21.05.2012 17:26
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Es liegt daran, dass mit Eisenstangen auf Menschen schlagen oder gar Menschen mit Pflastersteinen oder Brandflaschen zu bewerfen meiner Meinung nach Verbrechen sind. Es kann aber auch sein, dass ich mich irre. Zitat:
Können Sie es? Zitat:
Das Hakenkreuz ist (zu Recht!) verboten. Warum feiert der rote Stern fröhliche Urständ? Zitat:
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Damit wird die Definition immer schwieriger. Kommunismus hat es nicht gegeben. psana42 |
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Zentrales Kriterium für die Beurteilung einer Ideologie ist das jeweilige Menschenbild. Dass, was Sie als Faschismus bezeichnen und dessen extremste Form zweifellos der deutsche Nationalsozialismus war, an dem sich auch große Teile der heutigen Rechtsextremisten orientieren, basiert im Kern auf einer Kombination aus Sozialdarwinismus und Naturrecht. Rechtsextremisten/Faschisten/Nationalsozialisten gehen von der Volksgemeinschaft aus. Diese Gemeinschaft ist möglichst streng hierarchisch gegliedert (Volk und Führer; Mann und Frau; Volksgenosse und Fremdrassiger). Der Einzelne sucht den ihm gemäßen Platz im Volksganzen. usw. usf. Artfremdes gefährdet naturgemäß die sittliche und rassische Überlegenheit des Volkes und muss in irgendeiner Form verschwinden. Das stärkste Tier führt natürlich das Rudel an usf. Starkes Erbgut ist besser als schwaches. Der Wert des Einzelnen wird bestimmt durch seinen Nutzen für die Gemeinschaft. Die Wohlfahrt der eigenen Volksgemeinschaft ist höchstes Gut. Mutter Natur gibt die gesellschaftliche Ordnung vor. Durch freudige Erfüllung des Naturrechts entfällt auch die Frage nach individueller Freiheit. Es gibt eine klare Rollenverteilung: Der Mann bewährt sich als Held, möglichst auch im Krieg gegen die jüdische Weltverschwörung, die Frau sorgt sich um den gleichfalls heldischen Nachwuchs. Dieser Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens steht bei den Kommunisten das Prinzip der Gleichheit aller Menschen gegenüber (Herr und Knecht; Mann und Frau/gleicher Lohn, Einheimischer und Fremder/Internationalismus, Aufhebung sozialer, rassischer, ethnischer Unterschiede usw.). Beseitigung von Ungleichheit ist zentrales Motiv kommunistischen Handelns (wenn auch mit der negativen Tendenz zur Gleichmacherei). Ziel ist die Befreiung aller Menschen aus Unterdrückung und Unfreiheit. Für die Erreichung dieses Ziels wird eine zeitweilige Aussetzung von Freiheit in Kauf genommen. Gleichwohl wird Krieg als Ausfluss des nimmersatten Kapitals abgelehnt. Obwohl es sich letztlich in beiden Fällen um Totalitarismen handelt, besteht keinerlei Wesensverwandtheit. Im Gegensatz zum Faschismus basiert Kommunismus auf der geistesgeschichtlichen Tradition des westlichen Humanismus und steht in einer Kontinuität der neuzeitlichen sozialen Bewegungen. Faschismus ist die grundsätzliche Abkehr von christlich-jüdischer Ethik und sieht gerade in ihr die Ursache für gesellschaftliche Verfallserscheinungen, für Liberalismus und das Durchfüttern von Schmarotzern. Kommunismus dagegen will langwierige gesellschaftliche Prozesse durch eigenes Eingreifen beschleunigen mit zum Teil fatalen Folgen. Faschismus folgt klaren Strukturen von Befehl und Gehorsam, Kommunismus hält sich für die höchste Form der Demokratie. Faschismus ist im Kern paranoid, Kommunismus naiv. Faschismus ist getrieben vom Hass, Kommunisten wollen andere zu ihrem Glück zwingen. Faschisten vergiften menschliche Gemeinschaft mit ewig wiederholten Lügen. Kommunisten beherrschen die Kunst des Lügens nur sehr miserabel. Sind das vorerst genug Unterschiede? |
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Damit ich es mir nicht wieder zu leicht machen kann: Beziehen Sie in Ihre Orientierungshilfe doch bitte auch die Entwicklung in der Bewertung Rotchinas in den letzten zwanzig Jahren mit ein - vielleicht sogar im Vergleich zur Diktatur in der DDR. Mein vermutlich undifferenzierter Eindruck bisher: Während heute nur noch halblaut Menschenrechtsverletzungen in China angeprangert werden, ist man insgeheim froh über die stabilisierende, ordnungspolitische Funktion der KP bei der Erschließung des chinesischen Marktes und Potentials. Zählen Sie die Volksrepublik China eigentlich noch zum Reich des Bösen? v-x |
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Allerdings meine ich jetzt, dass, sollten die Grünen einmal die Alleinherrschaft nach einer Bundestagswahl erreichen, ich mich noch mit einer dritten Art konfrontiert sehen könnte. Diesen Herrschaften sollte man den 13. Februar nicht überlassen. Ich sehe in Ihnen und ihrem widerwätigen Gefolge (gewalttätige Autonome, Vandalen, renitente Antidemokraten) Wölfe im Schafspelz. Mit denen würde ich mich niemals solidarisieren. Gegen wen auch immer. |
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Die Logik: Weil der real existierende "Kommunismus schlecht ist, sind Anti-Rechts Demos auch schlecht, ist einfach nicht haltbar. Das Eine hat mit dem Anderen gar nichts zu tun. Zitat:
Nebenbei: Zwei Dresdner Blogger, die sich dem Thema 13.2. gewidmet haben: http://stefanolix.wordpress.com/2010...-13-februar-1/ http://djane.momocat.de/2010-02-04-p...ahr-60-teurer/ |
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Sie wollen eine Differenzierung mittels eines ominösen Menschenbildes machen. Dabei behaupten Sie, dass es dem Kommunismus um Gleichheit geht. Das ist doch nur eine Parole für die chauvinistische Führungselite der Kommunisten. Wobei ich das nur an den Kommunisten festmache, da es Kommunismus nicht gegeben hat. Sie erkennen immerhin schon an, dass Faschismus und Realsozialismus totaldiktatorisch sind. Das ist zunächst ein entscheidendes Kriterium. Es ist unabhängig von der Ideologie oder irgendwelchen „Zielen“. Der zugrundeliegende Chauvinismus als Voraussetzung ist auch nicht an eine bestimmte Ideologie gebunden. Es genügt jedes fanatisch verfolgte Ziel. Aus der Totaldiktatur ergibt sich noch nicht, dass es auch zwingend Staatsterrorismus gibt. Das war aber sowohl beim Nationalsozialismus als auch beim Stalinismus der Fall. Auch Staatsterrorismus ist unabhängig von Ideologien. In sofern ist auch keine Differenzierung erforderlich. psana42 |
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Am schlimmsten empfinde ich aber, dass in den Reihen der Gegendemonstranten die Linksautonomen versteckt und damit geschützt werden. Der größte Teil der beiderseitigen Demonstranten kennen Hunger gar nicht und Ruinen nur aus Bildern oder verfallenen Häusern. psana42 |
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Wenn man diesen "Beitrag" liest, erschließt sich einem dieser (von mir) hervorgehobene Satz sofort! |
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