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  #71 (permalink)  
Alt 08.04.2009, 13:53
FGönther FGönther ist offline
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Beiträge: 535
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von KarlFaktor Beitrag anzeigen
[/size]


Trotzdem sehe ich neben den positiven Seiten der Gentechnik immer auch mehrere Büchsen der Pandorra.


Geht mir genauso - seit spätestens der Erfindung der Dampfmaschine stehen die Pandoradinger immer dichter.

Zitat:
Da denke ich immer gleich an Luis de Funes in "Brust oder Keule".
Sehr schöner Film. Besonders die Pastete mit Uhr ist mir unvergessen geblieben.
Zitat:
Wenn sie zB ein aus Algenkonzentrat gentechnisch gewachsenes Schnitzel essen wollen bitte schön. Ich bin da etwas konservativ und hole mir lieber eines vom geschlachtenen Schwein eines regionalen Fleischers.


Denken Sie mal an unsere Mitbürger mit veganem Hintergrund
Was ist eigentlich 7-Corn-Equilina ?

Zitat:
Oder einfacher ausgedrückt, sie essen die Tomaten von unseren holländischen Experimentalkünstlern (nach einer Kreuzung mit einer Pfefferpflanze gleich mit Geschmack) und ich nicht.
Da ich Obst und Gemüse in der Regel saisongebunden kaufe und esse - stellt sich dieses Problem nicht für mich. Ich bevorzuge "Harzfeuer" - sehr aromatisch aber angeblich für den Groß- und Versandhandel nicht geeignet, da sie schnell "babsch" wird - vom Gärtner aus den westlichen Anbaugebieten Dresdens.

Aber demnächst werde ich mal fragen, wie diese Sorte entstanden ist.
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  #72 (permalink)  
Alt 08.04.2009, 17:26
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Beiträge: 773
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von FGönther Beitrag anzeigen
...Denken Sie mal an unsere Mitbürger mit veganem Hintergrund
Was ist eigentlich 7-Corn-Equilina ?...
Weiß ich auch nicht, aber man braucht dazu auch
4 Eier oder auch Eiersatz aus dem Reformhaus.
Was ist ein Eiersatz? Ein Satz über Eier? Ein Reden über Eier oder ein Hüpfen darüber? Ein Satz, der eiert? Wozu braucht man das viermal?
Oder ist doch so etwas?

Aber das alles hat wohl mit Klima- und Gentechnikdebatten wenig zu tun. Es sei denn, man wolle sie lächerlich machen.
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  #73 (permalink)  
Alt 08.04.2009, 22:15
FGönther FGönther ist offline
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Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 535
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von WilhelmFriedemann Beitrag anzeigen
Weiß ich auch nicht, aber man braucht dazu auch
4 Eier oder auch Eiersatz aus dem Reformhaus.
Was ist ein Eiersatz? Ein Satz über Eier? Ein Reden über Eier oder ein Hüpfen darüber? Ein Satz, der eiert? Wozu braucht man das viermal?
Oder ist doch so etwas?

