09.02.2012 00:58
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Da gab es doch schon mal eine Diskussion, was da noch unter inhaltliche Auseinandersetzung fällt, z.B. dass eine Claudia Roth sich auf einer Veranstaltung den Fragen von Nazis gestellt hat. Ich würde dafür auch halten, dass die Nazis in den Parlamenten nicht einfach nur ignoriert werden. Was ich aber für das wichtigste halten würde - den Nazis darf kein Raum für Nachwuchsgewinnung gegeben werden. Aber überall, wo Nazis Gelegenheit haben, Probleme zu lösen, für die es angeblich nicht genug Geld in unserer Demokratie gibt - vor allem in der Jugendarbeit - versagt die Demokratie in der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Nazis. Dann haben Nazis die Chance, sich als der nette hilfsbereite Nachbar, Abgeordnete, Anwalt... beliebt zu machen und Fuß zu fassen, als Fußballtrainer einer Kindermannschaft.... So eingefangene Seelen kommen dann nicht mehr so einfach wieder weg - weil dann wären sie Verräter. Und mit denen gehen Nazis nicht zimperlich um. Und mit Gewalt läßt sich vor allem dort, wo jeder jeden kennt ganz einfach menschliches und demokratisches Gedankengut unter Druck setzen (mit Drohungen, angezündeten Autos von Antifaschisten...). Also wehret den Anfängen. Zitat:
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dass ich in einer Demo für schöneres Wetter im Gegensatz zu Ihnen kein Problem sehe. Wäre vielleicht ein Thema für den 1.April? Für den Gag fänden sich dann vielleicht sogar ein paar Leute, die mitmachen. Wie kommen Sie darauf, ich könnte eine Demo für besseres Wetter für menschenverachtend halten. Ich hatte eher Bedenken, dass man Sie in die falsche Kiste einsortiert, wenn Sie das machen. Aber verboten hätte es Ihnen sicher niemand, sich zum Affen zu machen. Na ja, so richtig ausgelastet bin ich mit Demos derzeit ja nicht - ja, da bleibt noch Zeit für andere Hobbies. Zitat:
Wer nichts zu befürchten hat, weil er alles ordnungsgemäß vorbereitet hat, kann das aber doch wohl beruhigt tun, ohne dann von bösen Politessen empfangen zu werden. Oder anders gesprochen - warum hätte die Organisatorin der Genehmigung für den Waldschlösschenpavillion nicht den Erfordernissen für die ebenfalls von ihr organisierten Infostände entsprechen sollen? Zitat:
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Der Antwort von WS habe ich zu diesem Punkt über das schon gesagte hinaus nichts hinzuzufügen. |
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Zunächst entnehme ich ihm, dass die friedlichen Blockierer tatsächlich keine strafbare Nötigung begangen haben - jedenfalls ist mir nichts davon bekannt geworden, dass sie die dort beschriebenen Kriterien für Nötigung erfüllt hätten, wohl gemerkt, die friedlichen "Blockierer" auf den angemeldeten Kundgebungen. "...Das bedeutet im Ergebnis, dass Gegendemonstrationen, die den Verhinderungszweck verfolgen, unterbunden werden dürfen und sogar müssen. Denn dem Staat – den Behörden, der Polizei, den Gerichten – obliegt eine Gewährleistungs- und Schutzverpflichtung zugunsten zulässiger (friedlicher, auch sonst nicht gegen das Gesetz verstoßender) Versammlungen, gleich welcher politischer Couleur. Durch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit geschützte Bekundungen und seien sie noch so anstößig und empörend, dürfen auch von einer Mehrheit, die es besser weiß, nicht gezielt mundtot gemacht werden...." Gegendemonstrationen, die den Verhinderungszweck verfolgen... Na ja, dummerweise haben die Leute von Dresden-Nazifrei ihre angemeldeten friedlichen Kundgebungen selber als Blockaden bezeichnet. Wirklich blockiert hat aber nur die Polizei - hat die Leute aus der Neustadt nicht zur Menschenkette in der Altstadt durchgelassen und die von der Menschenkette nicht zur genehmigten Kundgebung am Albertplatz. Ausserdem hat die Polizei die Teilnehmer der friedlichen Kundgebung nicht weggelassen, schon gar nicht in Richtung Nazis und sie hat die Nazis zwar zu ihrem Versammlungsort gelassen, aber nicht davon weg, bis die angemeldete Zeit rum war. Keine Ahnung welche Teilnehmer der friedlichen Kundgebungen an dem Tag überhaupt Nazis zu Gesicht bekamen. Insofern ist der Vorwurf der "Versammlungssprengung" in Richtung der friedlichen Gegendemonstranten wohl eher nicht zutreffend. Da nehme ich mal an, dass WF recht behält - die blamieren sich nach Strich und Faden, wenn sie die Teilnahme an einer Fraktionssitzung auf der Hansastraße strafrechtlich verfolgen wollen. Interessant ist auch die Aussage, dass Dresden die erste Stadt wäre, die derartiges bürgerliches Engagement gegen Rechts strafrechtlich verfolgt, obwohl gleiches mit Erfolg auch schon anderswo den Nazis den Spaß verdorben hat. Silvia |
