08.02.2012 13:17
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Heute habe ich in Dresden das erste Auto mit einer roten Plakette erblickt. Es war ein Nutzfahrzeug (VW-Transporter o.ä.). Der müsste sich dann wahrscheinlich dringend ein neues Auto kaufen. Da stellt sich mir erstmal die Frage, wer profitiert davon?
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Die "Rettung der Welt" war reine Polemik. das ganze bleibt trotzdem (teures) Theater. Die allermeisten Pkw (Kat-Benziner) haben ohnehin eine grüne Plakette. Viele Nutzfahrzeuge haben eine rote (Diesel). Damit der gewerbetreibende dank "Umweltzone" nicht einen neuen Lkw kaufen muss (gibt es die mit grüner Plakette überhaupt?) bekommt er eine Ausnahmegenehmigung fährt auch mit "rot" durch die Umweltzone. Ein voller Erfolg. Die anderen fahren vielleicht durmherum, bis auch dieses Gebiet wegen Überschreitung der Grenzwerte zur Umweltzone wird. damit verlagert sich das Problem drei Straßenzüge weiter. Ich kann in Berlin oder Köln keine eränderung des Verkehrs in der Umweltzone feststellen. Dort fahren auch munter jede Menge Fahrzeuge ohne Plakette herum. besonders intensiv scheint die Jagd von Polizei und Ordnungsamt auf die "Plakettensünder" nicht zu sein. Bußgelder wden auch nur mit äußerster Vorsicht verhängt, wenn es darum geht, dass jemand grundsätzlich in die Umweltzone einfahren dürfte, nur eben keine Plakette hat. Nachdem sich der Feinstaub, an dem sich die Debatte zunächst aufgehängt hatte, wohl nicht erfolgversprechend vermehrt, sind es nun auch die Stickoxide, die Umweltzonen dringend erforderlich machen. Diese Umweltzonr ist genauso sinnlos, wie die Tempo 30-Zonen in Dresden. Allmählich ist die ganze Stadt zugeschildert, nur kümmern tut sich kein Schw... darum. Es wird munter mit 50 bis 60 Sachen gefahren und die Satdt ist entweder nicht Willens oder nicht in der Lage die Beschränkugen zu kontrollieren. Was soll dann diese Farce? W.S. |
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Die Umweltzone soll ja die Feinstaubwerte in Dresden senken. Warum will man sich dann in ersten Überlegungen nur auf die Innenstadt begrenzen? Die kritischste Messsattion in Dresden ist die Bergstraße. An der wird sich wohl kaum etwas verändern, wenn wir im 26iger Ring eine Umweltzone einrichten, oder? im 26iger Ring steht überhaupt keine Messstation. Es gab ja mal eine am Postplatz. Bei der konnte man sogar im Vorbeigehen, die aktuellen Werte ablesen. Ist aber min. 10 Jahre her. Ich weis jetzt nicht, was aus der geworden ist. Demnach würden wir trotzdem 2010 mehr als 7 Tage im Jahr Grenzwertüberschreitungen haben (wir sind für dieses Jahr schon heute an der Bergstraße bei 16 Tagen ; nach vorläufigen Ergebnissen) Das wiederum treibt mich zu den Überlegungen, was ist wenn wir nur den Abschnitt der Bergstraße als Umweltzone einrichten? Ich verstehe, wie man sieht, die Messmethodik dahinter einfach nicht. |
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Vielleicht ist es in den von Ihnen erwähnten Städten genauso. *) soweit ich im Vorbeifahren gesehen habe |
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Ich hatte gestern und heute nachgesehen, aber jetzt ist mir erst aufgefallen, dass Dresden Nord ja unangefochten weiter vorn liegt (26 Überschreitungen laut Prognose bisher). Habe ich bisher übersehen.
Dresden Nord (Schlesischer Platz - Fahrradständer vorm Bahnhof Neustadt) liegt zwar nicht im, aber am 26iger Ring. |
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stark interessiert. Ich erinnere mich an zwei EU-Projekte, von denen ich nach der Wende erfuhr: 1. Die EU wollte die Kindergarteneinrichtung von Grönland bis Sizilien normieren. 2. Die EU wollte eine genormte EU-Stoßstange für PKW´s schaffen. Preisfrage A : Was ist geworden ? Preisfrage B : Was wäre sinnvoll gewesen ? Was ich damit andeuten will : Nicht alles, was von der EU kommt ist auch sinnvoll. Oder wollen Sie Städten, welche offensichtlich keine Probleme mit der Luftverschmutzung haben, diesen teuren Kontroll- und Verwaltungsaufwand aufzwingen? Zitat:
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/572829/Sahara-Staub-verdreckt-NRW.html Ich schlage vor, dann den Verkehr zu verbieten, die Politessen können eh´ keine Plakette erkennen. ![]() Zitat:
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Es gab auch mal Ozonalarm und teure, von den Grünen verlangte Studien zur Ozonbelastung. Ich weiß nicht ob es auch hauptamtliche Ozonbeauftragte gab, die dann logischerweise von den Grünen gestellt werden sollten. Heute redet keiner mehr davon. Zitat:
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Also : 21. Wenn´s zu staubig ist, mit Wasser sprengen. Die Wichtigkeit der Stadtbegrünung als Maßnahme gegen den Staub muß man auch als hoch einschätzen. Zitat:
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Hier kann man doch wieder den Unsinn dieses Aktionismus erkennen : An Durchfahrtsstraßen und außerhalb der Innenstadt arbeiten und wohnen auch Menschen. Wen will man also privilegieren ? |
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Ich befürchte, Sie verstehen das Thema nicht. Was hat das mit mir als Fahrradfahrer zu tun. Einen Autofahrer dürfte das deutlich mehr interessieren.
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Was hat das mit der Sache zu tun? Tja, keine Ahnung, ich frage ja auch nur. |
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Ich dachte schon : Es geht um die „Umweltzone“ – aber wenn Sie so zurückfragen, bin ich mir nicht mehr so sicher. Zitat:
Sollte ein Scherz sein, hatte den vergessen.Tja – Sie fragen wenigstens noch. Andere wollen diesen Quatsch in Verordnungen gießen. |
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Hatte das Dia vergessen.
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Also sollten Sie nicht nur hinter Trabis Umluft einschalten. Und nur weil Sie hinter Trabis die Auspuffgase sehen, muss das noch lange nicht gefährlicher sein als hinter einem TDI zu stehen von dem man nix sieht. Die gefährlichen Partikel sind ja gerade die kleinsten, weil sie bis zu den Lungenbläschen vordringen. Und die sieht man nicht. Alles, was man sieht bleibt an den Härchen in der Nase hängen und landet schließlich im Taschentuch. Zitat:
Deswegen ja diese tolle Ironie der Staubverschmutzung des Postplatzwasserfalls. Zitat:
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Ökonomische Gewinner dieser Plakette ist übrigens ausschließlich die Autoindustrie. Denn was machen Sie als Fahrzeughalter, wenn Sie bspw. gewerblich unbedingt in die Umweltzone müssen, Sie aber keine grüne Plakette für ihr Auto bekommen? Die Autoindustrie ist übrigens keineswegs in der Hand Grüner. Di ekann sic grad nur ziemlich gut dahinter verstecken. Achja, und die Umweltzone ist keineswegs nur ein kommunales Problem. Die Stadt ist ja nicht alleine auf die Idee gekommen (und wäre es auch niemals) eine Umweltzone einzurichten. |
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