21.05.2012 17:38
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Der (un)geliebte kulturpalast zwischen Altmarkt und Neumarkt ist nicht nur akustisch ein Problem. Seit dem Wochenende ist das Gebäude auch bautechnisch nicht mehr für den Spielbetrieb freigegeben.
Nur die ständige Präsenz eines kompletten Löschzuges, zusätzlich zum ohnehin bereitstehenden Brandschutzpersonal, kann den Betrieb derzeit aufrecht erhalten, nach dem das Ergebnis einer Brandschutzuntersuchung nun doch an die Öffentlichkeit gelangt ist und für Verunsicherung bei den Veranstaltern und Gästen sorgt. Diese früheren, gewagten Pläne, siehe Film hinter Link, sind wohl vom Tisch, oder doch nicht ? http://www.sachsenbau-chemnitz.de/sa...u-chemnitz.htm Fakt ist: Der Kulturpalast erhitzt sicher noch lange die Gemüter. |
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Es ist zu befürchten, dass der Kulturpalast zum Euro-Grab oder besser zum Fass ohne Boden wird. Das Projekt der Sachsenbau dürfte wohl "tot" sein, jedenfalls war es von der Stadt ohnehin nicht gewollt. Fraglich ist auch, ob es nach den jetzt bekannt gewordenen Brandschutzproblemen noch realisierbar wäre. Denn der Kern des Kulturpalstes solte beim Sachsenbau-Projekt erhalten bleiben. Die vielen Mängel des Kulturpalstes sind allen Beteiligten seit Jahren bekannt. Akustik, Raumökonomie, Betriebskosten, baulicher Zustand, Brandschutz - alles Problemfelder. Dennoch wird ständig in den Palast investiert. Zuletzt in den Umbau für die Besucherbetreuung der Frauenkirche und die teilweise Sanierung der Fassaden. Demnächst steht der Anschluss des Palastes an die zukünftige Tiefgarage unter dem Altmarkt auf der Finanzierungsliste. Auch bei der Wiederherstellung des Neumarkts stört der Palast in der gegenwärtigen Form. Der Saal für die Dresdner Philharmonie wird auch immer noch schmerzlich vermisst. Es wird allerhöchste Zeit, sich über einen Neubau Gedanken zu machen. Nach der Entschuldung der Stadt müßte für ein derartiges Projekt auch wieder Spielraum sein.
Architektonisch wäre es eine echte Herausforderung, einen Baukörper zu schaffen, der eine Brücke zwischen dem historisierenden Wiederaufbau des Bereichs Neumarkt/Schloßstraße und dem Stil der sechziger Jahre entlang der Wilsdruffer und des Stilgemischs der 50er-, 60er- und 90er- Jahre am Altmarkt zu schlagen. Der neue Kulturpalast könnte wegen seiner besonders sensiblen Lage zum Dreh- und Angelpunkt der neuen Dresdner Innenstadt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Verlagerung des Nachfolgers, z.B.an den Ferdinandplatz, und eine andere und kleinteiligere Nutzung der freigewordenen Fläche zur Gestaltung einer harmonischen Anbindung des Bereichs Neumarkt/Schloßstraße an Wilsdruffer und Altmarkt. Das Problem "Kulturpalast" könnte sich so vielleicht sogar in einen Glücksfall verwandeln. Wenn denn das Thema mit der gebotenen Sachlichkeit und Sorgfalt angegangen wird. Eine jahrelange und im Ergebnis fruchtlose Diskussion, die Dresden eine weitere Baugrube als klaffende Wunde bescheren könnte, sollte allerdings mit aller Kraft vermieden werden. W.S. |
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Es gab mal eine Zeit, da haben Architekten geglaubt eine Stadt könnte man vollkommen verändern und die Menschen würde sich dennoch wohl fühlen. Das ist nciht so, wie ein Studie der Uni Dresden bewiesen hat. Eine Stadt ist gewachsen, ihre Strassen und Plätze sind wichtige Treffpunkte und nicht zufällig an Ort und Stelle. Die Schlossstrasse in Dresden ist ein verkümmerter Wurmfortsatz obwohl sie einst ein sehr alte Strasse war. Der Kulturpalast, dr eigentlich ein protziger Turm werden sollte, es reichte nur das Geld nicht, ist über mehrere Grundstücke hinweggebaut ohne Rücksicht auf das Wohlbefinden und die Akzeptanz dieses Stückchens Stadt.
