21.05.2012 17:04
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Beim Googlen entdeckte ich doch gerade einen älteren Beitrag zum Thema Stadtentwicklung von Herrn Dr. Lerm (vielgeschmäht von T. May). Ich finde ihn gut, vielleicht will ihn jemand lesen: http://www.kommunale-info.de/index.h...othek/2848.asp
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Aber unsere Stadträte und die Fachämter sollte man nicht aus der Verantwortung entlassen für die von Ihnen angesprochenen Probleme. Sie wissen ja, daß Befassung mit Sachfragen Zeit und damit Geld kostet. Nachdenkenswert ist Ihr Vorschlag allemal. Der Teufel steckt aber auch hier im Detail: - Bewerbung für einen bezahlten Posten im Gremium? Na da sehe ich den Herrn Boltz schon eilen. Das Ganze müßte ehrenamtlich ablaufen, alles andere wäre Vermehrung der Bürokratie. - Wie soll das Gremium zustande kommen? Berufung durch die Parteien im Stadtrat nach dem Proporz-System? Das wäre so etwas wie ein Parallel-Stadtrat – nicht erstrebenswert. - Am Besten könnte ich mir eine Berufung durch den OB vorstellen, (nach Vorschlägen aus der Bürgerschaft), mit Beratung desselben bei ausgewählten Problemen. Zitat:
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Ich stelle meinen Beitrag in den neuen Thread, da paßt er m.E. besser hin. |
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Ihr Niveau hat er allerdings noch nicht ganz erreicht.
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Nun mag es amüsant sein, die Beiträge eines Foristen zu lesen, welcher die Grundprinzipien eines demokratischen Staats-(bzw. Kommunal-) wesens offensichtlich nie begriffen hat und eine Diktatur eingebildeter oder tatsächlicher Eliten als das einzig Erstrebenswerte betrachtet. Allerdings langweilt das Geschwurbel über "honorige Bürger" und "wirkliche Experten" einerseits und "ahnungslose Bürger" andererseits mittlerweile auch. |
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Zitat von Michael:
Klar, und am Besten übertragen wir gleich die Oberaufsicht für Bauen und Stadtentwicklung in DD an die Unesco… Ich stelle meinen Beitrag in den neuen Thread, da paßt er m.E. besser hin. -------------------------------------------------------------------------------------------------------- SIE brauchen bzw. können überhaupt nichts übertragen!!! Heute in der SZ wird zum Beispiel ein Traumpostplatz vorgestellt. Der Hintergrund ist, den Postplatz und den Ferdinandplatz an Investoren zu verkaufen. Die heutige Politik kennt nur noch eine einzige Tätigkeit, Eigentum der Stadt Dresden zu veräußern !. Aber dies scheint Ihnen vollkommen gleichgültig zu sein! Eine UNESCO wird da mit Sicherheit nicht gefragt werden, da könne SIE ziemlich beruhigt sein. Ab nächstem Jahr wird es niemanden bei der UNESCO mehr interessieren, was in Dresden gebaut wird. Dann können sich die Politiker gemeinsam mit den Investoren ihre Denkmale setzen. Ob SIE sich dann immer noch freuen werden, kann ich nicht beurteilen. Allerdings haben SIE auch kein Recht mehr, sich über eventuellen Bauverfehlung zu beschweren!!! |
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Zitat:
Hallo Herr Tauber, auch mal wieder im Lande? Wenn es Ihnen nicht passt, kaufen Sie es doch! |
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Ich habe nicht gesagt, dass ein solchen Gremium Weisungbefugnis erhalten soll (auch ehrenamtlich), aber ich bin der Meinung es wäre dringend notwendig, dass sich jemand losgelöst von Parteienmeinungszwang oder Tagespolitik zum Wohle der Stadt mit solchen grundlegenden Themen beschäftigt. Bei demokratischen Entscheidungsfindungen steht leider zu oft das Reagieren vor dem Agieren im Vordergrund, von Parteiwohl, Dauer und Wahlkampf ganz zu schweigen. Mir Hang zur Diktatur, mangelndes Wissen in demokratische Grundprinzipien oder Hang zu Eliten vorzuwerfen können sie stecken lassen. Wenn sie schon jemanden Elitendrang vorwerfen, der sich über Dummheit, Stammtischparolen und Inkompetenz lustig macht, ja dann kann ich ihnen auch nicht helfen. Hinzu kommte, dass ich beruflich gezwungen war und bin ziemlich alle größeren westdeutschen Innenstädte mehrmals zu besuchen. Die Gefahr besteht nach wie vor, dass Dresden früher oder später mal genau so schei.... aussieht. |
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Zitat von Realist:
Hallo Herr Tauber, auch mal wieder im Lande? Wenn es Ihnen nicht passt, kaufen Sie es doch! ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Es ist nach wie vor die primitive Polemik von Ihnen. Das letzte mal hatten Sie mir vorgeschlagen, ich sollte mich doch selbst wählen lassen!!! Sie gehen von der Annahme aus, dass die Politiker schon richtig entscheiden werden. Erst wenn die Stadt Dresden der Stadt Essen im Aussehen angeglichen ist und wir uns in Dresden nicht mehr wohl fühlen werden, wird es bei vielen ein zu spätes Erwachen geben. Bei den städtebaulichen Entscheidungen werden die DRESDNER BÜRGER in keiner Weise eingebunden. Es geht ausschließlich nach der Parteidisziplin und Interessengemeinschaften. Da bleibt Ideenreichtum und Originalität auf der Strecke. Genau für diese Tugenden war einmal Sachsen europaweit bekannt. Heute wird unteres Mittelmaß als Spitzenarchitektur verkauft. So, nun können sie sich wieder die Köpfe einschlagen, ich werde mich auch in Zukunft sehr zurückhalten. Gruß von MT98 |
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Zitat:
Ja, Sie sind mir der Richtige, selbst nicht wählen gehen und dann meckern... Mit dem Kaufen meinte ich eigentlich: Die vielen Spendengelder der Grünen Liga, welche für sinnlose Prozesse gegen die WSB und damit nur geldgierigen Rechtsverdrehern in den Rachen geworfen wurden, hätte man z.B. für den Kauf des Saloppegrundstücks verwenden könnnen .
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