Aber das alles hat wohl mit Klima- und Gentechnikdebatten wenig zu tun. Es sei denn, man wolle sie lächerlich machen.
Probleme mit dem Ei-Ersatz ?
Na dann nehm'Se doch das :
Zitat:
1. Vegane Schnitzel (für ca. 1 Person berechnet)
Man nehme etwa folgende Zutaten:
1 gerüttelt Maß heiterer Stimmung, ca. 300 g möglichst frisch u. fein gemahlene Kichererbsen oder Linsen 1/4 Ltr. Leitungswasser,
8 mittelgroße Kartoffeln, 100 g brauner (ungeblichener) Rohr- oder Rübenzucker,
1 Teelöffel Kochsalz, 100g Pflanzl.Bratöl, 1Teelöffel Cumin (frisch angerösteter Kreuzkümmel),
1 Teelöffel Mayoran, 1 Teelöffel Petersilie,etwas Zitronen- Apfelsaft o.ä.
Das Kichererbsenmehl wird möglichst in einem keramischen Topf mit Wasser zu einem zähen Brei verrührt und einige Minuten zum Aufquellen in Ruhe gelassen (wenn Linsen- oder Erbsenmehl verwendet wird, dann lieber ca. 4 Std. ruhen lassen, da sie weniger gut binden. Dieser Masse werden die og. Zutaten beigemischt, auch die gut abgewaschenen, mitsamt den Schalen geriebenen, rohen Kartoffeln.
In eine eiserne Bratpfanne gibt man etwas Bratöl oder -fett, läßt es so heiß werden, daß ein Wassertropfen zischend verdampft. Mit einem Eßlöffel o.ä. wird danach ein Klacks der fertigen Mischung auf die Pfanne vorgelegt und nach dem ersten Anbraten mit einem flachen Heber wieder gelockert. Auf einem Gasherd bei mäßiger Flamme dauert das beidseitige Braten in der Pfanne bei einem Fladen allein etwa 3 Min.. Dessen Geschmack ähnelt tatsächlich dem eines Rindersteaks. Und dessen Aussehen ist dem auch beinahe ähnlich. Kurz vor dem Servieren wird noch etwas von dem säuerlichen Obstsaft auf das vegetarische Steak geträufelt.
Der Teig kann natürlich stattdessen fritiert werden. Ich empfehle dazu Palmin oder Erdnußöl.
Lecker ! Da läuft doch das Wasser im Munde zusammen - oder es kommen die Tränen.
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  #74 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 11:43
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Beiträge: 773
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von FGönther Beitrag anzeigen
Probleme mit dem Ei-Ersatz ?
Na dann nehm'Se doch das :Lecker ! Da läuft doch das Wasser im Munde zusammen - oder es kommen die Tränen.
Ja wenn Sie sich so ernähren: Das erklärt einiges!
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  #75 (permalink)  
Alt 09.04.2009, 19:22
WilhelmFriedemann WilhelmFriedemann ist offline
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Registriert seit: 28.03.2008
Beiträge: 773
Standard AW: Ökologismus = Idiotismus!

Ich denke, es ist Zeit sich dem eigentlichen Thema des Treads wieder zuzuwenden.

Jetzt hat nun endlich auch Amerika das Problem erkannt und rückt vom großen doubleyu ab: 1 2 3

Leicht ist das offenbar nicht . Und das freut unsere Achgutmenschen.
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  #76 (permalink)  
Alt 16.04.2009, 18:42
Michael Michael ist offline
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.243
Standard Bt in der Kuh und im Boden

Zitat:
Aigner verbietet Genmais MON 810
Berlin (dpa) - Genmais darf in Deutschland künftig nicht mehr angebaut werden. Das gab Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Berlin bekannt. Dabei geht es um eine bestimmte Sorte des Konzerns Monsanto, den genveränderten Mais MON 810. Aigner sagte, sie habe berechtigten Grund zu der Annahme, dass der genveränderte Mais «eine Gefahr für die Umwelt darstellt». Laut dem Ministerium gibt es Risiken für bestimmte Schmetterlinge, Marienkäfer und Wasserorganismen.
Zitat:
http://www.suedkurier.de/news/brennpunkte/politik/genmais;art410924,3723923
Die Luxemburger Studien hätten jedoch Schädigungen auch von anderen Schmetterlingen und einer Marienkäferart ergeben, teilte Aigner mit. Zudem hätten deutsche Untersuchungen gezeigt, dass die Pollen des genveränderten Maises deutlich weiter fliegen, als bisher erwartet.
Na schön, wenn das Frau Aigner so sieht – 70% Ihrer Landsleute sind ja auch gegen Genmais. Übrigens habe ich die Studien aus dem Großagrarland Luxemburg noch nicht gefunden. Was den Pollenflug betrifft und mögliche Auswirkungen auf das folgende Saatgut sagt Wikipedia:
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mais
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren offen abblühende Maissorten im Anbau, wie zum Beispiel der gelbe badische Landmais. Durch die Züchtung von Mais-Hybriden wurde der Maisanbau ab ca. 1960 auch nördlich des 50. Breitengrads (Mainz) sinnvoll, die Erträge sind 2–3 mal höher als bei den alten Landsorten, die keine Bedeutung mehr haben. Maishybride bringen dank Heterosis-Effekt sehr hohe und sichere Erträge, ein Nachbau der geernteten Körner führt jedoch zu einem geringerem Ertrag; der entsprechende Ertragsverlust ist größer als die Kosten, die für neues Saatgut entstehen. Deshalb muss das Saatgut jährlich zugekauft werden,…
Also irgendwie müssen das die Saatgutzüchter im Griff haben.
Aber es gibt auch Populisten in der CDU, die sich am Verbot die Hände wärmen wollen. Frau Aigner sorgt sich um Insekten, Herr Mörsdorf bezieht die Bauern mit ein:
Zitat:
Stefan Mörsdorf / CDU – Umweltminister des Saarlandes in der WELT vom 16.4.2009 :
Die vorgelegten Studien werfen Fragen auf…Denn die Sicherheit der Verbraucher, aller in der Landwirtschaft Tätigen und der Umwelt muß absoluten Vorrang haben….
Zitat:
http://www.tagesschau.de/inland/genmais126.html