Der Umbau des Kulturpalastes durch die Sachsenbau ist ja an ganz andren Befindlichkeiten gescheitert als nur am frustrierten Unwohlsein der Mitglieder der Philharmonie. Jedenfalls war das Projekt sehr einfühlsam und nahm die Kupatur eines teils des Altmarktes auf, was die unendliche Weite dieses bedeutungslos gewordenen Lochs "Altmarkt und er perfieden Willsdruffer Strasse erträglicher gemacht hat. Wer die Rote-thurm-Passage gesehen hat oder das Coselpalais weiß was dieses Unternehmen leisten kann. Sicher mit Abstrichen wie der, aus Bank-Überzeugungsgründen und Kostenreduzierungsgründen, enstadene Fubnktionsbau hinter dem Cosel. damit kann ich gut leben, wenn man bedenkt, dass ohne die Wende und ohne Privatinvestoren, Dresden eine innerstädtische Plattenwwüste geworden wäre, trotz Prestigebauten wie Semperoper oder Zwinger. Die Kommunsiten haben über 70 alte erhaltenswürdige Gebäude im innerstädtischen Ring abgerissen und die gleichen meinen der Kulturpalast sei unantastbar. Schade die Stadt hätte 2 Millionen Euro gespart, denn die Sachsenbau wollte nur eine Millionen Nachlass, das war aber ein gefundenes Fressen. Ich würde jederzeit Herrn Dr. Füsslein den Zuschlag für dieses Areal geben. Mit einer Philharmonie! Die Herren disskutieren immer sehr gern mit, was legitim ist aber woher kommt das Geld für die Kunst. Vielleicht wäre ein Kompromiss zu Gunsten des Wohlbefindens in den einzelnen Stadtteilen sinnvoller als zu erklären wie wichtig und gut man ist. Vielleict kommen dann auch wieder Dresdner in die Innenstadt? |
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Zitat:
Dem vorstehenden kann ich nur voll und ganz zustimmen. Leider wird es jedoch nicht zu einem wirklich großen Wurf kommen, falls nicht noch ein Wunder geschieht. Die Stadtverwaltung und auch der Stadtrat, der ja schließlich die Verwaltung zu lenken hat, sind beide wohl nicht in der Lage, die Ödnis zu beseitigen. Der Kulturpalast ist nur ein Teil des Problems. Im Grund sind die gesamte Wilsdruffer Str. und die St. Petersburger Straße City-Killer. Ihre dem kleinbürgerlichen Imponiergehabe von Parteifunktionären geschuldete Monstrosität, die selbst für eine Großstadtjede Dimension sprengt, verhindern auf Dauer ein organisches Wachstum der Innenstadt. Der Kulturpalst liegt wie ein Riegel zwischen dem Altmarkt und dem Aufbaugebiet zwischen Schloss und Polizeipräsidium. Gleich welcher Inhalt ihm verordnet wird, die Hülle bleibt. Wenn es sich dabei noch um ein erhaltenswertes Kleinod deutscher Architektur handeln würde! Es ist aber nur eine unzulängliche Stadthalle. Ein Zweckbau der sechziger Jahre, der 40 Jahre seine Schuldigkeit getan hat, nun aber überflüssig ist. Der Sachsenbau-Entwurf war wohl die letzte Chance eines Kompromisses zwischen Totalabriss und Erhaltung. Nun wird mit immensem Aufwand, der die Stadt wesentlich mehr kosten wird als die damals von der Sachsenbau geforderte Beteiligung, aus einer unwirtschaftlich geschnittenen Stadthalle mit lausiger Akustik ein unwirtschaftlich geschnittener Konzertraum mit hoffentlich besserer Akustik. Wie es um die Auslastung dieses nicht mehr so vielseitig nutzbaren Raumes bestellt sein wird, was die Stadt dieser Bau auf Dauer im Betrieb kosten wird, steht in den Sternen. Der Umbau des Kulturpalastes ist die schlechteste der möglichen Lösungen. W.S. |
