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  #931 (permalink)  
Alt 19.12.2011, 22:39
Michael Michael ist gerade online
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Beiträge: 1.209
Standard Osteuropa bleibt bei der Atomenergie

Wie unsere östlichen Nachbarn mit der Kernenegie planen, kann man hier nachlesen.
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Bei einer festen Flußquerung ist für mich das Bauwerk der ersten Wahl eine Brücke.

Suche für die nächsten 10 Jahre einen Stromanbieter ohne Wind- und Solarenergie.
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  #932 (permalink)  
Alt 20.12.2011, 19:09
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.209
Standard Trittin mit Langzeitwirkung

Ziemlich genau vor 13 Jahren schlug der Ideologe Trittin zu :

Zitat:
Zitat von Novo-Magazin
http://www.novo-magazin.de/40/novo4044.htm
Mit totalitären Methoden stellt Bundesumweltminister Trittin sicher, daß Öko-Ideologie die Rolle von Sachverstand übernimmt. Nachdem er diverse Kommissionen mit Atomkraftgegnern neu besetzt hatte, wurden wissenschaftliche Forschungsberichte und Publikationen, die nicht dem Atomausstieg das Wort redeten, zensiert. Eine derartige Gleichschaltung der Wissenschaft kannte man bislang nur aus totalitären Staaten. Von Matthias Heitmann.

Zwei Tage vor Weihnachten ging die Bombe hoch: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion löste Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) völlig überraschend die aus renommierten Wissenschaftlern zusammengesetzte Strahlenschutzkommission (SSK) sowie die Reaktorsicherheitskommission (RSK) auf (s. hierzu: SSK und RSK). Begründet wurde dieser Schritt mit dem Wunsch, "eine Straffung der Arbeit und mehr Pluralität" zu gewährleisten… (BMU-Pressemitteilung v. 22.12.1998).
Weiter:
Zitat:
Zitat von Novo-Magazin
Die Neubesetzung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutzes sorgte sogar bei eingefleischten Atomkraftkritikern für "Irritation", "Bestürzung" und "ungläubiges Staunen". Der aus Altersgründen ausgeschiedene Gründungspräsident des seit 1989 bestehenden Bundesamtes, Prof. Dr. Alexander Kaul (ein durch rund 360 wissenschaftliche Publikationen in allen Feldern des Strahlenschutzes sowie durch Mitgliedschaft und Vorsitz in zahlreichen internationalen Fachgremien auch auf UN-Ebene renommierter Wissenschaftler), wurde durch den Architekten Wolfram König an der Spitze der Bundesoberbehörde ersetzt. Die grün-alternative taz kommentierte diese Personalentscheidung mit dem Hinweis, König sei bisher nicht als Strahlenschützer, sondern nur "als grüner Parteisoldat bekannt" geworden (5.3.99), während die Opposition vom "ersten grünen Versorgungsfall" der neuen Regierung sprach. …
Diesen König gbt´s noch immer.
Unbelastet von Sachverstand leitet er das wichtige Amt.
Naja, wir haben auch eine Physikerin im Kanzleramt, welche ihr Sachverständnis außen vor ließ, als sie den Atomaustieg durchdrückte.

Wo soll das hinführen ?
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  #933 (permalink)  
Alt 22.12.2011, 12:41
Thomas May Thomas May ist offline
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Beiträge: 758
Standard AW: Trittin mit Langzeitwirkung

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Ziemlich genau vor 13 Jahren schlug der Ideologe Trittin zu :


Weiter:

Diesen König gbt´s noch immer.
Unbelastet von Sachverstand leitet er das wichtige Amt.
Naja, wir haben auch eine Physikerin im Kanzleramt, welche ihr Sachverständnis außen vor ließ, als sie den Atomaustieg durchdrückte.

Wo soll das hinführen ?
Nana, nicht so defätistisch! Seit wann ist denn Fachkompetenz Voraussetzung für die Ausübung eines öffentlichen Amtes in Deutschland? Wie hätte dann etwa ein Herr Trittin Umweltminister werden können oder ein Herr Fischer Außenminister oder eine Frau Aigner Agraministerin?