"Kein Votum gegen grüne Gentechnik"

Das Verbot von MON 810 sei eine reine Einzelfallentscheidung und kein Votum gegen die grüne Gentechnik an sich, so Aigner weiter. Ebensowenig sei sie als politische Entscheidung mit Blick auf die kommenden Wahlkämpfe zu verstehen. Es sei keine "Entscheidung der CSU, sondern eine der Bundeslandwirtschaftsministerin gewesen." Sie sei auf rein fachlicher Ebene gefällt worden, sagte Aigner: "Die Entscheidung lag allein in meinem Ressort."
Ein Schelm, wer da an die kommenden Wahlen denkt.
Doch jetzt etwas Sachliches, auch den Verbraucher betreffendes :
Zitat:
http://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news_article.2009-03-24.9649135851

Insgesamt haben die Forscher von TUM und LfL über 38.000 Datensätze von 36 Milchkühen ausgewertet. Dabei zeigte sich zunächst: Die verfütterte Maissorte macht in der körperlichen Entwicklung der Tiere keinen Unterschied. Egal, was die Tiere im Langzeit-Experiment fraßen, Milchleistung, Kondition und Gewicht waren bei allen 36 Tieren vergleichbar. Auch bei näherem Hinsehen scheinen Gesundheit und Fruchtbarkeit - getestet anhand diverser Stoffwechselparameter und dem Gehalt von Schwangerschaftshormonen - stabil: Trotz der relativ hohen Aufnahme an Cry1Ab-Protein von rund 5,3 mg pro Tag zeigten die mit GM-Mais gefütterten Kühe weder in der Organfunktion noch in der Fruchtbarkeit Unterschiede zur Kontrollgruppe.
Doch kann das Cry1Ab-Protein oder die cry1Ab-DNA aus dem gentechnisch veränderten Mais vielleicht in den Organismus der Kuh übertreten – und damit auch in das Lebensmittel Milch? Nein, so die Datenlage: Das Protein ist nicht „stabiler“ im Tier als andere Eiweiße, sondern sogar eher leichter verdaulich. Keine der insgesamt 450 Blutproben ergab Hinweise auf einen Transfer der fremden cry1Ab-DNA oder des Cry1Ab-Proteins vom GM-Mais zum Tier. Insgesamt 900 Milchproben beider Versuchsgruppen bestätigen den Befund: Die Milch der Kühe war zu keinem Zeitpunkt unterscheidbar, auch nicht mit der derzeit besten Technologie. „Ein Gefährdungspotential von gentechnisch verändertem Mais MON810 in der Verfütterung an Milchkühe ist aus unseren Studienergebnissen nicht ersichtlich“ – davon ist Prof. Meyer überzeugt.
Wenn man pro Kuh 5,3kg Trockenfutter pro Tag annimmt, dann hatte diese also 1ppm Cry1 im Futter.
Was Cry1 bedeutet, steht weiter unten.
In MeckPomm wird das Verbot u.a. hier kommentiert:
Zitat:
http://www.mvregio.de/mvr/201964.html
Auf der Greenpeace-Homepage reduziert sich die Kritik an dem Monsanto-Monitoring dann auch auf formale Fragen - Konkrete Belege für die Schädlichkeit von MON810 sucht man in den Publikationen aller Umweltschutzorganisationen vergebens.
An anderer Stelle warnt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter allerdings eindringlich vor dem bereits angesprochenen Giftstoff Bt-Toxin, der im Genmais eingebaut ist: "Unsere Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass MON810 ein Insektengift produziert, das in unberechenbaren Konzentrationen auf dem Acker zu finden ist. Dadurch werden nicht nur die Fressfeinde der Maispflanzen geschädigt, sondern auch wertvolle Bodenorganismen, Insekten und Schmetterlinge."
Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Hofstetter sieht unberechenbaren Konzentrationen, seine Meinungsgenossen von BÖLW kritisieren in einer Studie Aussagen des BVL und der ZKBS, und sind sich dabei nicht zu blöd, Analogien zur Kernkraft herzustellen, die es in der Kerntechnik so nicht gibt. Aber man merkt die Absicht…
Zitat:
http://db.zs-intern.de/uploads/1238661202-09_04_02_boelw_bund_campact_verbotmon810_studie.pd f

