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  #21 (permalink)  
Alt 13.11.2008, 15:05
Willi Willi ist offline
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Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
Das ist kompletter Unsinn.
Wenn Sie das sagen ...

Zitat:
Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
Es gibt zahlreiche harte Burschen unter den Highlandern, die auch mal mit dem Fahrrad die Bautzner hoch und runter fahren. Vielleicht auch eine Option für Sie, Willi.
Oh was bin ich früher oft und gern mit dem Fahrrad gefahren. Nur leider ist es aktuell für mich keine wirkliche Option, ich nutze eher Auto und ÖPNV.

Wenn ich im Hochland (insbesondere Weißig) leben würde, dann würde ich erst recht nicht das Fahrrad für Fahrten Richtung Dresdner Innenstadt nutzen wollen. Die B6 in Weißig und nach Bühlau ist mir da zu unsicher, da fehlt einfach ein Fahrradweg.

Zitat:
Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
Das schließt doch aber nicht aus, dass man beim Bau von Wohn- und Gewerbeparks
ein paar Gedanken daran verschwendet, wie die Leute dorthin bzw. wegkommen.
Sicherlich ... nur wie weit wollen Sie diese Gedanken treiben? Um Verkehr einzusparen, bauen wir dann also für in der Innenstadt arbeitende Bevölkerung neben dem Zwinger 50geschossige Wolkenkratzer .

Zitat:
Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
Richtig, zu prüfen wäre allerdings ob der Bedarf nach Inbetriebnahme der A17 und Sanierung der Altbertbrücke, die mit mindestens einer zweispurigen Zufahrt von linkselbischer Seite versehen werden sollte, noch so hoch ist, wie vor den genannten Maßnahmen. Vielleicht ist auch den Highlandern mit einer Verlängerung der Linie 11 nach Weißig mehr gedient. Und Prüfung bedeutet für mich immer ergebnisoffen.
Letztendlich kann auch weiterhin ein Bedarf für die WSB existieren. Aber nicht zu prüfen, halte ich für grob fahrlässig.
Es wurde ausreichend und intensiv genug geprüft, ob und wie die WSB notwendig ist. Letztlich ist die A17 eben zu weit weg. Und eine leistungsfähigere Albertbrücke würde auch zu deutlichen Problemen führen. Wie wollen Sie z.B. dann den Verkehr in der Neustadt bändigen? Hinsichtlich der geplanten Sanierung der Bautzner Straße fangen die Grünen doch schon jetzt an zu jammern ...

Zitat:
Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
Zur Ansiedlung von VW wurde bereits ausgeführt. Verarbeitendes Gewerbe in der Nähe des Großen Gartens sollte suspekt sein. Wenn SAP dort gebaut hätte, okay.
Dann wäre uns wenigstens der Wilsdruffer Kubus erspart geblieben. Und das der Luxusschrott von VW mit dem klangvollen Namen Dresden in Verbindung gebracht wird, ist fast schon ein wenig gruslig.
Also ich finde, dass die VW-Manufaktur sehr gut an ihren Standort passt. Eine Beeinträchtigung des Großen Gartens kann ich keinesfalls feststellen.

Besagter Luxuswagen von VW scheint auch ganz ordentlich zu sein. Sicherlich fehlt ihm das notwendige Image, aber auch Audi brauchte sehr lange, bis die ihren A8 am Markt etabliert hatten Und man konnte vor kurzem lesen, dass der angebliche "Luxusschrott" als Gebrauchtwagen qualitativ besser abschneidet als seine Mitbewerber.

