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  #5021 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 13:57
Silvia Silvia ist offline
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Beiträge: 2.373
Standard AW: Keine UNESCO-Diktatur im Elbtal!

Zitat:
Zitat von FrankN Beitrag anzeigen
Achtung, Silvia! Themenvorschlag für weitere Texte!

Heute stand in der Presse, dass unter der Elbe Rohre für Stromleitungen verlegt wurden. Nur 2‚5 m unter dem Fluss! Da muss man doch nur an die für den Tunnel geforderte Tunnelüberdeckung denken (war die nicht höher?), und schon kann man sich eine spannende neue Verschwörungstheorie basteln.

Bin schon sehr gespannt, wieviel MByte Text wieder entstehen!

Danke für Ihren Hinweis und die Wiederholung dieser Tatsache.

Den nötigen Text dafür gibt es schon hier:

http://www.elbtunnel-dresden.de/gruende/vermischtes/3

"Nach der Verwaltungsvorschrift des Bundeswasserstraßenamtes (Ausbaugrundsätze VV-WSD-0-21-1) ist eine Mindestüberdeckung von 2,50 Metern erforderlich. Aufgrund der Möglichkeit langfristiger Sohlvertiefung infolge des Baueingriffes erhöht das Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden diese Forderung auf 3,50 Meter. Für die Düker der DREWAG (an der Saloppe) und der Stadtentwässerung (an der Flügelwegbrücke) gilt aber weiterhin eine Überdeckung von nur 2,50 Meter. Da das Tunnelkonzept der Stadtverwaltung Dresden im Flussbereich und linkselbisch noch Gefälle-Reserven aufweist, kann bei einem durchgängigen Gefälle von 5% eine Tunnelüberdeckung von 3,50 Metern erzielt werden."

Ich hatte das wohl auch schon mal zitiert.

Dass das mit der Tunnelüberdeckung stimmt, halte ich für erwiesen.
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  #5022 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 14:18
Silvia Silvia ist offline
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Beiträge: 2.373
Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Außer Naziwortspielen fällt Ihnen nichts mehr ein?

Ich würde mich ja gerne mit Ihnen geistig duellieren, aber ich sehe Sie sind unbewaffnet!
(Schöner T-Shirt Spruch bei EMP).
Na Sie kennen sich ja aus.

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann http://forum.dnn-online.de/images/buttons/viewpost.gif
...
Das ist recht einfach: Sie und Ihresgleichen werden den Triumpf der Schande (wahlweise "des Willens") genüsslich auskosten und daran gehen, mit bewährter Bosheit die nächste Verschandelung der Stadt vorzunehmen.


Wie kommt man denn von diesem Zitat auf Naziwortspiele?

Ich hätte das ganz einfach für eine realistische Einschätzung der Zukunft gehalten - inbesondere wenn ich im Rathaus sehen muß, wie die Stadträte der Brückendurchpeitscher mit verschränkten Armen grinsend da sitzen und ihre Witzchen reißen, während der parteilose Demokrat Dr. Storz vom Forum für Baukultur eindringliche Worte an sie richtete bezüglich des Schadens, den diese Brücke in Dresden, Deutschland und der Welt anzurichten im Stande ist, und dass jede Möglichkeit ergriffen werden sollte, diesen Schaden mit dem Bau des Elbtunnels abzuwenden.

Schon wenn das Wort Elbtunnel auftaucht, brechen diese Leute in hämisches Gelächter aus. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass die auch nur den CDU-Tunnelflyer kennen oder bewußt die Machbarkeit des Tunnels ignorieren.

Ein Demokratieverständnis, das verhindert, dass der Souverän Volk nach Änderung von Umständen wie bei der WSB erneut befragt wird, halte ich für hochgradig problematisch. Aber das ist genau das, was die Brückendurchpeitscher im Stadtrat spätestens seit Vilnius 2006 offen zur Schau stellen.
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  #5023 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 16:51
Robert Robert ist offline
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Registriert seit: 23.11.2007
Beiträge: 506
Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
Interessant, ich wusste gar nicht, dass der Palast der Republik einem Dschihad zum Opfer fiel. Ich dachte es wären geänderte Machtverhältnisse mit daraus folgenden demokratischen Beschlüssen gewesen?
Genau so ist es, Ausgangspunkt waren geänderte Machtverhältnisse und demokratische Beschlüsse. Im Fall der WSB sind demokratische Änderungen der Machtverhältnisse und Entscheidungen in Richtung eines Abrisses einer fertigen WSB aber nun überhaupt nicht zu erwarten. Die Mehrheit der Dresdner möchte die Waldschlößchenbrücke und freut sich auf ihre Fertigstellung 2011. Und unter diesem Aspekt hat Ihr Vergleich, hat das was Sie beabsichtigen (den Abriss einer fertigen WSB) und hat das was Sie machen Ähnlichkeit mit dem Fanatismus eines heiligen Krieges.
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  #5024 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 17:31
Michael Michael ist offline
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.243
Standard AW: Keine UNESCO-Diktatur im Elbtal!

