08.02.2012 13:27
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Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums,
ich wollte Silvia zur Mauerthematik antworten, aber das scheint mir nicht in die Diskussion zum Mord im Gerichtssaal zu gehören. Daher die Verlagerung an diese Stelle. Zitat:
Zitat:
Damit meine ich natürlich nicht Sie persönlich! |
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Tja, für die DDR-Geschicht scheint sich keiner weiter zu interessieren (außer wenn man in anderen Themen Argumente bzw. Anschuldigungen an andere Forumteilnehmer sucht).
Wenn ich die Anschuldigungen aus diesem Eingansstatement mal herausnehme, bleibt das hier übrig: Zitat:
Ich denke, es hätte 1970 kein 1989 geben können. Wir können doch froh sein, was und wie es passiert ist. |
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Zitat:
W.S. |
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Zitat:
Geschichte ist Geschichte. Als zB. meine Eltern alles für die Übersiedlung klar gemacht haben kam der 13.August. So ist mein Leben völlig anders verlaufen. Wenn, hätte, aber. Man sollte die DDR als einen Zeitabschnitt seines Lebens betrachten und sich freuen, dass wir auch noch die Höhen und Tiefen des freiheitlichen kapitalistischen Systems miterleben dürfen. Was mir zunehmend auf den Zeiger geht, ist die moralinsaure Selbstgerechtigkeit sogenannter Systemopfer und das Rumgejammer über die Lebenseinschränkungen und was man alles verpasst hat noch 20 Jahre nach der Wende. Da muss ich mal über unsere Großelterngeneration den Hut ziehen, die nun 3 Systemvarianten miterleben mussten, durften (wie auch immer). Die hätten viel mehr Grund dazu. |
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Hallo Zusammen
Finde es schade, dass die Mauer als "verteidigungs-nötig" dargestellt wird und möchte an dieser Stelle das stärkere Zusammenrücken der europäischen Länder durch den Akt des Mauerfalls herausstreichen. Dieses Thema habe ich in einen geschichtlichen Kontext eingearbeitet und würde mich freuen, wenn es bei manchem hier im Forum Anklang findet: http://www.youtube.com/watch?v=0SkxQYFTaVw |
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Zitat:
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Als ich 1989 die Fernsehreportagen von den Demonstrationen in Leipzig mitverfolgte, hatte ich oft Tränen in den Augen. Es war das bedeutendste geschichtliche Ereignis dass ich persönlich miterleben durfte.
Dabei habe ich immer versucht mir vorzustellen was wohl in den Köpfen der Menschen in diesen Momenten vorgeht. Welche konkreten Gedanken, welche Gefühle, welche Hoffnungen? Ihre Einstellung dem Regime gegenüber und ob sie dabei schon über eine mögliche Versöhnung mit dem Westen denken. Bei jeder Reportage hat mir meine Fantasie etwas vorgegaukelt und mich inspiriert. Die Gedanke die mir dabei kamen habe ich nach und nach aufgeschrieben und am Ende habe ich dann einen Liedertext daraus gemacht. So habe ich mir ihre Gedanken vorgestellt (Der text ist in Englisch da ich erst kurz vorher nach über 20 Jahren aus USA in die BRD zurückkehrte, und die Gedanken kamen mir daher in englischer Sprache): The truth of yesterday. The truth of yesterday no longer does apply at last we're free to say it's always been a lie you didn't watch the cards you never read the faces in plays for leading parts we suddenly have aces. Refrain: And the script you wrote For our destiny We’ve changed to suit our mind It’s a different play It’s a different day There’s hope for all mankind The power of our hearts The vision of our souls Not considered in your charts to play their destined roles you never heard our cries you never saw our tears you’ve sold us with your lies a system built on fears. Refrain: And the script you wrote…… The overture we wrote With blood along the wall Is the story of our vote To celebrate your fall Arias of slavery Have vanished with the tide The concert of the free Is on the other side. Refrain: And the script you wrote…… Your patronizing scheme To keep us in a trance A fatalistic dream It never had a chance And now the time is here For freedom-bells to ring To lay down our fear And for the world to sing: It’s time the script we write For our destiny Is the mirror of our mind It is up to you It is up to me There’s hope for all mankind There’s hope for all mankind. Musik dazu gibt es nicht aber ich stelle diesen Text jedem gerne zur Verfügung. Gruß Helmut |
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Zitat:
Adrian, Sie sind noch sehr jung. Andere Menschen haben Jahrzehnte ihres Lebens in der DDR zubringen müssen. Die sehen das wahrscheinlich etwas anders. Der reale Sozialismus auf deutschem Boden hat allerspätestens 1961 mit dem Mauerbau seine historischen Bankrotterklärung abgegeben. Als gefährliches Hirngespinst lebt er allerdings noch heute fröhlich weiter. |
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Für mich als Westdeutscher stellt sich manchmal die Frage welche Richtung die Entwicklung genommen hätte, wenn man in der DDR Presse- und Reisefreiheit gehabt hätte.
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Zitat:
Was in meinem Lebenslauf tatsächlich (und zum Glück) nicht enthalten ist, ist eine politische Gefangenschaft. Das fehlt mir zu Herrn Vaatz. |
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| ddr, gedanken, grenze, leipzig - demonstrationen, mauer, reisefreiheit, schießbefehl |
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