Dreizehn Jahre sind immerhin eine lange Zeit. Es gibt zwar im konkreten Fall keinerlei wirkliche Anzeichen dafür - aber über diese Zeit kann man ja auch was dazulernen.....
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  #934 (permalink)  
Alt 23.12.2011, 19:36
psana42 psana42 ist offline
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Beiträge: 762
Standard AW: Trittin mit Langzeitwirkung

Zitat:
Zitat von Thomas May Beitrag anzeigen
Nana, nicht so defätistisch! Seit wann ist denn Fachkompetenz Voraussetzung für die Ausübung eines öffentlichen Amtes in Deutschland? Wie hätte dann etwa ein Herr Trittin Umweltminister werden können oder ein Herr Fischer Außenminister oder eine Frau Aigner Agraministerin?

Dreizehn Jahre sind immerhin eine lange Zeit. Es gibt zwar im konkreten Fall keinerlei wirkliche Anzeichen dafür - aber über diese Zeit kann man ja auch was dazulernen.....
Wo leben Sie denn? Keine Anzeichen für Lernfähigkeit? Diese Leute haben es gelernt, Wiederaufbereitung abzuschaffen, trotz Flugverbotszonen, wegen möglicher Flugzeugabstürze, AKW's sofort abschalten zulassen, u.ä.
Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass man merkt wohin das führt. Da wird gewettert, dass der deutsche Verbraucher für den Strom mehr bezahlen muß, die Industrie geschont wird. Da wird für den Solarquatsch u.ä. in D. eine neue Größe eingeführt: Haushaltstrom -- Dass Haushalte nur mit ca. 25% Energie beteiligt sind... Und es kaum eine Rolle spielt, wenn der Kühlschrank mal ein spar Stunden ausfallen würde.
Die allergrößten Spezialisten reden über Wirkungsgradverbesserung im Zusammenhang mit KWK. Das lässt sich so schön verkaufen. Dass es um Nutzungsgrad geht, und es strenggenommen egal ist, wo ich die Abwärme wegwerfe, wird gar nicht erst erwähnt.
Jetzt habe ich aber wiedermal Dampf abgelassen.
Ihnen und allen anderen Foristen frohe Weihnachten
psana42
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  #935 (permalink)  
Alt 12.01.2012, 13:46
Thomas May Thomas May ist offline
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Beiträge: 758
Standard AW: Ökologismus = Idiotismus!

Worte riechen (!) nicht, deshalb sind die SpiegelsoldatInnen unterwegs.
Soll man da lachen, weinen oder sich fürchten?
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  #936 (permalink)  
Alt 16.01.2012, 16:11
Thomas May Thomas May ist offline
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Beiträge: 758
Standard AW: Ökologismus = Idiotismus!

BASF verlegt die Forschung im Bereich grüner Gentechnik in die USA. Grund: Gentechnikfeindliches Klima in Deutschland. Zur gleichen Zeit fordern die deutschen Hersteller von Solarzellen Schutzzölle gegen chinesische Produzenten aus dem gleichen Marktsegment. Offenbarer Grund: Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit im Low-Tech-Bereich.

Das ist grüne Industriepolitik, wie sie leibt und lebt. Kein Markt, nirgends. Nur Ideologie.

Das kostet uns richtig Wohlstand.

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  #937 (permalink)  
Alt 21.01.2012, 12:15
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.209
Standard Angesichts der Havarie der Costa Concordia

ein Leserbrief in der WELT vom 21.01.2012 :


Ich fordere von Frau Merkel die sofortige Stilllegung der acht ältesten deutschen Kreuzfahrtschiffe und den kompletten Ausstieg aus der Kreuzfahrt bis 2022. Die Vorgänge in Italien, einem immerhin hochtechnisiertem Land, haben gezeigt, dass diese Technik letztlich nicht beherrschbar ist.


