21.05.2012 16:50
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Und er wird kommen, er - der ökoklerikale Gutmenschenstaat:
Emotionale Debatte im Schsischen Landtag zum geplanten Atomausstieg - Topthema - Nachrichten - DNN-Online
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Ist es nicht ein gutes Gefühl zu wissen, dass solche Leute in diesem Land keine Macht besitzen: |
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Vor einiger Zeit konnte man doch ab und an lesen : Zitat:
Aber Danke für den Hinweis und zurück zu EIKE. Der Verfasser der Kommentare #98 und #142 befaßt sich mit dem Autor des Eingangsartikels, dessen Übersetzer in diesem Punkt Zitat:
Man kann nur abwarten, was passiert bzw. ob und wie Japan das in den Griff bekommt. Hier muß ich Zitat:
Muß man gleich Kernphysiker sein, um das Prinzip und die Technik eines AKW zu begreifen und zu erklären? Ansonst wird dort im Blog meist sehr sachlich diskutiert. Man erfährt u.a. etwas über Sinn und/oder Unsinn von Radonbädern. I.Ü. kann man auf EIKE für Japan spenden. Da Dietmar so tapfer auf EIKE gelesen hat, habe ich im Gegenzug mal die Webseiten der Grünen Liga besucht. Bis heute Mittag gab die Suchfunktion der GL Sachsen nichts her. Sachliche Information zum Thema findet man dort nicht, dafür wird jetzt aber hierfür geworben: Zitat:
Zitat:
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Bei einer festen Flußquerung ist für mich das Bauwerk der ersten Wahl eine Brücke. Suche für die nächsten 10 Jahre einen Stromanbieter ohne Wind- und Solarenergie. |
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@Thomas May
1. Ihre pathologische Arroganz und Verachtung ist fehl am Platze, weil ich eine ernsthafte Frage gestellt habe: Ist unsere Gesellschaft bereit, die Folgen eines atomaren Unfalls zu tragen oder nicht? 2. Schwarze Schwäne haben nichts mit Lyrik zu tun. Ich empfehle Ihnen das gleichnamige Buch von Nassim Taleb oder Sie beschäftigen sich direkt mit Hume. Schwarze Schwäne bezeichnen Ereignisse, die entgegen den menschlichen Erfahrungen und den darauf basierenden induktiven Schlussfolgerungen auftreten. Diese verändern das "Gesamtergebnis" grundlegend. Taleb argumentiert übrigens für die Nutzung der Atomkraft, da Unfälle aus seiner Perspektive lokale Ereignisse bleiben. Die Frage nach Schadensszenarien, Restrisiken und statistischen Verteilungen von Unfällen gehen fehl, wenn des Schwarze-Schwan-Ereignis katastrophale und inakzeptable Folgen nach sich zieht. Letztlich argumentieren Sie ja selbst in die Richtung: Jeder bisherige GAU war einmalig, nicht voraussehbar und wird so nie wieder passieren. In Ihrer Aufzählung fehlt übrigens Forsmark. Dort schrammte man um Haaresbreite durch reines Glück am GAU vorbei - ohne Kommunismus, ohne Erdbeben. Hier war der "graue" Schwan der gleichzeitige Ausfall aller vier Notgeneratoren. Meine Frage nochmal: Sind die Folgen eines GAUs in Europa akzeptabel oder nicht? Wenn ja, dann kann man über die Ausgestaltung der Nutzung der Atomkraft reden. Wenn nicht, kann das Ziel nur der möglichst schnelle Ausstieg sein. |
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Auf meiner Penne (RoRo-DD) mußten die Jahrgänge aus dem "Faust" ( ist von Goethe , nicht von Klitschko) wechselnd Osterspaziergang oder Schlußmonolog zur Rezitation lernen. Ich war in dem Jahrgang Zitat:
Zum Vergleich : Zitat:
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Hallo Ole!
