08.02.2012 13:23
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Belgien hat ein Toleranzproblem. Gerade haben sich seine Volksgruppen zerstritten wie man es in den letzten Jahren eigentlich nur vom Balkan kennt. Sie wollen nicht einmal die europäische Sprache Ihrer eigenen Landsleute hören. Aber jetzt sind sie sich plötzlich ganz einig den Leuten vorzuschreiben, wie man sich kleiden sollte, nämlich nicht so
Und Frau Koch-Mehrin von der FDP hält das für so liberal, dass Sie in Blöd am Sonntag zu Protokoll gibt: Zitat:
Zitat:
Was soll als Nächstes verboten werden? Man muss nicht Muslim sein, um diese Meinung verständlich zu finden. Auch Menschenrechtsorganisationen und Kirchen sind entsetzt. Und glücklicherweise gibt es auch in Deutschland noch vernünftige Meinungen. Sogar Herr Bosbach hält es für Deutschland nicht möglich. Hoffentlich bleibt er dabei. Er ist sonst nicht so gewissenhaft, wenn es um Grundrechte geht.
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Zitat:
Ich hoffe trotzdem, dass Sie mich nicht für einen Islamisten halten. Aber ich sehe das zugrunde liegende Problem nicht nur in der Intoleranz der Islamisten, sondern auch und vor allem in der Geschichtslosigkeit und Wertevergessenheit vieler Europäer, die ihre eigenen Werte längst auf den Müll geworfen haben oder denen diese Werte nie vermittelt wurden und die, da selbst ohne Substanz, nun entsetzt und ihrerseits intolerant auf ein paar wenige Burkaträgerinnen starren, als sähen sie den Leibhaftigen. Und, unter uns, manche, na wer wohl? sieht mit Burka doch viel hübscher aus als ohne, finden Sie nicht auch?
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Zitat:
http://forum.dnn-online.de/newreply....wreply&p=27025 |
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Zitat:
Da kann man nur staunen, wie manche Leute ihre Güterabwägung treffen. |
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Zitat:
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Hier ist mal ein Artikel über den praktischen Aspekt zum Tragen einer
Burka. Ich denke, die Ganzkörperverschleierung ist doch nur ein ganz kleiner (in Europa) aber gut sichtbarer Teil des Islam und kann schön als Stimmungsmacher in alle Richtungen dienen. Die Hauptfrage bleibt doch bestehen, wieviel Islam will und kann Europa zulassen. Dafür gibt es doch noch überhaupt keine Antworten. |
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Zitat:
Mal sehen, was passiert, wenn die Botschaft in Kernländern der spontan Empörten angekommen ist und wie lange die Verbrennflaggenindustrie braucht, ihr Sortiment zu aktuallisieren. Zitat:
Zitat:
Sie basteln sich hier eine Begründung mit einer Prise Untergang des Abendlandes zurecht. Dabei entgeht Ihnen m.E. ein ganz wichtiger Punkt. Dieses Anti-Burka-Gesetz - daß ich übrigens nicht mehr als für einen Schuß vor den Bug halte, wurde ohne Gegenstimme von einem durch demokratische Wahl legitimierten Parlament (Frauenquote 41 %) verabschiedet und zwar auch mit den Stimmen der Grünen und Linken. Gibt doch irgendwie zu denken, daß im Staate Belgien etwas faul sein könnte - und zwar nicht nur der Dauerkonflikt zwischen Wallonen und Flamen. Daß dies wieder mal völlig unter den Tisch gekehrt wird und die Burka zum Symbol des Menschenrechtes auf Selbstbestimmung hochstilisiert wird, legt den Verdacht nahe, daß man in manchen Feuilletonstuben bereits mit dem Gesichtsfeld dieses Kleidungsstückes übt. Zitat:
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Zitat:
Damit sprechen Sie eigentlich gerade den ersten Punkt meines Eingangsstatements an: Zitat:
Aber ich habe noch etwas anderes: Da man ja nicht die Motive verbieten kann, warum sich jemand freiwillig so kleidet, müssen andere Gründe ran. Und das sind z.B. 1. die Unterstellung, dass alle Burkaträgerinnen dies unter Zwang tun. Es passiert leider und auch in unserer Gesellschaft, dass Männer Frauen Gewalt antun (es soll zwar auch umgekehrte Fälle geben, aber das ist wohl eher selten.) Zu diesem Zweck werden den betroffenen Frauen und Kindern Zufluchtsstätten angeboten (Frauenhäuser). Das ist eine sinnvolle Einrichtung und es ist nur bedauerlich, dass sie nötig ist. Ich nehme an, zumindest hoffe ich es, dass die Frauenhäuser auch Frauen offen stehen, die sich einem solchen Zwang ausgesetzt sehen.2. die Behauptung, dass das Tragen der Burka ein unzulässiges Verbergen des Gesichtes sei. Bisher galt das sogenannte "Vermummungsverbot" nur bei Demonstrationen. In der Öffentlichkeit galt das Verbergen des Gesichtes bisher nicht als Straftat.Erfreulicherweise sieht man es in Deutschland doch noch anders und hat dafür guten Grund, was auch manche Verfassungsfeinde davon halten mögen.
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Das öffentliche Tragen der Burka ist in Belgien als deutlich sichtbares Symbol der systematischen, religiös begründeten Unterdrückung von Frauen verboten worden.
Der aufgeklärte Islam macht die Kleidung von Frauen nicht zu deren Gefängnis. Leider nur kann sich dieser aufgeklärte Islam nicht so deutlich äußern - weil seine Vertreter und Vertreterinnen von jenen Leuten, für die unser Friedensmann hier so vehement eine Lanze um die andere bricht, unter anderem auch mit dem Tode bedroht werden. Salman Rushdie läßt grüßen. Weil Europa für Werte wie Freiheit, Menschenwürde, Menschenrechte, Gleichstellung der Geschlechter und Demokratie steht, muss es dem fundamentalistischen Islam, dessen Symbol eben gerade auch die Burka ist, klare Grenzen zeigen. |
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| Stichworte |
| burka, grundrechte, islam, toleranz |
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