21.05.2012 17:57
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Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen: ich frage mich schon lange warum diese Bilder eigentlich nie in einer Zeitung abgedruckt waren:
http://www.welterbe-erhalten.de/pict...elschlund3.jpg http://www.welterbe-erhalten.de/pict...elschlund5.jpg http://www.welterbe-erhalten.de/pict...ch_westen7.jpg Das sind Visualiserungen aus dem Aachener Gutachten. Eine echte Neuigkeit dürfte für die meisten Leute die Darstellung der Tunnelrampe darstellen. Interessant in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass die durch das WSB-Entwurfsbüro ESKR Ingenieure+Architekten selbst erstellte Visualisierung bis heute von der Stadtverwaltung unter Verschluss gehalten wird. Die DNN schrieb dazu am 22.03.06: „Baubürgermeister Herbert Feßenmayr […] O-Ton: ‚Das ist nicht das, was wir zeigen wollen’. Und kurz darauf sagt er noch: ‚Das ist nicht das, was wir bauen wollen’. Zumindest der Laie wundert sich, nimmt er doch an, Architekten wüssten am besten, was sie bauen wollen. Übrigens, einige Mitglieder sollen nach Ansicht genau dieser Bilder wenig erfreut, wenn nicht gar schockiert gewesen sein“ Es ist anzunehmen dass das böse Erwachen über die Ausmaße und das Aussehen dieses Bauwerkes noch bevorsteht - unnötig zu erwähnen dass es dann zu spät sein wird. Ich sage es noch einmal allen Gegnern eines Kompromisses: Das hätte verhindert werden müssen. |
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Diese erschreckenden Visualisierungen dürften eigentlich nur völlig unbedarfte IchwillendlichdieBrückehaben- Bürger überraschen. Aber auch hier in diesem Forum gibt es genug vehemente Brückenbefürworter denen es völlig egal ist, wie diese wunderhübsche Bunkerrampe in die Landschaft betoniert wird.
Ich schlage vor, das die großflächigen Betonflächen genutzt werden um reliefartige Abbildungen einschlägiger Beteiligter wie U-Boot Milbradt, Ichmacheallesfür Wählerstimmen-Mücke, der tschechische OB-Doktor, NachmirdieSintflut-Schommer etc. anzubringen, damit die Nachwelt dauerhaft ihrer in Ehren gedenkt. Ich würde mich mit einer größeren Spende beteiligen. |
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Man könnte zwar sagen, dass man sich an alles irgendwann gewöhne, wenn ich mir z.B. den völlig verkorksten Postplatz ansehe kann ich allerdings nicht wirklich dran glauben. Schade, dass der Postplatz nicht zum WKE gehört, vielleicht wäre uns der erspart geblieben. Aber das ist wieder ein anders Thema... |
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Bloß gut, dass am Ende des Filmes "Welterbe erhalten" eingeblendet wird.
Unsere Freunde der Brückenbaufraktion denken sonst noch das ist eine Gemeinschaftsproduktion von Heidelberger-Zement, Kattowitzer-Stahl und einer portugiesischen Eisenflechterkolonne und bekommen vor lauter Vorfreude schon feuchte Augen. |
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Der Postplatz GEHÖRT zum Weltkulturerbe - jedenfalls mit seiner Nordtsseite und ganz sicher zur Pufferzone. Im Fall Kölns haben auch Bauten in der Pufferzone für die Rote Liste gereicht. Aber warum ist der Platz vekorkst? Außer dem Freßwürfel, der jetzt (hoffentlich) abgerissen wird, einer Bäckereicontainer, der nicht für die ewigkeit bestimmt ist, und dem ehemaligen Haus des Buches (das auch abgerissen werden soll) steht doch an diesem sogenannten Platz gar nichts. Noch existiert nur die Verkehrsfläche aber kein Platz. Dass die Fläche bislang von der Sucht zur Stadtmöblierung nur zaghaft heimgesucht worden ist, sehe ich eher als Vorteil. Noch kann aus der Fläche mit der sie umgebenden Brache ein Platz werden. Wie so viele ähnliche Flächen in Dresden, die sich auf dem Stadtplan zu Unrecht mit der Bezeichnung "Platz" schmücken. W.S.
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PS: Die "Stadtmöblierungselemente" auf dem Postplatz gehören nicht zum WE-Gebiet und nur z.T. in die Pufferzone. |
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