Sie schrieben:Es ist schon so weit und es wird noch viel schlimmer: Earth Hour auch in Dresden. Ich empfehle dringend, an diesem Tag Stärke zu demonstrieren, und alle Lichter, Waschmaschine, Fernseher, ... im Haus anzumachen. Vll. kann man vorher sogar noch einen 10-Jahres-Vertrag mit Temelin als Stromlieferant hinbekommen. Ihren Vorschlag finde ich gut!Solche Aktionen sind nämlich auch mit risiken verbunden. Streß für die Versorger könnte es geben,wenn dann alle gleichzeitig wieder ihre Verbraucher zuschalten!Wie sinnlose Experimente enden können,wissen wir ja. Tschüß Christian! |
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Zunächst sollten Sie Ihre Frage eindeutiger formulieren: Ist unsere Gesellschaft bereit, die Folgen eines atomaren Unfalls zu tragen oder nicht? und Meine Frage nochmal: Sind die Folgen eines GAUs in Europa akzeptabel oder nicht? sind zwei verschiedene Schuhe. Tschernobyl als bisher schwersten AKW-Unfall hat keine eindeutigen Folgen ergeben. Das einzig konkrete sind 134 Strahlentote. Das sind weniger als bei einem Flugzeugabsturz. Nur um klarzustellen: Bei keinem Unfall gibt es etwas zu verharmlosen oder zu relativieren im Sinne von Gleichsetzung! Zitat aus Wikipedia: Angesichts der anhaltenden Kontroverse riefen IAEA und andere internationale Organisationen das Tschernobyl-Forum zusammen, um einen autorativen Konsens zu formulieren. Im September 2005 kam das Forum zu dem Schluss, dass die Gesamtzahl der auf den Unfall zurückzuführenden Todesopfer bei etwa 4.000 liege. Die Rezeption dieses Reports war jedoch keineswegs einheitlich zustimmend. Die 4000 Todesopfer liegen etwa im Bereich der Verkehrstoten in Deutschland. Ihre Fragestellungen sind m.E. deshalb unsinnig. Ähnliche Fragestellungen gab es bereits bei der Endlagerfrage. Wenn 1 Million Jahre nicht reichen, wird die Frage auf 10 Millionen Jahre erweitert. Womit hinreichend bewiesen wäre, dass es kein Endlager geben kann. Die Abschaltung von deutschen AKW und die Gründung von diversen Kommissionen halte ich für puren Aktionismus. In Abklingbecken müssen selbst abgebrannte Brennstäbe jahrelang gekühlt werden. Das sofortige Abschalten aller AKW’s würde also die Gefahr vor schweren AKW-unfällen erst irgendwann verringern, wenn überhaupt. Die Folgen für die Wirtschaft wären dafür aber nicht überschaubar. Meine Überzeugung ist es, dass die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH fachkundig genug ist, richtige Schlußfolgerungen aus Fukushima zu ziehen. Erforderlichenfalls sollten ihre Befugnisse erweitert werden. Interessanterweise wollen auf einmal die Klimaideologen lieber Braunkohlekraftwerke als AKW, wissend, dass ihre Erfindung die CO2 – Zertifikate nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Mir stellt sich auch die Frage, ob in den Klimamodellrechungen die ungeheure Energiefreisetzung des Erdbebens mit enthalten ist. Wenn: Ja, warum haben sie das Beben nicht vorausgesagt. Wenn: Nein, dann stimmt ihre ganze Rechnung nicht. Gruß psana42 |
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Danke, das ist eine klare Diskussionsgrundlage.
Mein Ansatz hier ist ein wesentlich marktorientierter Regulierungsansatz als das die aktuelle Technologie-push-Strategie. Ich würde ein klares Ausstiegsszenario vorgeben und die Industrie damit zwingen, für Ersatz zu sorgen. An die positive Wirkung von Subventionsfeuerwerken glaube ich nicht (gilt auch für die CO2-Hysterie). Zur Hälfte hat das Rot-Grün wenigstens richtig gemacht. Die Laufzeitverlängerung danach war nichts als billige Klientelpolitik. Dafür muss Schwarz/Gelb jetzt zu Recht bluten. Lernen werden die allerdings auch nichts und weiterhin mit Restrisiken, deutschen Tugenden und langjährigen Erfahrungen im Ausbleiben von Naturkatastrophen argumentieren, statt offen eine demokratische Auseinandersetzung auf Basis des Nutzens und der Risiken (Möglichkeiten, nicht Wahrscheinlichkeiten) von Atomkraft zu suchen. |
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Es geht hier nicht um populärwissenschaftliche Erklärungen, wie funktioniert ein Kernkraftwerk. EIKE möchte gerne im wissenschaftlichen Diskurs akzeptiert werden, mitreden dürfen, führt seit drei Jahren im Herbst eine wissenschaftliche Konferenz durch. Dann erwarte ich schon, dass im Eingangsstatement, es handelt sich ja nicht um einen Diskussionsbeitrag im Blog, jemand zu Wort kommt, der vom Fach ist. Das ist letztendlich für mich ein Prüfstein, ob jemand wissenschaftlich oder populärwissenschaftlich, ohne die Populärwissenschaft abzuwerten, arbeitet und EIKE hat sich Wissenschaftlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Da schauen Sie einfach mal unter dem Menüpunkt "Uber uns" nach. Oder meinen Sie, dass die werten Profs ihre Reputation, auch wenn sie vielleicht schon emeritiert sind, in der Öffentlichkeit aufs Spiel setzen wollen? Gruß Dietmar
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Ich behaupte, dass die deutsche Industrie nicht an inhärent sichern Kernkraftwerken intersssiert ist. Zitat:
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Gruß Dietmar
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