Den SAP-Kubus finde ich zwar ebenfalls nicht gelungen, nur leider fehlte mir hier ein rechtzeitiger und breiter "Aufschrei" von Politikern und Bürgern. Nur wer sich als Bürger aktiv einbringt, kann letztlich mitgestalten. Demokratie lebt davon. Gehen Sie doch mal z.B. als Zuhörer in den Stadtrat und seine Ausschüsse. Nur dann kann manches schlechte Projekt nicht so einfach von der Stadtverwaltung durchgedrückt werden.
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  #22 (permalink)  
Alt 13.11.2008, 16:46
Realist Realist ist offline
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Registriert seit: 22.08.2007
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Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
...
Die wollen ruhig im Grünen leben und gleichzeitig einen Arbeitsplatz und steuerfinanzierte Kultur, Freizeitangebote sowie Infrastruktur einer (Groß-)stadt genießen.
...
Wie war das doch gleich nochmal:

Zersiedlerkind: spielt auf der Wiese hinterm Haus mit seinem Meerschweinchen.

Neustadtkind: baut im Hinterhof kleine Bürgchen aus Hundedreck.


Aus Ihnen spricht nur Neid und Hass!
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  #23 (permalink)  
Alt 13.11.2008, 17:10
Willi Willi ist offline
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Beiträge: 188
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Geografie 6, setzen! (also für ihre Bekanntschaft da)


Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Das war (und ist und wird es immer sein) der Sinn der Aktion. Das größte Problem von Speckgürteln ist ja, dass diese von den Vorteilen einer Stadt leben, aber nicht von deren Nachteilen. Die hat die Stadt dafür umso mehr. Und das sollen Eingemeindungen ausgleichen. Da kann man 1 und 1 zusammenzählen. Das wird für die eingemeindeten Gemeinden immer schlechter.
Das eine Eingemeindung natürlich gewisse Vor- und Nachteile für beide Seiten bringt, dass sehe ich auch als normal ein. Nur eine gewisse Gängelung sollte eben unterbleiben.

Schauen Sie sich doch z.B. mal Bebauungspläne der ehemaligen Umlandgemeinden an. Und vergleichen Sie die mal mit aktuelleren Sachen, die die Dresdner Stadtverwaltung für diese Gebiete erstellt hat. Die Vorschriften sind manchmal richtig peinlich. Das Haus darf nur diese Farbe haben, Klinker ist nicht erlaubt, nur eine gewisse Dachneigung darf gebaut werden und Anpflanzungen müssen bestimmte "Sorten" sein. In der wirklichen Innenstadt kann und muss man schon vieles recht genau vorschreiben, aber auch auf dem Land (rechtlich ist zumindest beides möglich)?

Für Bürger des Hochlandes gibt es auch Probleme mit einem Eingemeindungsvertrag. Der wird nur mangelhaft umgesetzt. So entsteht dann eine verständliche Unzufriedenheit.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Ich würde jetzt mal die fehlenden Freiflächen neben den Flächen von (potenizellen) Alteigentümern ins Feld werfen.
Ausreichend freie bzw. entwickelbare Flächen sind auch heute noch genügend in Dresden vorhanden. Wobei eine Bearbeitung sicherlich schwieriger ist (klein und "verwinkelt" gegenüber groß und frei auf dem Land), nur muss man eben mal anfangen und dann auch erfolgreich enden. Erstens ist die Dresdner Stadtverwaltung bei soetwas viel zu träg und wenn dann von politischer Seite (Grüne und Linke) auch noch falsche Signale kommen ...

Hinsichtlich Alteigentümer gab es überall Probleme. Da glaube ich zumindest nicht, dass es in der Stadt Dresden im Gegensatz zum Umland überdeutlich vertreten ist. Für eine tiefere Diskussionmüsste man sicherlich irgendwo entsprechende Vergleichsdaten besorgen.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Naja, GM und Infineon sind aber ein Negativbeispiel. Aber ich kann mir vorstellen, dass Sie diesbezüglich Recht haben. Können Sie Ihre Aussagen mal spezifizieren.
Wenn meinen Sie eigentlich mit GM? General Motors bzw. Opel ist in Eisenach zu finden.

