selbst hinbekommt (es gäbe genügend unpopuläre Ansätze den Verkehr in der Stadt zu reduzieren statt ihn stadtrandwählerfreundlich zu fördern), muss es unter Androhung von Strafe von ganz weit oben durchgedrückt werden. Andere Städte sind nicht so erpicht drauf, den PKW-Rummel in der Stadt zu erhöhen, sondern wollen ihn raus haben.

Bei einem gebe ich Ihnen recht. Für den läppischen Aufkleber zu kassieren, ist arg. Nur ich glaube, dass es irgendwann nicht bei einer grünen Plakette bleiben wird. In etlichen Jahren werden alle PKW grün dekoriert sein. Das ist dann wie mit den A+++-Kühlschränken.

Die "Rettung der Welt" war reine Polemik. das ganze bleibt trotzdem (teures) Theater. Die allermeisten Pkw (Kat-Benziner) haben ohnehin eine grüne Plakette. Viele Nutzfahrzeuge haben eine rote (Diesel). Damit der gewerbetreibende dank "Umweltzone" nicht einen neuen Lkw kaufen muss (gibt es die mit grüner Plakette überhaupt?) bekommt er eine Ausnahmegenehmigung fährt auch mit "rot" durch die Umweltzone. Ein voller Erfolg. Die anderen fahren vielleicht durmherum, bis auch dieses Gebiet wegen Überschreitung der Grenzwerte zur Umweltzone wird. damit verlagert sich das Problem drei Straßenzüge weiter. Ich kann in Berlin oder Köln keine eränderung des Verkehrs in der Umweltzone feststellen. Dort fahren auch munter jede Menge Fahrzeuge ohne Plakette herum. besonders intensiv scheint die Jagd von Polizei und Ordnungsamt auf die "Plakettensünder" nicht zu sein. Bußgelder wden auch nur mit äußerster Vorsicht verhängt, wenn es darum geht, dass jemand grundsätzlich in die Umweltzone einfahren dürfte, nur eben keine Plakette hat.

Nachdem sich der Feinstaub, an dem sich die Debatte zunächst aufgehängt hatte, wohl nicht erfolgversprechend vermehrt, sind es nun auch die Stickoxide, die Umweltzonen dringend erforderlich machen. Diese Umweltzonr ist genauso sinnlos, wie die Tempo 30-Zonen in Dresden. Allmählich ist die ganze Stadt zugeschildert, nur kümmern tut sich kein Schw... darum. Es wird munter mit 50 bis 60 Sachen gefahren und die Satdt ist entweder nicht Willens oder nicht in der Lage die Beschränkugen zu kontrollieren. Was soll dann diese Farce?

W.S.
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  #13 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 15:28
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen
Die anderen fahren vielleicht durmherum, bis auch dieses Gebiet wegen Überschreitung der Grenzwerte zur Umweltzone wird. damit verlagert sich das Problem drei Straßenzüge weiter.
Da interessiert mich ein weiterer Aspekt, die Messmethodik.
Die Umweltzone soll ja die Feinstaubwerte in Dresden senken. Warum will man sich dann in ersten Überlegungen nur auf die Innenstadt begrenzen? Die kritischste Messsattion in Dresden ist die Bergstraße. An der wird sich wohl kaum etwas verändern, wenn wir im 26iger Ring eine Umweltzone einrichten, oder? im 26iger Ring steht überhaupt keine Messstation. Es gab ja mal eine am Postplatz. Bei der konnte man sogar im Vorbeigehen, die aktuellen Werte ablesen. Ist aber min. 10 Jahre her. Ich weis jetzt nicht, was aus der geworden ist.

