09.02.2012 00:59
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Wie die DNN berichtet (http://www.dnn-online.de/aktuell/content/111666.html) haben Bauern in Eisleben durch das Versprühen von Milch auf Äckern in der Nähe des Klosters Helfta die Umwelt verseucht. Durch die Milch kam in einem Teich ca. 1 Tonne Fisch ums Leben. Ein toller Erfolg. Fragt sich, wer die Rechnung für dieses Spektakel bezahlt. Den Protestierern dürfte nicht bewußt gewesen sein, was sie da anrichten. Sie haben aber mal wieder gezeigt, wie gefährlich auch das vermeintlich Harmlose sein kann. Dabei wußte schon Paracelsus, dass allein die Menge das Gift macht. Wetten, dass dieser Vorfall nicht von Umweltschutzverbänden zum Umwelt-Skandal erklärt wird? Das paßt ja nichts ins Weltbild.
W.S. |
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Zitat:
!Mal abgesehen davon, haben unsere Milchbauern die Marktwirtschaft einfach noch nicht begriffen, das Angebot und die Nachfrage bestimmt den Preis. Da ein Überangebot vorhanden ist und damit die Michpreise im Keller sind, heisst das ganz einfach: Es gibt zuviele Milchbauern! Das getraut sich natürlich keiner zu sagen... |
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Zitat:
Wobei es ja noch nicht allzu lange her ist, dass der deutsche Sparer die Lidl-Märkte stürmte, um noch schnell die letzte billige Butter kaufen zu können. Die sogenannten Experten, die uns Normalverbraucher ja ständig mit neuen todsicheren Prognosen in trab zuhalten versuchen, hatte ja eine derart hohe und dauerhafte Nachfrage nach Milchprodukten aus Asien angekündigt, dass die Milchpreisexplosion nur noch eine Frage der Zeit war. Selbst die Anpassung der ALGII-Sätze wegen der gestiegenen Milchpreise war schon von Experten verlangt worden. Wo sond diese Leute jetzt eigentlich? Wer erklärt dem armen Milchbauern jetzt mal, warum es anders gekommen ist? In Österreich gibt es zugunsten der Milchbauern eine gute Idee: In den Supermärkten gibt es über die Aktion "a faire Milch" eine teurere Milch zu kaufen. Zusätzlich zum normalen Endverbraucher-Milchpreis gehen 10 Cent pro Liter Milch direkt an die Bauern: http://www.afairemilch.at/start.htm Da kann der Verbraucher seine Solidarität, die bei uns nur in Straßenumfragen beschworen wird, an der Kasse zeigen. Diese Milch gibt es in Österreich sogar bei Lidl. Da kann man dann sehen, wie ernst es dem Verbraucher mit dem Überleben "unserer" Milchbauern ist. Allerdings ändern auch höhere Preise nichts an der Überproduktion. Die Milchseen und Butterberge sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Agrarlandschaft der EU. Die Milchquote war ein Versuch die Überproduktion zu stoppen, der aber auch gescheitert ist. Dort, wo die Viehwirtschaft auch aus Gründen der Landschaftspflege sinnvoll ist, sollten wir dringend einen Weg suchen, die Ökonomischen Probleme ohne Nachteile für unsere Kulturlandschaft zu lösen. W.S. |
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Wenn aber die Zukunft in Biowirtschaft (analog zur Industrie: Erzeugung hochwertiger Güter) und Landschaftspflege zu sehen ist, verlieren die ostdeutschen "Agrar-Großbetriebe" ihre Existenzberechtigung. Deren Vorteil in der Produktivität zählt dann nicht mehr. Diesen Fakt in Mecklenburg-Vorpommern zu vermitteln, dürfte schwierig werden. |
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Das ist sicher richtig. Ich dachte jetzt aber vor allem an die Landwirtschaft in den deutschen Mittelgebirgen und den Alpen. Dort ist schon innerdeutsch, ganz zu schweigen vom Weltmarkt, kaum eine ausreichend hohe Produktivität zu erreichen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 08/15-Milch für den Massengebrauch wird sich dort auf Dauer nicht wirtschaftlich produzieren lassen. Bio allein wird auch nicht genügen. Denn "Bio" kann auch ein Großbetrieb in Mecklenburg. Neben einer Spezialisierung auf besondere lokale Produkte, die auch zu wirtschaftlichen Preisen verkauft werden können, werden wir in bestimmten Räumen vielleicht auch nicht umhin kommen, die landschaftspflegerische Leistung der Bauern zu bezahlen, wenn von ihr der Fortbestand der Kulturlandschaften in diesen Räumen abhängt. Die Gefahr, dass solche Subventionen zu Fehlentwicklungen führen, ist natürlich gross. W.S. |
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Das Ganze war mir damals schon suspekt. Was sollten denn die (laktoseintoleranten) Asiaten mit dem ganzen Zeugs machen, Biodiesel oder Buttersäurebomben ?Tja, wo sind denn diese Leute von damals? Die schauen jetzt zu, wie die Bäuerlein die Milch vernichten. Nichts mehr mit Hartz-IV-Empfänger-Untestützung oder hungernden Menschen in den armen Ländern ... Zitat:
Das gibt es bei uns auch, zumindestens kenne ich das von den NETTO-Märkten her: http://www.netto-online.de/herzfuererzeuger/index.php Ob die Produkte jemand kauft, kann ich nicht einschätzen. |
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Und warum sollte da jemand noch einen Skandal draus machen, wo es ja anscheinend schon einer ist? Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann fangen Sie doch an! Den Satz verstehe ich nicht. Biobauern haben bestimmt kein Problem mit den Preisen. Deren Kunden zahlen schon seit Jahren einen fairen Preis. Die hatten noch nie Anlass zum Protest. Fragen Sie mal in Taubenheim nach! Bei dem Siegel von "Plus" ist das nicht gewährleistet, dass ist ja auch nur ein Bio-Siegel für CDU-Wähler, die auch mal ein bisschen grün sein wollen Zitat:
Wurden, glaub ich, grad in die Regierung gewählt (bzgl. der Preisexplosion). Haben jetzt "Wichtigeres" zu tun. Zitat:
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