21.05.2012 17:37
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Bei einem noch nicht geplanten Neuwerk im alten Gehäuse weiß man es eben noch nicht. Ein ganz neuer Kollege im Hochbauamt hat die Einhaltung des Kostenrahmens geprüft. Und wenn der wider Erwarten (wie beim Kulturkraftwerk....) dann nicht eingehalten werden kann, na dann machen wir das Projekt eben dem Kostenrahmen passend - die Spielräume gibt es immer - so der Herr Müßig in der Expertenanhörung. Widerstände seitens der KKG wird es nicht geben, wenn deren Wünsche an Multifunktionalität im umgebauten Konzertsaal nicht eingehalten werden. Die nehmen den Kulti wie er dann ist. Ob sie dann noch groß was damit anfangen können - das haben nur die bisherigen Nutzer des Kulti auszubaden - dann in der Messe im Ostragehege. Zitat:
Da hätten wir dann wohl den Grund, warum man dem Denkmalschutz kein Vetorecht zugesteht, auch wenn er Recht hätte....Lieber machen wir ein einmaliges Denkmal aus kurzsichtigen Wirtschaftsinteressen platt. Zitat:
Ob die Gäste der Prager Stadthalle das überhaupt merken, dass da elektroakustisch nachgeholfen wurde? Ich meine Platz 13 unter den weltbesten Konzertsälen legt diese Interpretation nicht unbedingt nahe. Und die Gäste der anderen Konzerthallen, in denen ein solches System eingesetzt wird? Es war in dem Leserbrief der Mitarbeiter des Kulti dann noch vom Einsatz eines solchen elektronischen Nachhallsystems in weiteren Konzertsälen die Rede, z.B. im NationalArts Centre in Ottawa (Kanada) und im Grimaldi Forum in Monaco, die ein vergleichbares Profil wie der jetztige Saal des Kulturpalasts haben. "In beiden Häusern nehme die klassische Musik einen hohen Stellenwert ein und diese Technik komme mit großem Erfolg zum Einsatz." Darüber hinaus war in diesem Zusammenhang von der neuen Nationaloper in Peking die Rede. Zitat:
Was hindert eigentlich die Herkuleskeule daran, sich selbst um eine neue Bleibe zu kümmern? Die ehemaligen Mitglieder der Herkuleskeule Breschke und Schuch haben das doch auch geschafft. Und die Bibliothek hat meines Wissens keinen zwingenden Grund umzuziehen - keiner der ihnen die derzeitige Bleibe streitig macht. Und die Zusammenlegung der Stadt- Jugend- und Musikbibliothek wäre zwar wünschenswert, weil man Personal einsparen könnte - aber es wäre nicht bibliotheksgefährdend, wenn das nicht sofort stattfindet. Immerhin wird die Stadtbibliothek Dresdens auch jetzt schon als eine der besten von Deutschland gerühmt, und das obwohl sie dabei vergleichsweise wenig Fläche zur Verfügung hat. Letztendlich glaube ich, dass die Stadtbibliothek mit der S-Bahn vor der Haustür und mehreren kreuzenden Straßenbahnlienien jetzt besser verkehrstechnisch angebunden ist als im Kulturpalast (viel größere Reichweite in vergleichbarer Zeit). Zitat:
Das sehe ich auch so. In einem Sanierungsgebiet sollte es wohl für für die Sanierung des Kulturpalastes - d.h. für die baurechtliche und akustische Ertüchtigung - Fördermittel geben. Bloß für den Neubau eines Konzerthauses ist das meines Wissens nicht der Fall. Zitat:
Sehe ich auch so. Das Problem dabei ist, dass nicht das beste für Dresden und die Dresdner Kultur das Ziel der Stadtverwaltung und der Stadträte sind sondern Parteipolitische Interessen. Und die sind z.B. bei der FDP vor den Wahlen zum Stadt- und Landtag verschieden von denen danach. Die Beibehaltung und Ertüchtigung des jetztigen Saales richtet meiner Ansicht nach weniger finanziellen Schaden im Stadtsäckel an als der jetzt vorgesehene Umbau. Es sind nicht nur die Baukostenrisiken geringer. Ich glaube auch nicht daran, dass der Kulturpalast nach dem Umbau noch halbwegs wirtschaftlich betrieben werden kann, weil die Veranstaltungen, die bisher hauptsächlich zum wirtschaftlichen Ergebnis des Kulturpalastes beigetragen haben, deutlich weniger werden werden. Es wird so gerne das Leipziger Gewandhaus als Vergleichsobjekt angeführt. Ich habe mir den Spielplan des Gewandhauses jetzt mal im Internet angesehen. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: es finden dort überwiegend klassische Konzerte statt - Orchester, Chor, Orgel, Klavier, Schülerkonzerte, Vorträge , an fast allen Tagen mehrere Veranstaltungen/Belegungen. Diese Dichte ist meiner Ansicht nach nur möglich, weil es dort auch einen Kammermusiksaal/Probensaal gibt. Klassische Musik ist aber wirtschaftlich Zuschussgeschäft. Das Gewandhausorchester spielt darüber hinaus im Opernhaus. Es gibt auch U-Musik aber die Mengenverhältnisse sind bezüglich Kulturpalast genau anders herum. Z.B. ist mir aufgefallen, dass Schwanensee als Ballett in Dresden mit 3 Akten stattfindet und im Gewandhaus nur mit 2 Akten. Darüber hinaus sind die Karten im Gewandhaus billiger. Das wundert mich irgendwie. Haben Sie dafür eine Erklärung? Ich würde denken, dass das nicht das gleiche Erlebnis ist mit umbaubarer Bühne und ohne. Zitat:
Und was jetzt den Kulturpalast angeht - ich bemängele, das die Stadträte sich von der Stadtverwaltung vor den Karren spannen lassen, statt nach der für Dresden besten Lösung zu suchen. Zu letzterem gehört auch, solche Lösungen wie das elektronische Nachhallsystem trotz vielfältiger Hinweise von Fachleuten und Mitarbeitern des Kulti nicht einfach zu ignorieren. Aus meiner Sicht hat das Ignorieren von Fachleuten nie den Anschein einer Suche nach einer besten Lösung. Und wieviele Fachleute und Bürgerwarnungen wurden im Zusammenhang mit dem Umbau des Kulturpalastes einfach ignoriert! Silvia |
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@chr.dresden
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Wer schon einen Hinweis auf die geltende Rechtslage als Demagogie denunziert, hat eigentlich denkbar wenig Grund, andere der Rülpsigkeit zu bezichtigen. Ich wäre Ihnen aber dankbar, wenn Sie sich auf die von mir zwischendurch immer mal wieder gestellten Fragen konzentrieren könnten. Jedenfalls dürfte das fruchtbarer sein, als über meine Motive mich hier zu beteiligen zu rätseln. Nun zum Thema: Die lieben Mitbürger, die den Umbau des Kulturpalastes engagiert ausbremsen wollten, waren… - Leute mit handfesten wirtschaftlichen Interessen, die als Veranstalter fürchteten, ihr Publikum künftig nicht mehr mit Plüschsesseln verwöhnen zu können oder die als Zahnärzte-Interessenverband danach strebten, die Rücklagen ihrer Mitgliedschaft mit rekordverdächtiger Rendite krisensicher zu platzieren, - Traumtänzer und Ruheständler aus der subventionsgepäppelten Kulturschickeria, die noch nie danach fragen mussten, was ihr strapaziöses Bohemian-Dasein den Steuerzahler eigentlich kostet und die eben deshalb fernab aller finanziellen Realitäten unentwegt Luftschlösser errichten und dann noch für sich in Anspruch nehmen, „visionär“ zu sein, - Politiker, die hoffen, mit ihrem populistischen Engagement für spätostalgische Regungen und künstlerisch völlig irrelevante Volksmusikparaden endlich jene Aufmerksamkeit und breite Zustimmung zu erlangen, die Ihnen aus sehr verschiedenen Gründen sonst meist nicht zuteil wird. Mit anderen Worten: Das „Engagement“ dieser Mitbürger beruhte entweder auf Heuchelei oder auf Weltfremdheit. Was sollte ich daran würdigen? Dass sie sich mit ganzer Kraft überhaupt für etwas engagieren – und sei es der größte Blödsinn? Ganz am Rande: Zählt die sächsische FDP augenblicklich zur linken Ecke? Das eröffnet ja ganz neue Perspektiven in der politischen Bewertung der Landesregierung und wird „Silvia“ sehr glücklich machen…. |
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Natürlich nicht. Weder linke Ecke, noch ganz am Rande. ![]() |
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@chr.dresden
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Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wozu dann überhaupt 17000 Unterschriften gegen den Umbau des Kulturpalastes gesammelt wurden? War da eine Spaßguerilla unterwegs – oder was? Gesammelt wurde doch offenbar nur, um zu beweisen, wie wichtig den Dresdnern dieses Verhinderungsprojekt ist! Leider hat die Sache nicht wie geplant geklappt – 17000 waren einfach zu wenig, um damit wirklich überzeugend argumentieren zu können. Es ging den politischen Initiatoren besonders aus der Linksfront aber allein darum, mit einer möglichst großen Zahl von Unterschriften – auch wenn diese juristisch längst belanglos geworden waren (und die Initiatoren wussten das mit Sicherheit!) – und unter Mithilfe der linksgeschalteten Stadtmedien politischen Druck zu erzeugen und sich selbst als Träger von Kultur und Demokratie zu profilieren. Das war finsterste Demagogie, und zwar – ich wiederhole mich - auf Kosten des Stadtfriedens. Sie erwarten hoffentlich nicht ernsthaft, dass ich den Initiatoren irgendwelche lauteren Motive abnehme und ihnen für ihre schäbige Profilierungsübung mit angeschlossener Volksverblödung meinen demokratischen Dank abstatte. Solche Aktionen muss ein Demokrat zwar aushalten, aber nicht goutieren. Zitat:
Sorry, aber wer die Rahmenbedingungen für den Neubau des Konzerthauses realisiert hat, kann zu keinem anderen Urteil kommen, als das es sich dabei um ausgemachten Blödsinn handelt – das Projekt ist weder im Bau noch gar im Betrieb seriös zu finanzieren. Und ein Letztes für den Moment: Politische Korrektheit ist in meinen Augen kein Ausweis von Kultur, sondern ziemlich exakt das Gegenteil – nämlich eine Lust daran, andere Meinungen schon durch die Vorschrift einer zulässigen Sprachform zu unterdrücken oder mindestens zu denunzieren. |
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Alle waren sich einig, dass die Kultur ins Stadtzentrum gehört - und nicht in die Messe. Deswegen sind sowohl die Herkuleskeule als auch die Bibliothek scharf auf den Platz im Kulturpalast. Aber während es für beide mit Sicherheit auch andere, bessere Lösungen gibt, wenn man will, soll der bisherige Hauptnutzer des Kulturpalastes - die Gäste der U-Musik - mit der dezentralen, verkehrstechnisch auch mit einer Straßenbahn immer noch mies erschlossenen, Messe abgespeist werden, von der die Fachleute behaupten, dass die beschlossenen 3,1 Mio € nicht hinten und nicht vorne reichen werden um dort ein mit dem Kulturpalast vergleichbares U-Musik-Erlebnis zu ermöglichen. Fachleute glauben an mindestens die 10-fachen Kosten für die Messe + 15 Mio € für die Bahn! Gespannt bin ich auch, welche Umbaukosten für den Kulturpalast ermittelt werden, wenn die 2 Mio€ für die Planung verbraucht sind. Ob das dann immernoch weniger ist als für die Sanierung und ob das dann immer noch ein Spitzenkonzertsaal ist??? Bloß dann ist wieder ein Stück Tatsachen geschaffen - das Ende der Betriebserlaubnis ist wieder ein Stück näher. Andererseits hatte ja der Herr Rose kein Problem damit, auch in anderen Dresdner Sälen vorübergehend zu musizieren und das Repertoire an die Akustik dieser Räume anzupassen. |
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Umbau des Dresdner Kulturpalastes doch finanzierbar? - DRESDEN FERNSEHEN - Alle Videonachrichten fr Dresden! > <b>Dresden</b>
Mutti Stadt geht ins Kinderzimmer und plündert die Sparbüchsen der Kinder. Sehr, sehr peinlich für Mutti. Hmm. Aber die Kinder bekommen Zinsen für das Geld? Wie war das bloß mit dem Versprechen von Mutti, keine Schulden mehr zu machen? |
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"Hofnarr - Blobel - Odeon" Und der neue Namensgeber mit seinen Spießgesellen hätte dann auch die Räumlichkeiten, die Herrschaften von der Un-esco zum Gegenfrühstück einzuladen. ![]() Wäre wieder mal eine Gelegenheit zum Ränkeschmieden ![]() ps. man hat eigentlich lange nichts mehr von ihm gehört. Kümmert er sich jetzt etwa mal um was Nützliches für die Menschheit?
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Frage (22.Jan.2011) von "Silvia": "Tut Nachdenken eigentlich weh?" Antwort Sender Jerewan: "Sie sollten es mal versuchen!" |
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Zitat Ole: "Mutti Stadt geht ins Kinderzimmer und plündert die Sparbüchsen der Kinder. Sehr, sehr peinlich für Mutti.
Hmm. Aber die Kinder bekommen Zinsen für das Geld? Wie war das bloß mit dem Versprechen von Mutti, keine Schulden mehr zu machen?" Und das in auffälliger Eile, damit nicht vorzeitig noch mehr zutage tritt, wie kleinkariert ihre Kulturplalastpläne sind. Einem Investor ist das Risiko nicht zumutbar, aber die Stiftungen werden dazu gezwungen. |
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Ihr Bild ist schief. Wann und wo haben die "Kinderchen" Kreuzchor oder Hartz4er etwas in die "Sparbüchsen" eingezahlt? Und wo ist das Problem, wenn die Zinserträge den Kinderchen doch weiterhin zukommen und im Übrigen den Bürgern und Gästen dieser Stadt endlich ein brauchbarer Konzertsaal zur Verfügung steht? Hier wird einfach auf linksgrüne Veranlassung nach dem WOBA-Verkauf totgelegtes Kapital nutzbar gemacht.
Und ein Witz am Rande: Der Kreuzkantor wollte das Stiftungsgeld für ein neues Internat verfrühstücken - und hätte dann zur Finanzierung seiner Sangesbuben sicher auch einfach wieder die Hand bei Stadt aufgehalten. Das Erpressungspotential ist ja auch beträchtlich: Höchstkultur, eine vieltausendjährige Tradition und junge Menschen, die Kirchenlieder singen. Na, da ist doch klar, wei die Sache ausgeht.....
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