Demnach würden wir trotzdem 2010 mehr als 7 Tage im Jahr Grenzwertüberschreitungen haben (wir sind für dieses Jahr schon heute an der Bergstraße bei 16 Tagen ; nach vorläufigen Ergebnissen)
Das wiederum treibt mich zu den Überlegungen, was ist wenn wir nur den Abschnitt der Bergstraße als Umweltzone einrichten?
Ich verstehe, wie man sieht, die Messmethodik dahinter einfach nicht.
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  #14 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 15:51
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen
Ich kann in Berlin oder Köln keine Veränderung des Verkehrs in der Umweltzone feststellen. Dort fahren auch munter jede Menge Fahrzeuge ohne Plakette herum.
Ich weis ja nicht, wie es in Berlin und Köln angelegt ist, aber in Duisburg beschränkt sich die Umweltzone immer nur auf die Seitenstraßen*. Die stehen dort quasi wie die 30-Zonen Schilder am Anfang der Wohngebiete. Die größeren Durchfahrtsstraßen sind von der Umweltzone nicht betroffen.
Vielleicht ist es in den von Ihnen erwähnten Städten genauso.

*) soweit ich im Vorbeifahren gesehen habe
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  #15 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 16:11
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Die kritischste Messsattion in Dresden ist die Bergstraße.
Ich hatte gestern und heute nachgesehen, aber jetzt ist mir erst aufgefallen, dass Dresden Nord ja unangefochten weiter vorn liegt (26 Überschreitungen laut Prognose bisher). Habe ich bisher übersehen.

Dresden Nord (Schlesischer Platz - Fahrradständer vorm Bahnhof Neustadt) liegt zwar nicht im, aber am 26iger Ring.
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  #16 (permalink)  
Alt 10.04.2009, 12:39
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Auf Grund der EU-Richtlinien 1999/30 zum Feinstaub muss nun auch in Dresden reagiert werden. Bisher galt, dass an 35 Tagen im Jahr ein Wert von 50µg/m³ an PM10-Staubkörnern (<10µm) nicht überschritten werden darf. Gemessen wird in Dresden an der Bergstraße zwischen Mommsenstraße und Nöthnitzer, am Bahnhof Neustadt und an der Winckelmannstraße.
Den Wert von 35 Überschreitungen pro Jahr, haben wir mindestens einmal (ich glaube 2006) überschritten. Letztes Jahr waren wir auf der Bergstraße mit 35 Überschreitungenund am Bahnhof Neustadt mit 21 Überschreitungen noch im Limit.
Nun, ich verstehe, daß Sie das Thema
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
… als Fahrradfahrer…

stark interessiert.
Ich erinnere mich an zwei EU-Projekte, von denen ich nach der Wende erfuhr:
1. Die EU wollte die Kindergarteneinrichtung von Grönland bis Sizilien normieren.
2. Die EU wollte eine genormte EU-Stoßstange für PKW´s schaffen.
Preisfrage A : Was ist geworden ?
Preisfrage B : Was wäre sinnvoll gewesen ?
Was ich damit andeuten will : Nicht alles, was von der EU kommt ist auch sinnvoll. Oder wollen Sie Städten, welche offensichtlich keine Probleme mit der Luftverschmutzung haben, diesen teuren Kontroll- und Verwaltungsaufwand aufzwingen?

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Dabei wird die überwiegende Schuld am Feinstaub dem Verkehr zugeordnet. Folglich muss auch der Verkehr reagieren und in dem Fall reduziert werden.

Um die Feinstaubemission im Verkehr zu reduzieren gibt es die Umweltplakette. Wer welche Plakette bekommt steht beispielsweise hier.
Und was machen wir, wenn das passiert :
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/572829/Sahara-Staub-verdreckt-NRW.html
Ich schlage vor, dann den Verkehr zu verbieten, die Politessen können eh´ keine Plakette erkennen.

Zitat:
Zitat von bmwclubdresden Beitrag anzeigen
Nun mal eine Umweltplakette. Die stinker werden ja nicht stillgelegt sondern auf längere Strecken gesendet
Das versteht keiner. Achso und die Luft wird ja sauberer, zumindest an den Messstellen, warum müssen wir Menschen uns immer selber verarschen? Jedes Kind weiß das Luft in Bewegung ist.
Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen
Mal ganz pauschal: Dieser Unfug ist politischer Aktionismus in Reinkultur. Abermillionen Euro müssen deutschland- und europaweit für reine Symbolpolitik aus dem Fenster geworfen werden. Ein gigantischer Papierkrieg mit minimalem Ergebnis. Der Flop mit den Smog-Plaketten unseligen Angedenkens hätte eigentlich reichen sollen. ...
Sehe ich genauso.
Es gab auch mal Ozonalarm und teure, von den Grünen verlangte Studien zur Ozonbelastung.
Ich weiß nicht ob es auch hauptamtliche Ozonbeauftragte gab, die dann logischerweise von den Grünen gestellt werden sollten. Heute redet keiner mehr davon.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Wie und wo in Dresden eine Umweltzone eingerichtet wird steht noch in den Sternen.
Hoffentlich bleibt es dabei. Schon das Wort „Umweltzone“ ist doch eine grüne Kopfgeburt. Der Mensch soll doch vor Feinstaub geschützt werden. Und wer soll da mit einer Umweltzone privilegiert werden?
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Hier noch eine kleine unsortierte Liste an möglichen Argumenten:

