08.02.2012 13:33
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Der Sozialismus funktioniert mit dem menschlichen Charakter einfach nicht. |
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![]() Das System der DDR kannte schon per se keine Pressefreiheit, woraus man auch keinen Hehl gemacht hat und die Reisefreiheit, deren Unterdrückung zunächst mal nicht ideologisch begründet war, hätte zum Zusammenbruch des Systems geführt.Die berühmte "Abstimmung mit den Füßen" war nicht gewaltfrei zu stoppen. Das System hatte schon 1961 abgewirtschaftet. W.S. http://www.qtl.co.il/img/copy.pnghttp://www.google.com/favicon.icohttp://www.babylon.com/favicon.ico |
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Oberflächlicher geht es kaum. Ein reines Werbevideo.. Das könnte auch im Auftrag eines Ministeriums entstanden sein. Ist es das möglicherweise? Das Zusammenrücken europäischer Länder ist etwas positives, aber so glattgebügelt läuft es nun auch wieder nicht ab. |
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Reisefreiheit konnte es nicht geben, der Grund liegt auf der Hand: Wenn es eine solche gegeben hätte, was wäre passiert? Der DDR-Bürger hätte sich dann mit seinem Geld ein Ticket nach sonstwohin kaufen können und wie weiter? Am Ziel angekommen, hätte keiner seine Aluchips umgetauscht. Folge wäre gewesen, er wäre dort geblieben, wo man richtiges Geld verdienen konnte. Die DDR wäre also faktisch ausgeblutet worden, da sämtliche Fachkräfte sich verkrümelt hätten. Also: Ein solches System, wie in der DDR, konnte nur in "geschlossenem" Zustand funktionieren. |
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stand mal folgendes zu lesen: Deutsche enttäuscht von der Wiedervereinigung 2. Januar 2009, 09:12 Uhr Die deutsch-deutsche Wiedervereinigung hat die Erwartungen vieler Deutscher nicht erfüllt. In einer Umfrage sah weniger als die Hälfte der Befragten ihre persönliche Lebenssituation als verbessert an. Jeder vierte Ostdeutsche meinte sogar, dass es den Ex-DDR-Bürgern vor 1989 besser gegangen sei als jetzt. Ist diese Umfrage glaubwürdig? Wenn ja, waren die Erwartungen einfach viel zu hoch? |
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Ist diese Umfrage nicht einfach nur dämlich? Warum sollte sich wegen der Wiedervereinigung zwangsläufig die persönliche Lebenssituation eines Deutschen verbessern müssen? Da werden Zusammenhänge konstruiert, die nicht bestehen um Ergebnisse zu erhalten, die einem in den Kram passen. Wenn 25% der befragten Ostdeutschen, der Meinung war, Vor 1989 sei es den DDR-Bürgern besser gegangen, sind immerhin schlappe 75% wohl anderer Ansicht. Die Meldung "Zwei Drittel der Ostdeutschen sind zufrieden" hätte auch aus dem Ergebnis hergeleitet werden können. Aber dieses Mal sollte es was Negatives sein. Also schreibt man "jeder Vierte", das hört sich nach mehr an als "ein Viertel aller ..." Diese 25% scheinen aber in jedem Fall unter einem schweren Fall von Amnesie zu leiden. Auch wenn es sicher nicht jedem so gut geht, wie er es sich erhofft hatte, seine subjektiven Erwartungen, also enttäuscht wurden, ist doch wohl unbestreitbar, dass es objektiv wirtschaftlich niemandem schlechter geht als zu DDR-Zeiten. Es ist wohl das Schicksal unseres Volkes immer enttäuscht sein zu müssen. W.S. |
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Ich denke Umfragen sind nicht dämlich, die Interpretationen möglicherweise schon.
Aber vielleicht ist es ja so dass ein beträchtlicher Teil der DDR Bevölkerung einer verpassten Chance nachtrauern. Einem Sozialismus der hätte sein können. Der Kapitalismus hat ja nicht nur Vorteile. H. |
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Ob "man" damals das eine oder andere anders und besser hättte machen können, ist eine müßige Frage, die man nur mit "ja" beantworten kann. man ist immer schleuer, wen man aus dem Rathaus wieder herauskommt. das Nachkarten ist nur von begrenztem Wert. Die Mär von der zweiten Chance für den dann "richtigen" Sozialismus, an die ich nicht glaube, wird man auf ewig singen können. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hatte damals zu recht die Nase voll vom Dasein als Versuchskaninchen. Man kann den Bonzen der DDR vorwerfen, was man will. Aber es bestand ja wohl kein geheimer Plan, diesen Staat DDR unter dem Vorwand des Aufbaus des Sozialismus vorsätzlich zugrunde zu richten. Man hat nur konsequent in ideologischer Verbohrtheit eine Ökonomie betrieben, die zum Scheitern verurteilt war. "Kommt die D-Mark, bleiben wir - kommt sie nicht, geh' n wir zu ihr", lautete ein bekannter Spruch. Das Reservat "DDR" zum Aufbau des Sozialismus mit menschlichem Antlitz hätte sich für einen neuen Anlauf auch neue Versuchskaninchen suchen müssen. Die große Mehrheit der Deutschen hat auch heute noch die nase voll von sozialistischen Experimenten, wie auch die letzte Wahl gezeigt hat. Und das in einer zeit, in der sich mal wieder gezeigt hat, welche Gefahren auch in einem marktwirtschaftlichen System stecken. W.S. |
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| ddr, gedanken, grenze, leipzig - demonstrationen, mauer, reisefreiheit, schießbefehl |
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