21.05.2012 17:18
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Zitat:
Im Gegensatz zu den Wunschträumen des Tunnelberaters „Silvia", stellt sogar die rennomierte Tunnelbaufirma ILF in ihrer -"Machbarkeitsstudie Elbtunnel Dresden am Standort Waldschlösschen" unter Punkt 4.3.4 "Verlegung/Einengung der Elbe" fachlich unzweifelhaft fest, dass bei einer 3-Schrittmethode bei einem Tunnelbau in offener Baugrube in der Elbe eine 2- malige Verlegung der Elbe erforderlich ist: "Bei der Querung der Elbe in offener Baugrube wird es erforderlich, die Elbe um die Baugrube herum zu verlegen ...". Kosten soll diese Verlegung der Elbe 9,3 Mio € (in Worten Neunkommadreimillionen Euro). Und ganz wichtig, diese Machbarkeitsstudie wurde im Auftrag der „Bürgerinitiative Verkehrsfluss" erstellt, einem Zusammenschluß von Gegnern (!) der Waldschlößchenbrücke! Wenn sogar die eine Elbumleitung als fachlich notwendig einschätzen …! Neben der bekannten Tunnelbaufirma ILF lag die Fachliche Gesamtkoordination der Studie bei Dipl.-Ing. Architekt Michael Kaiser, Chef des "Instituts für Elementarurbanistik", und die Schirmherrschaft über diese Studie hatte Nobelpreisträger Prof. Dr. Günter Blobel. Und wenn die nicht wissen wie man Tunnel baut …! Zitat:
Gerade weil da nichts direkt von einer Elbeverlegung drin steht, bedeutet das ja noch lange nicht, dass eine Elbeverlegung bei dieser Technologie nicht notwendig wäre! Denn die beschriebene Elbevertiefung von 60 m Länge und 2 m Tiefe müsste ja so geschehen, dass die geforderten Radien eingehalten werden (Wasser fließt nun mal nicht um die Ecke, genau wie Schiffe 90° Kurven nur über eine lange Strecke mit entsprechenden Kurvenradius durchfahren). Der Fluss müsste also auch bei dieser Aussage während der Bauzeit des jeweiligen Tunnelabschnitts auf einer Strecke von 350 m – 600 m (ich habe keine Zeit das durchzurechnen), um ca. eine halbe Flussbreite (60 m) um 2 m vertieft und mit diesen Parametern zweimal verlegt werden. Zitat:
Ich wollte die Tunnelberatertätigkeit von „Silvia", äähh Entschuldigung von Herrn Kaiser, nicht schmälern …! Ansonsten hat der Tunnelberater „Silvia" natürlich Recht. ILF ist eine rennomierte Tunnelbaufirma und stellt in ihrer -"Machbarkeitsstudie Elbtunnel Dresden am Standort Waldschlösschen" unter Punkt 4.3.4 "Verlegung/Einengung der Elbe" fachlich unzweifelhaft fest, dass bei einer 3-Schrittmethode bei einem Tunnelbau in offener Baugrube in der Elbe eine 2- malige Verlegung der Elbe erforderlich ist. "Bei der Querung der Elbe in offener Baugrube wird es erforderlich, die Elbe um die Baugrube herum zu verlegen ...". Kosten soll diese Verlegung der Elbe stattliche 9,3 Mio € (in Worten Neunkommadreimillionen Euro)! |
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Tunnelberater „Silvia" weiß natürlich genau, dass hier auch der Hochwasserdurchfluss und -schutz eine wichtige Rolle spielt. Die eigentliche großräumige Elbeverlegung wäre nämlich neben der Schifffahrt vor allem auch deshalb notwendig notwendig, damit ein gefahrloser Wasserdurchfluss trotz gewaltiger Tunnelbaustellen auf und über den Elbwiesen und in der Elbe gewährleistet wird. Und der ist bei einer 3- Schritt Technologie mit hohen Spundwänden auf den Elbwiesen und in der Elbe bei Hochwasser nur zu realisieren, in dem der verbaute und damit abgesperrte Durchflussquerschnitt durch die Spundwände der Tunnelbaustellen an anderer Stelle als Ausgleich geschaffen wird (also durch Verlegen der Elbe). |
