09.02.2012 00:55
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Liebe Sylvia, Sie vertrauen ja sonst auch den Experten. Vielleicht kann Ihnen der Staatsrechtler Prof. Dr. jur. Christoph Enders von der Uni Leipzig mit dem nachfolgenden Artikel beim Verstehen helfen: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2398352 W.S. |
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Ich glaube, die Anzahl der erwarteten bzw. vorhandenen Demonstranten spielt schon eine Rolle. Es gab auch Demos, wo man uns nur auf dem Bürgersteig gehen lassen hat. Na ja, alle sicher nicht - aber es wurde von den UnterschriftensammlerInnen und InfostandbetreuerInnen öfter von derartigen Störungen berichtet. Zitat:
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Das einzige was dazu bei mir hängen geblieben ist, dass der "Große Bruder" Sowjetunion seine Krallen gezeigt hat, um klar zu stellen, wer der wirkliche Herr im Hause ist. Seit ich "1984" von Orwell gesehen habe, hat die damalige geläufige Bezeichnung für Sowjetunion für mich eine völlig andere Bedeutung. Und für den Weltfrieden war das wohl eine ziemlich gefährliche Situation. Zitat:
O.k. ich habe selbst eine brennende Mülltonne und ein umgestürztes Auto gesehen, dass einem Nazi gehören soll. Aber ich habe auch im Radio gehört und auf der Website der Blockade-Anmelder gelesen, dass zu Gewaltfreiheit aufgerufen wurde! Zitat:
Demnach waren die Gewaltaktionen gegen die Busse und PKW der Nazis, die Barrikade an der Schauburg u.a. Sachbeschädigungen und Personenschäden nicht im Sinne der Veranstalter der Blockaden. Habe keinen gehört oder gelesen, der das gut gefunden hätte. Aber im Polizeibericht nehmen die paar Idioten viel mehr Platz ein, als die über 10000 friedlichen Blockierer, die Ihre Blockaden- äh Kundgebungen- rund um den Bhf Neustadt angemeldet hatten. Besonders eigenartig finde ich, dass der Herr Hanitsch im Ortsbeirat DD Neustadt erklären sollte, wieso eine große Gruppe Nazis auf ihrem Weg von den Bussen am zum Bahnhof unbegleitet soviel Schaden anrichten konnte. Schließlich hat doch jeder die Hubschrauber am Wilden Mann in der Luft stehen sehen. Aber als wir die Polizei Richtung Wilder Mann rennen und Fahren sahen, war der erste Schaden wohl schon eingetreten. Aber der Herr Hanitzsch kam nicht in den Ortsbeirat. Eva Jähnigen spricht hier noch ein paar andere Probleme im Zusammenhang mit dem Nazi-Aufmarsch an, nämlich den Versuch, das Versammlungsgesetz unter dem Vorwand Naziaufmärsche zu verhindern, verfassungswidrig zu ändern und den von der Stadt gewählten Aufmarschort, der mit dem Schutz der Würde der Opfer der Nazis wohl nicht vereinbar ist. |
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Aber irgendwie erinnert mich Ihre leicht glorifizierende Frontberichterstattung an die verklärenden Erinnerungen alter Weltkriegsveteranen ("Das waren noch Zeiten - damals, in den Ardennen..."). Zitat:
Bevor Kandidatin Silvia endgültig an der 50-Euro-Frage scheitert, sollte sie vielleicht doch ihren Telefonjoker nehmen - oder das Publikum befragen ![]() Auch das ist eine "amüsante Vorstellung". Haben Sie eigentlich noch andere Hobbies außer Demos? Zitat:
Das aktuelle Rechtssystem scheint ja nicht so Ihre Stärke zu sein. Vielleicht verstehen Sie´s so: Wenn Sie in der guten alten Zeit, als es noch mehr Kindergärten als Arbeitslose gab, einen Infostand errichten wollten, brauchten Sie was? Richtig - eine GENEHMIGUNG. Sehen Sie, und das ist heute auch noch so. Nur daß Sie mittlerweile auch eine reelle Chance haben, diese Genehmigung auch zu bekommen. |
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den Rest hab ich mal weggelassen, Das sind ja nur Links auf irgendwelche "Propagandaseiten" verschiedener "Vereinigungen" gewesen.
Haben sie auch offizielle Stellungsnahmen dazu oder ist das nur wieder der "Splitter" der Verharmlosung bzw. der Verschleierung? Sie erwähnen da z. B. eine gewisse Frau Jähnigen mit der Aussage: "...vorgemacht, wie man Nazis unverrichteter Dinge und friedlich wegschickt..." Und diese Person wollte sich mit der Unterstützung einiger weniger in DD zur OB erklären lassen! GOTT, ALLAH und BUDDAH (hab ich einen vergessen?- ach ja,die vielen zigtausend wählenden Bürger der Stadt DD) sei Dank, das das nicht funktioniert hat! ![]() |
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Heute geht es um Frau Müller, sie wohnt übrigens auf der Grundstraße:
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Dann berichtet sie über Erfolge. Zunächt auf dem Heidefriedhof: Zitat:
Der nächste Erfolg ist die Menschenkette aus 20000 Menschen, die ihren Unwillen gegen die rechten Geschichtsfälscher deutlich und friedlich ausdrückten. Das ist wirklich ein gutes Zeichen und es ist daran nichts zu auszusetzen. Es waren übrigens auch die Mitglieder des Stadtrates der Linken, der SPD und der Grünen, wie auch ganz normale Mitglieder, Anhänger und Wähler dieser Parteien beteiligt. Dennoch hat glücklicherweise noch niemand diese Aktion wegen dieser "linksgrünen" Beteiligung verdächtigt. Noch ein Erfolg: Zitat:
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Ein guter Anfang dazu, wäre es, endlich einmal darauf zu verzichten, jeden effektiven Widerstand gegen die Nazis und ihre Nachfolger als Aktionen von Zitat:
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Na WF ist das nicht ein wenig billig für Sie? Da fehlen nur noch die Blondinenwitze.
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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Ich will ja nicht kleinlich sein. Aber Demonstrationen müssen nicht genehmigt werden. Man muss sie nur anzeigen. Dann ist es Sache der Behörde gegebenenfalls Beschränkungen oder sogar ein Verbot zu erlassen. Wie eng die Grenzen dafür sind hat der 13. Februar gerade wieder gezeigt. Das, was das Grundrecht auf Meinungsfreiheit überhaupt erst wertvoll macht, ist das Recht, eine absolut nicht mehrheitsfähige Meinung vertreten zu dürfen. Wie man darauf als Mehrheit angemessen reagiert, ist noch nicht hinreichend geklärt. Auch rechtsextremistischer Ungeist kann die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in den von der Rechtsprechung und den Versammlungsgesetzen definierten Grenzen für sich beanspruchen. Auch wenn es schmerzt kommen wir um diese Erkenntnis nicht herum. W.S. http://www.qtl.co.il/img/copy.pnghttp://www.google.com/favicon.icohttp://www.babylon.com/favicon.ico |
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Meinen Sie nicht auch, das der in dem von ihnen zitierten Satz geäußerte Wunsch doch eine gewisse Berechtigung hat? Was haben Sie eigentlich gegen Blondinen? Und was sagen Sie zu der Attacke des Maysters auf die Grundstraßenbewohner?
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Aber mit der Vermutung er sei "der Ideengeber der Proteste", geschieht Herrn Hahn wohl doch zuviel der Ehre. Es war schließlich eine gesamtdeutsche Aktion!
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