20.Wir sollten erstmal die Erfahrungen aus anderen Städten abwarten. Es gibt noch keine Erkenntnisse dazu.
Es gibt Erkenntnisse aus meiner Jugend : Wenn es zu staubig war, haben wir zur Gießkanne gegriffen. Heute hat die Stadt Wassersprengwagen und jedes Eigenheim einen Gartenschlauch.
Also :
21. Wenn´s zu staubig ist, mit Wasser sprengen.
Die Wichtigkeit der Stadtbegrünung als Maßnahme gegen den Staub muß man auch als hoch einschätzen.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Da interessiert mich ein weiterer Aspekt, die Messmethodik.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Die Umweltzone soll ja die Feinstaubwerte in Dresden senken. Warum will man sich dann in ersten Überlegungen nur auf die Innenstadt begrenzen? Die kritischste Messsattion in Dresden ist die Bergstraße. An der wird sich wohl kaum etwas verändern, wenn wir im 26iger Ring eine Umweltzone einrichten, oder? im 26iger Ring steht überhaupt keine Messstation. Es gab ja mal eine am Postplatz. Bei der konnte man sogar im Vorbeigehen, die aktuellen Werte ablesen. Ist aber min. 10 Jahre her. Ich weis jetzt nicht, was aus der geworden ist.
Da beschreiben Sie doch exakt einen wunden Punkt der Sache : Wie flächendeckend zu Messen sei. Nichts gegen punktuelle Messungen an stark belasteten Stellen., das sorgt für Erkenntnisgewinn.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Ich weis ja nicht, wie es in Berlin und Köln angelegt ist, aber in Duisburg beschränkt sich die Umweltzone immer nur auf die Seitenstraßen*. Die stehen dort quasi wie die 30-Zonen Schilder am Anfang der Wohngebiete. Die größeren Durchfahrtsstraßen sind von der Umweltzone nicht betroffen.
Vielleicht ist es in den von Ihnen erwähnten Städten genauso.

*) soweit ich im Vorbeifahren gesehen habe
Als Fahrradfahrer in Duisburg?
Zitat:
Zitat von Ole Beitrag anzeigen
…. Hier geht es nicht um die … Verbesserung der Luft in der Innenstadt. Auslöser für die Einführung der Umweltzonen waren EU-Bestimmungen zur lokalen Luftreinhaltung.

Hier kann man doch wieder den Unsinn dieses Aktionismus erkennen : An Durchfahrtsstraßen und außerhalb der Innenstadt arbeiten und wohnen auch Menschen. Wen will man also privilegieren ?
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  #17 (permalink)  
Alt 14.04.2009, 13:57
Adrian Adrian ist offline
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Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Nun, ich verstehe, daß Sie das Thema [...] stark interessiert.
Ich befürchte, Sie verstehen das Thema nicht. Was hat das mit mir als Fahrradfahrer zu tun. Einen Autofahrer dürfte das deutlich mehr interessieren.
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Oder wollen Sie Städten, welche offensichtlich keine Probleme mit der Luftverschmutzung haben, diesen teuren Kontroll- und Verwaltungsaufwand aufzwingen?
Nö, wo steht das?
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Und was machen wir, wenn das passiert : [/url=http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/572829/Sahara-Staub-verdreckt-NRW.html]Ich schlage vor, dann den Verkehr zu verbieten, die Politessen können eh´ keine Plakette erkennen.
Zuerst einmal schlage ich vor, den Unterschied zwischen Staub/Dreck/Sand und Feinstaub (PM10) und dessen Wirkung auf den Organismus zu klären.
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Es gab auch mal Ozonalarm und teure, von den Grünen verlangte Studien zur Ozonbelastung. Ich weiß nicht ob es auch hauptamtliche Ozonbeauftragte gab, die dann logischerweise von den Grünen gestellt werden sollten. Heute redet keiner mehr davon.
Messdaten und Grenzwerte des Umweltbundesamtes zur Ozonbelastung


Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Hoffentlich bleibt es dabei. Schon das Wort „Umweltzone“ ist doch eine grüne Kopfgeburt. Der Mensch soll doch vor Feinstaub geschützt werden. Und wer soll da mit einer Umweltzone privilegiert werden?
Haben Sie eigentlich meine Beiträge dazu gelesen und verstanden? Grün ist etwas ganz anderes. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass eine Frau Roth für die Umweltzone ist. Das kann ich mir aber bei einer Frau Merkel genausogut vorstellen.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Als Fahrradfahrer in Duisburg?
Was hat das mit der Sache zu tun?

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Hier kann man doch wieder den Unsinn dieses Aktionismus erkennen : An Durchfahrtsstraßen und außerhalb der Innenstadt arbeiten und wohnen auch Menschen. Wen will man also privilegieren ?
Tja, keine Ahnung, ich frage ja auch nur.
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  #18 (permalink)  
Alt 14.04.2009, 19:17
Michael Michael ist gerade online
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Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Ich befürchte, Sie verstehen das Thema nicht. Was hat das mit mir als Fahrradfahrer zu tun. Einen Autofahrer dürfte das deutlich mehr interessieren.
Na ja, mein Auto hat Innenluftfilter und gegen die Trabi-Stinker eine Umlufteinstellung.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Zuerst einmal schlage ich vor, den Unterschied zwischen Staub/Dreck/Sand und Feinstaub (PM10) und dessen Wirkung auf den Organismus zu klären.
Zum letzteren streiten sich noch die Geister. Nicht das ich hier falsch verstanden werde – mir liegt extrem viel an sauberer Luft und ich bin gegen Staub, egal wo er herkommt und wie gr0ß die Partikel sind :
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/FeinstaubIm Gegensatz zu der üblicherweise genannten Definition stellt PM10 keine scharfe Aufteilung der Immissionen bei einem aerodynamischen Durchmesser von 10 Mikrometern (10 µm) dar; vielmehr wurde versucht, das Abscheideverhalten der oberen Atemwege nachzubilden: Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 1 µm werden vollständig einbezogen, bei größeren Partikeln wird ein gewisser Prozentsatz gewertet,…
Zitat:
Seit Dienstag registriert der international anerkannte Wolkenforscher das Auftreten von Saharastaub in Deutschland. Die Staubkörner haben eine Größe von einem Mikrometer und sind laut Experten "Grobkörner" - aber kein Sand! "Sandburgen werden wir daraus nicht bauen können."
Mehrmals im Jahr wird Staub aus der Sahara mehrere Tausend Kilometer nach Deutschland geweht. "So stark wie jetzt war es aber bisher fast noch nie", sagt Professor Heintzenberg. Die Folge: ein grauer, milchiger Himmel. "Man denkt, der Himmel ist bewölkt, dabei ist es Staub", sagt Professor Heintzenberg.
Jedenfalls werden die Leute nicht mehr mit Ozonwarnmeldungen in Zeitungen und Rundfunk verrückt gemacht. Wen der Ozongehalt interessiert, kann sich halt auf obiger Webseite informieren, ist doch so i.O. Übrigens nimmt die Anzahl der MeßStadionen ab und der Ozon-Bericht stammt von 2007.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Haben Sie eigentlich meine Beiträge dazu gelesen und verstanden?
Ich dachte schon : Es geht um die „Umweltzone“ – aber wenn Sie so zurückfragen, bin ich mir nicht mehr so sicher.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Grün ist etwas ganz anderes. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass eine Frau Roth für die Umweltzone ist. Das kann ich mir aber bei einer Frau Merkel genausogut vorstellen.
Na dann erklären Sie mir „Grün“. Und Frau Merkel kann sich nicht um Lokales kümmern und ist gegen Fehleinschätzungen auch nicht gefeit.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Was hat das mit der Sache zu tun?
Sollte ein Scherz sein, hatte den vergessen.
Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Tja, keine Ahnung, ich frage ja auch nur.
Tja – Sie fragen wenigstens noch. Andere wollen diesen Quatsch in Verordnungen gießen.
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  #19 (permalink)  
Alt 14.04.2009, 19:50
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Umweltzone Dresden - Nachtrag Ozon