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Wir können hier noch monatelang diskutieren, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Natürlich wäre es schön, wenn man Nazi-Demos einfach so in einer Gegendemonstration "ersticken" könnte. ich habe für dieses Pack nichts übrig. Aber Grundrechte gelten nun einmal für alle. Auch für die "Andersdenkenden". Auch wenn man sich moralisch im Recht fühlen mag, sollte man akzeptieren können, dass es rechtswidrig ist, eine angemeldete Demonstration durch Blockaden zu verhindern. Ob dieses Tun dennoch gerechtfertigt sein könnte, weil damit unsere Demokratie gerettet werden musste, werden mal wieder die Gerichte entscheiden müssen. Dass die Polizei der wahre Blockierer war, ist mal wieder eine sehr bizarre Betrachtungsweise. Die Polizei hat nur auf die Pläne und Handlungen der verschiedenen Akteure reagiert. Demnächst können Sie dann auch der Feuerwehr vorwerfen, beim Löschen einen Wasserschaden verursacht zu haben. W.S. |
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Da die von den Gegendemonstranten angemeldeten friedlichen Kundgebungen alle zwar auf möglichen Marschrouten der Nazis lagen aber doch einganzes Stück vom Bahnhofsvorplatz am Neustädter Bahnhof weg - was hinderte die Polizei, die Nazis an den friedlichen Gegendemonstranten vorbeizuleiten? Ein Recht auf Gegendemonstration in Sicht- und Hörweite gibt es doch. Wenn dass nicht geklappt hätte, wären die friedlichen Gegendemonstranten wirklich Blockierer gewesen. Aber wie hat die Polizei begründet, dass die Nazis nicht marschieren dürfen? Nicht dass die Sicherheit der friedlichen Gegendemonstranten vor den offensichtlich gewaltbereiten Nazis nicht zu gewährleisten wäre sondern umgekehrt. Das dreht doch irgendwie die Welt auf den Kopf. Oder meinte die Polizei womöglich die Neustadtbewohner, die bekanntermaßen nichts für Nazis übrig haben, die es sich auch an diesem Tag nicht nehmen ließen, die Straßen zu bevölkern? Warum wurde dann festgelegt, dass die Nazis ausgerechnet in der Neustadt marschieren dürfen und nicht im Großen Garten oder wo sie sonst unter sich gewesen wären? Das war doch staatlich verordnete Konfrontation, und zwar wie in DD üblich auf die Spitze getrieben. Und dann sollen die friedlichen Verteidiger der Neustadt auch noch dafür bestraft werden, dass die Polizei die Sicherheit vor Ihnen nicht gewährleisten kann? Zitat:
Silvia |
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Diese undifferenzierte Gleichmacherei immer! Ob das gerecht und gerechtfertigt ist? Jedenfalls nicht in dem umfassenden Sinne.
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![]() Aber jetzt werden Sie mal konkret: Wie wollen Sie einem hilfsbereiten Nachbarn oder dem Fußballtrainer den Raum für Nazi-Nachwuchsgewinnung nehmen? Durch Blockade von Hauseingängen und Fußballplätzen? Und ehe jetzt das "Mehr Geld für antifaschistische Vereine" kommt: Inwiefern hat so eine Neustädter Antifa-Meute Einfluß auf die Haltung junger Fußballer? Und woran erkennen Sie denn eigentlich die bösen Verführer? Definieren Sie das höchstselbst oder betreiben Sie Gesinnungsschnüffelei? Vielleicht könnte man ja einen der jungen Fußballer als IM gewinnen. Ist doch für ´ne gute Sache. Zitat:
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Krümelka.... ! |
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So eine weisungsgebundene Staatsanwaltschaft ist wirklich praktisch! (Das ist übrigens in Europa einmalig. siehe) Hat es eigentlich auch in irgendeiner Zeitung gestanden, dass gegen Frau O. in diesem Zusammenhang ermittelt wurde?
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http://www.tagesspiegel.de/propertyb...808824/format1
Vorfreude, schönste Freude. Die vereinigten Kirchenchöre üben schon für den nächsten 13. Februar. |
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