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Zitat:
Wieso ist er überflüssig und "nur" eine Stadthalle. Er ist eine Stadthalle und wird in seiner Funktion in Dresden gebraucht. Immerhin sorgt er dafür, dass Menschen außerhalb der Ladenöffnungszeiten in die Stadt kommen. Im übrigen sehe ich derzeit in Dresden eine extrem schwache Auseinandersetzung mit dem baulichen Erbe der Nachkriegsgeneration. Es handelt sich um eine Phase, wo alles kaputt war und andere Vorstellungen herrschten, wie eine Innenstadt ohne dem durch eine nicht merh existente Stadtmauer hervorgerufenen Platzmangel aussehen soll. Und diese Vorstellungen kann man keinesfalls nur auf Dresden oder DDR einschränken. Auch gibt es derzartige Umbrüche öfter in der Geschichte einer Stadt. Man betrachte die barocken Zweckbauten (Wohnhäuser) in der Inneren Neustadt, die entstanden, als die Stadt abgebrannt war. Auch damals wurden nicht historisierend die alten Hütten auf den alten Grundrissen aufgebaut, sondern es wurde per Dekret von oben richtig hingeklotzt. Eine Zeit wie unsere, die nicht in der Lage ist, es wirklich besser zu machen als unsere Vorgänger und in der Vergangenheit schwelgt und pseudobarocke Kulissen wieder aufstellen will, statt den wirklichen den Problemzonen der Stadt zuleibe zu rücken, hat meiner Meinung nach kein Recht so abfällig über das bauliche Ergebnis der DDR zu urteilen. Was haben wir für Highlights in der Altstadt aus der nachsozialistischen Zeit seit 1990? Gehen wir mal von der Elbe zum Hauptbahnhof. Meine Sicht: 1. Synagoge: Von vielen geschmäht (weil nicht barock), halte ich den verdrehten Würfel für sehr interessant und gelungen. Das Gemeindehaus fällt in meinen Augen dahinter zurück. 2. Herausragend ist die Frauenkirche. Der Plan hierfür ist jedoch aus dem Barock "geklaut". 3. Der Neumarkt: Der Plan ist auch aus dem Barock die Umsetzung wird von vielen kritisch betrachtet. Besonders "bemerkenswert" ist die einfallslose Nicht-Einbeziehung der rückseitigen Wilsdruffer Straße, die nun teilweise "barocke" Brandmauern vors Fenster gestellt bekommen hat. 2.-3. Wenigstens ist kriegsbedingte Freifläche wieder hergestellt. 4. Postplatz. Auf ewig unvollendet. Derzeitige Urteile können daher nur Vorurteile sein. Kleinen Fresswürfel durch übergroßen Bürowürfel ersetzt. Dahinter endloser Büroriegel, dessen Nähe zu Zwinger und Taschenbergpalis keinen stört. 5. Die Altmarkgalerie wurde in den Innenhof einer Wohnbebauung gestellt. Architektonisch bundeseinheitlich. Erweiterung Richtung Postplatz geplant. Hier wird sicher der alte Büroriegel durch einen neuen Einkaufsriegel ersetzt und gut ist. 6. Südseite des Altmarkts. Unangenehm eng mit Kaufhäusern zugestellt. Sogenannte Gassen zwischen den Kaufhäusern sind tote, zugige Schluchten. Anschlüsse/Übergänge an die Bebauung aus den 50ern vor allem im Bereich Café Prag ignoriert. 7. Karstadt-Gebiet: Fortsetzung der Aufreihung von Kaufhäusern, dazwischen tote Schluchten. Rundkino dahinter schamhaft als DDR-Relikt verloren gegangen. 