21.05.2012 17:06
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Da wäre es doch interessant, wie die Brückenfans dieser Kategorie entscheiden würden, wenn klar wäre (was realistisch ist), dass mit keiner Brücke der Welterbetitel zu erhalten ist und andererseits eine Elbquerung auch als Tunnel ohne größeren ökologischen Schaden machbar und finanzierbar ist. Der Herr Prof. Donsbach fand ja nur 28% Tunnelbefürworter. Aber das lag wohl an seiner suggestiven Fragestellung. Und das dabei aufgeworfenen Problem sollte wohl durch den Vorschlag der Naturschutzverbände entkräftet worden sein, wenn die Elbquerung als Tunnel gebaut würde auf Klagen gegen den Tunnel zu verzichten. Das war das Ergebnis einer privaten Meinungsumfrage im Bekanntenkreis. |
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Genau, warum haben FDP- und CDU einen neuen Bürgerentscheid - sprich direkte Demokratie - dennn da verhindert? Zitat:
Genau, und sie nageln die Bürger auf ihrer unter falschen Voraussetzungen getroffenen Entscheidung fest und verhindern eine aktualisierte Meinungsumfrage. |
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Vielleicht sollte man ja nicht den ganzen Stadtrat über einen Kamm scheren. Dass der Stadtrat nicht wissen will, was die Dresdener bezüglich WSB wollen, würde ich nur für die Verhinderer eines neuen BE im Stadtrat bestätigen - und das waren die Stadträte der CDU und der FDP. Zitat:
Ich denke doch, dass die Dresdener, denen der Erhalt des Weltkultur- und Naturerbes wichtig ist, ihre Stimme abgeben würden. Und angeblich sind das über 60% der Dresdener nach den letzten Umfragen. Zitat:
Ich kann nur keinen Fortschritt darin erkennen, dass eine gerade als einzigartig und vorbildhaft ausgezeichnete Kultur- und Naturlandschaft an Ihrer sensibelsten Stelle mit einer Brücke zerschnitten wird. Ein Tunnel an gleicher Stelle zerschneidet die Landschaft nicht und schafft trotzdem eine Elbquerung. Warum reden alle immer nur von einer Brücke? Ein Elbtunnel würde ja auch Ihr Problem mit den gestiegenen Treibstoffpreisen lösen. Und offenbar sehen Sie das ja auch so, dass ein Radfahrer an der Stelle keine Brücke braucht. |
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Wenns schnell gehen soll oder unbequem ist, nutzen schon heute viele Radfahrer mit Rad den ÖPNV. Und den soll es im Tunnel ja auch geben. |
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Ja, vielleicht gibt es ja auch Leute, die ne eigene Firma haben und Leute die sich die Arbeitszeit frei einteilen können, und Leute, für die die Arbeit im Winter etwas knapper ausfällt und... Aber wenn die arbeitsscheu wären, würden die sich sicher auch nicht zu solchen freiwilligen Einsätzen hergeben, die ja irgendwo auch mit Arbeit verbunden sind. Zitat:
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http://www.welterbe-erhalten.de/nach...-die-welt.html und da besonders der letzte Absatz. Versuchen Sie ihn zu verstehen. Kleiner Tip: Ein einfacher Blick auf den Text genügt diesmal unter Umständen nicht ganz ;-) |
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Ansonsten legen Sie sich die Sachen auch gern zurecht, wie Sie sie brauchen. Der Bürgerentscheid bezog sich eindeutig auf eine Brücke. Ich weiß nicht, was es da rumzudeuteln gibt. Und der Bezug auf den WOBA-Verkauf ist ja nun wirklich etwas weit hergeholt. Natürlich erleichtert dieser die Finanzierung des Eigenanteils, wie im Übrigen auch die Finanzierung einer Reihe anderer wünschenswerter Dinge. Zitat:
Sie missverstehen mich. Ob die Brücke welterbeverträglich ist, bemisst sich doch nicht allein nach der Auffassung des Welterbekomitees. Ich wiederhole gern noch mal den entscheidenden Punkt. Es geht um die Einordnung in eine sich entwickelnde Kulturlandschaft! Und diese Brücke ist doch nicht aus dem Nichts gekommen. Es wurde jahrelang darüber diskutiert und letztlich haben die Dresdner das Ergebnis dieser Diskussion akzeptiert bzw. eine vermeintlich endgültige Entscheidung herbeigeführt. Ist all dies nicht viel entscheidender für die Frage der Welterbeverträglichkeit als der völlige verengte Blick auf die Einschränkung von Sichtbeziehungen? Zitat:
Ja, es ist schon erstaunlich, welche Argumentationskünste im Nachhinein verwandt werden, um das fragwürdige Verhalten der UNESCO zu erklären. Nur erklärt das nicht, warum sich die Gutachter dennoch vor Ort wohl recht ausführlich mit der Brücke beschäftigten und vor allem diese im Evaluationsteil (!) des Gutachtens positiv darstellten. Wenn ein separates Prüfungsverfahren tatsächlich beabsichtigt war, bestand doch zum Vorgenannten absolut keine Notwendigkeit. Bzw. man hätte doch zumindest auf die Notwendigkeit eines solchen Verfahrens hinweisen müssen, z. B. unter "Risk analysis" im Gutachten (wo u. a. die Gefahr für das Elbtal durch Hochwasserereignisse thematisiert wurde). Es ist doch eher so, dass es bei der UNESCO keine klaren und transparenten Festlegungen gibt, wie mit Veränderungen in Welterbegebieten zu verfahren ist! Die vermeintliche Notwendigkeit, diese Brücke noch einmal (!) explizit auf ihre Welterbeverträglichkeit prüfen zu müssen, ist doch aus der Luft gegriffen! Zitat:
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Vor allem weil es insbesondere in der Neustadt auch so viele Fahrradwege gibt. Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen. Die Brücke wird selbstverständlich von Radfahrern genutzt werden und sicher von nicht mal wenigen. Sie wird es vielen überhaupt erst ermöglichen, mit vertretbarem Aufwand das Rad zu nutzen. Und jedenfalls ich fände es bedauerlich, wenn es diese Möglichkeit wegen einer Tunnellösung nicht geben würde!
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Entscheidend wird, die Zulässigkeit vorausgesetzt, sein, dass mindestens 25 % der Wahlberechtigten für die getroffene Mehrheitsentscheidung stimmen. Das dürften so ca. 100.000 Stimmen sein. Also 100.000 Dresdner, die man erstmal ins Abstimmungslokal locken muss und die dann auch noch die Tunnellösung befürworten müssen. Die wiederum muss zugleich auch die Mehrheitsentscheidung sein. Also sicherheitshalber sollten es vielleicht doch so um die 150.000 sein. Aber gut, ich will Ihnen nicht jeglichen Optimismus rauben. ![]() |
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