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  #661 (permalink)  
Alt 07.09.2010, 18:03
Michael Michael ist offline
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Hochbezahlter Unsinn

Nochmal was zum Nachlesen:
Zitat:
Jochen Flasbarth verteidigt eine Studie zu erneuerbaren Energien des Umweltbundesamtes und greift Fritz Vahrenholt von RWE scharf an.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article9434827/Die-Vollversorgung-mit-gruener-Energie-ist-moeglich.html
__________________

Bei einer festen Flußquerung ist für mich das Bauwerk der ersten Wahl eine Brücke.

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  #662 (permalink)  
Alt 07.09.2010, 19:15
Michael Michael ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard Rolle rückwärts ?

Unter der Überschrift
„Solarbranche sieht Investitionen gefährdet“ brachte die DNN heute Kritiken zur Verlängerung der KKW-Laufzeiten.
Zitat:
Nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) sind die Verbraucher die Verlierer, denn die schwarz-gelbe Koalition verhindere bewusst für weitere Jahrzehnte einen fairen Wettbewerb auf dem Strommarkt. …
Die Struktur der jetzigen Energieerzeugung werde zementiert und den Unternehmen der EE ihre Investitionsgrundlage entzogen, sagte auch Carsten König, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
So reden Leute welche nur Dank milliardenschwerer Subventionen in den genannten Positionen Ihre Brötchen verdienen.
Zitat:
Der Bundesverband Windenergie sprach von einer „Rolle rückwärts“. KKWe würden noch Jahrzehnte die Stromnetze verstopfen und so den möglichen Ausbau der Windenergie blockieren.
Der Verband sollte es auch besser wissen: Bekanntlich müssen KKWe heruntergefahren werden, um Platz für Windstrom zu machen, falls mal Wind weht.
Auch nach den jetzt festgelegten Laufzeiten sind deutsche KKWe längst nicht verschlissen. Sie unterliegen strengen Sicherheitsbestimmungen und Revisionen, auch wenn PoppSiggi gerne von Schrottreaktoren redet.
Bei einer Sendung zum Unglück des englischen Doppeldeckers monierte der Reporter das Alter des Flugzeuges. Ein Flugplatztechniker entgegnete kühl (in etwa): „Die Flugzeuge werden ständig gewartet und wenn sie technisch i.O. sind und den Sicherheitsbestimmungen genügen, dürfen Sie fliegen - das Alter spielt keine Rolle.“
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  #663 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 02:39
Gisbert Juch Gisbert Juch ist offline
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Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 214
Standard AW: Rolle rückwärts = "Revolution"

So wird "Demokratie" manipuliert: Link Die Ideologie Geld bewirkt viel.
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  #664 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 14:34
Michael Michael ist offline
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Rolle rückwärts

Zitat:
Zitat von Gisbert Juch Beitrag anzeigen
So wird "Demokratie" manipuliert: Link Die Ideologie Geld bewirkt viel.
Und Sie arbeiten sicher aus purem Idealismus für lau…
Die KKW-Gegner versuchen permanent, dem Geldverdienen mit der Kernkraft den Ruch des Unanständigen anzuhängen. Ich z.B. mag es nicht, wenn Leute sich parfümieren und bin Nichtraucher. Nie würde es mir einfallen, so über die betreffenden Industrien zu denken.
Was das Geschwurbel der FR zu den Günden pro KKWen betrifft : Diese liegen doch auf der Hand. Warum sollte die Bundesregierung also anders agitieren als die Betreiber?
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  #665 (permalink)  
Alt 08.09.2010, 20:13
Michael Michael ist offline
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Registriert seit: 18.11.2007
Beiträge: 1.207
Standard AW: Rolle rückwärts ?

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
...auch wenn PoppSiggi gerne von Schrottreaktoren redet.
Sorry, Siggi - da war ein p zuviel.
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  #666 (permalink)  
Alt 09.09.2010, 12:52
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
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Registriert seit: 07.02.2007
Beiträge: 783
Standard AW: Rolle rückwärts

Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Und Sie arbeiten sicher aus purem Idealismus für lau…
Die KKW-Gegner versuchen permanent, dem Geldverdienen mit der Kernkraft den Ruch des Unanständigen anzuhängen. Ich z.B. mag es nicht, wenn Leute sich parfümieren und bin Nichtraucher. Nie würde es mir einfallen, so über die betreffenden Industrien zu denken.
Was das Geschwurbel der FR zu den Günden pro KKWen betrifft : Diese liegen doch auf der Hand. Warum sollte die Bundesregierung also anders agitieren als die Betreiber?


