09.02.2012 01:01
|
|||||||
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
|||
|
Zitat:
Wenn die Ampel das Versammlungsrecht ist, sollte sie für beide gleich aussehen, soweit sie für sich in Anspruch nehmen können, Demokraten zu sein. Mit welcher Rechtsgrundlage wird den tatsächlichen Antidemokraten die Versammlungsfreiheit geschützt und den wahren Demokraten versagt? Mal abgesehen davon war mindestens die Demo auf dem Albertplatz tatsächlich genehmigt, wenn auch erst während der Demo! Zitat:
Zitat:
Am Rathaus fand ich das immer ganz interessant zu vergleichen wie wenige Brückenfans sich an der einen Rathaustür versammelten und wie viele Welterbefreunde sich an der anderen. |
|
|||
|
Zitat:
Silvia |
|
|||
|
Zitat:
Solange ich dort lebte verschwanden auch keine Bekannten auf mysteriöse Weise und die Mentalität ist dort eben so, dass die Leute nicht so redseelig sind. Da viele auch nicht nur Schwarzen Kanal sehen konnten, sondern das Original, war vielleicht auch das jetztige Gesellschaftssystem dort nicht so beliebt, wie in DD. Den meisten da war wohl klar, was jetzt dort Realität ist - dass man auch ganz viel verlieren kann, soziale Sicherheit, Arbeitsplätze und so. So wurde allenfalls über Misstände geschimpft, versucht sie abzustellen, auch um den besten Job intrigiert... Das ist das was ich mitbekommen habe. Aber grundsätzliche Gesellschaftskritik? Auch wenn keiner die DDR wirklich wieder haben will, aber der sozialen Sicherheit, Kinderbetreuung, Schulsystem, Arbeit, Vereinbarkeit von Kindern und Beruf trauern viele nach. |
|
|||
|
Zitat:
Die wahren Demokratieverhinderer, genau das sind sie. |
|
|||
|
Zitat:
Genausowenig wie eine Gleichsetzung 3. Reich und DDR hinnehmbar ist, kann ich die Trauer um den Verlust realsozialistischer Errungenschaften nachvollziehen. Wer heutige Missstände kritisiert, darf gegenüber früheren schweren Deformationen nicht die Augen verschließen. v-x |
|
|||
|
Zitat:
psana42 Zitat: www.iavg.org/iavg056.pdf / Stand: 07.07.2009 „Wesentlichen Einfluß auf die Verbreitung der wissenschaftlich nicht haltbare Klimakatastrophen-Hypothese hat die neomarxistisch-ökologistische Ideologie, die eine Desindustrialisierung Deutschlands anstrebt. Der Ökologismus entwickelt sich zu einer Diktatur. Diese Ideologie fußt auf dem Dogma, die Ursache der Sozialen Frage würde auf der Entfernung des Menschen von der Natur beruhen und zur Klima-Katastrophe führen. Der Nationalsozialismus führte die Ursache der Sozialen Frage auf jüdische Erbanlagen zurück, der Marxismus-Leninismus auf das Privateigentum. Alle drei Ideologien entstanden in Deutschland.“ |
|
|||
|
Zitat:
Noch ein Nachtrag: Genauso redet sich die Partei und deren Sympatisanten die Gefährlichkeit der Linken klein. Sahra Wagenknecht ist Mitglied des Parteivorstandes! psana42 Zitat: www.iavg.org/iavg056.pdf / Stand: 07.07.2009 „Wesentlichen Einfluß auf die Verbreitung der wissenschaftlich nicht haltbare Klimakatastrophen-Hypothese hat die neomarxistisch-ökologistische Ideologie, die eine Desindustrialisierung Deutschlands anstrebt. Der Ökologismus entwickelt sich zu einer Diktatur. Diese Ideologie fußt auf dem Dogma, die Ursache der Sozialen Frage würde auf der Entfernung des Menschen von der Natur beruhen und zur Klima-Katastrophe führen. Der Nationalsozialismus führte die Ursache der Sozialen Frage auf jüdische Erbanlagen zurück, der Marxismus-Leninismus auf das Privateigentum. Alle drei Ideologien entstanden in Deutschland.“ |
|
|||
|
Zitat:
Mein Beispiel - Neubausiedlungen sprossen wie Pilze aus dem Boden und man sah, dass das Wohnungsproblem gelöst wurde - o.k. die Plattenbauten waren architektonisch Langeweile pur und gleichzeitig verfielen Altbauten - was aber für einen Neubauwohnungsbebewohner ganz weit weg war. Da wo ich herkomme wurde man mit verfallenden Altbauten nur konfrontiert, wenn man konkret damit zu tun hatte. Beim gewöhnlichen Stadtbesuch kam man einfach nicht in deren Sichtbereich. Klever gemacht würde ich sagen. Klever auch, dass man in der Altstadt Plattenbauten erfand, die den üblichen Giebelhäusern aus der Hansezeit ähnelten - angepasste moderne Architektur - davon sollten sich heutige Architekten in historischen Bereichen mal eine Scheibe abschneiden. Ich brauchte meine Augen nicht verschließen, um Probleme nicht zu sehen. In meinem Neubaugebiet war ich von Problemen, mit denen ich