8. Kristallkino: Mal eine angenehme Abwechslung von der kubischen Langweiligkeit, obwohl Sichtbeton und Zinkblech im Innern auch nicht mein Fall ist. 9. Centrum-Warenhaus: Ersatz durch einen riesigen Einkaufstempel. Der Vorplatz wird zur 19-Meter-Schlucht. 10. Georg-/Ferdinand-Platz-Weite: Autobahnkreuz mit Parkwüsten. Hier könnten sich Stadtentwickler mal austoben, bevor sie bebautes abreißen und durch neue Beliebigkeit ersetzen. Vielleicht könnte man hier Menschen in bezahlbaren Wohnhäusern ansiedeln, die die Stadt auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten beleben könnten. 11. Prager-Straßen-Platz: Die Gebäude wurden saniert, immerhin. Der Platz ist Geschmacksache, mir zu kahl und zu wenig grün. Das Südende wurde mit einfallslosen Glaskisten zugestellt, teilweise leer stehend. 12. Wiener Platz: Die "Idee" von der weiteren Aufreihung von Kaufhäusern wieder aufgenommen. Das auffallendste ist das Wiener Loch. 13. Hauptbahnhof. Die Sanierung selber gefällt mir. Davor ziemlich toter Bereich mit Straßenbahnhaltestelle. |
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Hallo Walter,
ich gebe Ihnen in vielen Punkten Recht, dass sollte aus meinem Beitrag eigentlich auch verstanden worden sein. Was nicht stimmt, auch in Belang auf die innere Neustadt, ist eine Bebauung die einer Zerstörung gleicht. Die heutigen Zweckbauten sind Geldmangelbauten und Geschmackssache, darüber möchte ich mich garnicht streiten. Man könnte moderner und kreativer bauen, das gefällt blos der ARchitektenkammer in Dresden nicht, die wollen das gern intern entscheiden. Zurück zur Neustadt und zum alten Dresden. Die Bebauung und der Abriss von Häusern war genau bestimmt. In Höhe und Lage. Die Stadt konnte moderner werden aber durfte nicht in seinem Gleichgewicht gestört werden. Das heißt, das Strassen und Plätze in Ausdehnung und Ausrichtung bestehen bleiben mussten. Also konnte man nur mehrere Grundstücke erwerben um sie zu bebauen, da eine Überbauung wie in den End-Fünfzigern nicht möglich war. So behielt die Stadt ihren Chrakter. Der Kulturpalast ist in allererster Linie ein Bau zur Darstellung der "besseren kommunistischen Klasse", denn dazu wurde er ja geplant und dann eigentlich aus Geldmangel in einer verkleinerten Form gebaut. Wenn sie sich an meinen Beitrag erinnern, dann wird ihnen auffallen, dass der neue Kulturpalast nicht weniger protzig ist, nur eben etwas einfühlsamer und in einer funktionaleren Bandbreite. Die reine barocke Wiederauferstehung Dresdens ist nbicht möglich und sicher auch nicht wünschenswert. Es gibt seelische Bereiche in denen man nur barock bauen sollte. Der Großteil der Stadt könnte durch architektonische Leistung und Moderen glänzen, dazu mangelt es in Dresden aber am Wollen un Können. Ebenso wie am Wunsch einer breiten Beteiligung von Architekten aus der Welt. Nur so kann man eine Belanglosigkeit wie die Prager Strasse und den Wiener Platz rechtfertigen. Menschen werden sich dort nicht wohl fühlen, insbesomdere außerhalb der Ladenöffnungszeiten. Das gleiche Dissaster haben wir an der Seestrasse, dort wird niemand abends verweilen und Flair genießen, wie auch? Das ist was ich meine, es wird hier immer alles kaputt geredet aus ganz persönlichen Geklüngel. Um die Stadt geht es nur Vereinen und ein paar ganz wenigen Denkmalpflegern (und diese sind sogar für die Moderne). |
