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Alt 10.07.2008, 13:53
FGönther FGönther ist offline
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Beiträge: 535
Standard Unter den Argusaugen des WE-Büros

Zitat:
Die legendären archäologischen Ausgabungsstätten von Pompeji sind vom Verfall bedroht. Menschenmassen und die nachlässige Pflege der Anlage scheinen dem römischen Erbe nachhaltig zu schaden. Jetzt sieht sich die italienische Regierung zum Handeln gezwungen.
Auf Empfehlung des italienischen Kulturministers Sandro Bondi hat der Ministerrat in Rom den Ausßnahmezustand über der Grabungsstätte verhängt. Bondi hatte die Lage in Pompeji zuvor als "dramatisch" eingestuft.
.......

Um der Lage Herr zu werden, hat die Regierung in Rom beschlossen, einen Sonderbeauftragten für die Erhaltung der Kulturstätte zu ernennen.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/302/184722/

Der Sonderbeauftragte - da ICOMOS und WE-Büro mit den renitenten Sachsen schwer überlastet sind, wäre das doch ein guter Job für das HB-Männchen, das ja zur Zeit auf Hartz IV ist. Wer wird denn gleich mit der Roten Liste drohen !

Zitat:
Auch Mülldeponien fehlen nicht

In der hiesigen Presse wurde auch noch moniert, dass auf dem Gelände seit Jahrzehnten dieselben Gerüste für die kaum vom Fleck kommenden Restaurationsarbeiten wild verstreut seien und auch nur ein Bruchteil der freigelegten Häuser besichtigt werden könne. Zudem verfüge die archäologische Stätte nicht über die für einen jährlichen Strom von rund 2 Millionen Besuchern angemessenen sanitären und anderen Einrichtungen. Das 440 000 Quadratmeter grosse Gelände zählt nur gerade vier Toiletten, und höchst mangelhaft sind auch die Orientierungshilfen.
Gemäss dem Bericht des «Corriere della Sera» sind noch immer 22 Hektaren des antiken Pompei nicht ausgegraben worden. Unversehrt ist dieses Gelände aber beileibe nicht geblieben. Einerseits wird befürchtet, dass in diesem Gebiet schon längstens viele Kunstschätze heimlich ausgegraben und gestohlen worden sind, und anderseits diente das Gelände der Abfallmafia auch noch für illegale Mülldeponien.
http://www.nzz.ch/nachrichten/panora..._1.777993.html

Sollte die Hufeisennase doch wieder schwärmen, könnten demnach die Brückenfragmente in eine Mülldeponie umgewidmet werden, ohne daß die Herren B&B mit der Roten Liste winken würden. Man müßte sich nur offen und kompromissbereit zeigen.
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  #2 (permalink)  
Alt 10.07.2008, 14:47
Realist Realist ist offline
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Beiträge: 1.369
Standard AW: Unter den Argusaugen des WE-Büros

Passt doch auch in diese Rubrik:

Dubrovnik 1992:

"Der Beschuss des UNESCO-Weltkulturerbes durch die Serben zog keinerlei nennenswerte internationale Konsequenzen nach sich." (Wiki)
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  #3 (permalink)  
Alt 10.07.2008, 21:21
MoritzDresden MoritzDresden ist offline
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Beiträge: 221
Standard AW: Unter den Argusaugen des WE-Büros

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Passt doch auch in diese Rubrik:

Dubrovnik 1992:

"Der Beschuss des UNESCO-Weltkulturerbes durch die Serben zog keinerlei nennenswerte internationale Konsequenzen nach sich." (Wiki)
Für Sie mal eine Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Dubrovnik

"Im Kroatien-Krieg wurde die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt von serbisch-montenegrinischen Streitkräften belagert und massiv beschossen. Laut dem kroatischen Roten Kreuz kamen dabei insgesamt 114 Zivilisten ums Leben. Die materiellen Schäden sind mittlerweile fast vollständig behoben und die Stadt gilt wieder als das beliebteste Urlaubsziel in der Region."

Sie sind also der Meinung, wenn die Serben Dubrovnik beschießen, sollte man den Opfern, den Kroaten, auch noch den Welterbetitel wegnehmen? Davon abgesehen, sind die materiellen Schäden zwischenzeitlich, wie sie im Zitat lesen können, fast vollständig behoben.

Aber wenn Sie die Dresdner CDU mit den Serben als Welterbezerstörer auf eine Stufe stellen wollen, kein Problem.
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