Hermann Behrendt, per E-Mail
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  #938 (permalink)  
Alt 24.01.2012, 00:16
psana42 psana42 ist offline
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Beiträge: 762
Standard AW: Angesichts der Havarie der Costa Concordia

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
ein Leserbrief in der WELT vom 21.01.2012 :


Ich fordere von Frau Merkel die sofortige Stilllegung der acht ältesten deutschen Kreuzfahrtschiffe und den kompletten Ausstieg aus der Kreuzfahrt bis 2022. Die Vorgänge in Italien, einem immerhin hochtechnisiertem Land, haben gezeigt, dass diese Technik letztlich nicht beherrschbar ist.


Hermann Behrendt, per E-Mail
Insbesondere, weil es dort bereits 13 und in Daichi bisher keine Strahlentote gibt.
psana42
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  #939 (permalink)  
Alt 25.01.2012, 08:46
Thomas May Thomas May ist offline
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Beiträge: 758
Standard Solarer Lobbyismus

Wirklich gar nicht mehr lustig, wie die Subventionsabgreifer aus einer so genannten Ökobranche ihre Pfründe sichern. Diese Figuren werden im politischen und publizistischen Raum von Leuten vertreten, die sich lauthals und permanent darüber beklagen, dass und in welchem Maß die Politik von Lobbyismus verseucht ist.

Man muss sicher eine Weile suchen, bis man noch größere Heuchler ausfindig macht.
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  #940 (permalink)  
Alt 05.02.2012, 19:56
Michael Michael ist gerade online
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.209
Standard Gestörte Blickbeziehungen

Heute ein Artikel in der FaSZ über Windräder in Deutschland.

Zitat:
Zitat von FaSZ

Windräder in Deutschland Durchs Land der Riesen

05.02.2012 · Von Ostfriesland bis nach Bayern: Windräder, wohin das Auge blickt. Auf einer Winterreise durch ein neues Deutschland bekommt man eine Ahnung, was aus diesem Land wird, wenn die Ökostrom-Pläne Wirklichkeit geworden sind.

Immer waren die roten Backsteinkirchen die Markierungspunkte der Landschaft. Ostfriesland ist, so heißt es in alten Texten, das Land, in dem man von Kirche zu Kirche sehen kann.
Das Bild ist vergessen. Heute gilt: Egal wo man in Ostfriesland steht, immer sieht man ein Windrad, meistens mehrere, oft viele. Bis zu 200 Meter hohe Energieriesen haben jeden Horizont gekapert und das freie Land gezeichnet. Die Kirchen aber sind klein geworden.
Wenn ich die im Artikel genannten Zahlen zu Grunde lege, errechne ich einen mittleren Abstand von 4.004m zwischen zwei Windrädern – flächendeckend.
In der Praxis bedeutet das : Wenn ich von DD in den Harz fahre, gibt es keine halbe Stunde ohne den Anblick von Windrädern.
War da nicht mal was von gestörten Blickbeziehungen bei GL&Cie?

Ein Betroffener:
Zitat:
Zitat von FaSZ

Die Götter müssen verrückt sein. Manfred Knake hegt den Verdacht schon länger. Bis zur Pensionierung im Juli 2011 war er Dorfschullehrer in Ostfriesland und in seiner Freizeit ehrenamtlicher Ranger (Landschaftswart) des Nationalparks Wattenmeer: …
Der wahre Frevel beginnt für Knake aber vor dem Deich. Einige hundert Meter ins Landesinnere hinein stehen 50 Windräder, deren Flügel gleichmäßig rotieren. Es ist ein guter Windtag. Möwen, die sonst nichts schreckt, wahren einen Respektabstand von einigen hundert Metern vor den Mühlen. Empfindlichere Tiere wie die Gänse lassen sich hier gar nicht mehr nieder. Sie haben einen Zufluchtsort verloren. Wenn jetzt die See ihre Salzwiesen überschwemmt, verziehen sie sich. Und wer weiß, ob sie wiederkommen. Viele Vögel kämen nie wieder, sagt Knake.

...
Der Mann hat sich nicht beliebt gemacht, nicht bei den Grünen, nicht beim Nabu und dem BUND, die alle Ökostrom vermarkten, …
Haben sich NABU und BUND nicht auch den Vogelschutz auf die Fahnen geschrieben?
Offensichtlich sind bei GL&Cie nicht nur die Blickbeziehungen gestört...
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