Hatte das Dia vergessen.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Dia_O3.JPG (32,6 KB, 8x aufgerufen)
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  #20 (permalink)  
Alt 15.04.2009, 11:44
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 969
Standard AW: Umweltzone Dresden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Na ja, mein Auto hat Innenluftfilter und gegen die Trabi-Stinker eine Umlufteinstellung.
Es gab dazu Messungen (suche nach "VECTOR") auf dem Fahrrad und Messungen im Auto. Da der Luftfilter leider keinen Feinstaub filtert ist die Durchschnittsbelsatung im Auto höher. Das liegt daran, dass sich der Feinstaub im Auto sammelt. Der Radfahrer ist allerdings an Kreuzungen neben stehenden Autos kurzzeitig stärker belastet.
Also sollten Sie nicht nur hinter Trabis Umluft einschalten. Und nur weil Sie hinter Trabis die Auspuffgase sehen, muss das noch lange nicht gefährlicher sein als hinter einem TDI zu stehen von dem man nix sieht. Die gefährlichen Partikel sind ja gerade die kleinsten, weil sie bis zu den Lungenbläschen vordringen. Und die sieht man nicht. Alles, was man sieht bleibt an den Härchen in der Nase hängen und landet schließlich im Taschentuch.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Zum letzteren streiten sich noch die Geister. Nicht das ich hier falsch verstanden werde – mir liegt extrem viel an sauberer Luft und ich bin gegen Staub, egal wo er herkommt und wie gr0ß die Partikel sind
Wie gesagt, richtig große Partikel sollten Sie gesundheitlich nicht stören. Das stört nur beim Staubwischen. Letzteres ist übrigens auch ein Riesenunterschied, ob man in einer Stadt oder auf dem Land /im Wald wohnt.
Deswegen ja diese tolle Ironie der Staubverschmutzung des Postplatzwasserfalls.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Jedenfalls werden die Leute nicht mehr mit Ozonwarnmeldungen in Zeitungen und Rundfunk verrückt gemacht. Wen der Ozongehalt interessiert, kann sich halt auf obiger Webseite informieren, ist doch so i.O. Übrigens nimmt die Anzahl der MeßStadionen ab und der Ozon-Bericht stammt von 2007.
Was Zeitungen schreiben ist noch lage kein Maß für Gefährlichkeit etc. Bis for ca. 36 Tagen hat keine Zeitung noch etwas über den Erfurter Amoklauf berichtet.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ich dachte schon : Es geht um die „Umweltzone“ – aber wenn Sie so zurückfragen, bin ich mir nicht mehr so sicher.
Ich schreibe hier kein uneingeschränktes Pro für die Umweltzone.

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Na dann erklären Sie mir „Grün“. Und Frau Merkel kann sich nicht um Lokales kümmern und ist gegen Fehleinschätzungen auch nicht gefeit.
Grün hat nix damit zu tun, erst ca. 10% der Dresdner Fläche mit Verkehrsflächen (hauptsächlich für Auto) zuzpflastern um dann den Verkehr mit einer Plakette wieder einzuschränken.
Ökonomische Gewinner dieser Plakette ist übrigens ausschließlich die Autoindustrie. Denn was machen Sie als Fahrzeughalter, wenn Sie bspw. gewerblich unbedingt in die Umweltzone müssen, Sie aber keine grüne Plakette für ihr Auto bekommen? Die Autoindustrie ist übrigens keineswegs in der Hand Grüner. Di ekann sic grad nur ziemlich gut dahinter verstecken.
Achja, und die Umweltzone ist keineswegs nur ein kommunales Problem. Die Stadt ist ja nicht alleine auf die Idee gekommen (und wäre es auch niemals) eine Umweltzone einzurichten.
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