dann in DD ab dem Studium schlagartig konfrontiert war, meilenweit weg. In meinem Neubaugebiet hatte ich persönlich andere Probleme als der Rest der Welt, innerfamiliäre Ungerechtigkeiten, die mich ausserhalb der Familie einsam machten und gegen die ich mich mit aller Kraft leider erfolglos auflehnte, solange ich bei meinen Eltern wohnte. Trotzdem hier in DD das Leben plötzlich über mir zusammenschlug- noch vor der Wende- fand ich es als Erlösung, endlich von meinen Eltern weg zu sein und war dem Staat dankbar, dass er mir mit dem Studium und dem Stipendium (das alle Studenten zu der Zeit erhielten) die Unabhängigkeit von meinen Eltern ermöglichte. Wer kann das heute noch - studieren unabhängig von den Eltern? Aber weiter mit diesen Neubausiedlungen - städtebaulich so gemacht, wie die Grünen heute im Stadtrat darum kämpfen - nämlich ausgelegt auf fußläufige Wege für alles was der Mensch zum Leben braucht - Schulen, Kitas, Kaufhallen u.a.Geschäfte, Polikliniken, Bibliotheken, Turnhallen und Sportplätze...in ausreichender Menge und ,da noch neu, vollkommen intakt und brauchbare Anbindungen des ÖPNV für Stadtbesuche, viel Platz auf der Straße für Radfahrer - na ja- Trabi-Anmeldung 13 jahre im voraus... Vereinbarkeit von Beruf und Familie wäre auch heute eine Voraussetzung, dass ein(e) alleinerziehende Mutter/Vater nicht zum Hartz IV - Empfänger wird sondern zum Steuerzahler. Das setzt Kitas voraus, die jobgerechte Öffnungzeiten anbieten - tun sie heute aber nicht - geschlossene Kitas, wenn andere arbeiten müssen...oder Vater und Mutter müssen zeitversetzt arbeiten oder eine Oma an der Hand haben, um rechtzeitig das Kind aus der Kita zu holen - sonst Strafe zahlen... Ich war sowohl zu DDR-Zeiten als auch nach der Wende alleinerziehend und weiß, wovon ich rede. Die himmlischen Zustände im Neubauviertel meiner Kindheit habe ich hier in DD allerdings auch schon vor der Wende vermisst - besonders hinsichtlich der Wege. Und das erste Wohnungsangebot für mich als alleinerziehende Mutter war eine Bruchbude, die eigentlich hätte baupolizeilich gesperrt werden müssen - durchregnendes Dach, Gasgeruch, kaputte Treppen, runterhängende Stromstrippen ohne Isolierung an den Enden. Das war zum Glück nicht das einzige Angebot, aber ein zeitlich befristeter Kompromiss war das nächste auch.. Gemeinschaftschulprojekte - früher hieß das POS - werden gerade wieder abgeschafft - und die Eltern wehren sich - warum? Ich verschließe die Augen gegenüber früheren Mißständen nicht, genausowenig, wie ich sie den heutigen gegenüber verschließe. Aber positive Erfahrungen von damals sind berechtigte Forderung an die Politik von heute. Es war nicht alles schlecht - das Schlechte will ich auch nicht zurück - Familienteilung in Ost und West, Bespitzelung und Kontrolle, Mangel an Demokratie, kein Anspruch auf Vollständigjkeit.... Auch Sie bestehen doch auf Differenzierung. Irgendwo lebt Erinnerung weiter, nicht nur bei mir. |
|
||||
|
Zitat:
Nein - das Versammlungsrecht ist die Basis, auf welcher die Ampel auf "Grün" schaltet. Und die gilt auch nicht nur für lupenreine Demokraten, sondern grundsätzlich (daher auch der Begriff Grundrecht) für alle Bürger. Es sei denn, deren Verfassungsfeindlichkeit wurde schlüssig nachgewiesen und juristisch festgestellt. Ihre private Einteilung in Demokraten und Antidemokraten ist da völlig irrelevant. Aber das mit der eingebildeten Definitionshoheit über Gut und Böse (die ja für subjektive Bewertungen normal ist - aber eben für andere Leute nicht bindend) hatten wir schon mal bei einem anderen Thema. Zitat:
Zitat:
Und dabei hatten Sie gerade noch über das vermeintlich immer und jederzeit wahrnehmbare Versammlungsrecht doziert. Die Stringenz Ihrer Argumentation erinnert mich mal wieder an eine Achterbahnfahrt. ![]() Zitat:
|
|
|||
|
Zitat:
Ich seh die Probleme auch mit offenen Augen nicht! Beifall! "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!" |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Geldautomatenmanipulation an der Königsbrücker | aldebar | Nachrichten aus Dresden | 2 | 15.10.2008 17:48 |
| Ausschreitungen der Polizei bei der BRN am heutigen Sonntagmorgen | Johannes | Nachrichten aus Dresden | 8 | 22.06.2007 11:08 |
| Neues Jahr, Neues Glück? - Was wird aus dem Stadion (der WSB, der Operette, aus DD)? | Alienus | Nachrichten aus Dresden | 0 | 05.01.2007 18:31 |