21.05.2012 16:29
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Gab es vor fünf Millionen Jahren eigentlich auch schon den "vom Menschen induzierten Klimawandel":
http://www.dnn-online.de/wissenschaf.../20683436.html ![]() |
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Zitat:
Übrigens, es gab Phasen in der Erdgeschichte, da waren die Polkappen sogar völlig eisfrei. Bevor es höheres Leben auf der Erde gab, war der CO2- Anteil in der Atmossphäre wesentlich höher, als heute. Aber zum Glück gab es die Blaualgen, die munter das CO2 assimilierten, bis der Sauerstoffanteil in der Luft so hoch wurde, dass sie daran zugrunde gingen. Sie opferten sich sozusagen für uns auf. Gut, werden Sie sagen, dann seien wir dankbar und opfern uns unsererseits für die Blaualgen auf. Für die letzten 400000 Jahre lässt sich das Auf und Ab ganz gut darstellen Sehen Sie sich den rechten Teil der Grafik an! Warum die untere Grafik bei 1950 aufhört ist nicht ganz klar. Gerade die Zeit des excessiven Verbrauchs von Erdöl wäre da schon interessant. Aber Quelle ist die FAZ und die ist bei den gängigen Klimatheorien wohl etwas skeptisch. Was ist daraus zu lernen? Nun die Erde ist in ständiger Veränderung und nicht jeder Zustand ist uns Menschen bekömmlich. Wir müssen also damit rechnen, dass irgendwann die Herrlichkeit dahin ist. Aber wir sollten das nicht beschleunigen, sondern möglichst Aktivitäten vermeiden, die den Zustand der Erde zusätzlich zu unserem Ungunsten verändern. In fünf Milliarden Jahren übrigens wird sich die Sonne zum roten Riesen aufblasen; irgendwann vorher hat sich die Angelegenheit dann erledigt. (Moment mal - das ist eine viel ungewissere Aussage, als die Frage nach dem Zusammenhang zwischen CO2 und dem Klima - da höre ich merkwürdigerweise viel weniger Zweifel. Liegt das daran, dass sich daraus keine Konsequenzen für unser heutiges Handeln ergeben?) |
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.com steht für commercial - nicht gewusst? Schon mal was von der dot-com-Blase gehört? Und sie haben es sich freiwillig ausgesucht. Sie hätten ja auch .tv nehmen können.
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Aber warum ziehen Sie sich an so einer Banalität hoch, wenn ein substanzieller Beitrag direkt davor steht? |
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Mir, als alten Atheisten, brauchen sie nicht mit christlichen Idealen kommen. Unter dem Banner des Kreuzes ist 2000 Jahre lang viel zuviel Mist verzapft wurden, da sollten unter anderem diese vatikanischen Betonköpfe erst einmal 1000 Jahre die Klappe halten. Es würde ausreichen, wenn sich jeder so verhält zu anderen, wie er von andern behandelt werden möchte. So lange mir keiner seine Religion aufzwängen will, kann er von mir aus an Elvis, Jesus, Mohammed Ali usw. glauben. Zitat:
So lange solche Wegwerfartikel noch so kostengünstig produziert werden können, werden sie auch gekauft und dann weggeworfen. Mit abnehmenden Ressourcen werden diese Artikel auch weniger werden. Dann kommt das Elend so oder so. Das bezeichne ich auch damit, das die Menschheit eigentlich völlig ziel und planlos, wie ein Elefant im Porzellanladen, getrieben von einer Ichwillhaben-Mentalität vor sich hin dümpelt. Wir haben zwar den technischen Fortschritt, aber eine Einstellung wie zu Höhlenzeiten. Ich bin da skeptisch ob uns Wissenschafts- und Technikanbetung in dieser Beziehung weiter bringen. Aber Religion ist mit Sicherheit auch keine Alternative. Vielleicht wäre mal die Erfindung einer Pille zum Wachstum des gesunden pragmatischen Menschenverstandes hilfreich. |
