22.05.2012 21:09
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Wieder muss eine, wenn auch kleine Fläche Natur verschwinden. Auf dem kleinen Stück Grün mitten in einem Wohngebiet wird eine neue Rettungswache für bis zu 12 Fahrzeuge gebaut. Vorbei die Ruhe, vorbei Vogelgezwitscher, vorbei NATUR in Löbtau auf der Grumbacher Str. Es kann nicht anegehen, dass jede Fläche zubetoniert wird. Noch kann Regenwasser da versickern. Noch können jeden Frühjahr und Herbst die Vögel auf Ihrem Zug in den Süden oder zurück, in den Bäumen einen Stop einlegen. Die Stadt wird verbaut und zubetoniert. Niemand denkt an die Bewohner. Keiner an die Umwelt. Niemand interessiert sich für das Leben in bestimmten Gegenden. In einem bereits auf Umweltkarten mit lauter Gegend gekennzeichneten Strasse kommt nun noch Lärm und Belästigung durch eine neue Rettungswache. Immer drauf auf die Bürger der Stadt. Hauptsache die zahlen Ihre Steuern. Und weg mit jedem Stück Grün. Wo auch immer in dieser Stadt. Siehe Postplatz! Die Bewohner sind egal. Die Natur ist egal. Gibt es nicht genug Baufläche für der Art von Grossbauten in der Umgebung als mitten in ein Wohngebiet ? Die Stadt Dresden hat doch einen Knall !! Antwort von zuständigen Behörden : KEINE ! Schweigen und Ingnorieren. DAS IST STADTPOLITIK IN DER HAUPTSTADT SACHSENS !
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Ich hoffe, es handelt sich um eine Satire?!
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Wenn jemand in unserer industrialisierten Hemisphäre den Blick auf das richtet, was Leben erst ermöglicht, und er es wagt, seine Gedanken dazu anderen mitzuteilen, dann wird - noch nicht einmal scheinheilig, sondern erschreckenderweise mit großem Ernst - unterstellt, es handele sich um Satire. Hierzu empfiehlt sich zu lesen: Günther Anders´ "Die Antiquiertheit des Menschen: Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution". - Eine vierspurige Betonschneisenschnellstraße wird zu ca. 80% der Brückenlänge über die Elbwiesen gebaut, der alte und gesunde Baumbestand der gesamten Waldschlößchenstr. wird für eine Tunneleinfahrtz zur Brücke gefällt, es werden ca. 100.000 m³ Elbwiesenerde beseitigt mit schwerwiegenden Folgen für dieses Gebiet. Und Sie machen sich lustig über jemanden, der darüber nachdenkt.
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Zitat:
Löbtau benötigt offensichtlich eine neue Rettungswache. Es sei denn, die Stadt baut eine aus Spaß an der Freud´. Wo soll sie hin? In ein bereits bebautes Wohngebiet. Da darf sie aber nicht hin, denn "noch kann Regenwasser da versickern. Noch können jeden Frühjahr und Herbst die Vögel auf Ihrem Zug in den Süden oder zurück, in den Bäumen einen Stop einlegen." Und: "In einem bereits auf Umweltkarten mit lauter Gegend gekennzeichneten Strasse kommt nun noch Lärm und Belästigung durch eine neue Rettungswache." Die Alternative kann also nur heißen: Wir bauen die neue Rettungswache in eine Gegend, wo es keinen Lärm und keine Bebauung gibt. "Gibt es nicht genug Baufläche für der Art von Grossbauten in der Umgebung als mitten in ein Wohngebiet ?" fragt deshalb "neinjetzt" folgerichtig. Doch, die gibt es! Wollen wir die auch noch "zubetonieren"? Sollen Rettungswachen dort gebaut werden, wo sie keiner braucht? Ich mache mich hier nicht lustig, über jemanden, der nachdenkt, sondern ärgere mich über jemanden, der nicht nachdenkt. ![]() Was soll das Gejammer? Erklärt mit vielleicht einer, wie man das Problem lösen kann? Gut, wir verzichten auf eine moderne Rettungswache in Löbtau. Regenwasser, was weiterhin versickert auf Grundstücken, auf denen einen Rettungswache gebaut werden sollte, mag bei Bränden noch helfen. Dass hilfsbereite Zugvögel Kranke transportieren, kommt leider nur im Märchen vor. Mit sinkender Bevölkerungszahl werden wir wohl oder übel unsere Städte neu konzipieren müssen, sprich: in der Fläche verkleinern, verdichten, aus dem Umland zurückziehen. Sonst werden wir die Infrastruktur nicht mehr bezahken können. Den Luxus, Baugrundstücke in besten Stadtlagen brach liegen zu lassen, können wir uns auf Dauer nicht erlauben. Die Zersiedelung unserer Landschaften bekommen wir so auch nicht beseitigt. Erst hat eine völlig verfehlte Stadtplanung dafür gesorgt, dass z.B. mit Prohlis und Gorbitz zwei völlig überflüssige Stadtrandsiedlungen errichtet wurden, obwohl im alten Stadtgebiet von Dresden reichlich Platz gewesen wäre, die benötigten Wohnungen dort zu errichten. Gleichzeitig wurde die Friedrichstadt durch unterlassene Instandhaltung bewußt in eine Ruinenlandschaft verwandelt. Dann kam eine ebenso unsinnige Förderpolitik, die uns in Kesselsdorf, Bannewitz, Weißig, um nur ein paar Orte zu nennen, ebenso überflüssige Siedlungen beschert haben. Mit engstirnigen Betrachtungsweisen á la "neinjetzt" kommen wir nicht weiter. W.S. |
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Zitat:
Wir stehen also vor dem bekannten Dilemma, dass entweder die versprochene Entlastungswirkung eintritt, was fast nur der Zersiedelung nützt, letztendlich aber zusätzlichen Verkehr induzieren wird. Oder aber die Brücke ist im Großen und Ganzen relativ wirkungslos. |
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Hat jemand eine Meinung, ist es gleich gejammer. Hat einer ne andere Meinung ist der "bescheuert"... sorry aber auch ich bin mir bewusst, dass sicher auch eine neue Rettungswache wichtig ist. Jedoch wenn in unmittelbarer Umgebung Baufläche zu finden ist, welche nicht in unmittelbarer Umgebung von bewohnter Fläche ist und auch kein Zeitverlust auftritt, dann kann es nicht richtig sein eine neue Rettungswache an diesen Ort zu bauen.