Meine Aussage hinsichtlich Verhinderungen von grüner und linker Seite bezog sich aktuell mehr auf Wohnbebauung. So gibt es in Dresden eine gewisse Reserve an bebaubaren Grundstücken. Dagegen steht ein erwartbarer Bedarf in naher Zukunft. Für besagte politische Gruppen ist dieses Verhältnis ausreichend, weshalb die Schaffung von neuen Baugebieten nicht notwendig ist. Nur hält sich der "Markt" eben nicht unbedingt daran. Bauwillige schauen neben anderen Faktoren (z.B. verkehrliche Anbindung zum Arbeitsort, Nähe von Schulen oder Kindereinrichtungen) natürlich auch auf den Preis. Wenn es also im Umland viel billiger ist, weil es z.B. Umland und nicht Innenstadt ist, sowie wegen der freizügigeren Ausweisung von Bauland ein größeres Angebot gibt, was geschieht dann?

Insbesondere ein Verhinderungsbeispiel irgendwo bei der Leubnitzer Höhe fand ich sehr markant. Da ging es letztlich wirklich nur darum, dass genügend Bauland vorhanden sei und man dieses Projekt nicht bräuchte. Dabei ist die Stadtgrenze sozusagen gleich nebenan. In Klotzsche bzw. Hellerau wars ähnlich, nur dort konnte man zum Schluss noch eine neue aber unklare Lärmproblematik bezüglich Flughafen in den Vordergrund rücken.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Die wollen ruhig im Grünen leben und gleichzeitig einen Arbeitsplatz und steuerfinanzierte Kultur, Freizeitangebote sowie Infrastruktur einer (Groß-)stadt genießen.
Es gibt nicht nur diese Gründe, warum viele im Umland leben .

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Und gerade beim Thema Infrastruktur treffen wir wieder auf die WSB. Egal ob jetzt Bürger XY der ins Umland gezogen ist, tatsächlich die WSB benötigt. Er verursacht mehr Verkehr. Auf dieses Mehr an Verkehr reagieren wir nach wie vor blind und stur mit mehr Straßen. Dadurch zieht es noch mehr Bürger ins Umland, etc. pp.
Die Frage ist, wann werden wir es geschafft haben, die ganze Stadt zuzupflastern?
Sagen nicht immer die Brückengegner auch, dass der Verkehr in Dresden zukünftig abnimmt. Wie verhält sich das eigentlich mit dem Ansteigen der Bevölkerungsanzahl? Und gibt es nicht eher eine voranschreitende Verstädterung in der Welt?

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Hier wäre die Frage nach Alternativen.
Ich brauch keine Alternativen. Die WSB ist für mich nach Abwägung aller Für und Wider die brauchbarste Lösung.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Den Einsturz des BW löst auch keine WSB.
Sicherlich, die Sanierung (bzw. originalgetreuer Neubau) des Blauen Wunders ist letztlich notwendig. Ob nun mit oder ohne diese Loschwitzer Brücke ... eine WSB ist trotzdem notwendig.

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
soweit einverstanden
Nur wer A sagt, ...

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
jetzt wirds albern.
... muss leider auch B sagen !

Mein sarkastischer Vorschlag zielte auf die Unseriösität vieler Brückengegner. Die stilisieren das Gebiet am Waldschlößchen zu einer derart einzigartigen Landschaft hin, die es niemals ist. Außerdem vergessen sie oft die wirkliche Situation im Dresdner Osten z.B. hinsichtlich Verkehr, Bebauung und Zustand des Geländes (Elbhang).

Des Weiteren versuchen die z.B. immer noch krampfhaft der Öffentlichkeit darzustellen, dass ein Volltunnel sozusagen für ein Apfel und ein Ei gebaut werden könnte. Die Gerichtsverhandlung mit dem BUNG-Mitarbeiter fand ich jedenfalls entlarvend genug . Nur schade, dass die Presse da wohl anscheinend nicht anwesend war.
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  #24 (permalink)  
Alt 13.11.2008, 17:26
Willi Willi ist offline
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Beiträge: 188
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von hjwagner Beitrag anzeigen

Welche denn? Die vielen Fußgänger, die von Strießen in den Partybezirk "Waldschlösschenareal" pilgern vielleicht?
Z.B. Die verkehrliche Situationen bei Berufsverkehr an der Albertbrücke und dem Blauen Wunder sprechen eine eindeutige Sprache.