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[quote=KarlFaktor;20420]D´accord! Mir als altem Christen brauchen Sie auch nicht mit den Idealen des Atheismus zu kommen. Die Massengräber des 20. Jahrhunderts als Ergebnis eines gottlosen Totalitarismus machen mir wenig Hoffnung, dass mit der von den Atheisten gefeierten und vermuteten "Überwindung" des Christentums per se das Gute über die Welt gekommen ist. Hakenkreuz und Hammer und Sichel waren jedenfalls keine geigneten Symbole für eine bessere Welt. Es ist immer wieder auffällig, mit wieviel Intoleranz und Selbstgefälligkeit Atheisten glauben, auf Christen verbal einschlagen zu dürfen. Der letzte Versuch, die vatikanischen Betonköpfe in Deutschland für 1000 Jahre zum Schweigen zu bringen, ist für die Menschheitsgeschichte nicht gerade glücklich verlaufen. Der kategorische Imperativ Kants ist nicht zuletzt deshalb vernünftig, weil er die Existenz Gottes voraussetzt. Zitat:
Die Pille als Mittel zur Zwangsbeglückung erscheint mir auch nicht gerade geeignet, das Problem zu lösen. Der verzweifelte Ruf "Kinder, nun werdet doch mal vernünftig!" wird wohl auch zukünftig weitgehend ungehört verhallen. Vielleicht können wir die Produktion von Bananenboxen auch durch das Verbot von Bananen stoppen? Jedenfalls scheint mir der streng dieseitige und damit im Grunde materialistische Atheismus auch nicht in der Lage zu sein, die Ich-will-haben-Mentalität des Menschen zu besiegen. W.S. |
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[quote=Walter Schleiff;20469]
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Herr Schleiff, so sehr ich Ihre Beiträge sonst schätze, jetzt sind Sie irgenwie auf dem Abweg. Das Erbe der Aufklärung ist nicht der Totalitarismus, sondern es sind die Deklaration der allgemeinen Menschenrechte, der Rechtsstaat und die Demokratie. Ihre Verkürzung, entschuldigen Sie bitte, hat selbst etwas Totalitäres. Die System, die Sie dem Atheismus zurechnen, haben sich alle selbst eine Ersatzreligion geschaffen bzw. sich als solche geriert. Sie sollten außerdem nicht vergessen, dass auch Bruder Williamson gerade wieder in den Schoß der Kirche zurückgeführt werden sollte. |
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Also dieser peinliche Versuch der Geschichtsfälschung ist weit unter ihrem sonstigen Level. Nur zur kurzen Auffrischung: - das Motto des 1. Weltkrieges lautete "Mit Gott für Kaiser und Vaterland" - 2. Weltkrieg: ohne Reichskonkordat, PiusVII, Rattenlinie wäre mit Sicherheit diese österreichische Knallcharge nicht so weit gekommen bzw. wäre weniger Unheil angerichtet wurden. Der Anteil der Atheisten in der Wehrmacht dürfte zu dieser Zeit sehr gering gewesen sein. Der irre Stalin war auch Absolvent eines orthodoxen Priesterseminares. Scheint aber nicht viel geholfen zu haben. Die gottlosen Anhänger des Kommunismus sind ja nun im Orkus der Geschichte verschwunden, während solche christlichen Glaubenskämpfer wie Kreationisten und Abtreibungsgegner immer aggressiver werden. Die vatikanischen Betonköpfe dürften dem normalen Leben so weit entfernt sein wie seiner Zeit der späte Breshnew. Es redet doch niemand ernsthaft das Christentum abzuschaffen (das macht es schon selbst) aber ihm eine moralische oder ethische Überlegenheit anzudichten und die Atheisten pauschal zu verteufeln überlasse ich ihnen. Die Trennung von Staat und Kirche erfolgte zu Recht. Mit CDU und CSU hat die Kirche schon genug Einfluss auf unser aller Leben. Zitat:
Einfach nein. Den Spruch: Was du nicht willst, daß man dir tu', das füg' auch keinem andern zu." gibt es abgewandelt in vielen Religionen (zB Buddhismus) und sollte eigentlich schon eine Erziehungsgrundlage jedes Menschen sein. Niemand wird nach diesem Grundsatz leben können und werden, aber man sollte ihn sich ab und zu vor Augen holen. Zitat:
Aber der Glaube an den Heiligen Geist hilft dazu auch nur bedingt.Vielleicht erleben wir noch mal etwas ganz Neues. Die Blumenkinder in den 60igern waren da ein kurzzeitiger Ansatz.
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