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  #71 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 14:29
hjwagner hjwagner ist offline
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Registriert seit: 24.04.2007
Beiträge: 370
Standard AW: Finale: Dresden bleibt eine freie Stadt!

Für mich stellt sich die Angelegenheit relativ einfach dar. Die Brücke war weder der Stadt noch der UNESCO in ihrer Gesamtwirkung bewußt. Anfang letzten Jahres wurde dann das Aachener Gutachten veröffentlicht, sowie von der Stadt eine Visualisierung bei den Brückenarchitekten in Auftrag gegeben.

Der UNESCO wurde erst jetzt deutlich WAS hier eigentlich gebaut werden soll, ebenso der Stadt . Die Visualisierung von ESKR ist nämlich bis heute unter Verschluss: „Baubürgermeister Herbert Feßenmayr […] O-Ton: ‚Das ist nicht das, was wir zeigen wollen’. Und kurz darauf sagt er noch: ‚Das ist nicht das, was wir bauen wollen’."
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  #72 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 17:41
Jaseck Jaseck ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 528
Standard AW: Hoffsommer-Theater

Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
. . .Sie wollen mir nicht sagen, daß die Brücke deutlich dargestellt war und die Gutachter nur wegen der Brücke hier waren?
Nicht nur, aber auch. Die Brücke sollte also der Unesco zu diesem Zeitpunkt schon bekannt gewesen sein.

Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Irgendwie drehen sie sich hier ständig. Erst sagen sie, ich würde behaupten, die Titelvergabe hinge von der Darstellung ab, jetzt sind es nur noch die Konsequenzen der meiner Meinung nach ungenügenden Darstellung, die ich diskutieren würde mit dem Unterton, ich würde behaupten, mit der Darstellung hätte sich Dresden den Titel erschlichen. Vielleicht untermauern sie ihre Behauptungen einfach mit einem entsprechenden Zitat?
Klar doch.
Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Können sie sich vorstellen, was passiert wäre, wenn die Brücke deutlich im Antrag dringestanden hätte?
Ich verstand diese Frage so, dass Sie annehmen, durch eine andere Darstellung der Brücke im Antrag hätte die Unesco anders entschieden. Somit käme die, sagen wir mal zurückhaltende, Darstellung der Brücke im Antrag einem "Erschleichen" des Titels gleich.

Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Das auch gleich zeigt, daß ich da rein Subjektiv agiere?
Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
. . .Subjektiv? Nur die Meinung eines verblendeten Brückengegners? . . .
Sie können sich wieder entspannen. Meinungen, z.B. die zur Waldschlösschenbrücke, sind immer subjektiv - daran ist nichts negatives. Und als "verblendeten Brückengegner" sehe ich Sie nicht - da gibts noch ganz andere Kaliber.
Es ging mir nur darum darzustellen, dass jemand, der die Brücke als Bedrohung für das Elbtal auffasst, möglicherweise im Antrag eine andere Darstellung der Brücke erwartet als jemand, der dies nicht so sieht.
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  #73 (permalink)  
Alt 09.08.2007, 21:32
marvin marvin ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 18.07.2007
Beiträge: 968
Standard AW: Hoffsommer-Theater

Zitat:
Zitat von Jaseck Beitrag anzeigen
Ich verstand diese Frage so, dass Sie annehmen, durch eine andere Darstellung der Brücke im Antrag hätte die Unesco anders entschieden. Somit käme die, sagen wir mal zurückhaltende, Darstellung der Brücke im Antrag einem "Erschleichen" des Titels gleich.
Da haben sie aber gleich nach der Frage aufgehört zu lesen. Der Text ging dann weiter und postulierte, daß Dresden ja trotzdem aufgenommen worden wäre, da die Gutachter ja kein Problem mit der Brücke hatten. Wieso sie da denken, ich hätte Erschleichen unterstellt, wo doch explizit dastand, daß es keinen Unterschied gegeben hätte außer dass jetzt niemand sagen kann, nicht gewußt ...


Zitat:
Zitat von Jaseck Beitrag anzeigen
Sie können sich wieder entspannen. Meinungen, z.B. die zur Waldschlösschenbrücke, sind immer subjektiv - daran ist nichts negatives.
Schade, ich hätte gern gewußt, was sie über die sinngemäß wiedergegebene Aussage aus dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes sagen - wenn das Gericht als objektives Kriterium gilt
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