Zitat:
Zitat von hjwagner Beitrag anzeigen

Wenn Sie mal auf den Stadtplan gucken, werden Sie feststellen, dass gerade die Argumentation mit innerstädtischen Wegbeziehungen ausgesprochen dünn ist.
Oh ... im Stadtplan sieht man sehr viel . Da sieht man eineutig das da was fehlt. Nur eine einzige Elbquerung zwischen Albertbrücke und Pirna .

Zitat:
Zitat von hjwagner Beitrag anzeigen
Letztlich nützt die Brücke genau dem Trend, den alle Welt versucht, umzukehren: der "Zersiedelung".
Gibt es nicht eher das Problem der Verstädterung?

Zitat:
Zitat von hjwagner Beitrag anzeigen
Die vehemenstesten Forderungen nach kürzereren Fahrzeiten kommen aus den Bereichen Klotsche, Weißig etc. Alle anderen argumentieren auf Nachfrage lediglich mit "nice-to-have"-Argumenten. Gibt Ihnen das nicht zu denken?
Nö ... weil Fahrzeiten eben nicht alles sind.
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  #25 (permalink)  
Alt 14.11.2008, 11:10
Adrian Adrian ist offline
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Beiträge: 981
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
So habe ich es in Geografie gelernt. Ich kann mich noch gut an das Beispiel Hamburg erinnern. Dort liegt nämlich nicht nur eine Stadtgrenze zwischen urban und suburban, sondern auch noch eine Landesgrenze. Und genau bei sowas funktioniert das kommunale Steuerkonzept überhaupt nicht (und in Hamburg nichtmal das auf Landesebene).

Aber wie das genau mit Haus und so aussieht. Soweit bin ich noch nicht vorgedrungen. Deswegen (und weil ich es auch für realistisch halte) glaube ich Ihren Ausführungen. Ob das nun alles von den Linken kommt? Wer regiert denn die Stadt seit 1990?
Und letztens gabs doch auch diesen günstigen Kredit (2%), wenn man in der Stadt baut. Aber keine Ahnung von welcher Seite der kam. Ich denke hier gibt es noch viel mehr Zusammenhänge. Wieviele alte Häsuer wurden denn in den 90igern nicht renoviert, weil die Mieter/Besitzer raus aufs Land gezogen sind in ein schickes neues Haus. Warum haben sie nicht renoviert? Aber da gibt es so viele Aspekte. Das kann ich nicht hinterfragen.

Zitat:
Ausreichend freie bzw. entwickelbare Flächen sind auch heute noch genügend in Dresden vorhanden. Wobei eine Bearbeitung sicherlich schwieriger ist (klein und "verwinkelt" gegenüber groß und frei auf dem Land),
Dresden ist schon so stark zersiedelt, da gibt es auch viele große freie Flächen oder ungenutzte Flächen mit kaputten Gebäuden drauf. Viele liegen vielleicht an stark befahrenen Straßen. Und hier beißt sich der Neustadthund vom Realisten in den Schwanz. Die Straßen sind nunmal stark befahren, weil die Leute weite Wege haben und außerhalb wohnen. Wenn alle in die Stadt ziehen würden (und noch dieverse andere Faktoren; da verweise ich auf Herrn Prof. Becker), wäre deutlich weniger Verkehr. Man bräuchte nichtmal eine neue Straße/Brücke.
Ist genauso wie mit dem ÖPNV, wenn alle damit fahren würden, hätten wir Taktzeiten von maximal 5 Minuten. Aber es steigt eben keiner vom Auto auf die Bahn um, weil man da derzeit Wartezeiten von über 15 Minuten hat.
Diese Sachen kann man nur politisch ändern. Aber die CDU macht genau das Gegenteil. Neue Straßen bringen nur noch mehr Leute ins Auto, dadurch wird die Situation für den ÖPNV noch schlechter, weil noch weniger damit fahren.