1213 - 1731
Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
"1. Planungstiefe der amtlichen Tunnelvorlage

habe ich grundsätzlich keine Probleme, denen zu glauben. Die daraus folgende Zeitschätzung wurde letztendlich von einem Experten im BMVBS bestätigt.
Hallo Silvia,

jetzt wird mit der der alten Geschichte sogar noch was bestätigt.
Sie meinen doch sicher die Weber-Rede vom 24.4.2008 vor dem Stadtrat:
http://www.elbtunnel-dresden.de/2008/04/24/rede-von-prof-weber/
Zitat:
Und selbstverständlich erübrigt sich bei Annahme der städtischen Variante als Grundlage der Planung damit auch ein in allen Bereichen neues Planfeststellungsverfahren. Nur in Teilen wird ein solches notwendig sein. Eine im Bundesverkehrsministerium erst kürzlich erstellte Expertenschätzung geht von einer Fertigstellung des Tunnels von 24 Monaten nach dem Termin für die geplante Fertigstellung der Brücke aus.
Hervorbebungen von mir.
Mücke bezichtigte Weber damals der Lüge.
Und ich habe mich dazu mit marvin in und und in und ff. gefetzt.
Hier der Abschluß zu Mückes Fragen im BT dazu:
http://www.jan-muecke.de/media/pdf/080620-Fachrat_Stenogr.Bericht.pdf
Zitat:
Achim Großmann, Parl. Staatssekretär beim Bundesminister
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung:
Da geht es im Grunde genommen um das, worüber
wir zwei uns schon unterhalten haben. Am 2. April
führte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung Dr. Engelbert Lütke
Daldrup ein Gespräch mit Vertretern des Vereins „Bürgerbegehren
Tunnelalternative am Waldschlößchen
e. V.“, die zum Teil dem Fachrat Dresdner Welterbe angehören.
Das Gespräch kam auf Initiative des Vereins
zustande und diente ausschließlich dem Informationsaustausch.
Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist Prof. Weber zumindest hochbegabt, wenn es gilt einen Informationsaustausch in eine „erstellte Expertenmeinung“ umzudeuten.
Ich sehe gerade, daß damals Prof. Weber von Expertenschätzung sprach. Natürlich sprach er damals mit einem Experten, erfuhr dessen Meinung und machte daraus s.o. Da schlug bei ihm der studierte Psychologe durch.
Zitat:
Zitat von marvin Beitrag anzeigen
Nun kann man ja gern Weber bescheinigen, den Informationsaustausch etwas hochgespielt zu haben. Aber als was bezeichnet man dann Mückes Aktion? Ich bau mir mal ne Theorie und wenn ich nachweisen kann, dass die nicht stimmt, bezichtige ich jemanden öffentlich der Lüge? Anstatt gleich mal zu fragen, ob es ein Gespräch mit Weber gab und was dabei besprochen wurde, wie er es im zweiten Anlauf getan hat ...
Ich geb´s ja zu : Auch das ist retro und dient nicht der Vermehrung bisher gewonnener Einsichten.
Aber wenn immer wieder längst Zerpflücktes und Widerlegtes nochmal verwendet wird, muß man auch mal erinnern. Ich würde dieses Argument aus meinem Fundus streichen.

Gruß Michael
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  #5025 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 20:01
Silvia Silvia ist offline
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Registriert seit: 05.10.2007
Beiträge: 2.373
Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Robert Beitrag anzeigen
Genau so ist es, Ausgangspunkt waren geänderte Machtverhältnisse und demokratische Beschlüsse. Im Fall der WSB sind demokratische Änderungen der Machtverhältnisse und Entscheidungen in Richtung eines Abrisses einer fertigen WSB aber nun überhaupt nicht zu erwarten. Die Mehrheit der Dresdner möchte die Waldschlößchenbrücke und freut sich auf ihre Fertigstellung 2011.


Wer hat denn beim Bau des Palastes der Republik gedacht, dass 1989/90 die DDR abgewählt werden würde?

