08.02.2012 13:15
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Sea Life will, ob der guten Resonanz, in Dresden bleiben und am liebsten an einen festen Standort am Postplatz ziehen.
Was haltet ihr da draußen davon? Wo soll Sea Life Eurer Meinung nach hinziehen? Ich selbst finde den Postplatz als Standort eine tolle Idee (s. Berliner Sea Life an der Karl-Liebknecht-Straße). Mal ein ganz anderer, neuer, junger Impuls für das Zentrum! Alex |
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Ich kenne das Sealife in Berlin, und selbst das ist eigentlich nicht zweimal interessant. Ob die Fische nun groß oder klein sind, manch Süßwasseraquarium zuhause sieht interessanter aus, wenn man nicht gerade speziell Fan ist. Insofern überrascht mich die willkommene Nachricht, und den Standort Postplatz, Wallstraße, fände ich mehrstöckig gut. Obwohl die Kanalrattenschau auf dem Altmarkt viele Besucher abziehen wird.
Für 240.000 Euro aus Haushaltsmitteln soll ein Teil der Dresdner Kanalisation verglast werden. Das Kunstprojekt einer Berlinerin vermittelt damit auch Einblicke in Lebenswelten von Stadtratten. Ich bin dafür.
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Der Standort Postplatz für Sea Live wäre eine gute Idee und würde den kulturellen Charakter, gegeben z.B. durch das Schauspielhaus, ergänzen und bereichern. Sea Live paßt dort weit besser hin, als irgendwelche "Unternehmens-Repräsentationen" (Bankgebäude). Selbstverständlich muß eine dem Charakter des Platzes entsprechende Architektur gegeben sein.
Baubürgermeister Feßenmaier scheint dazu anderer Meinung zu sein. Was hat ihm wer dafür versprochen? Ist das eine Parallele zur Vergabe des noch freien Platzes am Altmarkt neben der Kreuzkirche? |
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Ich kann mich der Meinung von Herrn Juch nur anschließen. Grundsätzlich hielte ich ein Sea-Life-Aquarium am Postplatz für eine touristische Bereicherung. Unser Zoo wird auf unabsehbare zeit wohl kein eigenes Großaqurium bauen können, so dass das Sea-Life für ihn keine Konkurrenz wäre. Gerade für Familien mit Kindern ist soein Aquarium sicher ein Magnet. So interessant das Kulturangebot für Erwaschsene in Dresden sein mag, ein Tourist mit Kindern hätte einen guten Grund mehr, seine Kinder mit nach Dresden zu bringen.
Natürlich darf der Bau kein Provisorium wie der jetzige auf der Cocker-Wiese sein. Ansonsten bietet ein Aquarium doch die Möglichkeit, eine architektonisch stimmige Lösung für den Postplatz zu finden. Da das Aquarium nicht auf Tageslicht angewiesen ist, wäre auch eine Umbauung durch Geschäfte, Cafés u.ä. denkbar. Ärgerlich ist die Reaktion der Stadt: Bedenken! Bedenken zu äußern, ist ( wieder) die erste Stufe der Ablehnung, befürchte ich. Die Reaktion muss sein: Ja! Mal sehen, wie wir die Idee stadtplanerisch umsetzen können. Wenn es dann begründete Hindernisse gibt, dann muss man diese ernstnehmen. Ich kann zur Zeit keine erkennen. Ein Anziehungspunkt wie das Sea-Life könnte sogar eine Initialzündung für weitere Investionen sein. Denn als erster auf einen leeren Platz baut keiner gerne. Verkehrstechnisch steht die üppig ausgebaute Freiberger Str. als Erschließung zur Verfügung, die zur Zeit auf dem Postplatz regelrecht "versandet". Der Anschluß an öffentliche Verkehrsmittel ist wohl kaum besser denkbar, so dass viele Besucher mit Bus und Bahn bequem anreisen können, z.B. mit kombinierter Eintrittskarte/Fahrschein. Wenn der Stadt der als Ersatz für den Freßwürfel vorstellte Lego-Würfel genügt, dann ließe sich die Einfaltslosigkeit dieses Entwurfes wohl kaum unterbieten. Je nach Standort am Platz könnte ich mi sogar ein architektonisch gewagtes Bauwerk vorstellen, was im bewußten Kontrast zum Zwinger steht, wenn die Maßstäblichkeit gewahrt wird. Also, liebe Stadtplaner, habt Mut zur Lücke, denn davon haben wir in Dresden noch zu viele. W.S. W.S. |
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