21.05.2012 17:33
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Könnte mir bitte einer der Brückengegner einmal von Dresdenliebhaber zu Dresdenliebhaber mit einer kulturwissenschaftlichen, jedoch trotzdem verständlichen Erläuterung den Inhalt des "Aachener Gutachtens" verständlich machen, in dem wohl die Zerstörung der Kulturlandschaft Dresdens oder Ähnliches vorhergesagt wird. Aber kommen Sie mir bitte nicht mit einem Link. Erklären Sie es so, wie Sie es mir im Gespräch beschreiben würden, so, dass ein Zweifler, der sich die Brückenbaustelle schon angesehen hat, überzeugt wird. Und kommen Sie mir bitte nicht mit "sieht doch Sch... aus". Bringen Sie bitte Argumente, die man vor Ort nachvollziehen kann. Erklären Sie z.B. bitte, was man von wo aus nicht mehr wird sehen können, welche Stilrichtung hier mit welcher historisch gewachsenen Stilrichtung kollidiert, wieviel Prozent von was unwiderruflich gestört wird, oder ähnliches. Bitte versuchen Sie es!! Sie können sicher sein, die Leute werden hingehen und Ihre Argumente überprüfen. Das ist Ihre Chance.
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Wie die die meisten Dresdner halt ich also auch die Locale der Bruecke fuer aeusserst
ungluecklich. Wenn man, z.B. wie ich, auf der Neustaedter Seite der Bautzner Strasse wohnt, ist der Blick zur Stadtseite erheblich gestoert. Aber hauptsaechlich sind wohl die Elbwiesen aeusserst unschoen unterbrochen. (Natuerlich koennte man dort bei Regen unterschluepfen, wenn man gerade in der Naehe ist) Auch hat jemand schon mal an die Laermbelastung der vielen Anwohner gedacht? Ich habe geradezu Angst davor. Ich wohne in der Naehe der Fischhausstrasse und ich bin sicher, dass der Laerm von der laermungeschuetzten Bruecke weit zu hoeren ist. Auch die Feinstaubbelastung wird erheblich sein. Also, es gibt viele viele mehr Gruende, neben der Unschoenheit der unschoenen Bruecke in der schoenen Landschaft und die Verschandelung der wunderschoenen Elbwiesen zu nennen. Aber hier dikutier und streitet man hin und her - was steht eigentlich einem neuen Buergerentscheid entgegen ? Ich bin sicher, wir Dresdner, die Dresden lieben wuerden sich darauf freuen. Zweimal ist mein schoenes Dresden zerstoert worden - einmal durch die Englaender + Amerikaner und einmal, fast noch mehr, durch due Deutschen selber (Ulbricht und Konsorten) so bitte, erhaltet alles was erhalten werden kann !!! AUCH DIE ELBWIESEN UND DIE SCHOENE NATUR DIE MAN DORT GENIESEN KANN.. |
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Das wird Ihnen wohl kaum jemand eindeutig nachweisen können, da die "Zerstörung der Kulturlandschaft" einen reine Glaubenssache ist. (Ich bin auch schon oft unter dem Gesichtspunkt auf beiden Seiten der Elbe vor Ort gewesen und erkenne da keine Zerstörung). In dem "Keine UNESCO-Diktatur..."-thread wurde das von FGönther schon sehr anschaulich beschrieben: Bis vor kurzem gab es dort eine reichlich heruntergekommene Laubenkolonie und jedes Jahr den Rummelplatz. Und niemand hat sich da die Zerstörung einer Kulturlandschaft eingeredet.
Aber - bevor es ein anderer schreibt: Vielleicht sollte man nicht schon wieder den nächsten thread zur WSB starten? Ist nur ein Vorschlag. |
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Mein Vorschlag ist, hier nur die eine Frage zu diskutieren und ggf die schon genannten Argumente und Gegenargumente noch einmal zu sortieren.
Die eine Frage ist: Zerstört die Brücke die Kulturlandschaft? Da interessiert kein Lärm und keine Emissionen und nicht der persönliche Geschmack. Es geht nur um die Behauptungen von "Aachener Studie" und UNESCO. Denn nur durch diese kommt der Tunnel überhaupt ins Gespräch. Die Brückengegner sollten bitte versuchen, hier Farbe zu bekennen. |
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Lärm, Emissionen und der optische Eindruck einer ewig langen gewaltigen 4 spurigen Hochstraße sind gewichtige Argumente. |
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Man sieht das, was man sehen will. Laut dem heutigen Tagesspiegel versperrt die Brücke der UNESCO sogar den Blick auf die Kathedrale und Semperoper. Zitat:
Man vergleiche dazu: http://www.welterbe-erhalten.de/pict/foto/08.jpg Was verdeckt denn da den Blick auf Schloß und Hofkirche ? Richtig - das Hauptquartier der Brückenhardliner. |
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Ach ja ... zum Thema 'Weitegefühl' ... wovon Silvia ja gerne gesprochen hat ... dieses kommt doch jetzt erst durch das Fehlen der ganzen Bäume zur Geltung
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Bitte begründen Sie mir einmal, wie das gehen soll, dass eine nur 26 m hohe Brücke (Blaues Wunder mind. 35 m!) mit einem voll ausgebildeteten und mehreren angedeuteten Rundbögen die Kulturlandschaft ZERSTÖREN soll. Der Rundbogen ist ein klassisches Element der Architektur und kommt an den meisten anderen Dresdner Brücken (sogar am Blauen Wunder, schauen Sie genau hin!) ebenfalls vor.
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Wenn Sie auf der Bautzner Straße am "Waldschlösschenpavillon" stehen und in Richtung Fetscherstraße blicken , wird der Bogen ein paar Häuser am Käthe-Kollwitz-Ufer bis zur halben Höhe verdecken. Mehr nicht. Blickt man von einem Haus auf der Neustädter Seite der Bautzner Straße zum Bogen, wird dieser nicht einmal das Käthe-Kollwitz-Ufer (die Straße) überdecken. Die Fahrban der Brücke selbst verdeckt für die Sicht von der Bautzner Straße überhaupt nichts. |
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