Zitat:
Zitat von Robert Beitrag anzeigen
Und unter diesem Aspekt hat Ihr Vergleich, hat das was Sie beabsichtigen (den Abriss einer fertigen WSB) und hat das was Sie machen Ähnlichkeit mit dem Fanatismus eines heiligen Krieges.
Ich sprach von demokratischen Entscheidungen. Und genauso habe ich auch das folgende Zitat verstanden.

Zitat:
Zitat von Robert
...In der heutigen Pressemitteilung Ihres Bürgerbegehrens "Welterbe erhalten" zur gestrigen Stadtratssitzung heißt es wirklich: "Diese Brücke ist ein politisches Bauwerk des Freistaates Sachsen und als solches – falls es jemals zu Ende gebaut wird – wird es das Schicksal anderer Monumente politischer Machtdemonstration teilen. Wir erinnern an den Palast der Republik in Berlin."

Soll ich Ihrem Vergleich mit dem Dshihad entnehmen, dass Sie demokratische Entscheidungen nur dann anerkennen, wenn sie Ihnen in den Kram passen? Und wenn sie Ihnen nicht in den Kram passen, ist es sowas wie die "Konterrevolution"?

Wieso kommt mir das wieder bekannt vor?
Ach so, da habe ich mir doch letztens einige Dokus zur DDR-Geschichte angesehen, z.B. "Der Aufstand" zum 17.Juni, und "Damals in der DDR". Die erklären, warum die DDR abgewählt wurde!
Mir kam es so vor - das war, weil die Herrschenden irgendwie die Demokratie immer mit Konterrevolution verwechselt haben. Und das in der Deutschen Demokatischen Republik. Und die Christlich Demokratische Union und die Freien Demokraten scheinen das nicht begriffen zu haben, dass die Leute manchmal einfordern was die Namen so versprechen.

Der Palast der Republik hätte schließlich auch saniert werden können.

Da gibt es bei der WSB viel mehr Gründe, die nicht alt werden zu lassen.
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  #5026 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 21:42
FGönther FGönther ist offline
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Registriert seit: 09.08.2007
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Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
Na Sie kennen sich ja aus.

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann http://forum.dnn-online.de/images/buttons/viewpost.gif
...
Das ist recht einfach: Sie und Ihresgleichen werden den Triumpf der Schande (wahlweise "des Willens") genüsslich auskosten und daran gehen, mit bewährter Bosheit die nächste Verschandelung der Stadt vorzunehmen.


Wie kommt man denn von diesem Zitat auf Naziwortspiele?

Herr WF - Träger des Welterkulturerbetitels und anderer hoher Auszeichnungen - spielte auf den "Triumph des Willens" an . (mit h- nicht mit f) Nürnberg 1934. Triumphal auf Zelluloid gebannt von Leni Riefenstahl. Aber machen Sie sich nichts daraus. Die Brückengegner haben ein Abo auf schräge Vergleiche.
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  #5027 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 21:44
Realist Realist ist offline
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Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.369
Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
Na Sie kennen sich ja aus.

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann http://forum.dnn-online.de/images/buttons/viewpost.gif
...
Das ist recht einfach: Sie und Ihresgleichen werden den Triumpf der Schande (wahlweise "des Willens") genüsslich auskosten und daran gehen, mit bewährter Bosheit die nächste Verschandelung der Stadt vorzunehmen.


Wie kommt man denn von diesem Zitat auf Naziwortspiele?...

Na ja, Sie scheinen sich ja überhaupt nicht auszukennen, Geschichte 6, setzen!

Oder einfach mal hier schauen: http://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_des_Willens
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  #5028 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 21:47
Realist Realist ist offline
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Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.369
Standard AW: Keine UNESCO-Diktatur im Elbtal!

Zitat:
Zitat von Silvia Beitrag anzeigen
SZ vom 12.12.2008

"Letzte Bohrpfähle werden eingebaut

Johannstadt-Nord
Heute sollen die letzten der 159Bohrpfähle an der Baugrube fürs künftige Johannstädter Hochwasser-Pumpwerk eingebaut werden. Das teilt Heiko Nytsch von der Stadtentwässerung mit. Dann ist die Wand der Baugrube gesichert und es kann diese ausgebaggert werden. Im Oktober 2010 soll das Pumpwerk fertig sein. (SZ/phi)"

Ich würde das für das im Vortrag des BUND beschriebene Bauwerk halten.
Ich habe es gelesen. Was soll denn daran nun wieder falsch sein? Ein Pumpwerk mit diesem Zweck kann nun mal nur in der Nähe der Hauptabwasserleitung gebaut werden und die läuft meines Wissens am Johannstädter Elbufer lang. Ist das Pumpwerk eigentlich nicht komplett unterirdisch?
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  #5029 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 22:50
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Registriert seit: 28.03.2008
Beiträge: 773
Standard AW: Keine UNESCO-Diktatur im Elbtal!

