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  #51 (permalink)  
Alt 03.02.2011, 11:05
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
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Beiträge: 783
Standard AW: Kesselsdorfer soll zum Boulevard werden

Zitat:
Zitat von frankdd Beitrag anzeigen
Das ist doch aber schon erledigt. Wer von Kesselsdorf kommt und ins Zentrum will nimmt die Coventrystraße. Auch die Gorbitzer und Löbtauer können diese Verbindung nutzen (Pennricher Straße). Wer Richtung Freital will, nimmt heute schon die Reisewitzer Straße. Richtung Friedrichstadt muß man jetzt schon die Wernerstraße nehmen, da ein Linksabbiegen in die Löbtauer Straße nur für Straßenbahnen möglich ist. Es bleiben nur die Fahrzeuge, die heute zur Nossner Brücke und zur Freiberger Straße wollen.

Die Wernerstraße wurde in den letzten Jahren extra als Umleitungsstrecke saniert.

Gruß Frank
Wenn das alles so perfekt funktioniert, dann verstehe ich nicht, weshalb es an der Kesselsdorfer überhaupt noch ein Problem zwischen MIV und ÖPNV gibt.

Natürlich ist die B 173 verlegt und mit dem Bramschtunnel und den weiteren Umgehungen vor Dresden eine neue Fernverbindung jenseits der Kesselsdorfer geschaffen worden. Es bleibt aber dabei, dass Straßen nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit den Augen erkannt werden müssen. Da genügt es nicht oben auf die Kesselsdorfer den Korken namens Zentralhaltestelle zu setzen (ich weigere mich diese lächerliche z.150m lange Zone als "Boulevard" zu bezeichnen) und ansonsten die Verkehrssituation so zu belassen. Wenn die Wernerstraße als Umleitung dienen soll, dann muss sie auch so in den Verkehrsfluss baulich eingebunden werden, dass auch ein Fremder automatisch diese Route nimmt. In beide Richtungen. Was ich derzeit erkennen kann, ist dass alles so bleibt, man die Haltestelle baut und zwei Sperrschilder aufstellt. Wenn es gelingt, den Verkehr organisch z.B. über die Wernerstraße zu führen, ok. Am Schillerplatz hat die Stadt das noch nicht einmal ansatzweise versucht. Da kann jeder selbst sehen, wie er den "Korken" umfährt. Das führt meiner Meinung nach zu Störungen im Verkehrsfluss und auch zu mehr Unfällen. Die Belastung der betroffenen Anwohner in den Nebenstraßen ist erheblich. Das Gewürge auf der Prellerstr. z.B. dauert seit Jahren an. Ich befürchte ähnliches für die Kesselsdorfer.

W.S.
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  #52 (permalink)  
Alt 03.02.2011, 12:13
Trismeg Trismeg ist offline
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Registriert seit: 15.11.2007
Beiträge: 231
Standard AW: Kesselsdorfer soll zum Boulevard werden

Zitat:
Zitat von Adrian Beitrag anzeigen
Welchen Nachweis brauchen Sie? Den aus Münster? Den aus Freiburg? Oder den aus Koppenhagen?
Es klappt zumindest, wenn sie anstatt "alle" "ausreichend" sagen würden.

Und die Wernerstraße wurde schon immer rege benutzt. Die Coventrystraße wurde extra als Ersatz gebaut. Es ist ja nicht so, dass die Kesselsdorfer von einer viel befahrenen Bundesstraße zum Boulevard degradiert wurde.
Das ist doch völlig demagogisch, was Sie als Beispiele anführen! Zumindest für Freiburg und Münster ist das doch allein auf die in Mehrzahl vorhandenen Studenten zurückzuführen, die nahezu ausschießlich das Fahrrad nutzen.
Wollen Sie einen solchen Effekt einfach auf andere Städte übertragen, ohne die verschiedenen Bedingungen dafür zur Kenntnis zu nehmen? Ich bin durchaus für eine Verkehrsentlastung der Innenstädte, u.a. durch ÖPNV. Aber eine Situation dort kopieren und hier einfügen geht nun beim besten Willen nicht.
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  #53 (permalink)  
Alt 03.02.2011, 16:11
namoh namoh ist offline
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Registriert seit: 20.01.2007
Beiträge: 108
Standard AW: Kesselsdorfer soll zum Boulevard werden

Zitat:
Zitat von diethi Beitrag anzeigen
Und wenn die Umleitungsstrecke Wernerstr. "extra" dafür gebaut worden ist, so ist den Befürwortern dringend zu empfehlen dorthin zu ziehen. Denn anderen Menschen Lärm aufzubürden ist einfach.
Noch mal zu den Zahlen: im Haltestellenbereich Tharandter Straße kommt es pro Jahr zu ungefähr 30 Unfällen mit Personenschaden, d.h. z.T. Schwerverletzte und Tote. Dieser untragbare Zustand ist nach Auffassung aller beteiligten Verkehrsplaner mit seltener Eindeutigkeit durch die Sperrung des Bereichs für den Autoverkehr zu beheben.

Richtig ist, dass der Verkehr an der östlichen Wernerstraße zunehmen wird. Hiervon sind in erster Linie sechs größere Reihenhäuser betroffen.

Wie lautet Ihr Ergebnis der betrachteten Interessensabwägung?
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