Zitat:
Sagen nicht immer die Brückengegner auch, dass der Verkehr in Dresden zukünftig abnimmt. Wie verhält sich das eigentlich mit dem Ansteigen der Bevölkerungsanzahl?
Aber es werden immer mehr Rentner. Die fahren nicht Auto (zumindest nicht im Berufsverkehr) Hier überlagern sich allerdings noch mehr Sachen.

Zitat:
Und gibt es nicht eher eine voranschreitende Verstädterung in der Welt?
Das ist ganz unterschiedlich. In Deutschland gibt es derzeit eine Suburbanisierung.


Zitat:
Ich brauch keine Alternativen. Die WSB ist für mich nach Abwägung aller Für und Wider die brauchbarste Lösung.
Denken sie mal außerhalb ihres Autos!


Zitat:
Sicherlich, die Sanierung (bzw. originalgetreuer Neubau) des Blauen Wunders ist letztlich notwendig. Ob nun mit oder ohne diese Loschwitzer Brücke ... eine WSB ist trotzdem notwendig.
Siehe Post von hjwagner. Rein Linientechnisch ist die WSB überhaupt nicht notwendig. Schauen sie wirklich mal auf die Karte.


Zitat:
Mein sarkastischer Vorschlag zielte auf die Unseriösität vieler Brückengegner. Die stilisieren das Gebiet am Waldschlößchen zu einer derart einzigartigen Landschaft hin, die es niemals ist. Außerdem vergessen sie oft die wirkliche Situation im Dresdner Osten z.B. hinsichtlich Verkehr, Bebauung und Zustand des Geländes (Elbhang).
Stück für Stück wird Dresden weiter zugepflastert. Natürlich kann man sagen, ist nur eine Brücke. Und was kommt morgen? Die Schraube wird immer enger gezogen.


PS: GM=gläserne Manufaktur; Sorry für diese blöde Abkürzung
PPS: Für Tunnel<-> Brücke bin ich der falsche Ansprechpartner.
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  #26 (permalink)  
Alt 14.11.2008, 11:21
Adrian Adrian ist offline
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Beiträge: 981
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Wie war das doch gleich nochmal:
Zersiedlerkind: spielt auf der Wiese hinterm Haus mit seinem Meerschweinchen.
Und wird von Mama jeden Tag 1 Stunde bis zur Schule gefahren und eine Stunde wieder zurück. Mama und Papa fahren selber noch länger, sodass sie keine Zeit mehr haben mit dem Kind zu spielen.

Zitat:
Aus Ihnen spricht nur Neid und Hass!
Ich könnte mir derzeit ein Auto kaufen und das Geld bar auf den Tisch legen. Ein Haus kann ich mir zwar nicht komplett leisten, aber diesen Eigenanteil (zumindest für ein kleines Haus à la Weißig) oder wie das hieß.
Und die Familie dazu habe ich auch.
Mir geht es um meine Lebensqualität. Ich möchte mit dem Rad meinen Mobilitätsbedürfnissen nachkommen, ohne Allergien o.ä. von Abgasen zu bekommen. Ich möchte mein Kind nicht an der Leine führen müssen, weil in dieser Stadt mehr Autos als Kinder leben. Und, und, und. Sie können sich gerne die Abgase direkt ins Schlafzimmer pusten, wenn Sie das brauchen. Ich und diese Stadt brauchen das nicht. von den Steuergeldern kann man viel schönere Sachen machen.
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  #27 (permalink)  
Alt 14.11.2008, 12:51
Adrian Adrian ist offline
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 981
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Z.B. Die verkehrliche Situationen bei Berufsverkehr an der Albertbrücke und dem Blauen Wunder sprechen eine eindeutige Sprache.
Sie müssen einfach nur mal ohne das Auto denken. Wie ich weiter oben kürzlich erwähnte: Nicht das Auto als Vorraussetzung für die Verkehrsmittelwahl nehmen.
Erst nach Abwägung aller Faktoren das Verkehrsmittel wählen. Da kann gut und gerne tatsächlich das Auto übrig bleiben (passiert auch bei mir hin und wieder). Wenn man aber das Auto nicht als Vorraussetzung nehmen würde, dann bräuchten wir keine neuen Straßen.
Hier kommt zwar noch die Spieltheorie (mit dem Gefangenenproblem) ungünstig mit rein. Dagegen müsste man den ÖPNV attraktiver machen. Das geht aber deutlich einfacher, wenn es mehr ÖPNV-Nutzer gäbe.
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  #28 (permalink)  
Alt 14.11.2008, 14:09
hjwagner hjwagner ist offline
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Registriert seit: 24.04.2007
Beiträge: 370
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Z.B. Die verkehrliche Situationen bei Berufsverkehr an der Albertbrücke und dem Blauen Wunder sprechen eine eindeutige Sprache.
Nur dass die verkehrliche Situation bei Berufsverkehr an der Albertbrücke und dem Blauen Wunder sich durch die WSB nicht ändern wird. Eine (offiziell!) prognostizierte Verkehrsentlastung von 10% ist nämlich nicht spürbar. Viel Spaß im Stau trotz WSB (damit meine ich den besonders "ausgeprägten" Dresdner Stau, über den ich als köln- und düsseldorferfahrener Bürger milde lächle).


Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Oh ... im Stadtplan sieht man sehr viel . Da sieht man eineutig das da was fehlt. Nur eine einzige Elbquerung zwischen Albertbrücke und Pirna .
Und keine zwischen BW und Pirna. Aber der Dresdner Schildbürger baut lieber elbabwärts.

Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
Gibt es nicht eher das Problem der Verstädterung?
Nein. Mal ein Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Zersiedelung
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  #29 (permalink)  
Alt 14.11.2008, 15:14
frankdd frankdd ist offline
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Registriert seit: 14.06.2007
Beiträge: 92
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Willi Beitrag anzeigen
[SIZE=2]Z.B.
Gibt es nicht eher das Problem der Verstädterung?
Dresden ist zur Zeit recht dünn besiedelt. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hatte Dresden ca. 630000 Einwohner und viele Vororte (z.B. Klotzsche, Cossebaude) waren noch nicht eingemeindet.

Gruß Frank
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  #30 (permalink)  
Alt 15.11.2008, 21:31
Realist Realist ist offline
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Registriert seit: 22.08.2007
Beiträge: 1.369
Standard AW: A17 macht Waldschlösschenbrücke überflüssig

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Und wird von Mama jeden Tag 1 Stunde bis zur Schule gefahren und eine Stunde wieder zurück. Mama und Papa fahren selber noch länger, sodass sie keine Zeit mehr haben mit dem Kind zu spielen.


Ich könnte mir derzeit ein Auto kaufen und das Geld bar auf den Tisch legen. Ein Haus kann ich mir zwar nicht komplett leisten, aber diesen Eigenanteil (zumindest für ein kleines Haus à la Weißig) oder wie das hieß.
Und die Familie dazu habe ich auch.
Mir geht es um meine Lebensqualität. Ich möchte mit dem Rad meinen Mobilitätsbedürfnissen nachkommen, ohne Allergien o.ä. von Abgasen zu bekommen. Ich möchte mein Kind nicht an der Leine führen müssen, weil in dieser Stadt mehr Autos als Kinder leben. Und, und, und. Sie können sich gerne die Abgase direkt ins Schlafzimmer pusten, wenn Sie das brauchen. Ich und diese Stadt brauchen das nicht. von den Steuergeldern kann man viel schönere Sachen machen.

Fazit also: wir machen die Dörfer alle platt, pferchen die Leute in WGs in die Neustadt, wo sie jeden Tag mit Adrian (so gegen 14 Uhr) auf der Strasse frühstücken müssen.

Wenn man von Abgasen Allergien bekommen würde, wäre ich als alter DDR-Bürger schon vor 89 verfault!

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