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Silvia legt sich alles wieder einmal nach ihrem Gutdünken zurecht. Zunächst mal zum Tunnel und der Verengung. Zur Vermeidung der Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeits bei einer Verengung muss der Strömungsquerschnitt immer gleich bleiben. Mit der Fahrrinne hat das nichts zu tun. Im Urteil wird bei den „Schrittmethoden“ nie von der Fahrrinne gesprochen, es geht immer nur um den Strömungsquerschnitt und da reicht es bei 30 m Tunnelbaustelle jeweils 15 m stromauf und 15 m stromab 2 m zu vertiefen. Das sind nach Adam Ries die 60 m die im Urteil stehen. Das funktioniert natürlich nur solange die Fahrrinne nicht betroffen ist. Schiffe haben nun mal keinen Knick in der Mitte. Da kommt dann die Forderungen des WSA mit den Radien für die Aufrechterhaltung der Schifffahrt zum tragen. Und da macht sie schon die nächste Milchmädchenrechnung auf, bzw. versucht schon wieder eine Gaukelei: Albertbrücke Lichteweite der Brückenbögen ca. 31 m. Dabei wird bewusst unterschlagen, das für bergauf und bergab jeweils eine Durchfahrt zur Verfügung steht. Das macht wieder nach Adam Ries ca. 60 m. Nun noch ein paar „Beweise“ von Silvia die belegen sollen. Dass ein Tunnel umweltverträglicher wäre: Abraum: ja den gab es bei der WSB auch, hat Wiesenknopf-Standorte am Elbhang plattgemacht. Was am Transport von Abraum auf Lagerplätze umweltunfreundlicher ist, als beim Bau der WSB müßte erst noch definiert werden. Wenn man den Transport über Wasser erledigt, wie es die Beladung und Entladung des Flußbaggers für den Einschwimmvorgang vormacht, wäre das sicher kein enormes Problem. Zum Einschwimmen versuche ich mal weiter unten paar Skizzen rüber zu bringen. Beim Abraum tut sie nach wie vor so, als könnte alles wieder zurück. Die zusätzlichen 200000 m³ müssen aber dauerhaft irgendwohin. Uferbau: fein, Anschüttungen am Ufer wegen der WSB gab es auch. Anschüttungen im Uferbereich sind hoffentlich bald Geschichte. Aber es geht nicht um Anschüttungen, sondern um umfangreiche Veränderungen der Uferstrukturen. Diese sind/waren bei Weitem nicht so umfangreich, wie diese für einen Tunnel erforderlich würden. Selbst wenn man nur die o.a. beidseitigen 60 m annimmt. Fußgänger- und Radfahrerbrücklein: wäre für Fußgänger ein lärm- und schadstofffreier Ausguck auf die Stadtsilhouette und den Elbhang geworden, bei dem man auch noch gefahrlos von der flußabwärtigen Seite auf die Flußaufwärtige Seite wechseln kann und die weder den Wachtelkönig noch die Heuschrecken noch die Fledermäuse... gefährdet. lärm- und schadstofffreier: Schifffahrt und vor allem die Motorboote der „Grünen“ verbieten. Wie soll denn dieses Brücklein aussehen, „flußabwärtigen Flußaufwärtige“ wie geht das?Für das Brücklein wären, dem Umfang nach, kaum geringere Versiegelungen notwendig. Fledermäuse: Würden sich die Kollisionen am Tunnelmund auf der altstädter Seite nicht verbieten lassen. Heuschrecken: In der Planfeststellung wird „die Gestreifte Zartschrecke“ angeführt. Diese steht auf der roten Liste. Dass die Brücke den Lebensraum unzulässig einschränkt, wird in den Urteilen nicht bestätigt. Wachtelkönig:kein Vogelschutzgebiet. Niemand hat behauptet, dass es keine Beeinträchtigung gibt. Es sind umfangreiche Kohärenzsicherungsmaßnahmen vorgesehen. Sedimentationssperre: hä? 3,5m unter der Flußsohle? Bis Sie dahin kommen... Eher baggern die die Elbe sinnloser Weise (wegen dauerndem Niedrigwasser) für die tschechischen Großschiffe auf diese Tiefe aus, mit allen negativen Folgen für die Absenkung des Grundwassers und daraus resulierenden Folgen für das Leben auf bisherigen Elbauen im FFH-Gebiet, im Welterbe Wörlitzer Park, im UNESCO-Biosphärenreservat Mittelelbe... Das Geschiebe hat im Bereich der Brücke eine Mächtigkeit von ca. 7 m, minus 3,5m bleiben 4m. Z.Z. treten im Bereich der Mittelelbe/Mulde eher Probleme mit steigendem Grundwasserspiegel auf. Das auch noch den Wörlitzer Park und das Mittelelbe "Mittelelbe Bioreservat" anführt ist an Heuchelei kaum noch zu überbieten. Die GRÜNEN halten im Schloss immer ihre Tagungen ab. Im ganzen Park ist aber nicht ein Quadratzentimeter naturbelassen, nachhaltig o.a. Und das Bioreservat: Wenn dort nicht