Darüber hinaus werden die Argumente einer kritischen Prüfung unterzogen, die vom Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und von der Zentralen Kommission für die
Biologische Sicherheit (ZKBS) im Jahr 2007 als Beweis für die Sicherheit von MON810 vorgebracht
wurden
(4) Zur Verweildauer des Bt-Toxins im Boden verweist die ZKBS darauf, dass es keine Daten gebe,die eine Anreicherung bewiesen. Die ZKBS bestätigt aber, dass auch ohne Anreicherung davon
auszugehen ist, dass das Bt-Toxin über die Vegetationsperiode hinaus auf dem Acker nachweisbar ist.
Außer Acht lässt die ZKBS die Tatsache, dass der Nachweis des Bt-Toxins im Boden methodisch
immer noch große Schwierigkeiten bereitet und dass bei Versuchen nur ein relativ kleiner Anteil des
Bt-Toxins im Boden wiedergefunden werden kann.
Die BÖLW-Experten sehen das mit der Konzentration des BT-Toxins also völlig anders als der Experte Hofstetter. Irgendwie sollten sich diese Experten besser abstimmen.
Aber völlig aberwitzig werden ihre Aussagen, wenn man das Folgende liest:
Zitat:
http://www.biosicherheit.de/de/mais/bt-konzept/552.doku.html
Das Bakterium Bacillus thuringiensis (Bt) kommt überall vor, es wurde aus Bodenproben, Blattoberflächen und Insekten isoliert. Das Bakterium bildet bei der Sporenbildung kristallines Protein, das je nach Bakterienstamm spezifisch für bestimmte Insekten giftig ist. Für Säugetiere und Menschen ist es harmlos.
Weiter MVRegio aus MeckPomm :
Zitat:
http://www.mvregio.de/mvr/201964.html
Tatsächlich sollen gerade die langfristigen Gefahren eben dieses Biotoxins einer der Hauptgründe für das nunmehrige Verbot sein - Indes: Derselbe Wirkstoff wird schon seit Jahren als Biogift großflächig eingesetzt. Gerade im Bereich der ökologischen Landwirtschaft gilt Bt als besonders schonend im Vergleich zu konventionellen Pestiziden. Greenpeacesprecherin Töwe beschwichtigt gegenüber MVregio News: "Es geht uns nicht um das Gift, sondern um die Verbindung mit Gentechnik. An die Stelle eines zielgerichteten Einsatzes tritt eine Dauereinwirkung des Giftstoffes."
Hervorhebungen von mir.
Angesichts dieser Logik und der Falschbehauptung der Greenpeacesprecherin Töwe verpufft jedes Argument.
Noch eine Info zur Selektivität des MON810-Toxins:
Zitat:
http://www.biosicherheit.de/de/mais/bt-konzept/552.doku.html
Gezielt einsetzbar
Nicht alle Bt-Stämme sind toxisch gegenüber Insekten, aber bei den toxischen Bt-Stämmen sind inzwischen etwa 170 Bt-Toxine bekannt, die aber jeweils nur auf bestimmte Insektengruppen wirken. Dabei ist das Wirkspektrum auf drei Insektengruppen beschränkt, nämlich auf Schmetterlinge, Blattkäfer und Zweiflügler wie Mücken und Fliegen.