Übrigens, hätte ich hier Satire geschrieben wäre mein Beitrag im "Spiegel" erschienen. Um jedes Stück Grün muss in Dresden gekämpft werden. Die Bürger werden beleidigt, wenn sie eine andere Meinung haben. Bis heute hat sich niemand (seit einem halben Jahr!!) auf meine normalen (!) Fragen oder Sorgen zum Bau dieser Rettungsstelle gemeldet. Es waren normale Fragen ! .... Jemand der im Grünen wohnt und vielleicht auch noch beamtet ist kann solche Fragen nicht nachvollziehen. Den Interresiert es auch nicht ob sich Bewohner an dem zukünftigen Standort wohl fühlen. Es geht aber nun mal um diese kleine Stück Grün in dieser Stadt in meiner direkten Wohngegend was wieder zerstört und entfernt wird. Haben wir bald Verhältnisse wie in New York ? Ja auch Regenwasser kann in dieser Stelle versickern. Wir können auch jede Fläche in unserer Stadt versiegeln. Klar ! Sorry, auch ich darf eine Meinung vertreten ohne mich Dumm anmachen zu lassen ! |
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Zitat:
1. man eine Rettungswache nicht aus Jux und Dollerei baut, d.h. irgendwo wird wohl eine Grünfläche für die Wache dran glauben müssen, 2. das Dresdner Grünflächenamt nicht unbedingt dafür bekannt ist, potentiellen Bauherren die Fällgenehmigungen hinterherzuwerfen. Ich denke, da wird schon hinreichend geprüft, 3. Sie als offenbar unmittelbarer Anlieger auch (möglicherweise zu Unrecht??) unter dem Verdacht stehen, hier weniger für das Allgemeinwohl als für Ihre ganz private Ruhe zu kämpfen. Hätten Sie mit einem analogen Vorgang in Klotzsche oder Kleinzschachwitz auch solche Probleme? Unabhängig davon habe ich durchaus Verständnis für Ihre Sorgen (nicht ironisch gemeint!). So richtig wird Sie sicher niemand um Ihre neuen Nachbarn beneiden. Ich habe mal eine Zeit lang in der Nähe der Feuerwache in der Katharinenstr. gearbeitet - da hört man schon hin und wieder was. Allerdings kann ich Ihnen auch sagen, dass man sich mit der Zeit auch daran weitgehend gewöhnen kann. |
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Quatsch - ich meine natürlich die Louisenstrasse.
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Warum muss diese Rettungswache ausgerechnet in ein Wohngebiet und dann noch auf ein bisher unbebautes Stueck Land?
Es gibt zig Brachen (Stichwort Kesselsdorfer Str.), welche dafuer bestens geeignet scheinen. Und kommen Sie mir nicht mit ungeklaerten Eigentuemerverhaeltnissen. Wenn es darum geht eine xy-Verkehrstrasse zu bauen, kommt es des oefteren zur Zwangsenteignung, weil uebergeordnete oeffentliche Notwendigkeit! Und dies sollte bei einer Rettungswache gegeben sein. Und die Kesselsdorfer Str. ist m.E. sowieso eine stark befahrene, dementsprechend verkehrslaermreiche Hauptverkehrsader. Von daher wuerde sich durch die Signaltoene der Rettungsfahrzeuge nicht viel aendern. Warum wird denn immer ueber die Koepfe der unmittelbar betroffenen Buerger hinweg entschieden, wenn es ausreichend Alternativen gibt! Siehe auch WSB!!! S.P. |
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Zitat:
![]() W.S. |
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