Es ist schon interessant, was so ein kleiner Beitrag an dumpfen Emotionen zu wecken imstande ist

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Da bin ich aber echt gespannt was da kommen soll. Keinen interessierende Demos? Überflüssige Mahnwachen? Müllberge wie an der Angelikabuche? Robin Wood am einschwimmenden Brückenbogen (hängend)?
Oder führen Sie einen Wechsel an Ihrer Führungsspitze aus? Vorschlag von mir: im Frühjahr kommt doch Christian Klar wieder raus, wäre doch was, oder?
Und so etwas redet über Nazivergleiche!

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Außer Naziwortspielen fällt Ihnen nichts mehr ein?
Ich würde mich ja gerne mit Ihnen geistig duellieren, aber ich sehe Sie sind unbewaffnet!(Schöner T-Shirt Spruch bei EMP).
Bei "Ihresgleichen" fühlen Sie sich natürlich und vermutlich zu recht angesprochen, aber ich habe doch schon einmal festgestellt, dass ein Duell nicht in Frage kommt! Doch konzediere ich: "Triumpf des bösen Willens" wäre treffender und hätte die Assoziation, die bei Ihnen offensichtlich leicht zu wecken ist, verhindert. Übrigens trage ich keine beschrifteten T-Shirts.

Zitat:
Zitat von Robert Beitrag anzeigen
Guter Herr Friedemann, warum so pessimistisch?
Wieso reden Sie von Pessimismus? Herr FGönther fragte:

Zitat:
Zitat von FGönther Beitrag anzeigen
Aber was machen wir, wenn die Brücke fertig ist?
und ich habe geantwortet. - Kleiner Hinweis: Eine Implikation ist auch dann wahr, wenn die Prämisse falsch ist. Und die Prämisse lautet: "Wenn die Brücke fertig ist ". Das ist Logik (vielleicht verstehen Sie, was ich meine).

Zitat:
Zitat von Robert Beitrag anzeigen
...
In der heutigen Pressemitteilung Ihres Bürgerbegehrens "Welterbe erhalten" zur gestrigen Stadtratssitzung heißt es wirklich: "Diese Brücke ist ein politisches Bauwerk des Freistaates Sachsen und als solches – falls es jemals zu Ende gebaut wird – wird es das Schicksal anderer Monumente politischer Machtdemonstration teilen. Wir erinnern an den Palast der Republik in Berlin."
Das klingt ja wie Dschihad!
Sie halten also den Abriss des "Ballastes" der Republik für eine islamistisch motivierte Tat. Das ist schon eine interessante These!

Und zur Berechtigung meiner Prognose hat Silvia schon alles nötige gesagt.

Ich bin darüberhinaus auch sicher, dass es die Welterbezerstörer bei Ihren weiteren Aktivitäten nicht bei der Verschandelung der Stadt bewenden lassen. Das Maß an Boshaftigkeit, das sie bisher gezeigt haben, wird auch für andere Gemeinheiten ausreichen.
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  #5030 (permalink)  
Alt 14.12.2008, 10:15
MoritzDresden MoritzDresden ist offline
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Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 221
Standard AW: Ein Brief an de Maiziére

Zitat:
Zitat von Robert Beitrag anzeigen
Genau so ist es, Ausgangspunkt waren geänderte Machtverhältnisse und demokratische Beschlüsse. Im Fall der WSB sind demokratische Änderungen der Machtverhältnisse und Entscheidungen in Richtung eines Abrisses einer fertigen WSB aber nun überhaupt nicht zu erwarten. Die Mehrheit der Dresdner möchte die Waldschlößchenbrücke und freut sich auf ihre Fertigstellung 2011. Und unter diesem Aspekt hat Ihr Vergleich, hat das was Sie beabsichtigen (den Abriss einer fertigen WSB) und hat das was Sie machen Ähnlichkeit mit dem Fanatismus eines heiligen Krieges.
Korrektur: Die Mehrheit der damals Abstimmenden hat sich damals für die WSB entschieden. Ich kenne persönlich Menschen, die ihre Entscheidung inzwischen gerne rückgängig machen würden. (Nein, Ökofundamentalisten sind keine dabei.)

Die Dresdner wurden gar nicht befragt, was sie wollen. Sowas fragt man auch vorher, bevor man mit einer Planung beginnt. Aber der diesbez. erforderliche Bürgerentscheid zum Mehrbrückenkonzept wurde ja verhindert.
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