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Zitat:
Sie können die Kommis ja für fast alles schuldig sprechen, aber für die Zerstörung Dresdens (1945) waren sie nicht verantwortlich. Wie wollen sie etwas organisch wachsen lassen, wenn sie 90% der Innenstadtfläche zum gleichen Zeitraum neu bebauen müssen. Der Bau der Prager Straße erfolgte zwar auf Anordnung der Roten aber die Zustimmung der Bevölkerung war dafür unbestritten groß. Ich habe mal mit ein paar Alten gesprochen, ob sich welche darüber aufgeregt haben. Allgemein keine Kenntnis. 40 Jahre sieht das natürlich anders aus. Da können wir froh sein, dass die Roten mangels Beton nicht alle Pläne umsetzten konnten.(s. Hochhaus des Lehrers). Aber Ole hat es richtig ausgeführt. Die wirklichen Bausünden entstehen jetzt, trotz Kenntnis und Alternativen. Paradebeispiel WSB. Komischer Weise ist die Stahl- und Betongeneration zum großen Teil wieder dafür. |
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KarlFaktor:
"Aber Ole hat es richtig ausgeführt. Die wirklichen Bausünden entstehen jetzt, trotz Kenntnis und Alternativen. Paradebeispiel WSB. Komischer Weise ist die Stahl- und Betongeneration zum großen Teil wieder dafür." Über eine solche lebensfremde Tatsachenverdrehung würden sogar die verblichenen Roten feixend unterm Schreibtisch liegen. Da lachen selbst die Hühner.... P.S. Der 2. Untergang von Dresden war der Wiederaufbau nach ´45! |
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Ich bin nach wie vor der Meinung, Ihre Postings unter Ulk zu verbuchen; aber ab einer bestimmten Dümmlichkeitstufe bin ich der Meinung einzugreifen.
1.) Nach '45 waren die Menschen in Dresden erstmal froh, überhaupt wieder ein Dach über den Kopf zu haben, scheiß egal, welche Architektur. 2.) Um sich solch ein Urteil erlauben zu dürfen, müssen Sie mindestens meine Elterngeneration sein - ich bin Jahrgang 1959. Bein Ihnen habe ich eher den Eindruck, sie gehören zu Generation Golf - jung, dynamisch und erfolglos. 3.) Sie sollten mal ein Wochenende oder Ihren Urlaub nutzen, um sich den "Wiederaufbau" nach '45 im Westteil Deutschlands anzusehen.Ich empfehle Ihnen Hamburg - Mümmelmannsberg, Berlin -Märkisches Viertel, Gropiusstadt oder ICC. Die "Bausünden" waren in Ost und West gleich, obwohl das heute niemand mehr wahr haben will. Gruß Dietmar |
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Der Beitrag von OLE spricht mir in den meisten Punkten asu der Seele, auch wenn es nicht wenige Dresdner gibt, die die Synagoge als weltkulturerbeunverträglicher einstufen als die WSB. Was ich aber für äußerst bedenklich halte ist, das nach dem Beginn der gelungenen Sanierung des Hauptbahnhofes dieser offensichtlich ebenso als Investruine stehen bleibt wie der Bahnhof Dresden-Mitte. Irgendwie waren mal zu Beginn der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts Mittel für den Bahnhofsausbau angedroht worden, was neben den genannten Bahnhöfen auch einigen Dresdner und Radebeuler Bahnhöfen und Haltepunkten gut getan hätte. Ich merke davon nichts. Oder gilt heute bereits wieder, was zu DDR-zeiten galt: So wie wier heute arbeiten, wird Berlin morgen leben?
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