09.02.2012 07:00
|
|||||||
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
||||
|
Zitat:
. Nee, wieder zur Sache. Natürlich sind unsere Lebensmittel noch relativ preisgünstig, trotzdem sind die Preise in den letzten Jahren ganz schön angestiegen. Ich führe schon ganz paar Jahre Statistik (echt, sowas gibt es), wieviel unser 2-Personenhaushalt so an Lebensmittelkosten hat. Da sieht man deutlich die Erhöhungen, komischerweise ist kein Sprung von 2002 (EUR) zu 2003 zu erkennen. Teurer wurde es von 2005 an. Zitat:
Zitat:
Verständigungs- und Deutschtumprobleme gabe es nie. Die Tschechen sprachen eh alle Deutsch und die Slowaken Englisch (und ich war der einzige Deutsche). Zitat:
!
|
|
|||
|
Zitat:
Die Aufwertung der tschechischen Krone ist nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch gegenüber anderen Währungen zu beobachten. Gleichzeitig ist die Inflationsrate in Tschechien sehr hoch. Beides ist ein Indiz für die sich seit längerem positiv entwickelnde Wirtschaft und das steigende Bruttoinlandsprodukt. Auch der Außenhandel boomt. Wenn man allein Skoda betrachtet, ist deutlich sichtbar, welche Fortschritte die tschechische Wirtschaft in den letzten Jahren gemacht hat. Über kurz oder lang wird Tschechien kein Niedriglohnland mehr sein. Mit einem Durchschnitseinkommen von ca. € 700 verdienen tschechische Arbeitnehmer aber immer noch nur ein Drittel ihrer deutschen Kollegen. Da hilft auch die Aufwertung der Krone nicht sehr viel weiter. Aber insgesamt ist Tschechien auf dem besten Weg wieder zu dem zu werden, was es vor der sozialistischen Katastrophe war: ein erfolgreiches Industrieland in der Mitte Europas. Das alles ist kein Wunder, sondern das Ergebnis schmerzhafter Wirtschaftsreformen und harter Arbeit. W.S. |
|
|||
|
Zitat:
Vielleicht war es ein Sonderangebot? Es ging mir mehr um den Fakt, auch bei 85 Cent versuche ich nicht darüber nach zu denken, mit welchen Mitteln der Bauer da noch Gewinn macht. Aber das betrifft eigentlich viele Lebensmittel. [/quote]Aber insgesamt ist Tschechien auf dem besten Weg wieder zu dem zu werden, was es vor der sozialistischen Katastrophe war: ein erfolgreiches Industrieland in der Mitte Europas.Das alles ist kein Wunder, sondern das Ergebnis schmerzhafter Wirtschaftsreformen und harter Arbeit.[/quote] Na ja bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Sie dürfen Prag und Mlada Boleslav nicht mit weiten Teilen des Landes in einen Topf werfen. Ich selbst habe mal mehrere tschechische Monteure von Köln aus nach Prag wieder nach Hause gefahren. Die waren hinter der Grenze richtig kleinlaut über den Zustand ihres Landes. Der Lebenstandard vieler Tschechen hat nach wie vor Niveau, 2.Welt. |
|
|||
|
Zitat:
Deswegen ist nix passiert.
__________________
Dresdner mit Leib und Seele
|
|
|||
|
Thomas:
Nein, falsch ! Damals wurde im BMF & Co darüber nachgedacht, im Grenzbereich den Sprit für die dort mit Hauptwohnsitz gemeldeten Anwohner durch Steurernachlässe günstiger zu machen. Es ist aber am Kontroll/ Meldeaufwand gescheitert. Deswegen ist nix passiert. Das war doch aber noch unter Schröder und Co. Also, ich bin schon sehr davon überzeugt, daß - unter Berücksichtigung der Undurchführbarkeit von Verboten und steuerlichen Winkelzügen - die Regierung hier eingegriffen hat. Es ist ja wohl aberwitzig, daß der EURO steigt und steigt.......aber gleichfalls fällt und fällt. Da gings ja nicht nur um das Tanken. Die (Mehrwert)Steuerverluste wurden ja auch durch massive Lebensmittel-Einkäufe bei z.B. TESCO in Verbindung mit dem Tanktourismus produziert. Das alles wurde mit dem Kurs auf einmal "erschlagen". |
|
|||
|
Zitat:
tatsächlich konnten schon frühere Bundesregierungennicht einmal den DM-Kurs unmittelbar beeinflussen, weil die währungspolitischen Entscheidungen ausschließlich und autunom vonder Deutschen Bundesbank getrofffen wurden. Heute liegen die Instrumente ausschließlich auf dem Tisch der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Es dürfte doc wohl ziemlich unwahrscheinlich sein, dass sich ganz Euroland wegen des Benzinpreises im Grenzland Sachsen /Tschechien einen bestimmten Eurokurs aufdrücken läßt. Im übrigen wären die Tschechen doch verrückt, wenn sie die Krone aufwerten würden ohne Ende, nur um Tank- und Einkaufstouristen aus Deutschland abzuhalten. Und die tschechische Regierung muss erst noch gebacken werden, die sich -gleich in welchem Punkt- aus Berlin fernsteuern läßt. Die Aufwertung der Krone gegenüber dem Euro ist völlig normal bei steigender Wirtschaftskraft in Tschechien. Problematisch wird es nur, wenn die Aufwertung den Zuwachs an Wirtschaftskraft übersteigt. Tendenziell würde die tschechische Regierung die Aufwertung der Krone gegenüber dem Euro sicher eher