alles Mögliche aus Sicht der Naturschutzverbände falsch gemacht worden wäre, gäbe es dies wohl nicht. Flussbegradigungen, Eindeichungen, teilweise an den falschen Stellen, Faschinen-, Buhnenbau. Die Aufzählung ist sicher noch nicht einmal vollständig. Sicherheit: Siehe Fußgängerbrücklein: Im Tunnel wäre niemand vom Ausblick abgelenkt und niemand durch träumende Fußgänger gefährdet! Und alle anderen Sicheheitsprobleme sind lösbar auch im Elbtunnel. Unfällein Tunneln haben meist extreme Auswirkungen. Selbst- und gegenseitige Hilfe ist in Tunneln erheblich eingeschränkt! Abluft: Kann man filtern, absaugen und an einer unkritischen Stelle freisetzen. Auf der Brücke wird die an einer absolut kritischen Stelle ungefiltert dauerhaft freigesetzt. Aber nur 2 Fahrspuren halbieren auch hier das Problem! Über Filter diskutieren wir ja schon. Wo gibt es dort aber eine„absolut kritische(n) Stelle“? Was soll das überhaupt sein? Aber nur 2 Fahrspuren halbieren auch hier das Problem! Beim Verfolgen der Verhandlungen der Gerichte müsste eigentlich klar geworden sein: Die Aufgabenstellung kann nur vom Aufgabensteller geändert werden. Juristisch ist nur zu prüfen ob die Aufgabenstellung gegen Recht verstößt. Das damit das Problem halbiert würde ist falsch. Es staut sich wohl schöner? Ganz offensichtlich sind die Bilddateien zu groß ca 20 MB. Es geht nicht. Oder hat jemand eine Lösung? psana42 |
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Die Bilder habe ich verkleinert. Jetzt müßten beide rüber kommen.
Es ist nicht eindeutig geklärt, ob die Ergänzung Einschwimmen erforderlich war - da die GL&Cie meckert machen wir es einfach!Fläche1.JPG Fläche2.JPG psana42 |
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Das „kleine Hufeisennasen“, grüne Keiljungfer u.a. vernichtende Monster nimmt als Bild am Fotowettbewerb teil. Auf eine solche Idee kann nur das Brückenmännchen bzw. Hexenjäger auf Welterbe-Erhalter oder ähnliche (ich, das Foto habe ich aber leider nicht gemacht) obskure Individuen kommen.
Scan aus Sächsischer Bote. |
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SPIEGEL ONLINE hat neue schockierende Informationen für die Ergraute Liga, die Freunde der Seltenen Erden, die Dresdner Erbsen und überhaupt all jene, denen der Schutz von Fledermäusen als wichtigster Baustein zur Rettung der Welt oder wenigstens von Etiketten mit der Aufschrift „Welterbse“ erscheint:
….Das Problem in Afrika ist: "Die Fledermäuse….. stehen auf dem täglichen Speiseplan vieler Menschen", …... So würden Fledermäuse gegrillt oder als Fleischbeilage in der Suppe gegessen. Bevor sie im Topf landen, werden die Tiere mit Steinen oder Macheten von den Bäumen geschlagen…. Die ganze unglaubliche Wahrheit über die bedauernswerten Kuschelmäuse ist hier nachzulesen. Angesichts der geschilderten Umstände sollte es sich jeder gute Mensch angelegen sein lassen, eine Fledermaus-Patenschaft zu übernehmen und gerade afrikanischen Fledermäusen in eigener Küche, Kammer oder Keller ökologisches Asyl anzubieten! Auch Kirchenmausasyle müssen dringend wieder belebt werden. MAUSI COME HOME! MAUSI WILL SURVIVE! |
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Wow, die WSB wird jetzt mit ganz großen Bauwerken gleichgesetzt:
Geldraubende Großprojekte: Die schlimmsten Skandalbauten Deutschlands - Wirtschaft | STERN.DE |
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Zitat:
Wow, warum fangen Sie nicht gleich mit dem "Club of Rome" an. Dieser Althippieschwachsinn, als Wissenschaft getarnt, passt doch zu Ihnen!
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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Zitat:
???? Na ja, wie schon geschrieben: http://forum.dnn-online.de/nachricht...html#post32554 (Endlich vorwärts sehen in Sachen Verkehrslösungen!)
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