1989 wurden die Toxine nach ihrem Wirtsspektrum, der Übereinstimmung ihrer Gensequenzen und ihrer Molekülgröße in fünf Hauptklassen unterteilt (cry =crystal):
  • CryI: wirkt spezifisch gegen Schmetterlinge
  • CryII: Schmetterlinge und Zweiflügler
  • CryIII: Käfer
  • CryIV: Zweiflügler
  • Cry V: Käfer und Schmetterlinge
Dass Bt-Toxine so spezifisch wirken, ist ein wesentlicher Vorteil von Bt-Präparaten. Die einzelnen Bt-Toxin-Varianten treffen die jeweiligen Schädlinge einer bestimmten Kulturpflanze, ohne andere, als Nützlinge geschätzte Arten zu gefährden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Bt-Toxin für Säugetiere und Menschen harmlos ist.
Kommerziell erhältliche Bt-Präparate bestehen aus getrockneten Bakterien-Sporen und dem kristallinen Toxin. Sie werden heute vor allem im Weinbau, in Forst und Grünanlagen sowie im Kartoffel-, Obst- und Gemüseanbau verwendet. Eine größere Bedeutung haben sie im Ökologischen Landbau, etwa 90 Prozent aller biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel sind Bt-Präparate. Bei Agrarchemikalien insgesamt machen sie dagegen nur ein Prozent aus.
Also irgendwie sollten sich Ökologen von Landbau und Lebensmittelwirtschaft hierzu mal austauschen.
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  #77 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 21:34
FGönther FGönther ist offline
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Beiträge: 535
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von KarlFaktor Beitrag anzeigen
[/size]

Wenn man es so sieht war genetisch gesehen die größte Fehlentwicklung der Natur der Mensch.
.
Konsequenterweise sollte man in der Ablehnungsfront der grünen Gentechnik konsequenterweise ab sofort seinen Stoffwechsel einstellen.
Was der Mensch so an DNA-Fragmenten , mit freien Enden die hoch rekombinogen sind, so täglich auf das Erbmaterial seiner Umwelt losläßt !
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  #78 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 23:48
Dietmar Dietmar ist offline
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Standard AW: Ökologismus = Idiotismus!

Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen
2.) Wo steht in der Untersuchung, dass sie für alle Kühe gelten soll? Diese Prämisse haben Sie sich selbst ausgedacht, um das Ergebnis der Studie umso leichter kritisieren zu können.
Ich bin kein Statistiker. Aber 36 Kühe von zwei Höfen dürften sich biologisch von den übrigen zig-Millionen Kühen biologisch wohl kaum so sehr unterscheiden, dass eine Untersuchung mit von mir aus 5000 Kühen von 300 Höfen ein völlig anderes Ergebnis brächte.

Also was denn nun? Zuerst behaupten Sie, es gilt nicht für alle Kühe und dann behaupten Sie, egal wie viele Viecher untersucht werden, das Ergebnis wird sich kaum verändern; also gilt es doch für alle?

Gruß Dietmar
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  #79 (permalink)  
Alt 17.04.2009, 23:50
Dietmar Dietmar ist offline
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Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 383
Standard AW: Genmais

Zitat:
Zitat von KarlFaktor Beitrag anzeigen
Auf welchen Galaxie wohnen sie eigentlich.? Siehe Bankenkrise.
Ich wohne auf der hiesigen. Ich habe nirgendwo behaupt, dass wir eine funktionierende Marktwirtschaft haben.

Gruß Dietmar
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  #80 (permalink)  
Alt 18.04.2009, 00:09
Dietmar Dietmar ist offline
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Registriert seit: 17.01.2008
Beiträge: 383
Standard AW: Bt in der Kuh und im Boden

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Na schön, wenn das Frau Aigner so sieht – 70% Ihrer Landsleute sind ja auch gegen Genmais. Übrigens habe ich die Studien aus dem Großagrarland Luxemburg noch nicht gefunden. Was den Pollenflug betrifft und mögliche Auswirkungen auf das folgende Saatgut sagt Wikipedia:

.....
.....
.....
.....

Also irgendwie sollten sich Ökologen von Landbau und Lebensmittelwirtschaft hierzu mal austauschen.


Also irgendwie kann ich Sie verstehen, dass Sie nicht verstehen, warum die werte Frau Aigner nicht um des Fortschrittswillen ja zum Genmais sagt. Ihre Argumentation, nicht nur in diesem Beitrag,. erinnert mich immer an das Buch "gigant atom" - purer Fortschrittsfanatismus, egal ob notwendig oder nicht. Naja, irgendwann bin ich erwachsen geworden und habe angefangen zu fragen, was ist notwendig und was nicht. Aber ich bin schon der Meinung, dass uns Hungersnöte drohen werden und der Mais auf dem Feld verfault, wenn wir nicht sofort auf den Zug Genmais aufspringen.

Gruß Dietmar
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