21.05.2012 16:25
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Verehrteste, würden sie uns eventuell mitteilen aus welchem Bundesland Sie denn stammen?
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Hallo Volkswirtschaftler,
wer kann mir mal erklären, wieso die Krone und der Zloty gegenüber dem Euro jetzt so auf Talfahrt sind; Stand heute: 1 EUR = 28,23 Kronen 1 EUR = 4,65 Zloty (4,5 Jahres Tief) Die Wirtschaft ist doch überall in der Krise, oder? Der EUR hat doch gegenüber dem Dollar die letzte Zeit auch verloren. Krone und Zloty sind doch an den Dollar gebunden, oder? Verkehrte Welt? Mir kanns nur recht sein... |
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Zitat:
schon eine ganze Weile. Mit der Anpassung an den Euro...ich weiß nicht so recht, ob das der Grund des Kursverfalls der Krone b.z.w. des Zloty ist. Beobachten wir mal die Kurse in den nächsten 18 Monaten. Polen will den EUR 2011 einführen, die Tschechen ca. 2012, ist ja noch eine Weile hin. |
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Zitat:
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/ak...ne/475954.html PS: Wir sind erst am Anfang, Freunde! |
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Zitat:
Ja, das Ganze erklärt doch aber den Kursverfall des Euro gegenüber dem Dollar, soweit klar. Allerdings fehlt mir die Erklärung des Kursverfalls der Krone und des Zloty gegenüber dem Euro. |
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Das wiederum ist nur so zu erklären, dass die Osteuropäer noch wesentlich schwerer betroffen sind, als die Euro-Zone. Eine Währungsbindung existiert im Übrigen nicht. Weder an den Euro, noch an den Dollar.
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Zitat:
OK, das mit dem Dollar war mir nicht so klar. Ich habe vor kurzem auf einer tschechischen Seite (in deutsch ) gelesen, dass die tschechische Regierung anstrebte, mit Beitritt zum WKM II, den Eurokurs mit 1:18 zu fixieren (wie die das machen wollten, weiss ich nicht). Vermutlich ist die Krone durch diese Bestrebungen überbewertet gewesen. Leider finde ich die Quelle nicht mehr.Jedenfalls versuchen sie jetzt,durch die Senkung des Leitzinses eine Stabilisierung. http://www.trader-ticker.de/allgemei...er-finanzkrise |
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Das Ganze zu Ende gedacht stehen wir vor einer umfassenden Währungsreform. Die Staatsdefizite machen das sowieso unumgänglich. Nun wird uns das allerdings viel früher ereilen, aber ein paar Jahre werden wir uns noch versuchen durchzuschleppen. In 10 Jahren haben wir neues Geld - zumindest eine neue Währung. Von unseren Ersparnissen werden wir uns größtenteils trennen müssen, mal sehen was sich die Regierungen so ausdenken.
Das Ganze wird sehr kontrolliert ablaufen, nicht zu vergleichen mit den Dramen am Anfang des letzten Jahrhunderts. Ich sehe es positiv: Vielleicht haben wir "danach" schuldenfreie europäische Staatshaushalte und sind so viel besser auf den demographischen Wandel vorbereitet - der sich stark verlangsamen wird, weil die Geburtenrate langsam aber deutlich ansteigen wird. Reiche Gesellschaften werden dekadent und gehen kaputt, nur Gesellschaften im Aufbau sind dauerhaft leistungsfähig. Ich sehe eine große Krise und eine ebenso große Chance! |
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