Wer ist denn diese angebliche Atom-Lobby? RWE, EnBW, Vattenfall und Eon. Und wer steckt dahinter?
- RWE ist mehrheitlich im Besitz von Städten und Gemeinden,
- EnBW gehört zur Hälfte Kommunen in BW, die andere Hälfte der französischen EdF, die in Staatsbesitz ist,
- Vattenfall gehört zu 100% dem schwedischen Staat,
- Eon hat keinen starken Anteilseigner, über 80% der Aktien befinden sich im Streubesitz
.

Das heißt, dass vor allem Kommunen, also die öffentliche Hand, an der Laufzeitverlängerung verdienen und nicht irgendwelche dunklen Kräfte des Kapitalismus. Wenn jetzt Kommunen über die Verlängerung jammern, dann nur die, die keine Anteile an den großen Energieversorgern halten. Die anderen kassieren und schweigen.

W.S.
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  #667 (permalink)  
Alt 09.09.2010, 14:43
Gisbert Juch Gisbert Juch ist offline
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Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 214
Standard AW: Rolle rückwärts

Herr Michael: "Warum sollte die Bundesregierung also anders agitieren als die Betreiber?"
Na gut, wenn Sie der Meinung sind, daß die Bundesregierung die Werbeabteilung oder gar Interessenvertretung der vier großen Energiemarktbeherrscher zu sein hat, ist das in Ihrem Sinne logisch.
Herr Schleiff: RWE Wieviel von RWE gehört den Kommunen?
Was verstehen Sie unter "dunkle Kräfte des Kapitalismus"?
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  #668 (permalink)  
Alt 09.09.2010, 19:21
Ole Ole ist offline
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Registriert seit: 02.11.2007
Beiträge: 664
Standard AW: Rolle rückwärts

Zitat:
Zitat von Walter Schleiff Beitrag anzeigen

Wer ist denn diese angebliche Atom-Lobby? RWE, EnBW, Vattenfall und Eon. Und wer steckt dahinter?
- RWE ist mehrheitlich im Besitz von Städten und Gemeinden,
- EnBW gehört zur Hälfte Kommunen in BW, die andere Hälfte der französischen EdF, die in Staatsbesitz ist,
- Vattenfall gehört zu 100% dem schwedischen Staat,
- Eon hat keinen starken Anteilseigner, über 80% der Aktien befinden sich im Streubesitz
.

Das heißt, dass vor allem Kommunen, also die öffentliche Hand, an der Laufzeitverlängerung verdienen und nicht irgendwelche dunklen Kräfte des Kapitalismus. Wenn jetzt Kommunen über die Verlängerung jammern, dann nur die, die keine Anteile an den großen Energieversorgern halten. Die anderen kassieren und schweigen.

W.S.
RWE: um die 16% kommunale Aktionäre, jedoch 33% in ausländischer Hand (42% von 80% aller Aktien)
EnBW: 45% in französischen Händen
Vattenfall: 100% schwedisch wie Sie sagen.
Eon: 67% im Ausland

Das Ausland genießt und schweigt...

5,5% der RWE gehört der RWE. Wer verdient da eigentlich?
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  #669 (permalink)  
Alt 10.09.2010, 20:20
Ole Ole ist offline
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Beiträge: 664
Standard AW: Rolle rückwärts

Zitat:
Zitat von Ole Beitrag anzeigen
RWE: um die 16% kommunale Aktionäre, jedoch 33% in ausländischer Hand (42% von 80% aller Aktien)

Rechnen müsste man (ich) können! Wenn 36% von 80% in deutscher Hand sind, dann sind 64% von 80% = 51% absolut in ausländischer, oder?

Also ist RWE auch mehrheitlich ausländisch.
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  #670 (permalink)  
Alt 10.09.2010, 20:51
Ole Ole ist offline
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Beiträge: 664
Standard AW: Rolle rückwärts = "Revolution"

Zitat:
Zitat von Gisbert Juch Beitrag anzeigen
So wird "Demokratie" manipuliert: Link Die Ideologie Geld bewirkt viel.
Hauptheldin Merkel auf PR-Reise mit vielen Windrädern. Doch die Lage spitzt sich zu. Dramatische Ansprachen auf der Bühne von Herren im schwarzen Anzug. Als krönender Abschluss in der Dramaturgie: Theaterdonner mit Brüderle und Röttgen. Turbulente Schlussphase, die in einer revolutionären Situation endet. Happy End. Brüderle und Röttgen vertragen sich wieder. Im Bonustrack taucht Stunden nach der Revolution ein Vertrag auf. Frappierend, wie schnell hier regiert wird. Aber auf der Bühne kein Problem. Der Text stand ja schon längst im Drehbuch und wurde mal eben vom Requisiteur bereitgelegt und von den Schauspielern ins Netz gestellt.
Abspann läuft. Leider wurde der Drehbuchautor nicht erwähnt. Gehört sich nicht. Aber die meisten Zuschauer kennen ihn. Die Kritiker sind sich einig: Durchschaubare Handlung, keine Überraschungen, miserable Regie, hölzerne Dialoge.
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