21.05.2012 17:44
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Der heutigen DNN konnte ich entnehmen, dass der Verkehrsexperte in der F.D.P., Herr Jan Mücke, meint, der zweispurige Ausbau der Stauffenbergallee mit Rad- und Gehwegen wäre eine weitere Benachteiligung des Individualverkehrs in Dresden. Sollten die Ausführungen Herrn Mückes richtig wiedergegeben sein, wäre zu wünschen, dass sich ein Fraktionskollege findet, der Herrn Mücke zunächst einmal erklärt, dass Radfahrer durchaus dem Individualverkehr zugerechnet werden und im Übrigen Radfahrer und Fußgänger gegenüber Kraftfahrzeugen gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind. Schaut man sich das Geschehen auf dem bereits ausgebauten Teil der Stauffenbergallee an, wird man schnell feststellen, dass das Fortkommen durch die Wartezeiten an den Ampeln behindert wird und nicht durch fehlende vierte Spuren. Die durch den bereits erfolgten vierspurigen Ausbau der Stauffenbergallee vergrabenen Gelder hätten bei zweispurigem Ausbau wahrscheinlich sogar für eine Brückenlösung mit positiven Auswirkungen auf den Verkehrsfluß, auch an der Königsbrücker, genügt,
Wer freiheitliche und demokratische Positionen vertritt, der muß den Radfahrern auch sagen, wie sie denn die Stauffenbergallee ohne Radwege benutzen sollen. Die Verlegung des Radverkehrs auf die Fußwege entbinded nach Bundesrecht, das von den Ländern und Kommunen bisher unzureichend umgesetzt wurde, die Radfahrer von der Benutzungspflicht. Wie nun Herr Mücke? |
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Radwege dort den IV behindern, sondern der nur zweispurige Ausbau. Ein vierspuriger Ausbau hat doch auch Fuß- und Radwege, sie wären bloß etwas schmaler.Davon abgesehen, können Sie die Anzahl der Fußgänger und Radfahrer pro Stunde auf der Stauffenbergallee zwischen Königsbrücker und Radeburger an zwei Händen abzählen. |
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Und dann bliebe ja auch noch die Frage, inwiefern würde denn der MIV behindert werden, wenn er auf der breiten Stauffenbergallee nur 2 Fahrspuren hat. Momentan wird er dadurch behindert, dass es dort das ekeligste Holperpflaster von ganz Dresden gibt, soweit ich das beurteilen kann. Und wozu sollte die Strecke ausgebaut werden? Die 6000 Kfz/d die die WSB dort mehr induziert, werden doch wohl locker von der Verbesserung des Strassenbelags auf der breiten Straße abgefangen. Allen Beteuerungen der WSB-Fans zu Folge soll das doch keine Abkürzung von Autobahn zu Autobahn werden??? Mir tun die Striesener, vor allem auf der Fetscherstrasse jetzt schon leid. Und die Leute aus dem Hechtgebiet, die bisher ohne die Fußgängerampel an der Stauffenbergalle auskamen, um ihre Straßenbahn zu schaffen auch. http://www.welterbe-erhalten.de/scans/vb_diff.gif |
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Sie versuchen wirklich jedes Thema hier für Ihre Gefühlsduselei zu verwenden. Wo hat denn die Stauffenbergallee zwischen Leonardt- und Radeburger Strasse Anwohner? |
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Auch Ihr Vorredner hat nicht behauptet, dass Fuß- und Radwege den IV behindern . Ich habe mir mal die DNN vom 30.12 geschnappt und den kurzen Text gelesen, in dem Zastrow zitiert wurde. Ich fand seine Äußerungen insofern bemerkenswert, daß auf der einen Seite Prognosen genutzt werden, um Verkehrprojekte zu rechtfertigen, wenn dann aber die gleichen Prognosen signalisieren, ein zweispuriger Ausbau reicht, dann wird geschimpt. Aber wir werden darüber ja noch lesen, wenn der Stadtrat tatsächlich über die Vorlage berät. Momentan beschäftigt sich die Verwaltung ja noch damit ...
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Als erstes hätten wir da das Holiday Inn Hotel. Daneben gibt es bis zum Hechtpark noch einige bewohnte Häuser. Unterhalb des Hechtparks gibt es ein von der Genossenschaft modernisiertes Wohngebiet, in dem die Rollgeräusche von der Stauffenbergalle noch ziemlich laut und lästig ankommen. Und Bewohner dieses Gebietes nutzten bisher häufiger den Hechtpark als Weg zur Straßenbahn, um nicht auf den vollgestopften Bus angewiesen zu sein. Wenn man dann allerdings ohne Ampel nicht mehr über die Stauffenbergalle kommt und der Lärm im Hechtpark noch lauter wird... |
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Ich habe da zu meinen Studienzeiten gewohnt.
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Wollen wir uns nicht weiter um das Thema streiten. Die Stauffenbergallee ist jedenfalls breit genug. Selbst wenn man 4 Spuren und je 2 getrennte Rad-und Fußwege baut, hätte man immer noch Platz für eine ICE-Trasse mittendrin
.Das Wichtigste für die Anwohner (natürlich auch auf den östlichen Teil der Stauffenbergallee ist doch dass das elende Holperpflaster verschwindet! Ein nur zweispuriger Ausbau wäre eigentlich Schwachsinn, da es sich ja um einen der Hauptautobahnzubringer handelt, 4 spurig ist die Trasse ja jetzt auch schon. |
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Der Lärm hängt direkt von Straßenbelag, Art und Menge sowie Geschwindigkeit der Fahrzeuge ab. Während ein besserer Straßenbelag an sich den Lärm reduziert, erhöht sich der Lärm durch mehr und schneller fahrende Fahrzeuge. Viele haben bisher die Stauffenbergallee auf dem Ende gemieden, um auf dem schlechten Holperpflaster ihre Fahrzeuge nicht zu beschädigen und sind wenn es unvermeidbar war doch lieber langsamer gefahren. Was glauben Sie, wieviele die Stauffenbergallee zur Rennstrecke machen werden, wenn der Straßenbelag plötzlich i.O. ist und keiner die zulässige Geschwindigkeit von 50km/h überprüft? Wenn sich dann die Hirnis dauernd gegenseitig überholen auf der einspurigen überbreiten Straße, oder die Fahrzeuge wegen der WSB plötzlich dicht an dicht fahren - wie kommt man da Ihrer Meinung nach ohne Ampel in angemessener Zeit über diese superbreite Straße? |
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| Stichworte |
| radwege, stauffenbergallee, vierspurig |
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