dämpfen wollen, weil es die Exporte Tschechiens in den Euro-Raum verteuert. da die Krone aber auch gegenüber dem Dollar aufwertet, verbilligen sich umgekehrt aber auch Importe, die in Dollar bezahlt werden müssen, wie z.B. Öl. Tank- und Einkaufstourismus hat es in Grenzgebieten bei entsprechenden Preisunterschieden immer gegeben, wobei die Richtungen der Hauptströme über die Jahre auch mehrfach wechseln konnten (z.B. Im Grenzland zu Belgien und Holland). Die Effekte für die lokale Wirtschaft könne selbstverständlich erheblich bis existenzvernichtend sein. Wegen der marginalen Auswirkungen dieser Käuferströme für beide Volkswirtschaften wird weder die Deutsche noch die tschechische Regierung bereit sein, deshalb riskante Manipulationen am Wert ihrer Währungen vorzunehmen, soweit es überhaupt in ihrer Macht steht. W.S. |
|
|||
|
Walter Schleiff-Zitat
Es dürfte doc wohl ziemlich unwahrscheinlich sein, dass sich ganz Euroland wegen des Benzinpreises im Grenzland Sachsen /Tschechien einen bestimmten Eurokurs aufdrücken läßt. Sehr geehrter Herr Schleiff, Sie sollten sich einmal die Deutschlandkarte und damit die gemeinsame Grenze mit der Tschechei aufmerksam ansehen. Ich bezweifle, daß Sie dann immer noch vom "Grenzland Sachsen/Tschechien" schreiben. Und dann gibt es noch (Euro-)Österreich..... Na, merken sie was? Im übrigen wären die Tschechen doch verrückt, wenn sie die Krone aufwerten würden ohne Ende, nur um Tank- und Einkaufstouristen aus Deutschland abzuhalten. Und die tschechische Regierung muss erst noch gebacken werden, die sich -gleich in welchem Punkt- aus Berlin fernsteuern läßt. In welche Richtungen gehen denn die EU-Geld-Ströme, die ja wohl hauptsächlich aus deutscher Quelle sprudeln? Und damit soll man die Tschechen nicht gefügig machen können? Ich bitte Sie! Die Aufwertung der Krone gegenüber dem Euro ist völlig normal bei steigender Wirtschaftskraft in Tschechien. Und sinkender in Deutschland? Das ganze erscheint auch mir sehr dubios. Herr Paulus |
|
|||
|
Zitat:
Na, merken Sie was? Es ging hier um den Tank- und Einkaufstourismus zwischen Sachsen und Tschechien. Dass Tschechien noch an andere Länder grenzt als an Sachsen war mir auch ohne Blick auf die Deutschlandkarte bewußt. Zitat:
Tschechien "gefügig machen"? Ich bitte Sie! Warum eigentlich? Freuen wir uns doch lieber, dass die Tschechen mit einer starken Krone in Euroland mehr einkaufen können. Wir leben nämlich vom Export. Zitat:
Herr Paulus, das ist nicht dubios, sondern eine ganz normale Entwicklung. Die Krone wertete in den letzten Monaten nicht nur gegenüber dem Euro stark auf, sondern auch gegenüber anderen Währungen, z.B. dem Dollar. Mit der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland hat das wenig zu tun. Und mit einer Schwäche des Euro auch nicht. Der ist gegenüber anderen Währungen weiterhin stark. W.S. |
|
|||
|
Walter Schleiff
"Na, merken Sie was? Es ging hier um den Tank- und Einkaufstourismus zwischen Sachsen und Tschechien." Der Steuerverlust traf und trifft doch wohl in erster Linie den Bundesfinanzminister. Also! "Dass Tschechien noch an andere Länder grenzt als an Sachsen war mir auch ohne Blick auf die Deutschlandkarte bewußt." Das wußten Sie aber sehr geschickt zu verbergen. "Tschechien "gefügig machen"? Ich bitte Sie! Warum eigentlich? Freuen wir uns doch lieber, dass die Tschechen mit einer starken Krone in Euroland mehr einkaufen können. Wir leben nämlich vom Export." Die gehen hier mit ihrem bedruckten Papier zur Bank und bekommen harte Euros dafür und kaufen damit u.a. billig Butter. Jubilate! "Herr Paulus, das ist nicht dubios, sondern eine ganz normale Entwicklung. Die Krone wertete in den letzten Monaten nicht nur gegenüber dem Euro stark auf, sondern auch gegenüber anderen Währungen, z.B. dem Dollar. Mit der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland hat das wenig zu tun. Und mit einer Schwäche des Euro auch nicht. Der ist gegenüber anderen Währungen weiterhin stark." Aber gegenüber der Krone sehr schwach. Suspekt allemal! Herr Paulus |
|
|||
|
Zitat:
Na also! Das ist doch ein Anfang! Mit dem Butterkauf tragen die Tschechen zum Mehrwertsteueraufkommen bei uns bei. Wenn Sie mit "bedrucktem Papier" zum Ausdruck bringen wollen, dass die Krone im Grunde "Spielgeld" ist, bzw. in Tschechien nach Belieben die Gelddruckmaschinen laufen, ist genau das Gegenteil der Fall. Auch auf den Währungsmärkten bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Als konvertierbare Währung ist die tschecheische Krone eben zur Zeit stark gefragt. Bei steigenden Kursen machen die Banken mit dem Ankauf von Kronen ein gutes Geschäft. Die werden das bedruckte Papier dankend annehmen. W.S. |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|