21.05.2012 17:31
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Ich bin übrigens überrascht, dass jetzt die Evangelische Landeskirche nun auch als linksradikal gilt. Soll ich jetzt austreten? Nein, werd ich nicht! |
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Was soll der Unfug vom "Schema des Hasses gegen links"? Wenn bei den Demos Hass im Spiel war, dann doch auf Seiten der Braunen und "Linksautonomen", wobei letztere ausdrücklich "keine Versöhunung mit Deutschland" wollen. Es ist einfach widerwärtig, dass diese sogenannten "Linken" das Gedenken an den 13. Februar auch nur als Anlaß zur Randale mißbrauchen und damit den Braunen noch die Folie abgeben, sich als die friedvollen und anständigen hinzustellen. Der feige Überfall der Neonazis auf die Demorückkehrer auf dem Rastplatz zeigt, wie diese Leute wirklich denken. Geistig liegen die "Linksautonomen" und die Braunen doch auf der selben Wellenlänge. Borniert, brutal und antidemokratisch totalitär sind beide Gruppen. Mit linker (sozial-)demokratischer Politik wollen Sie diese "autonomen" Banden doch wohl nicht in Verbindung bringen? Denn das wäre wirklich eine Verhöhnung linker Politik! W.S. |
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In der SZ ist heute aufgelistet, was in anderen Städten gegen Neonazis getan wird.
Dort stellen sich (Köln) selbst CDU - OBs an die Spitze von Demonstrationszügen. Frau Orosz mag eine liebe und nette Frau sein, symphatische Eigenschaften, aber für die Qualifikation als OB nicht ausreichend. Die CDU - Männerriege hat sich offensichtlich erfolgreich vor der Übernahme von Verantwortung gedrückt. |
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Es ist die CDU, die diese "autonomen" Banden mit linker (sozial-)demokratischer Politik in Verbindung bringt und mit ihrer Verweigerungshaltung Ihnen die billige Entschuldigung liefert, zu Hause zu bleiben und nichts gegen den Naziaufmarsch zu unternehmen. In übrigen habe ich eigentlich schon geschrieben, dass die Demonstration "Geh Denken" nicht dem Gedenken des 13. Februar gewidmet war sondern dem bürgerschaflichen Widerstand gegen die Erben derer, denen wir den 13. Februar zu verdanken haben. Des 13. Februar haben wir am 13. Februar gedacht! Aber diese feinen Unterschiede werden gern verwischt. Aber wir erleben ja auch in anderen Zusammenhängen dass Vernunft und Anstand als "links" (oder ökostalinistisch) bezeichnet und damit abgewehrt werden sollen. |
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Nein, es sind diese Banden selbst, die vorgeben "linke" Ziele zu verfolgen. (...) Zitat:
Wer ist "wir" und wo erleben "wir" es. Vernunft und Anstand haben wohl weder "Linke" noch "Rechte" für sich gepachtet. Vernunft und Anstand sollen "abgewehrt" werden? Von wem? Was abgewehrt werden muss, ist die Haltung, nur für die eigene Meinung "Vernunft und Anstand" zu beanspruchen und sie den anderen damit abzusprechen. Dabei ist es aber auch wieder gleichgültig, wer so borniert ist, "Vernunft und Anstand" allein für sich zu beanspruchen. W.S. |
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Aber lassen wir es. Vielleicht sind Ihre Freunde im nächsten Jahr klüger. |
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Sie haben aber behauptet, wir erlebten ja auch in anderen Zusammenhängen dass Vernunft und Anstand als "links" (oder ökostalinistisch) bezeichnet und damit abgewehrt werden sollen. Dieses Erleben kann ich nicht nachvollziehen. Vernunft und Anstand ist doch wohl weder von der politischen Grundausrichtung eines Demokraten abhängig (die extremistischen Antidemokraten an den Rändern nehme ich aus) noch "links" oder "ökostalinistisch". W.S. |
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Es bringt meiner Meinung nach nichts, die tatsächlich am 14. Febraur von Linksaußen begangenen Straftaten damit schönzureden, daß sich die Betreffenden nur von einer zu starken Polizeipräsenz, zu hartem Durchgreifen usw. provoziert gefühlt hätten, wie es leider in diesem Jahr erneut geschehen ist.
Wenn man vollkommen korrekt von der Polizei fordert, daß sie genau darauf achtet, ob bei der Demos von Rechtsaußen Straftatenbegangen werden und gegen die gesetzlichen Auflagen verstoßen wird, so macht es keinen Sinn, an anderer Stelle "wegzuschauen". Die Tätigkeit der Polizei hat sich am Gesetz auszurichten und nicht nach persönlichen politischen Anschauungen von Polizisten. Und nichts anderes wollte auch der Innenminister noch einmal betonen, Daß er dafür z.B. von Seiten der Initiatoren von "Geh Denken" harsch gescholten wird, die dies nur ihrer Sicht sehen, war mir schon vor Tagen klar. Und die Polizei ist ja ein einfacher Sündenbock, den man für fast alles verantwortlich machen kann ... |
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Und jetzt kommen Sie daher und behaupten, dass die Schlägertruppen, die nicht Teil der Demonstration waren und auch nicht "am Rande" der Demo, sondern irgendwo anders in der Stadt agierten, "schöngeredet" werden. Das ist nichts weiter, als der Versuch - Herr Schleiff merken Sie auf - die Aktion Geh Denken dadurch zu diffamieren, dass sie mit diesen linksautonomen Schlägern in Verbindung gebracht wird. Und das hat wirklich nichts mit Vernunft und Anstand zu tun! |
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